Geschenk für einen Totkranken?!

    • (1) 30.11.11 - 20:13

      Hallihallo!

      Ein sehr guter Freund der Familie ist im Endstadium Bauchspeicheldrüsenkrebs.

      Sein 50 Geburtstag war vorgestern, nur haben wir noch keine Ahnung- was soll man schenken?

      Haben schonmal eine kleine, "unverfängliche" Kleinigkeit mitgenommen, aber die zündende Idee fehlt noch.

      Ich fände es schön der Familie ein paar schöne Stunden, oder auch "nur" Minuten zu bereiten, bin aber etwas planlos.

      Er hat schwindende Kraft, kann nichts essen, bzw. bei sich behalten, also fällt ein schicker Besuch im Restaurant schonmal aus,
      beide reiten gerne, er ist Schreiner und fährt gerne Motorrad- eine Kutschfahrt?

      #schmoll

      • " und fährt gerne Motorrad- eine Kutschfahrt?"

        Vielleicht eher eine Fahrt hinten mit einem Trike?

        Hi,

        ein Bekannter von mir hat auch diese Krankheit. Er hat ein Hund geschenkt bekommen, damit er eine Aufgabe hat. Er blüht förmlich auf. Ein Hund ist keine Kleinigkeit, gewiss nicht, aber es bringt so viel... Natürlich müsste seine Partnerin bzw. Partner den Hund mitübernehmen...

        Mehr kann ich Dir leider nicht emfpehlen...

        Alles Gute

        Fipi

        • (4) 30.11.11 - 21:25

          Das muss aber nicht unbedingt gut sein, vor allem für das Tier.
          Tiere leiden auch wenn es dem Besitzer irgendwann schlechter geht.

          Schwiegereltern hatten damals ein Meerschweinchen.
          4 Tage nachdem Schwiegervater gestorben ist ist das Meerschweinchen ihm gefolgt.
          Für Schwiegermutter war das doppelt hart.

      Vielleicht schenkt ihr ihm ein schönes Fotobuch, mit tollen Erinnerungen aus den alten Zeiten. Ihr könnt es zusammen anschauen, darüber lachen "weißt du noch, damals...."!

      Hmm, auf der anderen Seite könnte es auch sein, dass ihn das zu sehr belastet, weil ihm bewusst wird, dass solche Zeiten wohl nie wieder kommen werden. Schwierige Situation, wenn man euren Freund nicht kennt.

      Ist er denn von seiner körperliche Kraft noch aktiv, dass eine Kutschfahrt möglich wäre?

      Lg Melle

    • also kutschfahrt hatte ich auch dran gedacht und meinen eltern vorgeschlagen,

      (hunde haben sie übrigens 3 stück)

      fotobuch dachten wir auch schon- fanden wir dann aber eher "belastend"

      meine eltern sind zu dem entschluss gekommen nichts zu schenken, weil es im moment sehr schlecht aussieht und sie nicht wissen was sie ihm zumuten können und sollen, sie sind schlichtweg für ihn da zu jeder zeit und besuchen ihn, reden mit ihm wenn ihm danach ist, oder leisten ihm gesellschaft.

      find ich gut- das macht doch eine freundschaft aus.

      Warum fragt ihr ihn oder seine Partnerin/Familie nicht einfach welchen Wunsch er schon lange hat?! Ganz egal ob es ein Erlebnis oder ein Gegenstand ist!

      Man kann doch heute fast alles möglich machen auch wenn es jemandem nicht mehr so gut geht...

      LG, katzz

      Ich würde ihn einfach fragen, ob er einen Wunsch hat, den ihr ihm erfüllen könnt. Er macht doch sicher kein Geheimnis aus seiner Krankheit und der Tatsache, das er bald sterben wird. Warum dann unnütz Zeit verlieren, indem ihr nun hin und her überlegt, was ihm Freude machen würde? Oft sind es Dinge, die Schwerkranke gerne noch erleben oder erledigen würden, auf die man selber gar nicht kommt.

      die Kraft wird nicht mehr vorhanden sein für eine Kutschfahrt...wir wollten das damals für meine Freudnin Endstatium Hirntumor auch machen, es ging aber nicht mehr...ich habe ihr ein Hörbuch geschenkt, da es mit dem Sehen auch nicht mehr so klappen wollte und ihre Lieblingsschokolade, das war das einzige was sie noch zu sich genommen hat bevor die künstliche Ernährung kam....

      (11) 01.12.11 - 16:46

      Hallo,

      meiner Oma habe ich damals einen Stern auf ihren Namen taufen lassen. Es ist ein emotionales Geschenk und Ihr solltet Euch gut überlegen, ob es Eurem Freund auch gefällt.

      Jedenfalls erinnert jetzt ein Stern im Großen Bären immer an meine Oma....

      Lg nic

      Wenn er so schwach ist, dann kannst Du ihn nicht für irgendein Event aus dem Bett zerren.

      Der 2. Mann meiner Mutter starb mit 50 an diesem Krebs und er wollte gegen Ende nur noch seine Ruhe.

      Ich habe ihm damals eine Duftlampe mit Duftöl mitgebracht, die hat er sehr gemocht. Sehen wollte er da niemanden mehr.

      Je nach Typ: Hörbuch (wenn selbst lesen nicht mehr geht), schöne flauschige Bettwäsche?

      Gruß

      Manavgat

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