Glaubhaft?

    • (5) 19.02.12 - 11:01

      Hallo,

      ich habe die Geschichte gestern in den Nachrichten gehört.

      Mir fehlen aber dazu einige Fakten, um wirklich daran zu glauben, dass sie stimmt - z.B. warum er nicht aus dem Auto konnte/wollte. War er verletzt?
      Ist niemandem aufgefallen, dass er

      a) nicht nach Hause kam?
      b) nicht zur Arbeit kam?

      Es gibt keine Spuren vom bzw. zum Auto laut Berichten. Gebeamt wird er sich nicht haben...

      LG
      Karin

      (6) 19.02.12 - 11:28

      Hi,
      ich halte es für glaubhaft, dass Menschen im Auto einschneien und nicht so schnell gefunden werden.

      Ich halte es nicht wirklich für glaubhaft, dass jemand so lange ohne jede Nahrung (Schnee = gefrorenes Wasser) überlebt.

      Das einzige, was mir nicht glaubhaft erscheint sind die "2 MOnate". Hätten da "2 Tage" oder meinetwegen "2 Wochen" gestanden wäre ich sehr viel weniger skeptisch.

      Aber - Wunder gibt es immer wieder...und wenn die so "glaubhaft" wären wären es wohl keine "Wunder" ;-). Demnächst läuft im ZDF ein Film über ein 3jähriges Mädchen, das wohl knapp 30 Minuten unter Wasser gelegen hat (ist wohl tatsächlich so passiert, sagt der damalige Chirurg) und als "medizinisches Wunder" überlebt hat. Glaubhaft hätte ich diese Geschichte auch nicht genannt, hättre man sie mir sie erzählt. Unmöglich war sie offenbar trotzdem nicht.

      Viele Grüße
      miau2

    • Schau mal. Schneesturm, Auto bleibt stecken, er wartet, bis der Schneesturm vorbei ist. IM Auto, denn VOR dem Auto tobt ein Sturm. Da würde ich auch nciht aus dem Wagen steigen. Dummerweise ist, als der Sturm vorüber ist, das Auto komplett eingeschneit. Er kommt also nicht mehr heraus.

      Das erklärt, warum er nicht "einfach mal zur Landstrasse gelaufen ist".

      Ansonsten denke ich, er bräuchte schon irgendetwas zu essen. Vielleicht hatte er die Wochenendeinkäufe dabei? Oder er war stark übergewichtig?

      Fragen über Fragen. Mir ist das ehrlich gesagt egal. Ich geh jetzt in die Sonne raus. :-)

    1. Wenn das Auto zugefroren wäre, käme er nicht an Schnee/Wasser, um es zu trinken.
    2. Zum Auftauen hätte er einfach den Motor laufen lassen können. Dass er kein Benzin gehabt hat, ist unglaubwürdig. Wer mal in Schweden war weiß, dass Tankstellen nicht wie in Deutschland alle 500m zu finden sind.

    3. Die 3er Regel Tod gibt einen ungefähren Hinweis: 3 Min ohne Luft, 3 Tage ohne Wasser, 3 Wochen ohne Nahrung. Längere Zeiten sind durchaus möglich, aber nicht der Normalfall (z.B. Apnoetaucher, indische Fasten-Meditationsexperten-keine-Ahnung-was).

    Ich gehe eher von folgendem Fall aus: Der Mann ist alleinestehend, daher auch kein Mobiltelefon. Er hat einen Schlafsack im Auto, daher hat er in gewisser Weise eine Voraussicht (er wollte bestimmt nicht allein zum campen bei -30°C). Unter diese Voraussicht wird sehr wahrscheinlich auch eine Taschenlampe, vielleicht ein Gaskocher, Nahrungsmittel und Wasser gehören (wie beschrieben: er hat seinen Monatseinkauf getätigt). Da der Mann zudem arbeitslos ist (sonst hätte der AG Alarm geschlagen und kein Mensch hat/nimmt 2 Monate Urlaub) hat er sich wohl gedacht, dass er auch im Auto bleiben kann statt nach Hause zu gehen.

    Der Bericht schreibt auch "zugeschneit". Sehr wahrscheinlich hat er sein Auto regelmäßig aufgetaut, auch um sich draußen zu entleeren. Bei -30°C hätte ich "zugefrorenes Auto" erwartet. Dass keine Spuren um das Auto zu sehen sind heisst so gar nichts, wenn es nachts geschneit hat.

    (10) 19.02.12 - 12:59

    Der hatte eine Yuccapalme mit Taranteln im Kofferraum, von denen hat er sich ernährt.

    (11) 19.02.12 - 13:13

    Hallo,

    nein.

    GLG

    Die Polizei hält die Geschichte für glaubhaft! Und bislang gibt es keine Anhaltspunkte dafür, daß der Mann gelogen hat.
    Der Mann ist nicht einfach 'nur so' eingeschneit, er wollte sich einschneien lassen. Er hatte einen Schlafsack, Brause, Zeichentrickhefte und Zigaretten dabei. Nach eigenen Angaben hat sich der Mann aus persönlichen Gründen zu diesem Schritt entschieden.
    Viele Grüße
    Trollmama

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