"Maskenmann" gesteht Morde an drei Kindern

    • (1) 26.10.11 - 13:01

      Stade (dpa) - Der als "Maskenmann" bekannt gewordene mutmaßliche Kindermörder hat vor dem Landgericht Stade drei Morde und einen Missbrauchsfall gestanden. Er sei entsetzt über seine Taten und empfinde tiefe Scham und Reue, heißt es in einer von den Verteidigern verlesenen Erklärung. Das Gericht hat heute auch die Mutter eines der Mordopfer geladen. Der aus Bremen stammende Pädagoge soll den damals neunjährigen Dennis K. im September 2001 getötet haben. Er ist außerdem wegen des gewaltsamen Todes eines Dreizehnjährigen und eines acht Jahre alten Jungen sowie 20 anderen Missbrauchsfällen angeklagt.

      Meine persönliche Meinung dazu: Die vorgetäuschte Reue und Scham dieses mehrfachen Kindsmörder und Kinderschänder, der über viele Jahre hinweg seine Verbrechen strategisch ausgeklügelt begangen hat, ist rein taktisch.

      Nobility

      • Der Maskenmann, macht und wann
        Sich gerne mal an Kinder ran
        Ein schlimmer Bursche dieser Mann
        Wenn er hat die Maske an

        Wie Dr. Jekyll/Mr. Hyde
        Im Maskenmann da wohnen zwei
        Seelen, die nie wirklich frei
        Getrennt und doch auch Einerlei

        Die eine Seite, gut erzogen
        Zeigt ihn als Musterpädagogen
        Die andere, finster wie des Teufel’s Arsch
        Benimmt sich schlecht und äußerst barsch

        Hat’s gar auf Kinder abgesehen
        Reiht ihre Leiber wie Trophäen
        Vor seiner schwarzen Seele auf
        Und stahl ihnen ihren Lebenslauf

        Doch hat er sich‘s nicht ausgesucht
        Fast meint man, dass der Mann verflucht
        Drum wäge, Mensch, bevor Du sprichst
        Dein Urteil über diesen Wicht

        Am Ende ist bei jedermann
        Das Böse drin, mit Gutem dran
        Doch was behält die Oberhand
        Bestimmt das Glück, nicht der Verstand

        Drum sei recht froh, doch auch bescheiden
        Dass Du ganz frei von solchem Leiden
        Dass Du das Tier in Dir gezähmt
        Sich niemand wegen Dir so grämt

        • Danke für dein Verse.

          Alles kommt auf die Perspektive an. So spricht es sich leicht über einen Gewaltverbrecher der fremdes, nicht eigenes, Kind mißbraucht, Leid, Schmerz und Tod angetan hat. Fremden Schmerz zu verstehen ist ungleich schwerer als eigenen Schmerz zu ertragen.

          Mein Nähe liegt nicht bei dem Täter, sondern bei den Opfern, den Hinterbliebenen eines solchen Kindes, der Mutter, dem Vater, den Geschwistern. Dort sind meine Gedanken, nicht bei dem Mörder.

          • Dann rede über sie und pusch dieses Ekelthema nicht immer dort wo es dich doch anscheinend so stört!

            Und nein, ich muss, um ein wenig Denkvermögen zu besitzen, kein eigenes Kind besitzen, welches missbraucht wurde.

            Dann noch eines für die Opfer:

            Kinder, gebt bloß besser acht
            wenn ihr noch draussen in der Nacht
            so mancher Unhold geht dort um
            die Seele schwarz, das Messer krumm

            Von hinten schleichen sie sich an
            und eh Du's merkst, bist schon dran
            das Hälschen wird dir durchgeschnitten
            der Tod, er naht mit großen Schritten

            Doch einen hab'n sie nun gefasst
            der Dreie von Euch umgebracht
            er war ein arger Wüterich
            doch nun steht er bald vor Gericht

            Man nennt ihn auch den Maskenmann
            weil er maskiert sein Werk begann
            Nun braucht er keine Maske mehr
            'nen guten Anwalt aber sehr

            Und draussen jubelt schon die Menge
            und einer hält dort im Gedränge
            den Strick schon hoch damit er hänge
            am nächsten Baum in ganzer Länge

            Denn nicht nur solche bösen Knaben
            sich gern am Blute anderer laben
            Nein auch der Mob mag' Blut, schön rot
            und liebt des bösen Buben Tod

        Hallo,

        so ein Objektivieren gewisser Sachen ist ja gut und schön, aber darf ich Dich fragen, ob Du das Gedicht kennst, dass der Täter über den Mord an einem Jungen unter einem Nick im Internet veröffentlichte? Wenn ja, soll das 'ne Persiflage auf Selbiges sein?

        (Soll nicht heissen, dass es keine literarische Qualität hätte, Dein Gedicht ;))

    (14) 26.10.11 - 13:50

    Du hast ein tiefenpsychologisch schwerwiegendes behandlungsbedürftiges Problem!

    Du solltest in Therapie!

    Alles Gute.

    was willst du uns nun damit sagen?

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