wie geht ihrmit dem thema ...krankheiten,sterben und co um?

    • (1) 15.10.11 - 16:26

      Hallo!

      wie oben schon gefragt...wie geht ihr damit um?Ich selber bin an hasimoto erkrankt und habe herzrhytmusstörung sowie noch einige andre kleine wehwehchen.Selber bin ich auch seit einigen jahren panikpatient..jedoch komm ich mit meinen panikattacken seit geraumer zeit gut zurecht...auch wensmanchmal nicht leicht ist.

      In meiner Familie sowie im bekanntenkreis gibt es viele krankheiten sowie leider auch viele todesfälle im noch nicht hohen alter.

      Ich habe mich damals viel mit dem tot beschäftigt ...da ich ihn fürchte bzw das sterben an sich wie man stirbt was danach ist wie lang ichleiden muß ect.Das ganze macht natürlich angst zumal auch wen man kinder hat.
      Ich weiß daswir alle sterbenmüssen...meine angst ist es nicht nur wie ich sterbe...sondern auch die frage oder befürchtung allein zu sterben.Nicht mehr sagen zukönnen wie sehr ich meine familie liebe ect.

      Manchmal denk ich mir wen es so ist dann kann ich es eh nicht ändern und dann bin ich halt tot.Dann aber gibts wieder momente wen ich mich auch extrem krank fühle oder bin...das ich plötzlich wieder panik bekomme zu sterben.

      Desweiteren ist es auch so das wens mir nicht gut geht,das ich mir sämtliche sachen ausmalewas ichfür ne schlimmekrankheit ich haben könnte oder bekommen kann in den nächsten jahren.

      Ich kenne soviele leute die von leicht bis schwer erkrankt sind..das mir das richtig angst macht.Sie tun mir unendlich leid das sie es im leben nicht leicht haben und mit schmerzen ect leben müssen.

      wie geht es euch damit?sagt ihr euch...scheiß drauf wen ich an was erkranke oder frühzeitig sterbe dann ist es so?oder macht ihr euch auch gedanken bzw schiebt panik vor dem ungewissen was wäre wen?

      wie ergeht es euch wen aus familien bekanntenkreis oder auch jemand den ihr nicht direkt kennt schwer krank ist oder stirbt.

      Wie nahe laßt ihr das thema an euch ran?ichhoffe ich hab es einigermaßen gut formuliert und ihr wißt was ich meine

      lg

      • Hallo,

        vor meinem eigenen Tod habe ich überhaupt keine Angst. Manchmal denke ich sogar, dass es eine Erlösung für mich sein wird. Nein, ich trage mich nicht mit Suizidgedanken, trotzdem denke ich so. Ich habe diverese kleine Zipperlein, gegen die ich seit Jahren Medikamente nehmen muss, die ich aber nicht ernst nehme, obwohl sie sich im fortschreitenden Alter als problematisch erweisen können.

        In meiner Familie gibt es viele Krankheiten und zwar sehr schwere. Das macht mir Angst. Ich habe Angst vor dem Tod naher Angehöriger. Bisher habe ich Glück gehabt und musste mich nur wenige Male im Leben damit auseinandersetzen. Aufgrund der Schwere der Erkankungen meiner Verwandten wird das aber mit Sicherheit nicht so bleiben. Ich werde in den nächsten Jahren mit ziemlicher Sicherheit mit sehr traurigen Ereignissen konfrontiert werden.

        Bei alledem hoffe ich, dass vor allem meine Kinder gesund bleiben und ihnen nichts zustößt. Davor habe ich die meiste Angst.

        Cinderella

        Hallo

        Ich habe keine Angst so lange es um mich geht,bei meinen Kindern und meinem Mann sieht es natürlich anders aus.
        Ich möchte das sie Gesund sind und lange Leben.

        Bei uns in der Familie ist Krebs leider sehr doll verbreitet,gerade dieses Jahr im April ist meine Oma daran gestorben (war im gesamten Körper gestreut).Mein Opa bekommt auch gerade Chemo weil er einen Tumor im Wirbelsäulenkanal hat,traut sich kein Arzt ran zum operieren,sieht leider nicht gut aus.

        Die Jahre zuvor musste ich schon meinen Opa,meine beiden Tanten,meine Uroma und Uropa wegen Krebs beerdigen.

        Auch zwei sehr gute Freunde wurden schon beerdiegt wegen einem Autounfall.

        Ich habe mich dadurch natürlich viel mit dem Thema beschäftigt und bin mir ziemlich sicher das ich auch irgendwann Krebs haben werde.
        Meine Mutter liegt gerade im Krankenhaus wegen einem Tumor in der Gebärmutter,die Ergebnisse bekommen wir aber erst.

        Es ist schwer aber ich habe keine Angst mehr vorm sterben,ich lebe mein Leben und genieße jeden Tag mit meiner Familie und mit meinen Freunden.
        Ich wurde vor kurzem auch untersucht wegen einem Puls von 180 im ruhe Zustand aber es ist wohl normal bei mir wird aber beobachtet ob ich evtl doch mal Tabletten nehmen muss oder ich auch mal am Herzen Operiert werden muss.

        Ich habe für meine Kinder Bücher "Mama,erzähl mal" ausgefüllt ,falls was passiert und ich keine Zeit zum verabschieden habe.
        Jede hat eine "Schatzkiste" wo erste Socken,Strampler,Body,Mütze und Schuhe drinnen sind dazu Fotoalben und eine art Tagebuch von der Schwangerschaft,Geburt und die Zeit danach und natürlich das liebste Spielzeug.

        Es kann schnell und unerwartet passieren,es muss ja nicht immer eine Krankheit sein es gibt genug Unfälle wo viele Menschen sterben.

        Es sehen alle anders,jeder hat eine andere Einstellung dazu.

        Ich hoffe natürlich das ich lange Leben werde und auch mal Oma und Uroma werde aber falls nicht weiß ich das meine Kinder und Enkelkinder usw. viel über mich erfahren werden weil ich so gut wie alles aufgeschrieben habe.

        Genauso macht es meine Mutti im Moment auch sie schreibt jeden Tag im Krankenhaus was für ihre Kinder und Enkelkinder auf mit Fotos und auch gebastelte Sachen dazu,ich hoffe natürlich das sie es meinem Bruder und mir sowie meinen Mädels alles selber erzählen kann und sie es nicht alleine lesen müssen aber ich möchte auch nicht das sie sich so quält wie meine Oma zum Schluß und garnichts mehr mit bekommt weil sie so viele Medikamente nehmen musste.

        Ich hoffe das bei Krebserkrankungen mehr herausgefunden wird und nicht mehr so viele Menschen daran sterben müssen.

        Ich denke auch darüber nach wenn andere Menschen sterben gerade wenn es Kinder sind ist es wirklich schlimm,als ich in der Ausbildung war führte mein Berufschulweg vom Internat über einen Friedhof zur Schule,jeden morgen und nachmittag musste ich an den Gräbern der Kinder lang gehen es war wirklich schlimm für mich in dem Moment,viele wurden nur einige Tage oder Monate alt,ab da an habe ich mich mehr mit dem Thema beschäftigt und auch begriffen was für ein Glück ich habe zu leben.

        Oh,ist wohl ziemlich lang geworden,sorry.

        LG Denise

        Huhu,

        noch...bin ich halbwegs gesund, aber bei meinem massiven Übergewicht ists ja nur eine Frage der Zeit bis es ernsthaft losgeht, da war der Schwangerschaftsdiabetes ja ein guter Schuß vor den Bug.

        Ich habe früh sehr einprägsame Erfahrungen mit schlimmen Krankheiten mit Todesfolge gesammelt und das hat mich schon geprägt muß ich sagen.

        Meine allererste beste Freundin starb im 3. Schuljahr an einem Hirntumor. Meine Oma an Bauchspeicheldrüsenkrebs ( da war ich 8), mein Opa an Lungenkrebs( da war ich 12), eine Klassenkameradin an Leukämie ( da waren wir 14), eine Tante an Knochenkrebs ( ich glaub ich war 16), eine gute Freundin auch an Knochenkrebs ( da war ich aber schon über 20), ein lieber Bekannter an Magenkrebs...ja irgendwie kann man da, was diese Krankheit betrifft manchmal ein wenig paranoid werden, zumal mein Vater an Prostatakrebs erkrankt war und seit dem immer mal wieder mit dem PSA Wert kämpft ( seit 15 Jahren gehts beständig auf und ab), meine Oma hat Darmkrebs und ist austherapiert...sie wird nur noch schmerzfrei gehalten so gut das geht.


        Das einzige wovor ich Angst habe ist das WIE, denn wenn man soviele Leute langsam dahin siechen sieht, da kann man schon Angst bekommen.

        Vor dem Tod selber oder gar davor einsam zu sterben habe ich absolut keine Angst.
        Ich bin gläubige Christin, das hat manchmal eben doch Vorteile.

        liebe Grüße

        Andrea

      • wenn du dich doch schon "damals" mit dem tod viel beschäftigt hast und du eh psychisch erkrankt bist, warum tust du dir selbst dass an und machst dir immer wieder gedanken dazu?

        erfreue dich an den schönen dingen des lebens anstatt über dinge zu philosophieren auf die dir niemand eine antwort zu geben vermag.

        wir kommen alle an die reihe, es ist noch keiner vergessen worden und ich denke man selbst wird es wissen wenn die zeit gekommen ist.

        ich denke die wenigsten menschen haben angst vor dem tod ansich, sondern vielmehr vor dem prozess des sterbens, der je nach todesursache von einem bruchteil einer sekunde andauert, bishin zum völligen dahinsiechen über monate, machmal gar jahre.

        natürlich denkt jeder mal drüber nach wie und wann man sein ende findet, aber wenn es anfängt sich im hirn festzusetzen und einen quasi zum täglichen begleiter wird, sollte man sich behandeln lassen.

        alles gute

        Ich habe angst davor, mal wissen zu müssen wann ich sterbe, zb Krankheit, wo der Arzt kein retten mehr sieht, und ich auf dem Tot warten muss...schrecklicher Gedanke...:-(

      • hallo,

        ich kann es so so gut verstehen...

        jeder mensch muss irgendwann mal gehen. jeder weiß es, und doch ist der gedanke daran für mich so unerträglich.
        komischerweise habe ich keine angst vor dem sterben.(vielleicht auch Noch nicht). ich habe aber panische angst vor dem totsein.
        der gedanke für IMMER und EWIG weg zu sein macht mich wahnsinnig.

        wenn ich mir bewusst mache was das "immer " bedeutet bekomme ich panik.

        das schlimme daran ist..man kann einfach nichts ändern.

        ich will nicht tot sein

        Hallo...

        Hmmmmm.... Ich habe keine Angst vor dem Sterben an sich. Ich wünsche mir aber so sehr, dass ich erst sterbe, wenn meine Kinder in einem Alter sind, wo sie verstehen, warum ich weg bin. Jetzt sind meine Kinder 4 Jahre und 3 Monate. Sie würden es nicht verstehen. Aber in 10-12 Jahren.... Nicht das ich dann sterben will, aber für meine Kinder wäre es "einfacher".

        Und dann wünsche ich mir, dass ich nicht weiß wann es passiert. Also ich möchte nicht zum Arzt gehen und dieser sagt mir: "Frau xyz, sie haben noch max. 6 Monate". Das wäre unerträglich für mich....

        LG Sophie

        "Früher" hab ich mir nie Gedanken über Krankheiten o. das Sterben gemacht.

        Vor 7Jahren starb meine Schwiegermutter an einem Schlaganfall, vor ca. 4Jahren mein Schwiegervater an einem Speiseröhrentumor - gestreut in Lunge etc...

        Vor 2 Jahren hatte unser Sohn eine Endokartidis nach einer Herz-OP. Nochmalige OP, Schlaganfall, körperlich mehrfach behindert...

        Ja, doch. Nun mach ich mir schon Gedanken um Krankheiten und auch ums Sterben. Aber ich verdränge sie, in meinem Alltag will ich die einfach nicht haben; nicht zulassen.
        Was wäre, wenn ich nicht mehr da bin...? Was wird aus unserem Kind...? Mein Mann ist tagtäglich auf der Autobahn unterwegs. Da kann auch jede Menge passieren...

        Ich denke, es ist schon wichtig, wenn man sich solche Gedanken macht. Man sollte sich aber nicht ständig nur um dieses eine Thema drehen. Davon kann man auch krank werden!

        (10) 15.10.11 - 20:39

        Ich habe einen engen und sehr lieben Freund im Sterben begleitet und seitdem habe ich keine Angst mehr.
        Weder vor dem Sterben noch vor dem Tod. Das tut sehr gut.

        Lieben Gruß Luise

        Hallo,

        erstmal vorne weg. Ich habe auch Hashimoto, aber das ist für mich jetzt keine Krankheit bei der ich mir Gedanken ums Sterben mache.

        Im Allgemeinen? Was nützt es mir, wenn ich mir groß Gedanken um Dinge mache die 1. nicht aktuell und 2. wenns denn so ist schrecklich, aber nicht änderbar sind. Warum soll ich mir groß Gedanken darüber machen und Angst davor haben was wär wenn mit mir was ist, mit meinen Kindern, Mann, Eltern, Schwester, Großeltern usw. Da mach ich mich doch selbst nur verrückt.

        Ich finde in diesem Gebet steckt sehr viel Wahrheit:
        Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
        den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
        und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

        Abgesehen davon, vor meinem eigenen Tod hab ich keine Angst, aber vor dem Sterben. Angst vor dem Tod hab ich wenn dann bei mir nahe stehenden Personen.

        Grüße,
        Juliane

        Für mich stellt sich erstmal die Frage was ist der Tod.
        Bedeutet tod ich bin "weg" und es passiert gar nix mehr mit mir oder werde ich bzw wird meine Seele danach weiterleben?

        Viele Menschen sagen Sie hätten während Sie kurz tod waren oder wiederbelebt wurden einen hellen Gang gesehen. Die schönsten Ereignisse nocheinmal durchlebt und schon tote Verwandte und Bekannte dort winken und schauen sehen. Außerdem sagen diese Leute es war ein schönes Gefühl.


        Wenn der Tod also bedeutet dass es ein schönes Gefühl ist, ich meine toten Großeltern wieder sehe und endlich meine verstorbene Cousine kennen lernen darf, so habe ich definitiv keine Angst vor Ihm.

        Angst habe ich dass mein Lebenspartner oder gar mein Sohn vor mir sterben. Das ist ein Gedanke den ich nicht ertragen kann.

        Zum Thema Tod in der Familie: Zur Zeit habe ich sehr Angst um meine Mutter. Sie war immer eine Powerfrau doch hatte Sie vor ca einem halben Jahr einen Schlaganfall und nun vor wenigen Wochen noch einen.
        Sie baut immer mehr ab, mag nicht mehr laufen, liegt nur noch etc... Und Sie wird erst 50. Noch schlimmer finde ich aber den Gedanken dass mein kleiner Bruder (10 Jahre) sehr früh seine Mama verlieren könnte....

        Hallo,

        dein Text beunruhigt mich. Du klingst instabil.

        "Dann aber gibts wieder momente wen ich mich auch extrem krank fühle oder bin...das ich plötzlich wieder panik bekomme zu sterben.

        Desweiteren ist es auch so das wens mir nicht gut geht,das ich mir sämtliche sachen ausmalewas ichfür ne schlimmekrankheit ich haben könnte oder bekommen kann in den nächsten jahren."

        Hast du mit deinem Arzt über deine Befürchtungen gesprochen? Eine Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit und Tod ist sinnvoll, sollte aber nicht immer wieder Panik auslösen.

        Ich habe auch eine Autoimmunerkrankung und muss mich mit dem Gedanken an spätere mögliche Behinderungen auseinandersetzen. Das macht mir Angst, aber ich belaste mich nicht zusätzlich damit, welche anderen Erkrankungen ich noch bekommen könnte. Ich habe genug damit zu tun, meinen Optimismus und Lebensfreude wieder zu erlangen. Das ist harte Arbeit, zumal ich auch noch ein behindertes Kind habe.

        Meiner Meinung nach hat fast jeder Angst vor einem leidvollen Sterben. Aber ich hoffe einfach darauf, dass mir und meinen Lieben das erspart bleibt.
        Wenn du Angst hast, deiner Familie nicht mehr sagen zu können, dass du sie liebst - dann sage es ihnen doch einfach jetzt! Dann hast du das schon mal erledigt ;-)

        Ich habe einen Organspenderausweis und auch mit meinem Mann darüber gesprochen. Als nächstes werde ich mich mit den Themen Testament und Vollmachten beschäftigen. Das ist mir wichtig, denn dann sind wichtige praktische Dinge geregelt. Schließlich kann ich auch Morgen vom Bus überfahren werden - bleibe ich deswegen zuhause??? Nein !!

        Ich hoffe, dass auch ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe. Es ist ein vielschichtiges Thema, das kann man eigentlich nicht so kurz abhandeln.

        VG





        Ich beschäftige mich dann damit, wenn es akut notwendig ist, alles andere halte ich für morbide.

        • Für manche Dinge ist es aber zu spät, wenn es akut ist. So praktische Dinge wie Testament, Organspende usw. sollte man m.E. in ruhigen Zeiten klären.
          Meine Eltern haben bereits alles geregelt: Erbschaft, Vollmachten, Verfügungen, ja selbst die Frage der Bestattungsform haben wir sachlich besprochen und z.T. notariell beglaubigen lassen. Es beruhigt mich, dass ich im Fall der Fälle nur zum Ordner greifen und keine großen Entscheidungen mehr treffen muß.

          VG

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