Ebay Verkauf rückabgewickelt. Käufer droht mit Schadensersatzansprüchen!

    • (1) 04.11.11 - 17:16

      Hallo,

      habe über Ebay etwas verkauft, das der Käufer beanstande. Gut, hab ich mir gedacht, nimmste den Artikel zurück und überweist das Geld inkl. Versandkosten. Ggf. bekomme ich bei einer neuen Aktion nach den Ferien eh mehr ;-)

      Naja, jetzt habe ich vorgestern das Geld zurücküberwiesen inkl. zusätzliches Porto und habe jetzt eine Problembenachrichtigung. Da droht mir der Käufer mit Schadensersatzansprüchen!!!! #zitter Er will tatsächlich einen Mahnbescheid beantragen und die Differenz zum Kauf einea vergleichbaren NEUEN Artikels einfordern #schock

      Hab ich etwas verpasst ??? Könnte er das tatsächlich? Es ist doch ebay und ich bin eine Privatperson, habe Garantie oder Umtausch sogar ausgeschlossen. Bin mir noch nicht mal sicher, ob die Beanstandungen wirklich zutreffend sind und wenn, dann wären sie relativ einfach aus der Welt zu schaffen. Hatte einfach keine Lust, mich auf eine Auseinandersetzung einzulassen. Da ich auch davon ausgehe, wie oben schon beschrieben, dass ich beim nächsten Verkauf wahrschienlich mehr Glück haben könnte.

      Aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Kann er das wirklich, ich meine Schadensersatz für den Kauf eines verglichbaren neuen Artikels beanspruchen? #kratz

      • (2) 04.11.11 - 19:45

        "habe über Ebay etwas verkauft, das der Käufer beanstande."

        Was genau wurde denn beanstandet und warum? War deine Artikelbeschreibung in irgendeinem Punkt unzutreffend (Zustand der Ware o.Ä.)?

        "habe jetzt eine Problembenachrichtigung. Da droht mir der Käufer mit Schadensersatzansprüchen!!!!"

        Ich wüsste grad nicht, welcher Schaden dem Käufer entstanden sein sollte, und das wäre ja die Voraussetzung dafür, einen Schadensersatzanspruch geltend zu machen.

        "Er will tatsächlich einen Mahnbescheid beantragen und die Differenz zum Kauf einea vergleichbaren NEUEN Artikels einfordern."

        Abwarten und vorerst nicht ins Bockshorn jagen lassen. Sollte dir tatsächlich ein Mahnbescheid ins Haus flattern (was ich nicht glaube), kannst du dem immer noch widersprechen oder dich anwaltlich beraten lassen, was zu tun ist.

        Schau dich im Bereich der Sachmängelhaftung des BGB um!

        Du musst deinen Fall genauer schildern, dann kann ich dir meine persönliche Meinung und natürlich keine juristische Beratung liefern ;-)

        Grds. käme nach alldem was du bisher getan hast ein Schadenersatzanspruch DANN in Frage, wenn du die Mängel vorsätzlich oder mindestens grob fahrlässig verschwiegen hast.

        Augenscheinlich gabs ja Mängel, sonst hättest du nicht rücküberwiesen und DAS hat auch nichts mit deinem Ausschluss von Rücknahme und Gewähr zu tun, sondern hat in deinem Fall was mit ner ´arglistigen Täuschung´ zu tun.

        LG

        Hallo,

        Der Satz " Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung " schützt einen erstmal wirksam vor vielen Reklamationen, AUßER wenn:

        1. ein Mangel arglistig verschwiegen wurde ( also Du z.B. ein Hnady verkaufst und genau weißt, dass es nicht funktioniert)

        2. oder Du eine Garantie für eine bestimmte eigenschaft übernommen hast ( z.b. "garantierte Neuware")

        Nu weiß ich nicht, was Du verkauft hast und was das Problem war .... ,aber verstehe auch sein Verhalten nicht wirklich!? ... zumal er ja sein Geld zurück bekommen hat.

        Von "Schadensersatzansprüchen" von Privat zu Privat habe ich noch nie was gehört..., den Schaden muss er erstmal nachweisen, der Ihm durch diesen Kauf entstanden ist:-p #kratz ... Kenne das nur von Hersteller zu Endverbraucher, aber das ist ja auch kla! ;)

        Lieben Gruß Laura

      • Um Dir einen gescheiten Rat geben zu können, solltest Du etwas mehr preisgeben.

        Was für ein Artikel, was beanstandet der Käufer, etc........

        (6) 05.11.11 - 14:23

        Danke erst einmal für die Antworten!

        Habe eine Hose verkauft als neuwertig (nicht neu). Diese Hose lag bald 4 Jahre lang im Schrank. Sie war verflust, was aber auch dieser Stoff mit sich bringt. Gewaschen habe ich sie nicht. Diese Hose habe ich nicht draußen getragen sondern drinnen probegetragen und als es so weit gewesen wäre, sie zu tragen, passte ich nicht mehr rein #hicks

        Angeblich seien dort Flecken drauf und ein Taschentuch in der Hosentasche. Meiner Meinung nach sind die beiden letzten Beanstandungen (Flecken und Taschentuch) nicht gegeben. Es waren keine sichtbaren Flecken drauf und ein Taschentuch auch nicht in der Hosentasche. Die Hose hat einen Neuwert von EUR 50,00 und wurde ersteigert für 6 EUR. Die gleiche Hose habe ich mit Preisschild verkauft und die ging dann auch bedeutend höher weg. Daher hatte ich in den Auktionen auch auf den Unterschied Neu (mit Preisschild) und neuwertig geachtet.

        Bin mal gespannt, ob ich die Hose zurückbekomme und vorallem in welchem Zustand diese sein wird.

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