Name bei ungeklärter Vaterschaft?

    • (1) 22.01.12 - 22:11

      Hallo,

      ich weiß nicht so recht wohin mit meiner Frage, deshalb poste ich einfach mal hier.

      Ich sehe mir in letzter Zeit öfter mal, wenn ich am Abend ein wenig Ruhe habe, eine Folge Emergency Room an.

      Da ist nun folgende Situation:

      Mann B. hat vermeintlich ein Kind mit Frau C. Die Vaterschaft ist anerkannt, das Kind schon ein, zwei Jahre alt. Dieses Kind trägt den Namen des vermeintlichen Vaters B.
      Nun eröffnet Frau C. im Zuge eines Sorgerechtsstreites den Verdacht, dass das Kind unter Umständen gar nicht von Herrn B. ist.

      Ich habe keine Ahnung wie es nun weitergeht, das ist ja auch unerheblich.

      Was ich mich frage ist: Wenn Herr B. tatsächlich nicht der Vater ist, wird dann das Kind einfach ohne Probleme nach C. benannt? Wie wird da vor gegangen?

      Hat irgendjemand eine Idee?

      Danke,
      lG glueckskind

      • Geht es hier um den Fall Peter Benton ;-) ?Sorry zur Zeit auch intensiver ER- Gucker :-)

        Ich denke, wenn Herr B. nicht der Vater ist, dann verliert er wohl seine Ansprüche und ich denke, dass seinen gezahlten Unterhalt zurück bekommen muss.
        Wenn das Gericht die Nicht-Vaterschaft anerkennt, darf Fr. C wohl entscheiden, was mit dem Kind passiert.

        • Ja genau. :-D

          Das mit dem Unterhalt ist die eine Sache, wenngleich sehr beruhigend für Männer in dieser Lage.
          Aber kann denn Carla (Frau C) einfach beschließen, dass das Kind weiter Benton heißt? Herr B und Frau C waren ja nicht einmal verheiratet.

          Andererseits kann man ja nicht einfach so Namen ändern....

          • mhh ich kenne mich mit den amerikanischen Gesetzen nicht so aus, zumal das ja alles rein fiktiv ist.

            Da sie nicht verheiratet sind, gehe ich mal davon aus, dass eine Änderung leichter auszuführen ist.

            • Ach, ich kann mir vorstellen, das so etwas immer mal wieder auch in Dtl passiert.

              Aber so richtig traurig bin ich auch nicht darüber, dass ich es nicht wissen muss (weil es mich nicht wirklich betrifft).

              Danke!

      Hallo,

      ich kann von einem Fall aus meinem engsten Freundeskreis berichten, hier in Deutschland.

      Herr X ist mit Frau X verheiratet. Frau X hat seit 6 Monaten ein Verhältnis mit Herrn Y.

      Irgendwann ist Frau X endlich so mutig und schenkt ihrem Gatten reinen Wein ein und verlässt ihn. 4 Wochen später ist Frau X von Herrn Y schwanger, heisst aber nach wie vor Frau X. Kind wird geboren und erhält erstmal den ehelichen Namen, also X.

      Herr X hätte aber durchaus gerichtlich dagegen vorgehen können dass das Kind seinen Nachnamen erhält. Allerdings ging es ihm am Arsch vorbei weil er nur noch seine Ruhe haben wollte.

      Nach der Scheidung hat dann Herr Y, der Kindsvater, die Vaterschaft bestätigt und Herr X hat unterschrieben das er nicht der Vater ist. Somit hieß das Kind dann Y.

      So ungefähr hat es sich abgespielt bzw. wurde es mir erzählt.

      LG

      • Ehrlich wohl? Weil ich hab auch den Nachnamen meines Exmannes, weil ich ja nicht anders wie meine zwei ehelichen Kinder heißen will. Nun bin ich schwanger, von einem anderen MAnn...Das Kind soll aber trotzdem "unseren" Nachnamen haben... Kann mein Exmann da echt gegen vorgehen#kratz

        LG

      "Herr X hätte aber durchaus gerichtlich dagegen vorgehen können dass das Kind seinen Nachnamen erhält."

      Das halte ich für ein Gerücht. Der Name war zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes ja ebenso der von Frau X...und damit spricht überhaupt nix dagegen, dass sie ihn an ihr Kind weitergibt.

      Im übrigen wird bei einem ehelich geborenen Kind zunächst automatisch der Ehemann der KM als Vater angenommen...

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