Saisonal Essen sowie einheimisch vs. eingeflogen

    • (1) 30.12.11 - 21:38

      hallo,

      angeregt durch meine beobachtungen beim Einkaufen und eine andere Diskussion, würde ich gerne mal ein paar Fragen in den Raum werfen.

      Immer wieder frage ich mich bspw. momentan beim Einkaufen, wieso derart viele Leute bspw. die marokkanischen Tomaten den noch vorhandenen deutschen/niederländischen Tomaten vorziehen. Für mich ein Unding. Zum einen vertraue ich den afrikanischen Produzenten nicht wirklich, zum anderen drückt es die Ökobilanz des Gemüses oder Obstes doch gewaltig nach oben, wenn es von so weit her eingeflogen kommt. daher kaufe ich so lange es möglich ist einheimisches bzw. niederländisches. Auch will ich die einheimische Wirtschaft unterstützen.
      Zum anderen frage ich mich zudem, ob und wer in welchem Umfang auf saisonale Produkte zurückgreift? Ich tu das in gewissem Umfang, würde aber gerne noch mehr. Nur fehlen mir leider die Ideen saisonales abwechslungsreich zu verwerten. Da würde ich mich über Ideen freuen. ich selber kann Rohkostsalate und Eintöpfe anbieten. bzw. solche Dinge wie Kürbiskuchen und co.
      In diesem Zusammenhang beobachte ich auch immer wieder mit Unmut udn Unverständnis, wie viele Menschen doch z.b. Erdbeeren im Winter udn ähnliches kaufen. Ist das denn wirklich nötig? Für mich bspw. ist Juni/Juli Erdbeerzeit. So gern ich diese esse, aber besonders lecker macht es sie doch, dass es sie gerade dann erntefrisch gibt. Und auch hier beschränke ich mich auf einheimische Produkte. Will ich Himbeeren und Erdbeeren im Winter, kaufe ich tiefgefrorene (z.b. für meine smoothies). Ganz verzichtenb auf eingeflogenes, nicht saisonales kann udn will ich nicht. Das ist auch nicht Sinn und Zweck. Aber ich denke wir alle täten gut dfaran uns mehr auf das saisonale einheimische zu besinnen. Für usn selbst, unsere Ökobilanz etc.

      lg

      • Hallo,

        grundsätzlich kaufe ich schon gerne saisonale Produkte bzw. greife z.B. für Himbeeren im Dessert auf TK-Produkte zurück.

        Die Ökobilanz macht mir Sorgen, aber auch bei einigen Sachen der Geschmack und letztlich oft auch der Preis (Wer will schon 70 Ct. für ne Kiwi hinlegen?). Aber ich bin da auch nicht sklavisch hinterher, soll also bedeuten, dass ich sicherlich auch schon mal ein Obst oder Gemüse außerhalb der Saison gekauft habe, weil ich es als Zutat für ein stimmiges Essen brauchte und auf das Essen nicht verzichten wollte.

        Ich koche übrigens dann gerne auf Vorrat, habe also z.B. nach Weihnachten haufenweise fertig gekochten Rotkohl eingefroren, oder mache Suppen und friere sie dann ein (z.B. Kürbis, Karotten, Maronen). Gerade bei den Suppen kann man super ein "Suppen-Konzentrat" herstellen, indem man einfach noch keine Brühe angießt und diese erst nach dem Auftauen "verflüssigt". Andere Sachen, wie z.B. das Mango-Chutney vom Sommer kann man - da sauer eingekocht - natürlich auch noch im Kühlschrank in den Winter rein retten (toll zu Fondue und Raclette).

        Wenn ich die Auswahl habe, dann kaufe ich auch gerne Bio, wobei ich mich bei manchen Produkten da auch Frage, wie "Bio" eine Mango aus Chile im Dezember ist.... Interessant ist aber, dass mir Erdbeeren z.B. im Dezember irgendwie gar nicht so recht schmecken wollen - nicht weil sie nicht reif wären - es passt halt einfach nicht.

        VG,

        kitty

        • Hallo,

          ich bin kein Öko und mir ist egal wo das Obst herkommt.

          Ganz ehrlich ich kann gut kochen und gut backen und nehme sehr gern Saisongemüse oder Obst.
          Da meine Kinder allerdings jeden Abend noch eine Schüssel Obst essen und ich Ihnen im Winter nicht nur äpfel andrehen möchte (orangen vertragen sie nicht und bananen stopfen bei dem Kleinen) kaufe ich gern jeden tag auch auch Blaubeeren und Erbeeren oder Himbeeren.

          Ich bin froh wenn meine Jungs Obst essen und da ist es mir echt egal wo die herkommen - sie schmecken gut.

          Gruß

          • aber überleg doch mal, wie gesund die blaubeeren udn himbeeren, die du da kaufst wirklich sind. die kommen wahrscheinlich aus spanien oder afrika. deren grenzwerte für pestizide und co liegen ganz anders als in deutschland. ich bin der meinung, dass man da wahrscheinlich gesünder ohne lebt. ab udn an, ja. jeden tag? nie.

            lg

      Hallo,

      ich bin auch Öko :)). Ich schaue, dass ich regional viel kaufe und mache da auch gerne ein Event drauf (z.B. im Hofladen vorbeilaufen oder radeln, mit den Kindern, denn ich möchte gerne, dass die einen Bezug bekommen). Gemüse aus Spanien vermeide ich gerne, schon wegen den Unmengen, die gespritzt werden.

      Also: Kartoffeln, Äpfel und Eier vom Bauern. Milch auch oft. Apfelsaft vom Wochenmarkt, dort holen wir auch viel Gemüse. Wir sind keine solchen Obstfreaks, außer Unmengen an Äpfeln essen wir nicht viel.

      Ich koche sehr viel und gerne mit Karotten (Salat, etc.) und auch mit Kraut: Krautsalat, Krautnudeln, Krautgemüse, ....

      GLG
      Miss Mary

    Hallo,

    ich gebe Dir da vollkommen Recht! Wir tendieren zu saisonalen und regionalen Produkten, aber auch nicht ausschliesslich.
    Erdbeeren oder andere richtig saisonale Produkte kaufen wir nur in der jeweiligen Zeit. Im Winter verwenden wir hauptsächlich Kohl , Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi, Blumenkohl und Broccoli, Erbsen(TK), Mais (Dose), Champignons(frisch)ab und zu Paprika.
    Daraus werden dann Eintöpfe, Ofenkartoffeln, Kartoffelbrei mit allem möglichen, Aufläufe, Kohlrouladen, Krauttopf, Beilagen, panierter Blumenkohl mit Butterbrot:-), gefüllte Paprikaschoten, Gulasch mit viel Gemüse...

    Obst gibt es Bananen, Äpfel, Kiwi, mal ne Birne, seltener Trauben, Papaya.
    Ginge es nach meinen Kindern würden wir nur Erdbeeren und Heidelbeeren kaufen.

    Im Sommer gehen wir oft aufs Erdbeerfeld, aber jetzt welche kaufen? Nö.

    Obst und Gemüse hole ich im Bio-Markt, Fleisch meist beim Metzger.

    Verbessern kann man immer was, wichtig ist, dass das Bewusstsein dafür geschärft wird!

    LG manscho

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