Uniklinik rückt Blutergebnisse nicht raus - was tun?

    • (1) 13.11.11 - 13:16

      Hallo,

      wir sind mit unserem Sohn wg. ADHS in einem psychologisch/neurologischen Zentrum in Behandlung.

      Im Rahmen der Medikation wurde ein Bluttest gemacht.
      Einen Tag später rief uns der Kinderarzt an und meinte, mit der Blutgerinnung gäbe es ein Problem. Wir sollten das abklären lassen.

      Er gab uns eine Überweisung in die Hämathologie und wir begaben uns in die Kinderklinik, hämathologische Ambulanz.

      Dort wurde ein erneutes Blutbild gemacht mit der Aussage, dass ich diese am Folgetag abfragen könne und wenn etwas wäre, würde die Ärztin sich bei mir melden.

      Das psychologische Zentrum dürfe die Ergebnisse ebenfalls anfordern, da wir sonst nicht mit der ADHS-Behandlung fortfahren können.

      Ich rief also am nächsten Tag an - Die Ergebnisse lägen vor, die Schwester könne auch die Akte einsehen.... aber sie düre uns die Werte nicht sagen #kratz
      Wir sollen uns mit der Ärztin in Verbindung setzen.
      Ja gerne - aber die kommt nur MITTWOCHS. ARGH!

      Also, ich am nächsten Mittwoch wieder angerufen, da war sie nur mittags zu sprechen. Als ich mittags anrief, war sie schon weg.
      Super!

      Also habe ich das psychologische Zentrum kontaktiert, damit DIE die Werte abholen und wir endlich weiter machen können.
      Außerdem möchte ich als Mutter ja auch dringend wissen, ob alles okay ist!

      Ergebnis: Selbst DIE dürfen nichts bekommen, was Fr. Dr. nicht authorisiert hat - und sie kommt ja nur MITTWOCHS #klatsch

      Mein Kinderarzt, den ich in meiner Verzweiflung angerufen hatte, meinte, dass in dieser Uniklinik die Befunde schonmal mehrere Monate bräuchten, bis sie zu ihm kämen.

      Ich bin ziemlich angenervt.
      Warum dürfen nichtmal die Eltern Einsicht in die Blutergebnisse ihres Kindes bekommen?

      Und ich frage mich: wenn etwas nicht in Ordnung ist - bekommt die Ärztin das überhaupt zeitnah mit?? Die Werte waren ja bereits am Donnerstag da, aber sie kommt erst am folgenden Mittwoch wieder?

      Gibt es eine Möglichkeit für mich, zeitnah an die Ergebisse der Untersuchung heran zu kommen?

      Wie gehe ich dabei vor?

      Entnervte Grüße,

      tajeetah

      • Was ich mich frage, könntest du mit den Ergebnissen überhaupt was anfangen? Ich würde jetzt einfach noch die 3 Tage abwarten und es mir dann von einer Ärztin erklären lassen, wenn es etwas lebensbedrohliches wäre, dann wärst du auf jeden Fall schon vorgezogen worden. Ich denke, die akuten Fälle gehen einfach vor.

        Ich denke das Krankenhaus hat sehr viele akute Fälle, wo jede Sekunde zählt und als Mutter hätte ich schon ein besseres Gefühl, wenn ich nicht so schnell kontaktiert werden würde.

        #winke

        • Mit den Ergebnissen selbst könnte ich nichts anfangen - aber ich könnte sie zum psychologischen Zentrum weiter leiten, die dann die Medikation für meinen Sohn festlegen könnten.

          Wir hatten das auch zuvor schon besprochen, deshalb ärgert es mich umso mehr, dass sich die Sache so verzögert.

          LG,

          tajeetah

          Es geht aber nicht um die Durchführung, sondern um die Weitergabe der Ergebnisse.

          Hier liegt schlichtweg ein Organisationsmangel vor. Wenn der behandelnde Arzt nur Mittwochs die Freigabe von Ergebnissen macht, dann sollte er das wenigstens auch machen.

      "Die Ergebnisse lägen vor, die Schwester könne auch die Akte einsehen.... aber sie düre uns die Werte nicht sagen #kratz"

      Es ist vollkommen üblich, dass Untersuchungsergebnisse dem Patienten nur vom Arzt mitgeteilt werden, da Schwestern/Arzthelferinnen nicht dazu befugt sind.

      Siehe auch hier:

      http://www.scoop-aerzteberatung.de/bericht/recht/1300_2_4654

      "Also habe ich das psychologische Zentrum kontaktiert, damit DIE die Werte abholen und wir endlich weiter machen können."

      Der Patient hat ein Recht auf Einsicht in Krankenunterlagen und Herausgabe von Untersuchungsergebnissen.

      http://www.patientenportal.bayern.de/patientenrechte/einsichtsrecht.htm

      Ich denke, es scheitert daran, dass ihr die Abholung an einen Dritten delegiert habt.

      • Es wäre nicht halb so ärgerlich, wenn die Ärztin vorher erwähnt hätte, dass sie nur 1x die Woche im Haus ist.

        Aber sie hat vom nächsten Tag geredet, an dem ich die Ergebnisse erfragen könne.
        Und es war ihre Idee, dass das psychologische Zentrum die Werte anfordern solle, um alles zu beschleunigen.
        Aber auch das funktioniert ja nicht :-(

        LG,
        tajeetah

        • Hallo,

          ich gebe meiner Vorposterin Recht, die Schwester kann da nix für, sie darf ja nix sagen.

          Und wenn du dem psychologischen Zentrum nochmal Druck machst, das sie die Ergebnisse anfordern?

          Lg

          • Habe ich bereits, aber sie können nichts tun, da die Ärztin selbst so schlecht zu erreichen ist.

            Auch das Zentrum bekommt die Daten nicht, ohne persönlich mit der Frau gesprochen zu haben - und sie ist schlecht bis garnicht zu erreichen.

            • Hmm, das is natürlich blöd, komischer Laden.

              Aber wie schon jemand anderes sagte, mach dir nich zuviele Gedanken,

              wenn es etwas Ernstes wäre hättet ihr gleich Bescheid bekommen.
              In der Regel ist es ein gutes Zeichen wenn sie sich Zeit lassen.

              Alles Liebe

              • (10) 13.11.11 - 16:09

                Ich mache mir eigentlich auch keine Sorgen, denn es geht im super gut.

                Es geht eher darum, dass ohne die Blutergebnisse die ADHS-Behandlung nicht fort gesetzt werden kann :-(

                • Das ist natürlich sehr doof, aber die paar Tage kriegt ihr noch um.

                  Wünsch euch schnelle Besserung!

                  Lg

                  Als Mutter kann ich dich natürlich verstehen, als Tochter möchte ich dir gerne eine Tritt geben, da dein Kind nicht lebensgefährlich erkrankt ist.

                  Bei meiner Mum wurde dieses Jahr ein bösartiger, seltener Tumor gefunden und sie hat ganze 6 Wochen (mit allen Diagnosen) warten müssen, bis das scheiß teil endlich rausoperiert wurde. Verstehst du was ich dir sagen möchte, meine Mutter hat 6 Wochen geglaubt sie muss sterben und die Ärzte warten und warten und jederzeit könnte dies Mistteil Metastasen überall in ihren Körper streuen.

                  Was ich dir damit sagen möchte, dein Kind kann auch nach 5 Wochen noch eine tolle Behandlung bekommen, akute Fälle sind Tod.

                  #schein Sorry

    Hallo, ich weiß nicht aus welcher Stadt du kommst aber sowas kann echt ewig dauern.
    Ich habe selbst willebrand, ich im September in der Uni-Frankfurt, und habe Freitag endlich meine Ergebnisse bekommen, ich sagte noch es ist eilig da ich eine Mandel op Brauch .
    Super oder ? Dieses Jahr wird das nichts mehr bei mir.

    Ich glaub das einfachste wäre ein schicken sie es mir zu oder ich Hol's ab.
    Kann aber auch dauern

    Viel Glück

    Hämathologie der UKD ?

    Da kann es mal locker 4 Wochen dauern, bis der Arzt deines Kindes die Unterlagen erhält.
    Aber nur, wenn der etwas aufs Tempo drückt

    huch ich nehm das "h " gleich zurück

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