Wem geht es auch so?

    • (1) 30.12.11 - 13:47

      Hallo liebe Urbianer,

      mir geht es so, dass ich mich bestimmten Orten (wo ich eigentlich gar nicht hingehöre) von Anfang an sehr verbunden fühlte. Es ist jedes Mal wie heimkommen.

      Damit Ihr mich richtig versteht, mir geht es nicht um Geburtsorte oder ehemalige Wohnorte. Ganz stark ist dieses Gefühl bei mir in Bangkok und London, auch in Tsavo in Kenia war es ganz stark. Also recht willkürliche Orte, nach denen ich jedoch regelrecht Sehnsucht bekomme wenn ich länger nicht da war. Als ob ein Teil von mir dort hin gehören würde. Komme ich in meine Geburtsstadt fühle ich auch Verbundenheit, denke aber das liegt an unserer familiären Geschichte dort mit vielen Vorfahren etc.

      Wer kennt das auch?

      LG manscho

      • Ich hatte das, als ich das erste Mal nach Berlin gekommen bin. Deswegen bin ich auch RuckZuck hingezogen, sobald es möglich. Und das war gut so.

        Ausserdem habe ich das, wenn ich an den Atlantik in Südfrankreich fahre. Kaum blicke ich auf die Nadelwälder, kaum rieche und höre ich das Meer, bin ich verloren. So rein emotional.

        *seufz*

        Also kenne ich dieses Gefühl schon auch. :-) Ob Bangkok und Tsavo in Kenia trivial sind, das ist nicht zu sagen. Das wird eine rein subjektive Einstellung sein. Für mich wäre Kenia ein Mordsereignis.

        • "Für mich wäre Kenia ein Mordsereignis."

          Politisch und sozial keine Frage, mir ging es dort eher um die "Wiege der Menschheit"v. a. in der Natur...Wahnsinn. Armut und Elend etc waren damit sicher nicht gemeint.

          Das war auch der einzige Trip den wir bisher aus vernünftigen Gründe nicht wiederholt haben.

          LG

                • Joa, spannend...wenn auch teilweise zu theoretisch. Gut das es urbia gibt, hier kann man noch praxisrelevante Erfahrungen machen!
                  Ich hätte es ja auch positiv aufnehmen können...So ist das eben mit der Kommunikation.
                  Vielleicht sehen wir uns in Mombasa!

      Hallo,

      ja das kenne ich! Ich hatte das bisher einmal und das war in Rotterdam!

      LG sunshine

      (9) 30.12.11 - 14:52

      Ja bei mir, als ich das erste mal auf Suomenlinna (Festung vor Helsinki ) war. Da kommt der väterliche Teil meiner Familie her. Ob's daran lag? Keine Ahnung, auf jeden fall ist ein Finnland Besuch ohne Suomenlinna kein Finnlandbesuch :)

      Lg
      Physa

      (10) 30.12.11 - 14:53

      Ja kenne ich.
      Mich zieht es massiv nach skandinavien, bin ich dort länger nicht habe ich Heimweh.

      Mich zieht es auch massiv in die USA.
      Sehe ich bilder in Zeitschriften oder im Fernsehen, dann spüre ich ein ziehen in der Magengrube und das gefühl von Sehnsucht.
      allerdings... ich war noch nie in den USA

    Hi,

    ja kenne ich, bei mir (und auch bei meinem Mann ) ist es Irland, besonders die Gegend um Sligo und Donegal, wir hatten als wir das 1. mal dort waren direkt das Gefühl irgendwie zuhause zu sein, die Weite, der Atlantik, die Farben, die Menschen, alles schien sich zu verbinden und ein großes ganzes zu ergeben.

    Ja doch, ich kenne das Gefühl, aber auch das Gefühl mich in einem Ort von Anfang an nicht wohl zu fühlen kenne ich, unabhängig von Armut oder Wohlstand in dem Ort gibt es Gegenden in die ich immer mit Bauchweh fahre und alles in mir sich dagegen sträubt dort zu sein.

    LG

(14) 30.12.11 - 15:58

Hi Manscho,

Berlin ist sozusagen meine Heimatstadt (wohne am Stadtrand), aber mir gehts dort so, sobald ich den Fernsehturm sehe. Dann bin ich zuhause :-)

Ansonsten ging es mir in Glasgow so. Habe dann dort auch eine Weile gelebt, inzwischen habe ich dieses Gefuehl nicht mehr. Das liegt wohl daran, dass ich inzwischen Mutter bin und man dann die Dinge mit anderen Augen sieht. Als junger, freier Mensch wars perfekt fuer mich.

Barcelona - ich liebe diese Stadt und auch die spanische Lebensweise. Metropole am Meer, und die Stadt selbst ist einfach toll.

Ich bin kein Fussballfan, bin aber meinem Mann zuliebe dort zum Barcelona Spiel gegangen und haette heulen koennen, so schoen wars. :-D Die Leute dort sind so anders. Es war toll.

Und ja, in New York habe ich mich auch gleich heimisch gefuehlt.

LG

Biene

Hallo!

Buddhisten würden sagen, in einem früheren Leben hätte man glücklich an den Orten gelebt, die einen jetzt so "unerklärlich" anziehen. Diese Erklärung gefällt mir gut.

Im Buch "Ich bin dann mal weg" hat Hape Kerkeling ein Erlebnis erwähnt. Er und ein paar Freundinnen haben bei einem esoterischen (glaube ich) Kurs teilgenommen, irgendwann sollte man ein Land nennen, mit dem man etwas ganz schlechtes verbindet. Für Hape war das Polen und die Bestimmheit seiner Antwort hat ihn sehr überrascht. Daraufhin hat er sich hypnotisieren lassen und laut dem war er Priester in einem polnischen Kloster im 2. Weltkrieg, der zusammen mit anderen erschossen wurde, wegen Hilfe die man einer jüdischen Familien hat zukommen lassen.

Ich persönlich fühle mich dem Norden hingezogen, auch wenn ich eine Frostbeule bin ;-)

LG

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