Ab wann ist man reich - wo ist Euer Ziel im Leben?

    • (1) 25.01.12 - 17:47
      einfach nur eine Fragehab

      Wann würdet Ihr jemanden als REICH bezeichnen?

      Manchmal bin ich sehr neidisch auf Menschen die überhaupt nicht aufs Geld schauen müssen und sich leisten können was sie wollen.

      LG

      • (2) 25.01.12 - 17:51

        Hallo,
        eine gute Gesundheit sowie die persönliche Zufriedenheit ist viel, viel wichtiger.

        Glaub's mir...

        viele Grüße
        M.

        Hallo,

        Neid ist eigentlich ganz normal- nur wenn man zu neidisch ist, ist das eigene Leben nichts mehr wert.

        Reich ist jemand, der ein gewisses Maß an Unabhängigkeit, Zufriedenheit, Dankbarkeit und ggf. auch an Vermögen hat.

        Ich finde, es ist sehr gut, sich nicht alles gleich leisten zu können... etwas wirklich wertschätzen zu können, ist so (wenn man sich alles gleich leisten kann) nicht einfach.

        Ich bin reich! Aber das ist nicht von einer Mindestsumme auf meinen Konten etc. abhängig.

        LG Ninna

          • Aber klar!

            Ich habe

            einen Job, der mir Spass macht und wo ich einigermaßen gut verdiene (im Gegensatz zu manchen Pflegeberufen, einfach unfair!)

            eine liebe Familie, einen guten Mann und zwei Kinder, die ich über alles liebe

            keine ganz doofen Krnakheiten im näheren Umfeld,aber auch genug Handycaps um gesundheit wertzuschätzen

            eine Wohnung, die ausreicht

            wenige, aber gute Freundinnen (die ich im zweifel auch Nachts um 2 anrufen könnte)

            eine Zwillingsschwester (#liebdrueck falls sie dies liest!)

            und einen, der es gut mit mir meint und dem ich das glaube!

            Und ich kann mir manche Wünsche sofort und manche Wünsche zu gegebener Zeit erfüllen.

            #winke LG

            • (6) 25.01.12 - 18:24
              einfach nur eine Frage ha

              Das hast Du schön geschrieben, dann bin ich auch reich #schwitz

              ich habe zwei gesunde, liebe, hübsche Kinder ;-)

              einen liebevollen Mann, den ich auch als meinen besten Freund bezeichnen würde und er trägt mich seit fast 20 Jahren auf Händen

              unser Haus ist fast abbezahlt

              zwei bezahlte Autos

              super Familien und ein paar gute Freunde

              wir beide haben Arbeit die uns Spaß macht, die gut bezahlt wird und bei mir reichen ein paar Stunden die Woche nur dass ich ein bischen rauskomme.

              LG

      (7) 25.01.12 - 18:41

      Ich bin unfassbar reich:

      Ich habe drei gesunde, nette Kinder, einen netten Mann, den ich liebe und wir sind beide gesund, wir arbeiten und haben Spaß an unserer Arbeit. Wir haben ein kleines, altes, windschiefes Haus, das mein Zuhause ist, viele nette Freunde, die immer für uns da sind, ein Zelt, in dem ich tolle Urlaube verbracht habe, viele Ideen und Projekte. Ich bin glücklich in meinem Leben .... unendlich glücklich. Und Geld kann man nicht essen!

      (8) 25.01.12 - 18:55

      Wenn du reich wirklich nur mit Geld meinst, bin ich zufrieden. Wie verdienen sehr gut, es bleibt einiges am Monatsende übrig. Wir können uns sehr vieles leisten, tun es aber nicht so oft. Meist reicht schon der Gedanke, man kann es sich leisten. Wir könnten einen gutes neues Auto locker bar bezahlen. Aber im Grunde wir sind eher sparsam, aber nicht geizig.

      Hier: Ich bin reich, sehr reich:

      Ich habe zwar kaum noch Familie aber einen wunderbaren Freundeskreis, der erwiesenermaßen auch in schlechten Zeiten zu mir steht.

      Meine Kinder sind wohlgeraten, wenn auch nicht perfekt. Aber ich liebe sie und sie lieben mich!

      Meine Gesundheit ist derzeit eher bescheiden, aber ich in mir drin die tiefe Gewissheit wieder ganz gesund zu werden.

      Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mit mir dunkelste Täler durchschritten hat, ich weiß das er mich liebt und das dies der Mann für immer ist - ich bin heimgekommen....

      Und Geld - naja - ganz unwichtig!

      Ich war in meinem Leben schon sehr reich ( wohlhabend verheiratet ) und habe dabei eines gelernt: endlos Shopping wird auch irgentwann langweilig. Dann war ich ganz arm ( ALGII ) und habe debei eines gelernt: Es ist gar nicht so schlimm.

      Ich weiß das mich nix mehr umhaut und das ich vor keines Situation mehr Angst haben muß, und das ist unbezahlbar!

      Das ist es, was für mich wahren Reichtum ausmacht.

      Pina

      • (10) 25.01.12 - 19:41
        einfach nur eine Fragehab

        Ich wünsche Dir gute Besserung, mich würde sehr interessieren was Du hast, aber wenn Du es nicht sagen möchtest, wünsche ich Dir einfach das Beste.

        LG

        >>>Ich weiß das mich nix mehr umhaut und das ich vor keines Situation mehr Angst haben muß, und das ist unbezahlbar!>>>>

        DAS ist wahrer Reichtum !!!!!

    (12) 25.01.12 - 19:40

    Früher hätte ich ähnlich geantwortet wie die meisten hier. Heute habe ich materiellen Reichtum erworben, UND bin gesund, habe eine tolle Familie und immer noch meine Freunde die ich nicht missen will. Eines hat sich verändert, ich lerne ab und zu neidische und gehässige Menschen kennen, die der Meinung sind, das jemand, der in materieller Hinsicht reich ist, es nicht in anderer sein kann,- nein-, sein darf!!!!!
    Dabei protzen wir nicht, aber andere sehen schon, wie oft wir in Urlaub fahren können, zum Beispiel.
    Übrigens kam der Reichtum unverdient über eine Erbschaft. Das macht es noch schwieriger, nichts davon war von uns erarbeitet.

    • Wer sagt Dir denn, das alle Anderen hier nicht über materiellen Wohlstand verfügen?

      Ich habe ihn, aber das ist mir nicht wichtig. Es ist beruhigend einen gewissen Kontostand zu haben , ja sicher, aber wirklich wichtig im Leben sind andere Dinge.

      Villeicht ist das der Grund, warum neidische und gehässige Menschen nicht in meinem Umfeld zu finden sind?

      Pina

Sehr lustig. :-)

Hier bei Urbia sollte man die Frage nach Reichtum immer ganz konkret als finanziellen/materiellen Reichtum definieren, sonst erhält man die üblichen Antworten siehe oben.

Natürlich sind Gesundheit, Glück, eine Familie, Job etc. auch ein (großer) Reichtum (und vermutlich der wichtigere), aber hier war doch eindeutig nach "sich was leisten können" gefragt.

Als wirklich reich (im finanziellen Sinn) bezeichne ich Leute, die so viel Geld haben, dass sie nicht mehr arbeiten MÜSSEN (das Geld arbeitet für sie) und sich trotzdem ganz locker (mehrere) Immobilien / Autos / Yachten / Diamanten und andere Luxusgüter leisten könnten. Aber es gibt sehr viele Reiche, die nicht protzen und relativ bescheiden leben.

Darunter ist man in meinen Augen "lediglich" wohlhabend.

Neid kann übrigens eine prima Antriebsfeder sein, mehr aus seinem eigenen Leben zu machen.

  • (15) 25.01.12 - 19:47

    Ich traue mich das fast nicht zu schreiben, aber hier bei Urbia darf man ja. Im RL ginge das nicht. Ich finde es unheimlich erleichternd, so viel Geld zu haben und einfach zu tun, worauf man Lust hat. Unsere unerwartete Erbschaft hat uns viele Freiheiten auf einen Schlag geschenkt.
    Yachten und Diamanten finden wir trotzdem blöd, allerdings haben wir aus Spaß ein ziemlich teures Rennpferd gekauft, was für uns läuft...

    • (16) 25.01.12 - 19:52

      Das meine ich ja, dass sich die meisten Reichen durchaus Yachten leisten können, dies aber nicht tun.

      Ich freue mich für Euch und finde es schön, dass nicht alle, die plötzlich und unerwartet (wieso eigentlich unerwartet - war das der unbekannte reiche Onkel aus Amerika, der so gerne zitiert wird?) reich werden, die Bodenhaftung verlieren.

      • (17) 25.01.12 - 19:56

        Der reiche Onkel war es nicht direkt, die Geschichte war länger und sehr komplex und so verrückt, das sie so unwahrscheinlich ist wie der berühmte Lotto-Sechser.

Hallo!

Ich bin schon mal kinderreich ;-)

Und ich fühle mich reich, denn wir lachen täglich, haben ein Dach überm Kopf, gesundes Essen, genug Trinkwasser, warmes Wasser... Luxus auch ab und zu. Und eine dynamische Ehe

Und vor allem sind wir gesund.

Mehr brauche ich nicht.

Hi,

ich nenne mich "reich". Ich bin - toitoitoi - gesund, einen tollen gesunden Mann (der Arbeit hat), einen tollen und vor allem gesunden Sohn (und bald auch eine tolle Tochter), ein Dach über dem Kopf, habe einen Job (gut, im Moment in Elternzeit)...
Das ist das Wichtigste für mich.

Ich glaube Menschen, die nicht aufs Geld schauen müssen, verlieren ganz schnell die Realität aus den Augen. Klar, manchmal wäre es schon leichter, wenn man nicht über seine Ausgaben nachdenken müsste, aber hey, oben genanntes ist mir viel wichtiger.

LG Wunki

Reich?

In Sachen Geld will ich nur soviel, dass ich meine (zukünftige) Familie auf mittlerem Wohlstandsniveau ernähren kann und nicht jeden € 2x umdrehen muss.

Mein Ziel ist NICHT Karriere. Ich möchte gut Geld verdienen, aber nur um mir evtl doch meinen Traum vom Bauernhof verwirklichen zu können (als Nebenerwerbsbetrieb). Wenn ich diesen Traum verwirklicht habe, will ich einfach nur wie schon gesagt angenehm leben und mit meinem Zukünftigen und viiieeelen ;-) Kindern alt werden ... auf dem Land, im Kuhstall, auf dem Traktor.

Und falls ich den Traum nicht verwirklichen kann, dann will ich einfach nur eine liebenswerte Mama, Frau und später Oma sein #verliebt, die in Frieden sterben kann ohne ihren gewählten Lebensweg zu bereuen.

Klingt vllt naiv, aber das wünsche ich mir für meine Familie und mich.

(22) 25.01.12 - 22:13

Wirklich reiche Leute, also die einen materiellen Reichtum haben, tragen das nicht an die Öffentlichkeit und prahlen schon gar nicht damit... Das haben die nicht nötig :)

Das machen nur die Parvenüs... (Das sind die, die sich ein Loch in' Bauch freuen, wenn die Anderen neidisch werden :D )

Und ganz unter uns: Ich persönlich finde es unmöglich, so damit hausieren zu gehen (wenn's denn überhaupt stimmt ;) )

Ach ja: Und getroffene Hunde bellen ;)

Für jeden ist "Reich sein" etwas Anderes... Deswegen wirst du, wenn du 100 Leute befrägst, 100 verschiedene Antworten bekommen. Kommt natürlich auch auf die Perspektive drauf an.

Für ein Kind ohne festen Wohnsitz in Afrika ist jeder Hartz IV Empfänger in Deutschland reich.

(23) 25.01.12 - 22:54

Deine Frage bestürzt mich.
Es geht Dir nur ums Materielle...

Ich hab lange von AlgII leben müssen, uns ging es mit 2 Kindern und berufstätigem Mann nicht gut.
Er hat sich seinen Hintern aufgerissen, um für uns zu arbeiten... Ich musste mit beiden Kindern zu Hause sein. Ging mir auch nicht gut dabei.

Mittlerweile haben wir immer noch unsere kleine Wohnung, sind selbstständig, müssen nicht mehr jeden Cent umdrehen.

Uns geht es gut, aber wir arbeiten auch viel.
Das ist die Medaille.

Ich bin froh, dass ich am monatsende immer noch Geld habe.

Lg
Armut

Hallo,
ich stimme den anderen Usern zu, bei der Fragestellung "reich", kommen mir spontan meine Familie , Gesundheit und meine Freunde in den Sinn.

Wenn du nur aufs Finanzielle abzielst:
"Reich" ist nun mal relativ.

Wer nix hat, der findet ein relativ normales Einkommen "reich".
Wer eine Million Euro hat, empfindet sich nicht unbedingt als reich, da "das ja nur für ein Haus und paar Wertanlagen reicht"#gruebel

Ich definiere reich mal ganz schwammig als "sich keine Gedanken machen, ob und wieviele Autos man an einem Tag kaufen kann".

Davon bin ich weit entfernt, aber es ist auch kein Ziel in meinem Leben.

Finanziell bin ich zufrieden mit dem Status Quo, wenn wir uns genug absichern, dass wir uns durch Verrentung nicht verschlechtern, wäre das klasse und mehr als genug.

Ich würde mich natürlich nicht wehren, sollte das Schicksal uns mit Millionen und Abermillionen überschütten wollen--aber wenn ich an etwas arbeite, dann eher an mir als an Reichtum.

Ich möchte viel mehr an meinen geistigen Fähigkeiten arbeiten, ich möchte mehr Sprachen lernen, meine Hobbys vervollkommenen--noch schöner, wenn es klappen würde, meine negativen Seiten abzulegen und mehr den Menschen nachzueifern, die ich bewundere (zB der unsterbliche Peter Ustinov, ein Humanist reinsten Wassers).

Das Blöde an der Sache ist nur, dass es viel einfacher sein kann, an Geld zu kommen, als ein wirklich guter Mensch zu werden. Dabei würde man doch eigentlich vermuten, es wäre genau andersherum. Und das habe ich früher auch geglaubt.;-)

Lg, Jette

65.000€/year

Das ist die Summe (glaube ich mich zu erinnern), die irgendwelche Leute mal durch Umfragen durchschnittlich herausgefunden haben, ab der sich die Menschen angeblich "glücklich durch Geld fühlen".

Ich dachte früher auch, dass es verdammt cool wäre, mindestens im sechsstelligen Bereich zu verdienen. Doch dann habe ich mit der Zeit gesehen, was das mit sich bringen kann.

Die Menschen haben so wenig Zeit, dass sie das Geld meist erst gar nicht ausgeben können. Man hat ein tolles Haus, aber es braucht eine Alarmanlage. Man steht permanent in der Gefahr, dass jemand entführt werden könnte (wie die Frau eines Bankfilialleiters), auch wenn man eigentlich nicht so viel verdient wie nun ein Vorstandsvorsitzender. Die Höhe fand ich, als Morddrohungen ins Haus geflattert kamen. Der Bekannte hatte auch tatsächlich einen Waffenschein (ja, Knarre geladen zu Hause), zeitweise wurde die Tochter von einem Personenschützer eskortiert. Diese Familie würde ich als reich bezeichnen. Aber dieser Preis wäre mir persönlich zu hoch und mir ist der Neid vergangen.

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