Wissenschaft = Haushalt?

    • (1) 02.02.12 - 19:26

      Hallo Ihr Lieben,

      ich bin noch nicht so lange hier dabei und lese mehr als daß ich schreibe.

      Mir fällt auf, daß viele aus Haushalt & Co. eine reine "Wissenschaft" machen. Sie schreiben Putzpläne, Essenspläne, große Terminkalender für das ganze Jahr usw.

      Gut, meine Termine trage ich auch in einen Kalender ein. Schließlich ist mein Kopf manchmal ein Sieb.

      Aber ansonsten? Ich kaufe ein wenns nötig ist, freitags machen wir auch meist Großeinkauf. Die wichtigsten Dinge stehen auf dem Zettel, der dann oft zu Hause auf dem Küchentisch liegen gelassen wird.

      Essenpläne und Putzpläne habe ich nie gemacht, nicht vermisst und nicht gebraucht.

      Mir ist schon klar, daß andere anders leben und eben an solchen Plänen basteln. Was mich ehrlich interessiert ist, was bewegt einen Menschen, sich mit solchen Dingen wie Haushalts- und Putzplänen derart stark zu befassen, daß andere um Rat gefragt werden? Ich meine jetzt nicht, um einen Rat wie "Wie bekomme ich den Karottenfleck weg?", sondern eher die organisatorischen Fragen. Warum putzt Frau nicht einfach drauf los, wenns dreckig ist? Mal ganz wirsch gesagt;-). Vor allem, gibts nicht schönere Dinge, als sich damit zu beschäftigen, einen solchen Plan aufzustellen?

      Warum also, werden Putzen & Co. zu einer "Wissenschaft" gemacht'?

      Augustinchen

      • Hallo,

        ich kann dir nur zum Essensplan was sagen:
        es macht es einfacher, sich vorher zu überlegen, was man kocht, denn dann hat man die Zutaten zu Haus und muss nicht nochmal los und man spart Geld, weil man einfach viel weniger Lebensmittel wegschmeißt und Zeit, weil man nicht ständig spontan noch was einkaufen muss.

        Sonst halte ich das mit dem Putzen auch nicht so genau, je nach Zeit, Lust und Notwendigkeit wird eben mal losgewirbelt. Hätte ich dafür einen Plan, würde ich brechen!

        LG,
        Andrea

        Hallo!

        Ganz einfach.
        Weil Göttergatte und die Kinder sonst NIX tun würden, auch wenn sie über sämtliche Häufen etc. fallen würden.

        LG

        Hallo,

        ja, das habe ich mich auch schon oft gefragt. Gut, die Essenspläne sind vllt gar keine schlechte Idee, zumindest wenn man 7 Tage die woche was anständiges auf den Tisch bekommen will. Um abwechslungsreich zu kochen sollte da schon ein Plan her, sonst wird (zumindest bei uns) schnell öde oder wir hätte immer nur "was schnelles".
        Aber Putzen tue ich nicht nach Plan. Ich mache dann "einen Ritt durch die Bude" und dann ist wieder alles in Ordnung. Viel interessanter finde ich aber teilweise die Umfragen: "Wieviel Maschinen habt ihr in der Woche?" Wenn ich da immer höre, was ein 4-Personen-Haushalt wie unser so an waschmaschnine hat - da komm ich mir immer vor wie ein kleines Dreckschwein;-)

        vg, m.

        • Über diese Umfragen bin ich auch schon gestolpert. Wegen Waschmaschinen oder wie oft Bügel usw. Da frage ich mich dann, wie kommt man darauf sich damit zu beschäftigen, wie viele Maschinen Wäsche man in der Woche wäscht. Ich muss ehrlich sagen, ich zähle da bei mir nicht mit. Hier bei uns wird gewaschen, wenn es nötig ist. Aber Gedanken um die Anzahl der Maschinen habe ich mir nie gemacht.

          • Geht mir genauso.
            Das Ding einfach eingeschaltet, wenn sich genug angesammelt hat oder auch mal später zwei nacheinander laufen gelassen, keine ahnung, wie viele das tatsächlich im Durchschnitt so pro Woche sind, interessiert mich aber auch nicht.

      Unabhängig davon, dass Menschen Dinge unterschiedlich tun, hilft es gerade Berufstätigen durch Zeitmanagement und Alltagsstruktur (Essenspläne, Großeinkauf etc.) die wenige freie Zeit zu optimieren.

      Wer viel Zeit zum Daddeln hat, kann natürlich auch viel Zeit vertrödeln.

      LG
      Snickerdoodle#winke

      • Danke für Deine Anwort. Ich habe oft den Eindruck, daß gerade die nicht Berufstätigen oder die, die nur wenige Stunden oder zwei Tage arbeiten, große Putzpläne erstellen. Das versteh ich nicht.

        Ich glaube gar nicht, dass ausgerechnet die Berufstätigen und mehrfach Belasteten zig dieser Pläne haben, sondern meiner Ansicht nach viel eher die Volllzeit-Hausfrauen.

        Das ist aber nur persönlicher Eindruck hier aus dem Forum und im persönlichen Umfeld.

        LG

        • Ich glaube die Wahrnehmungen sind ohnehin stark subjektiv. Ich kenne viel zu wenig "Vollzeitmamis", die den ganzen Tag ihre Erfüllung in Haushalt und in den (abwesenden) Schul- oder Kindergartenkindern finden, um da einen Vergleich zu haben.

          In unserem Freundeskreis sind eigentlich alle berufstätig, meine Kolleginnen ja sowieso;-) und da wurden Pläne schon mal als Erleichterung und funktionierende Strukturmöglichkeit erwähnt.

          LG
          Snickerdoodle#winke

      Das kann ich jetzt überhaupt nichjt bestätigen.
      Ich halte mich überhaupt nicht mit solchen Konstruktionen auf, das würde mir auch die ganze Flexibilität nehmen.
      Solche Pläne kosten Zeit und ich würde sie eh dauernd mißachten.

Hi :-D

Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Ich denke einfach, dass es einigen leichter fällt, auf diese Art ihren Tagesablauf zu strukturieren und zu organisieren!

Ich hab es mit einem Putzplan probiert - halt ich mich aber nicht dran. Ich putze, wenn's passt und nötig ist! Es gibt auch Leute, die sagen, sie machen ihre Wäsche 2-3x in der Woche. Das schaff ich nur selten, meistens komme ich auf 4-5x (leider!).

Das was ich jetzt mache, ist einen Essensplan - allerdings änder ich mindestens 2 Mahlzeiten in der Woche nochmal um :-p Allerdings wird dafür explizit 1x die Woche eingekauft, bzw zum Bauern gefahren und damit "arbeiten" wir dann - das spart Geld :-D

LG
die ansonsten planlose sniksnak

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