Umstieg vom E-Piano aufs "richtige" Klavier empfehlenswert?

    • (1) 10.01.12 - 10:45

      Hallo miteinander,

      ich nehme nun seit anderthalb Jahren Klavierunterricht, mein Sohn hat im September nun auch damit angefangen. Das Klavier wird also häufig genutzt.
      Wir haben zu Hause ein recht gutes Yamaha-Digitalpiano mit gutem Klang und keinem schlechten Anschlag. Allerdings merke ich mit zunehmendem "know-how" schon, dass die Stücke auf dem "echten" Klavier im Unterricht einfach anders klingen und anders gespielt werden können als auf dem E-Piano.
      Nun bin ich am Überlegen, ob ich mir ein richtiges Klavier zulegen soll (kann man hier auch erst mal günstig anmieten und später kaufen, die Miete wird zu 100 % auf den Kaufpreis angerechnet). Nur - lohnt sich das wirklich? Wie groß ist der Unterschied tatsächlich? Ist es nur der Klang, oder die ganze Spielweise, die unterschiedlich ist / wird?

      Das E-Piano hat außerdem den großen Vorteil ,dass man es leise stellen kann. Ich kann also auch abends problemlos üben, wenn die Kids im Bett sind. Beim Klavier stehen sie dann wohl senkrecht im Bett, oder? ;-) Oder gibt es da auch Möglichkeiten zur Lautstärkeregulierung?

      Was würdet ihr empfehlen? Umstieg oder nicht?

      Danke für eure Meinungen!

      LG
      Clarissa

      • Ein echtes Klavier ist ein echtes Klavier. Da kommt kein E-Piano dran.

        Ein E-Piano kann aber eine gute Alternative sein.

        Wir haben unser Klavier von einem Verwandten geschenkt bekommen, der in eine Mietwohnung gezogen ist, wo er dann nicht mehr spielen durfte. Ich habe es als Kind gelernt und bei der Gelegenheit wieder damit angefangen, mein Sohn ebenfalls.

        Es kommt also auch darauf an, wie/wo man wohnt, denn ein echtes Klavier hört man im ganzen Haus. Ich gehe sogar soweit zu sagen, das klappt nur, wenn man in einem Einfamilienhaus wohnt oder die Nachbarn ALLE selber sehr musikalisch sind (was kaum realistisch ist).

        Möglichkeiten zur Lautstärkeregulierung kenne ich nicht. Das Linle Pedal dämpft die Sache zwar etwas, aber auf Dauer ist das nichts.

        • Danke für deine Antwort. Wir wohnen in einer Eigentumswohnung, ganz oben, unter uns wohnt noch eine Eigentümerin, die jedoch so gut wie nie zu Hause ist und die anderen beiden Wohneinheiten sind Gewerbeeinheiten. Ich denke hier dürfte sich niemand an einem Klavier stören - aber innerhalb der Familie wird es vielleicht etwas schwierig, wenn ich z.B. abends noch spielen will, die Kinder schlafen und mein Mann Fernsehen will. ;-)

          Andererseits reizt es mich doch, auf einem "echten" Klavier zu spielen, und die Klavierlehrerin meines Sohnes meint, er müsse es auch auf einem Klavier statt auf einem E-Piano lernen (wobei ich nicht sicher bin, ob das für einen Anfänger unbedingt schon erforderlich ist).

          (4) 10.01.12 - 11:30

          Möglichkeiten zur Lautstärkeregulierung gibt es (teuer), tun der Qualität aber argen Abbruch, weshalb man gleich (oder sogar noch besser) beim E-Piano bleiben kann.

      Hallo Clarissa,

      ich glaube, es lohnt sich.

      Mein Freund hat ein Klavier zu Hause. Seitdem übt auch meine Tochter auf Teufel komm raus, einfach, weil es viel besser klingt, als auf ihrem Yamaha-Teil zu Hause :-)

      GLG

      Liebe Clarissa,

      in meinen Augen lohnt es sich auf jeden Fall!
      Der Klang ist einfach besser und technisch kommt man beim E-Piano
      schnell an die Grenzen.
      Die Lautstärke stört bei uns eigentlich kein Kind beim schlafen.
      Im Gegenteil sie schlafen viel schneller ein, wenn ich Klavier spiele,
      also liegt meine Übungszeit inzwischen direkt nach dem Kinder ins Bett bringen.

      Liebe Grüße
      Sunny

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