was waren denn früher ....

    • (1) 30.12.11 - 14:59

      ....unterschichtsnamen?

      Mir fällt auf das immer mehr von Unterschichtsnamen gesprochen wird. Namen wie Kevin Justin Jason usw gehören zur Unterschicht heisst es.

      _einer meiner Brüder heisst Kevin und er gehört mit sicherheit nicht zur "unterschicht"_

      Aber gut.

      Früher, als noch Karl-Heinz, Peter, Kurt und Giesela an der tagesordnung standen, was waren denn da die sogenannten Unterschichtsnamen? Oder gabs da sowas nicht?

      Vielleicht haben da aber auch nur die arbeitenden Menschen eine Familie gegründet....aber wenn ich doch recht überlege, waren die Frauen um die 1950 doch meist Hausfrauen oder?

      Ihr wisst auf was ich hinaus möchte.....

      Könnt ihr nicht mal eure Eltern/Omas /Opas fragen ?
      würde mich mal interessieren:)

      • Hi,

        ich rede mit meiner Oma über jeden Quatsch und habe tatsächlich mal gefragt ;-)

        O-Ton : Wir hatten damals gar keine Zeit uns über die Namen der Nachbarskinder Gedanken zu machen :-P

        Sie redet öfter mal von ''damals'' weil sie sich freut wie einfach viele Dinge geworden sind, z.B. im Haushalt. Waschmaschinen, Staubsauger, Versiegelte Holzfußböden, Heizungen ... etc.

        Klar kann ich mir nicht vorstellen wie es ist in der Küche gestampften Lehmboden zu haben oder über einem Waschbrett zu hängen, aber ich denke doch, dass wenn man als ''Hausfrau'' damals mit dem Haushalt fertig war, hat man sich nicht Gedanken gemacht welcher Name in welche Schicht gehört.

        LG

        • schöne Antwort.

          Irgendwie finde ich es regelrecht gemein namen wie Kevin usw in eine Schublade zu stecken.

          Mir gefallen englische Namen und meine Kinder haben sie auch.Steven Ben und Tom.
          Wobei ich wirklich wg diesem gebrabbel sicher bin, wenn ich nochmals ein kind bekomme einen *normalen*deutschen Namen zu wählen.
          Eigentlich traurig das man seinem Gefallen nicht nachgehen kann. nur weil andere sich die Mäuler zerreissen und man seinem Kind "das nicht antun möchte"

      Keine Ahnung, allerdings habe ich mir erst letztens mit Freunden darüber Gedanken gemacht, das ich es unglaublich zum lachen finde, wenn ich mir alle Omis und Opis wie folgt vorstelle:

      Oma Chantalle-Cheyenne

      Opa Justin-Tyron

      Opa Jeremy-Tyler

      Oma Alecia-Samanta

      • ja gut, weil ungewohnt ist. ABER wie hört das sich an?--> der kleine Horst ist gestern 3 Monate alt geworden.Hannelore hat heut im Kindergarten die kleine Gertud angespuckt und Walter hat Rudolf einen Schneeball ans Hirn geworfen.

        Im Mathe Unterricht der 3. Klasse , hat Lutz die kleine Mathilde ins Ohr gebissen

        oder: heut früh wurde der kleine Gustav geboren. Endlich hat Friedrich einen kleinen Bruder.

        Ich denke nicht das man sich 2060 noch gedanken macht übe Omas die Cheyenne heissen

        • Ich denke, dass es nochmals ein Unterscheid ist, ob man sein Kind Max oder Helmut, oder Justin nennt.

          Namen, die 1940 noch aktuell waren, sind es heute nicht mehr. Das liegt am Wandel der Zeit.

          Vieles ist aber eine Modeerscheinung. Fernab von Namen gibt es das tagtäglich.

          Und, ab von aller political correctness: Es ist einfach erwiesen und immer wieder zu beobachten, dass (Ausnahmen bestätigen die Regel) gerade sozial und geistig schwächere Menschen zu außergewöhnlichen Namensauswahlen und Kombinationen greifen.

          • aber was zb ist so ausergewöhnlich an Kevin oder auch zb Leon?

            Mein Bruder hatte seinen Namen nach Kevin Kostner bekommen.Kurz drauf folgte der Film Kevin allein zu Haus. Plötzlich hiessen alle Jungs Kevin^^

            Ich finde zb Leon ein sehr schöner Name. Mein Neffe heisst so.Er ist gerade mal 10 Wochen alt:)

            Meist sind es aber englische Namen die in die Schublader der sozialschwachen gesteckt werden. Warum?

            Ich ertappe mich mitlerweile selbst dabei solche Komentare abzugeben. Obwohl ich das gar nicht will.

        Hallo,

        mittlerweile hört sich das gar nicht mehr ungewohnt an.

        Gustav, Karl, Friedrich, Mathilde, Frieda usw. liest man immer öfter in der Babygalerie.
        Letztens hab ich erst von nem Bodo gelesen... #zitter

        LG

      ja gut, weil ungewohnt ist. ABER wie hört das sich an?--> der kleine Horst ist gestern 3 Monate alt geworden.Hannelore hat heut im Kindergarten die kleine Gertud angespuckt und Walter hat Rudolf einen Schneeball ans Hirn geworfen.

      Übersetzt:
      Der kleine Maurice-Jean-Pierre ist gestern drei Monate alt geworden. Chantalle-Michelle hat heute im Kindergarten die kleine Kimberley-Summer angespuckt und Justin hat Kevin-Tyler einen Schneeball ans Hirn geworden.
      Besser???

      Ich muss immer noch grinsen, weil eine Nachbarin vom Freund ihrer Tochter immer vom "Schapper" gesprochen hat. Ich dachte, es wäre ein Nickname, aber nein - der Gute hieß JEAN-PIERRE.

      Linda

      • Kennst Du "Üffess"??

        Der Junge hieß "Yves". Oma konnte es nur nicht richtig aussprechen...

        • *lach* ne also der Name muß schon auszusprechen sein.

          Mir ist das schon auch aufgefallen das viele hartz 4 ler, oder solche die immer am rum gröhlen sind, Namen wie Jason und chantalle wählen.das stimmt schon. ganz heftig wirds wenn sie falsch ausgesprochen werden und das auch noch von der eigenen mutter oder Oma...

          Ich weiß noch als ich auf namenssuche für kind nr 2 war. Wollte einen Justin. Mir hat der Name immer gefallen. Jetzt bin ich aber froh das er Ben heisst und ich habe noch keinerlei negatives zu hören bekommen. Nur die frage ob er Benjamin oder Ben heisst.

          Ben ist übrigens zum beliebtesten Namen 2011 geworden:)

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