Hat das leben einen Sinn?

    • (1) 15.11.11 - 06:08

      Hallo liebe Urbianer,

      kennt ihr das wenn man sich ständig fragt, ob das Leben noch einen Sinn hat? Wo man drüber nachdenkt, ob es nicht besser wäre fort zu gehen. Einfach abschließen, da die Gesamtsituation einfach nicht besser wird, sondern immer schlechter!

      Wir haben viele Baustellen in der Fmilie und unserem Leben. Aber irgendwie schein ich zu versagen, ich bekomme einfach nichts in den Griff. Fühl mich als hätte ich komplett versagt.

      Manchmal frag ich mich, wie es ist tot zu sein. Manchmal wünschte ich es mir, das ich einschlafe und einfach nicht mehr aufwache. Aber ich hab ja noch Kinder, die mich brauchen. Obwohl mir jedesmal mein Herz blutet, wenn ich an unsere Probleme denke und die konsequenzen. Gerade auch zu Weihnachten.

      Ich weiß das das leben kostbar ist. Aber ist es das auch, wenn es nicht mehr aufwärts geht?

      Lg
      Nicole

      • so schlimm kann dass leben niemals sein, als dass der tod sich lohnt!!!!!

        du hast doch kinder, die brauchen ihre mama.

        du schreibst in deiner VK über deine familie: das beste was je passieren konnte!

        kein mann, keine geldsorgen oder anderes ist es wert dass deine kinder ohne dich aufwachen müssten.
        ich kenne dich und deine geschichte zwar nicht, aber wenn es dir so schlecht geht, such dir bitte umgehenst hilfe.
        geh heute noch zum arzt und sprich über deine situation, man wird dir helfen können sofern du hilfe suchst!

        ich weiß grad gar nicht mehr was ich schreiben soll, ich bin grade einfach nur voller sorge:-(

        bitte melde dich irgendwo wenn du nicht mehr weiter weißt, und sei es "nur" bei der telefonseelsorge (0800/1110111 oder 0800/1110222).
        die haben auch einen chat auf ihrer homepage, 24 stunden, 7 tage die woche!

        alles gute und viel kraft!#herzlich

        Hallo

        Wie war das noch???Nach ganz viel Regen kommt auch wieder Sonnenschein.

        Wir hatten 5 schlimme Jahre und auch ich hatte manchmal das Gefühl nichts geht mehr.

        Aber es geht voran zwar in kleinen Schritten aber immerhin.

        Wenn es dir jetzt so schlecht geht das du meinst nichts geht mehr und nur der Tod kann dich erlösen wäre es an der Zeit an eine Therapie zu denken.

        Alles Gute.

        lg

        (4) 15.11.11 - 09:08

        Hallo!

        Na bist du ja in einer richtig depressiven Phase des Lebens. Ich denke eine Talfahrt, wo man das ganze Leben in Frage stellt, macht jeder mal durch! Ich würde mich an deiner STelle fragen, was mich am meisten belastet. Dann würde ich mich fragen, welche Art der Probleme es sind. Es liest sich ein wenig zwischen den Zeilen, dass es mit Weichnachten zu tun hat? Mit Geschenken vielleicht? Mit finanziellen Problemen? Das wäre für mich kein Grund zum Verzweifeln. Die Konsumsucht kennt in unseren Breitengraden eh keine Grenzen. "Normal" ist das alles nicht mehr. Oder wo drückt dich denn der Schuh am meisten?

        Liebe Grüße
        Luka

      • Hallo,

        ja, kenne ich zu gut.

        Momentan ist so eine Phase, die ich als bisher absoluten Tiefpunkt meines Lebens bezeichnen würde. Eine Hochphase gab es egtl. nur kurz. Ansonsten ging es stetig abwärts.
        Ich habe das Gefühl einfach zu oft den falschen Weg gewählt zu haben. Hinzu kommt ein schwerer Krankheitsfall eines nahen Angehörigen und sein Lebenverlauf war ähnlich dem meinen. Da denkt man manchmal auch: na klasse, es wird doch immerwieder noch eines draufgesetzt.
        Was hält mich? Nunja, die "Neugier", meine Mutter, die mich braucht. Ja, und das ist sie auch schon, die traurige Bilanz der Gründe.
        Es ging noch kein Jahr so schnell rum wie dieses. Ich bin zwar froh, wenn es bald vorbei ist. Jedoch ist es gut möglich, dass das nächste Jahr dem ganzen noch die Spitze aufsetzt und sollten einige Sachen wirklich eintreten, zieht das einen derartigen Rattenschwanz mit sich,... ich mag nicht dran denken.
        Im Grunde denke ich oft: Das Leben hält eh nichts schönes mehr für mich bereit, ich bin egtl. nur noch als "Verwalter" da, um eben Dinge zu regeln und die Verantwortung zu tragen, die sonst an andere abgegeben werden würde, was widerum deren Leben schwieriger gestakten würde.

        Zudem sehe ich mich in nächster Zeit noch mit großem Versagen meinerseits konfrontiert, wie und ob ich damit auch noch umgehen kann, das weiß ich ehrlich gesagt nicht.

        Liebe Grüße

        • auch du solltest dir dringend professionelle hilfe suchen falls du es noch nicht getan hast!!!

          man kann dir helfen. nur leider steht es einem menschen nicht auf die stirn geschrieben wie er sich fühlt. du musst den ersten schritt machen und dich öffnen, nur dann kannst und wirst du hilfe bekommen.

          auch dir alles gute#klee

          • Hallo,

            danke für deine Antwort.
            Weißt du, es gibt ja solche und solche Momente. Die Situation ist allgemein schlecht. Dann gibt es aber wieder Zeiten (Stunden oder Tage), in denen ich wieder optimistischer bin. Außerdem habe ich "leider" immer diese "nur wenn du es schaffst, das ganze alleine mit dir selbst auszumachen und dadurch wieder zufrieden sein zu können, dann hast du das wirklich überwunden"- Einstellung.
            Naja und ganz ehrlich. Es ist alles so verfahren, dass mir ja niemand bei der Lösung der Probleme helfen kann. Höchstens besser damit umzugehen, aber ein Leben leben, in dem es nur Probleme gibt, was nicht lebenswert ist, "man das aber so hinnehmen" kann.... ich weiß ja nicht....

            Liebe Grüße

      Hallo Nicole,

      wenn Du schon so weit bist, dann such Dir Hilfe.

      Vor einem Jahr war ich auch schon bereit, vor die nächste U-Bahn zu springen. Ich habe es nicht gemacht, sondern mich in Therapie begeben.

      Langsam sehe ich wieder Licht am Ende des Tunnels, auch wenn es bei uns noch vieles gibt, was im Argen liegt.

      LG und alles Gute #liebdrueck

      Hallo Nicole
      bitte geh zum Arzt. Wenn es ganz schlimm wird, dann können auch die eigenen Kinder einen nicht mehr abhalten, was Schlimmes zu tun.

      Der Hausarzt wird dich an einen Psychiater überweisen oder dir gleich was verschreiben. Keine Angst vor Medikamenten, die sind heutzutage gut verträglich und machen nicht abhängig (!!!!)

      Dann brauchst du wahrscheinlich noch eine (Familien-)Therapie.

      Ein Schritt nach dem Anderen. Weihnachten kann auch ganz schön sein ohne den ganzen Konsumterror!! Zusammen Kekse backen ist für die meisten Kinder ein Highlight. Bitte überfordere dich nicht.

      Kannst mir auch eine PN schicken.

      LG

      (10) 15.11.11 - 10:11

      es ist traurig, dass du solche Gedanken hast. Ich finds mutig, dass du sie hier aussprichst.

      Ich habe mich nach dem sinn des lebens anfang letzten jahres gefragt und wär fast draufgegangen. EIN kleiner Schritt und der war fast getan.

      Ich fühle mich auch wie ein Versager. Ich denke auch oft, dass ich nichts hinbekomme und dass ich einfach zu blöd zum Leben bin.
      Allerdings hat mich aus dem Loch ein Psychotherapeut rausgeholt. Das hat wirklich gut getan.
      Er hat mir gezeigt, wie ich denke, welche denkfehler sich dabei eingeschlichen haben und wie ich auch anders mit dem problem umgehen kann. Es geht.

      Das Leben hat meiner Meinung nach keinen tiefen sinn. Es ist da, weil es da ist. Seiner Selbst Willen.
      Eigentlich wirklich nicht besonders viel Wert. Die Welt kommt auch ohne mich klar.

      ABER: wozu sollte ich mich umbringen? Gehts mir dadurch besser?
      Mir gehts dann gar nicht mehr, weil nach dem Tod einfach nichts ist.

      Hast du schon mal geschlafen? Ja? Kannst du dich an die Zeit erinnern die zwischen einschlafen und erwachen lag? Mal die Träume rausreduziert - die laufen eh nicht in echtzeit ab ;-)
      Die Zeit, die da fehlt.. so ist es, wenn man tot ist. Da ist nichts. GAR nichts. und du wachst auch nie auf.
      Du hast nichts davon. Ganz einfach. Wenn du willst, dass es dir besser geht, dann musst du dir helfen lassen. Dann musst du wege suchen, die dir helfen können und nicht aufgeben.

      Ich finde (fast) alles besser als tot zu sein. Ich will nciht sterben. Ich will sehen, wie mein Sohn groß wird. Ich will sehen wie sich die Welt entwickelt - vielleicht will ich auch selbst was beeinflussen.
      Ich sehe in MEINEM Dasein keinen Sinn, aber ich bin einfach viel zu neugierig und ich habe einfach viel zu viel Genuss im LEBEN, dass ich nicht sterben will.

      Such dir Hilfe.

      (11) 15.11.11 - 10:16

      Liebe Nicole,

      das Leben hat immer einen Sinn, manchmal sieht man das Licht am Ende des Tunnels nicht, aber es ist da und wartet auf Dich!

      Ich war auch mal an einem solchen Punkt. Ich habe Hilfe bekommen und sehe die Welt deutlich bunter, heller und bin selber fröhlich geworden!!

      Mein leben wurde so oft immer wieder zerstört und doch befinde ich mich nun nach wirklich vielen Jahren auf dem Weg nach oben!!

      Wenn Du jemanden brauchst, um alles loszuwerden, melde Dich!!

      LG coffea

      (12) 15.11.11 - 10:19

      Schon wegen der Kinder geht das gar nicht. Die brauchen ihre Bezugsperson. Und wenn eure Situation schwierig ist noch viel mehr.

      Bitte hole dir professionelle Hilfe. Spreche deinen Hausarzt an, damit er dich weiter zu einem Facharzt schicken kann.

      Alles Gute

      Hallo,

      vielleicht nur als kleiner Denkanstoß: Viele meinen hier, dass du es deinen Kindern schuldig bist, für sie da zu sein und nicht einfach aus dem Leben zu schleichen.

      Ich finde, dass das der falschen Ansatz ist, denn das macht dir ja wieder nur Druck, den du scheinbar eh schon zur genüge hast! Deswegen, führe dir vor Augen, dass du es DIR SELBST schuldig bist weiter zu machen! Schmeiß nicht wegen anderen nicht alles weg, sondern deinetwegen! Ich bin mir ganz sicher, dass es auch in deinem Leben schöne Dinge gibt, die DIR guttun. Aber ich verstehe auch völlig, wenn es Zeiten gibt, in denen diese Dinge einfach unter einer schweren anderen Last verschüttet sind.

      Also lass dir helfen, dass DU für DICH diese kleinen Dinge wieder sehen kannst. Konzentriere dich auf DICH und DEINE Bedürfnisse. Nimm DICH selbst um DEINETWILLEN wichtig und nicht nur in der Position als Mutter, Tochter, Frau etc.!

      Alles Gute,

      kitty

      p.S. Ja, ich bin mir sicher, dass das Leben einen Sinn hat - vielleicht keinen tieferen, weltbewegenden, gib ihm einfach den Sinn, den es für dich haben soll!

      (14) 15.11.11 - 12:26

      Hallo Ihr lieben,

      danke für eure antworten.

      Auch wenn es nicht einfach ist/wird. Ich habe mir für morgen einen Termin bei meinem Hausarzt geben lassen.

      Wenn ich nur nicht so Angst davor hätte.

      Das problem ist, das in meiner Familie immer gesagt wird, "sei stark", "du schaff das schon", "stell dich nicht so an", "jeder hat seine Problem". u.s.w.

      Es ist nicht nur das finanzielle. Ich hab das Gefühl einfach Alles geht schief, nichts läuft. Und ich bin für alles verantwortlich. Ich bin momentan an einem Punkt angekommen, wo ich einfach keine Kraft mehr habe.

      Aber ich werde mich morgen mit meinem Hausarzt drüber unterhalten, wobei mir das sicherlich unangenehm sein wird. Aber ich versuche es.

      Ich danke euch sehr#blume

      Lg
      Nicole

      • (15) 15.11.11 - 13:00

        Hallo,

        sich vor anderen "nackig" machen ist immer schwer. Hier ist es noch so schön anonym, aber beim Arzt schluckt man wieder und denkt: was der wohl von mir denkt?

        Vor 10 jahren war ich beim Arzt und schaute auf dem Boden und sagte: Ich glaube ich habe Bulemie und komme da allein nicht raus. Der schwerste Satz in meinem bisherigen Leben.

        Du schaffst das!
        gruß

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