lustige weihnachtssprüche oder gedichte

    • (1) 18.12.11 - 13:39

      ich finde nichts. hat jemand vielleicht lustige gedichte oder sprüche? für die familienweihnachtskarten

      danke

      marcella

      • Sowas?

        Weihnachtsumtrunk

        Weihnachten steht vor der Tür:
        "Komm herein und trink ein Bier!"-
        "Ich will nicht eins, ich brauche vier!"
        Jedem Licht, das für uns brennt
        An einem Sonntag im Advent,
        Gebührt ein Glas des edlen Tropfen
        Aus Wasser, Gerste, Malz und Hopfen.
        Nach dem Genuss kehrt Ruhe ein,
        Es könnte gar nicht schöner sein!
        Die Lampen brennen lichterloh,
        Weihnachten ist da, und wir sind froh!

        LG Denise

        hier kannst du dir so einiges raussuchen

        http://www.weihnachtsstadt.de/Gedichte/Gedichtlustigstart.htm

        Hallo,

        ich finde dieses Gedicht ganz toll:

        von Erika Wildgrube-Ulrici

        Ich wünsche mir zum Heiligen Christ

        Ich wünsche mir zum Heiligen Christ
        einen Kopf, der keine Vokabeln vergisst,
        einen Fußball, der keine Scheibe zerschmeißt -
        und eine Hose, die nie zerreißt.

        Ich wünsche mir zum Heiligen Christ
        eine Oma, die nie ihre Brille vermisst,
        einen Nachbarn, den unser Spielen nicht stört -
        und einen Wecker, den niemand hört.

        Ich wünsche mir zum Heiligen Christ
        eine Schule, die immer geschlossen ist,
        eine Mutter, die keine Fragen stellt -
        und einen Freund, der die Klappe hält.

        Doch weil ich das alles nicht kriegen kann,
        überlass ich die Sache dem Weihnachtsmann.

        LG

      • Der großartige Loriot...

        Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
        Schneeflöcklein leis herniedersinken.

        Auf Edelstännleins grünem Wipfel
        häuft sich ein kleiner weisser Zipfel.

        Und dort vom Fenster her durchbricht
        den dunklen Tann ein warmes Licht.

        Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
        die Försterin im Herrenzimmer.

        In dieser wunderschönen Nacht,
        hat sie den Förster umgebracht.

        Er war ihr bei des Heimes Pflege
        seit langer Zeit schon sehr im Wege.

        So kam sie mit sich überein:
        am Niklasabend muss es sein.

        Und als das Rehlein ging zur Ruh,
        das Häslein tat die Augen zu,
        erlegte sie direkt von vorn
        den Gatten über Kimm und Korn.

        Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
        zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
        und ruhet weiter süss im Dunkeln,
        derweil die Sternlein traulich funkeln.

        Und in der guten Stube drinnen
        da läuft des Försters Blut von hinnen.

        Nun muss die Försterin sich eilen,
        den Gatten sauber zu zerteilen.

        Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
        nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

        Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
        (was der Gemahl bisher vermied)-,
        behält ein Teil Filet zurück
        als festtägliches Bratenstück
        und packt zum Schluss, es geht auf vier
        die Reste in Geschenkpapier.

        Da tönt‘s von fern wie Silberschellen,
        im Dorfe hört man Hunde bellen.

        Wer ist‘s, der in so tiefer Nacht
        im Schnee noch seine Runde macht?

        Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
        auf einem Hirsch herangeritten!

        »He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
        die armen Menschen Freude machen?«

        Des Försters Haus ist tief verschneit,
        doch seine Frau steht schon bereit:

        »Die sechs Pakete, heil‘ger Mann,
        ’s ist alles, was ich geben kann.«

        Die Silberschellen klingen leise,
        Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

        Im Försterhaus die Kerze brennt,
        ein Sternlein blinkt, es ist Advent.

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