Silopo: Erinnert ihr euch noch an die Bundesjugendspiele?

    • (1) 06.11.11 - 13:38

      Hallo liebe ubrianerinnen jedweden Glaubens:-p,

      könnt ihr euch noch daran erinnern, wie es zu eurer Schulzeit mit den Bundesjugendspielen war? Welche Erinnerungen habt ihr an diese Zeit?

      Ich für meinen Teil habe leider nur schlechte:-(. Ich war in Sport zwar gut in Ballsportarten wie Völkerball, Volleyball, Basketball, Brennball und auch Schwimmen, aber in Leichtatletik war ich aufgrund meines Übergewichtes schon zu Schulzeiten einfach schlecht. Ich weiß zwar nichtmehr, was ich gewogen habe, aber es ist doch klar, dass jemand, der mehr wiegt nicht so schnell laufen kann, wie einer mit einer Steckerlfigur. Im Werfen war ich eher unteres Mittelmaß, keine Ahnung, warum ich das nicht konnte und im Springen war ich auch schlecht.

      Das Resultat des ganzen war es, dass ich immer nur eine frustrierende Teilnehmerurkunde überreicht bekam, jedes Jahr aufs neue. Bis ich irgendwann beschlossen habe, dass ich da nicht mehr mitmachen werde, weil ich eh keine Chance habe. Für mich waren die Bundesjugendspiele immer nur Frustrationserlebnisse und nie toll, weil keine Schule war. Ich hab mich dan regelmäßig krank gemeldet, wenn BJS waren.

      Aber trotzdem wurde ja in den Wochen VOR den BSJ im Sportunterricht immer diese Disziplinen geübt, die dann zu den BSJ vorgeführt werden mussten, es war einfach nur schrecklich und hat mir NIE Spaß gemacht.

      Wie war´s bei euch?

      • (2) 06.11.11 - 13:47

        Hallo!

        Ich kann mich auch noch sehr gut an die Bundesjugendspiele erinnern und hab es gehasst. Ich hatte absolut keinen Spaß daran und war froh, als wir das endlich hinter uns hatten.

        Gibts sowas heutzutage eigentlich noch?

        LG Lena

        (3) 06.11.11 - 13:48

        Hallo!

        Ich fand es immer grausam.

        Ich war schon immer eher unsportlich, hatte keine Kondition.

        Leichtathletik war für mich eine einzige Quälerei. Zudem gehörte ich auch noch zu den Älteren in der Klasse, so dass ich auch noch eine höhere Punktzahl erzielen musste. #schwitz

        Dieser Mist hat mir den Spaß am Sport ein für alle Mal verdorben und vor dem "großen Tag" hatte ich immer furchtbare Bauchschmerzen.

        Nur bei den BSJ in der Halle (Geräteturnen) hab ich es einmal auf eine Siegerurkunde gebracht. #ole

        LG
        Granouia

        hah,

        ich erinnere mich gut. die sommerspiele waren nie ein problem, hochsprung und hürdenlauf meine liebsten disziplinen, aber beim geräteturnen im winter habe ich regelmäßig verk*** ich sage nur: schwebebalken #schwitz

        aufschwung, umschwung, riesenfelge also reckturnen alles kein problem aber nachdem ich mir beim abgang vom stufenbarren mal die nase gebrochen habe #schwitz war für mich der spaß am geräteturnen vorbei :-p

        thore

        • Oh siehste, Winterspiele gab es bei uns garnicht, nur die schrecklichen Sommerspiele. Wir mussten zwar auch irgendwann mal Balkenturnen machen, Bocksprung usw. aber nie in einer Art Wettkampf.

      (6) 06.11.11 - 14:02

      Was hat das denn mit Glauben zu tun?!
      Ja, ich erinnere mich: Schrecklich fand ich das......
      Sportunterricht fand ich aber immer schlimm.. Und das lag nicht an meiner Figur( bin eher untergewichtig) und ich habe auch immer ganz gut abgeschnitten, aber Sport ist nichts für mich. Ich mag einfach dieses körperliche Gefühl nicht und ich mag diese " Begleiterscheinungen" nicht- erwachsene Menschen, die herumschreien um andere anzufeuern, manche Leute, die aus Ehrgeiz rücksichtslos werden....
      Ab Klasse 8 habe ich dann regelmäßig geschwänzt und in der Oberstufe konnte man Sport irgendwann abwählen. Dafür mußte ich dann eine 4.Fremdsprache lernen, aber ich hätte bestimmt auch noch eine 5. oder 6. gelernt um das zu umgehen.....

    • (7) 06.11.11 - 14:04

      Ich hab das gehasst....hab immer 1 Sache gemacht und bin dann abgehauen. #rofl

      Gab dann nen Eintrag ins Klassenbuch und das wars dann.

      (8) 06.11.11 - 14:05

      Hallo,

      bei uns hieß das Sportfest und man bekam nur Sieger- oder Ehrenurkunden, wenn man die nötige Punktzahl hatte.

      Bei meinem Sohn in der GS bekam jeder eine Teilnehmerurkunde. Das war aber weniger ein Sportfest, als ein reiner Spiele-Vormittag, ganz relaxed. Das fand ich am schönsten. Im Gymnasium gab/gibt es das schon seit Jahren nicht mehr.

      Bei meiner Tochter in der GS heißt es Bundesjungendspiele. Teilnehmerurkunden gibt es keine. Die 3 besten einer Klasse erhalten eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille + Urkunde. Das finde ich ganz blöde für die anderen Kinder. Meine Tochter kommt jetzt damit klar, besonders, weil ich ihr erklärt habe, dass das nicht so wichtig ist. Andere Kinder haben schlicht geweint.

      Das Ganze findet in der regulären Sportstunde unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Da allerdings das Wetter heuer im Sommer teilweise sehr schlecht war, haben manche Klassen das gar nicht machen können.

      LG

      (9) 06.11.11 - 14:08

      Hallo,

      ich war nie der sportliche Typ (eher etwas moppelig), bekam aber immer die Siegerurkunde - meist läppische 2 oder 4 Punkte fehlten zur Ehrenurkunde.

      Ehrlich gesagt fand ich es nie schwer oder mühsam eine Urkunde zu erhalten #kratz, weil die Anforderungen ja recht niedrig waren.

      Spaß hatte ich auch nicht unbedingt.....allenfalls wenn wir den Lehrern einen Streich spielten.

      Da eine Urkunde schon eine zwei auf dem Zeugnis sicherte, war das so ziemlich auch die Einzigste sportliche Mitarbeit im Jahr......im Materialbunker auf dem Mattenwagen ein Schläfchen halten, war ja auch ganz schön.#schein

      Rennen mußte man ja oft genug, wenn mancher einen verfolgte, nur weil man eine handvoll Süßkirschen gepflückt hatte, die auf den Weg rüber hingen #schein

      (10) 06.11.11 - 14:10

      Hallo!!

      Die normalen BJS fand ich gar nicht sooo schlimm.
      Es war ja überwiegend Leichtathletik ( Langlauf, Sprung, Sprint ), was ich zum Glück mochte. Geräteturnen war ebenfalls ok.
      Was ich gar nicht gemocht habe, ware Gymnastik und Turnen in sämtlichen Variationen. Ich konnte diese Räder, Handstand, Handstandabrollen etc niiiie leiden. Ich war und bin da auch einfach zu groß und schlacksig dafür, finde ich :D
      Turnen müssen klein und "kompakt" sein und keine 1,80 groß :-D
      Und so endete Turnen jedesmal in einer Katastrohe.

      BJS im Schwimmen fand ich immer schlimm. Ich hatte zwar beim Langlauf eine gute Kondition, habe das lange schwimmen aber gehasst. Vor allem dieses Gefühl, dass es einem im Wasser viel zu heiß ist...boah...grusel. Genauso ging es mir beim Kopfsprung. Ich kann den bis heute nicht ordentlich. Mir liefen sofort immer die Ohren voll und ich konnte die nächten Tage nicht mehr gescheit hören.
      Niemand glaubte mir das und so musste ich immer mitschwimmen. Nach vielen vielen Jahren kam beim HNO mal zufällig heraus, dass ich ein minimales Loch im Trommelfell habe und deswegen meine Ohren sofort "absaufen".

      Naja...alles in allem was es nicht so Toll :D

      Siegerurkunden sprangen meist heraus, einmal eine Ehrenurkunde ( in der 6. Klasse ).

      LG

      (11) 06.11.11 - 14:17

      Hallo Leidensgenossin,

      bei mir wars ganz ähnlich. Ich war täglich Reiten, war fit, war super im Schwimmen und Tauchen, aber bei den BJS hab ich grundsätzlich versagt. Auch ich habe irgendwann gestreikt.

      In der 11. Klasse bekam ich dann einen geistesgestörten Lehrer, der die BJS dann mit den einzelnen eben im Sportunterrichte nachholte. Er hat so lange gemosert (über Wochen) bis er mich bei 30 Grad im Schatten über die Aschebahn geschickt hat. nach 5 Runden bin ich zusammengebrochen und als ich wieder bei mir war, sollte ich dann gleich nochmal laufen. An dem Punkt hab ich ihm den Mittelfinger gezeigt muss ich gestehen.

      Mehrere Schüler unterer Klassen mussten mit dem RTW geholt werden, wegen Hitzschlag etc. Ein Kind hyperventilierte und er wusste nichtmal, wie man erste Hilfe leistet in dem Moment.

      Kurz darauf hab ich allerdings die Schule verlassen. Was aus diesem Psycholehrer wurde, weiß ich leider nicht.

      lg

      (12) 06.11.11 - 14:48

      Hallo,

      ich bin über eine Siegerurkunde nie hinaus gekommen. Das war an dem Tag dann irgendwie blöd, heute denke ich, da punkten oft Kinder, die ansonsten im Unterricht nicht so glänzen können. Also doch irgendwie gerecht.

      m

      • (13) 06.11.11 - 15:01

        Hi,

        diese Einstellung kann ich so nicht teilen. Es kann ja nicht sein, dass die ansonsten leistungschwachen Schüler auf Kosten der unsportlichen Kinder glänzen können, weil für die meisten Kinder scheint es ja doch eher ein Frusterlebnis gewesen zu sein, wenn ich schon lesen musste, dass Kinder GEWEINT haben, weil die drei besten Medallien bekommen haben und die anderen nicht. Ich finde das eher traurig.

        Das ist wie mit den Schülern, die zu dumm für´s Gymnasium waren und dann in der 5. Klasse Hauptschule gute Noten schreiben, weil die klügeren Schüler nicht mehr da sind. Das ist einfach keine objektive Leistungsmessung, sondern nur Eiapoppeia-Pädagogik nach dem Motto "Du bist garnicht so dumm, die Anderen sind nur einfach klüger".

        • (14) 06.11.11 - 15:07

          Ist ja gut, nicht gleich schlagen#danke

          Ich habe mich nur bemüht, die Dinge aus Sportlersicht zu sehen, nicht soo einfach für mich.

          Meinetwegen kannste die BJS abschaffen, mir und meinen Kindern würden sie nicht fehlen. Wir hatten/haben ja auch gute Gymnasialnoten#schein.

          m

          (15) 06.11.11 - 16:06

          Hallo,

          wegen so einer PillePalle weinen ?

          Bodenständige selbstbewußte Kinder, die nicht übermäßig verzärtelt sind , nehmen so was gelassen hin.

          Mancher ist halt gut in Sport, der Andere in Mathe. Warum muss heute jeder eine Trostmedallie bekommen?

          Sind die Kinder heute bereits so labil ?

          • (16) 06.11.11 - 16:37

            Tja, das weiß ich nicht, die Antwort kam ja von jemand anderem. Und gerade in der Grundschule kann ich mir schon vorstellen, dass die Kinder sich noch nicht ein so dickes Fell zugelegt haben. Meine eigenen Gefühle bezüglich der BJS kann ich nur noch zur Gymnasialzeit benennen. Und selbst da war ein Mädel, dass tatsächlich geweint hat, weil es keine Ehrenurkunde bekommen hat, sondern "nur" eine Siegerurkunde. Und obwohl ich selbst nur eine Teilnehmerurkunde (wie jedes Jahr) erhalten habe, tat sie mir leid und ich hab auch wie die anderen versucht sie zu trösten.

            Letztendlich weiß man ja auch nie, was dahintersteckt. Vielleicht gehören die Kinder, die weinen, auch zu denjenigen, die zu Hause für schlechte Leistungen gerügt oder bestraft werden. Und im Sport kann man ja nicht wie in anderen Fächern, durch mehr Üben seine Leistungen einfach verbessern, wenn die körperlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind.

      (17) 07.11.11 - 10:49

      Man munkelt, dass es auch Kinder geben soll, die sportlich UND klug sind.

(18) 06.11.11 - 15:24

Ach ja, die Bundesjugendspiele... hab ich schon immer gehasst. #aerger Nicht weil ich schlecht war, sondern weil ich es schlichtweg 'unnötig' fand. Sport, Schweiß, sinnloses Umherlaufen im Stadion, das ich ohnehin noch nie ausstehen konnte... Alles nichts für mich.

Im Werfen war ich eine Niete. Ich war eine dieser Schülerinnen, die es regelmäßig schaffte, den Ball nach hinten zu werfen. #hicks

Schwimmen und Springen konnte ich, Laufen so lala. Wenn ich denn mal teilnahm lief es auf eine gute Siegerurkunde heraus, in der Grundschule sogar noch Ehrenurkunden.

WENN ich denn teilnahm.

Meistens war dem nicht der Fall. Wenn es darum ging, sich ausreden auszudenken, war ich eine glatte 1.

Wir hatten einen Sportlehrer, der musste nur das Wort 'Monatsblutung' hören, und er sagte hastig und mit abwinkender Handbewegung: "Dann setz' dich doch an den Rand". #zitter Ihm war das schrecklich unangenehm.

Wenn meine schauspielerischen Künste mal nicht durch vorspielen von Menstruationsbeschwerden zum Vorschein kamen, dann wurde ich anderweitig kreativ.

Einmal hatte es am Tag zuvor geregnet. Ich legte eine schauspielerische Glanzleistung hin, indem ich auf den ersten Metern einen Sturz auf dem ach so rutschigen Untergrund ausübte. Natürlich tat mir danach der Fuß weh und eine Freundin musste mit mir zum Arzt gehen. Da kamen wir nie an, sondern machten uns stattdessen einen schönen Tag im Stadtzentrum. #schein

Manchmal führte ich auch meine Mutter an der Nase herum, indem ich am Morgen ein wenig wehleidig dreinblickte und mit gespielt schwächelnder Stimme sagte, mir sei schlecht.

Ein anderes Mal schrieb ich mir selbst eine Entschuldigung für den Sportunterricht, weil meine Handschrift der meiner Mutter ungeheuer ähnlich sieht. Und wieder ein anderes Mal hauten meine Freundin und ich zusammen ab- einfach so. Zur Strafe gab es Nachsitzen- zu zweit. Keine wirkliche Strafe.:-)

Und wenn ich nicht mitmachte und für die anderen Messen sollte, fielen die Ergebnisse immer ein kleeein wenig besser aus ;-)

(19) 06.11.11 - 15:28

mir hats immer Spaß gemacht...habe auch jedesmal eine Ehrenurkunde bekommen #schein

lg Eva

(20) 06.11.11 - 15:34

Huhu,

ich mußte einmal bei den Bundesjugendspielen mitmachen.

Ob ich sportlich war oder nicht, weiß ich nicht.
Ich ging 3 mal die Woche reiten zu der Zeit und hatte schon lange mein silbernes Schwimmabzeichen, später kam die Tanzschule dazu und noch etwas später das Fitnessstudio.
Die Sportarten der Bundesjugendspiele lagen mir jedoch überhaupt nicht.

Ich weiß das wir damals in 2 Sportarten aus so tollen Dingen wie Sprint oder eben lange Strecken. Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen...und ich glaub noch ein oder zwei Sahen, antreten mußten.

Das einzige das mir lag war das Kugelstoßen.

Ansonsten....tja ich bin immer schon groß und schwer ( als ich mit 9 zur Kommunion ging trug ich ein Brautkleid in Damengröße 34, weil ALLE Kommunionkleider zu kurz für mich waren).

Und bis man da "beschleunigt" hat sind allle anderen schon im Ziel.

Ich hasste den Sprint, ich mochte die langen Strecken, aber auch da hatte ich zwar locker die Kondition dazu, aber nicht das Tempo.

Meine drei Sportarten waren also der Sprint:

ich war erwartungsgemäß die Letzte und wurde auf übelste von allen anderen verspottet und ausgelacht ( wobei mein Sportlehrer da gern mitmachte).

Der Streckenlauf ( da wurde ich immerhin noch 7. von 8 Startern und auch ausgelacht...

Und das Kugelstoßen, da wurde ich dann konkurrenzlos 1., aber das Gesamtergebniss war natürlich niederschmetternd.

Wir hatten aber ja keine Wahl, das ganze MUSSTE ja sein.

Mich hat dieser gräßliche Tag vollkommen demotiviert, danach hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf Sport ( Gott sei dank habe ich das Reiten nicht als Sport angesehen zu der Zeit) und habe mich im Schwimmverein ( wo viele der Leute waren die mich so verspottet hatten ) sofort abgemeldet und mir für den Schulsport ein Dauerattest besorgt.

Tja...das waren meine ersten und einzigen Bundesjugendspiele.

lg

Andrea

  • nicht in 2 sondern in 3 meinte ich

    aber mir fällt grad noch ein das es sogar 4 waren...denn ich mußte damals auch noch am Weitsprung teilnehmen ...naja auch ein Totalversagen

(22) 06.11.11 - 15:55

Hallo!

Ich habe es auch nie auf 'ne 'echte' Urkunde gebracht und habe es auch gehasst. Das Schlimmste waren immer die mitleidigen bis hämischen Gesichter der Menschen, die die Zeit genommen bzw. beim Springen, Werfen, usw gemessen haben. :-[

Irgendwann war ich leider immer krank, wenn diese denkwürdige Veranstaltung auf dem Plan stand. Schaaaade... :-p

Ich bin gar nicht so'n Sportmuffel, mittlerweile treibe ich relativ viel Sport, sogar freiwillig. ;-) Aber Schulsport war zumindest zu meiner Zeit (habe 1998 Abi gemacht) mal völlig für'n A***. Ich hoffe sehr, dass mein Sohn mehr Glück hat, wenn er nächstes Jahr in die Schule kommt.

Viele Grüße!

(23) 06.11.11 - 16:18

Hallo,
ich fand es fürchterlich. Ich war zwar meist durchschnittlich in Sport, fiel also nie aus dem Rahmen, aber trotzdem...
Am schlimmsten fand ich diese nervig-ehrgeizigen Mitschüler (meist waren das nicht mal die Sportlichsten von allen), die immer total rumgestrebt und genervt haben, um diese bekloppte Urkunde zu bekommen. Ich fand schon zu Schulzeiten, daß die nicht mal zum Hintern-abwischen (sorry) taugt.
Sowas war mir damals schon zu dämlich. Das hat sich aber fortgesetzt. Später gab es dann diese ätzenden Punktspiel-Streber. Die habe ich sowohl beim Tischtennis als auch dann beim Tennis erlebt. Beim Tischtennis bin ich damals sogar aus dem Verein ausgetreten deshalb, obwohl ich Vereinsmeisterin war. Ich fand es einfach nur bescheuert, diesen krankhaften Ehrgeiz um einen dusseligen Gewinn oder Punkt...
LG
donaldine1

(24) 06.11.11 - 16:36

Hallo,

ich fand die auch nie toll.

Und es gibt sie tatsächlich immer noch.

Meine Töchter sind beide in der Grundschule. Dort ist immer im Sommer kurz vor Ferienbeginn der Termin für die BJS. Ich habe einige Male geholfen.

Das Problem ist , dass die Kinder dafür leider gar nicht trainieren, da der Sportunterricht immer in einer Halle stattfindet und es in der Nähe der Schule kein Sportplatz mit Sprunggrube etc gibt. Den Kinder muss dann am Morgen der BJS erklärt werden, wie die Regeln der einzelnen Disziplinen sind.

Ergebnis; die Kinder, die in ihrer Freizeit auch im Leichtathletikverein sind, schneiden gut ab. Die anderen sind eher frustriert.

Gruß
Monika

(25) 06.11.11 - 16:44

Es gibt ja verschiedene Gründe, nicht mitmachen zu wollen.
Übergewicht hatte ich nie und in Sport auch immer eine 1 oder 2, aber ich hatte absolut keine Lust auf diese blöden BJS, absolut gar nicht.
Urkunden habe ich bekommen, wenn ich denn mal mitgemacht habe, aber die habe ich schon lange weggeschmissen, interessieren mich einfach nicht.

Wer es machen will, sollte es tun und wer nicht will, sollte es lassen dürfen.
Ich bin auch einige Msle nicht hingegangen.
Und dann kam "Jugend trainiert für Olympia". Wir sollten dann abends trainieren und am WE mitmachen, wer nicht mitmacht, bekommt eine Note schlechter in Sport, so unsere bescheuerte Lehrein, na und , dann nahm ich eben ein 3, wen interessiert das schon?
Mich jedenfalls nicht.

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