Kevinismus oder Emilismus, was ist für Euch schlimmer? Seite: 2

      • (30) 21.02.12 - 08:52

        Glaubst Du nicht, dass dies im Einzelfall aber berechtigt sein kann?

        Ich finde z.B. den Namen Kevin etc. nicht so schlimm.

        Bei mir müssen es schon extremere Fälle sein (Versuch das Kind Winnetou zu nennen. Oder Melody).

        Bei bestimmten Namen mache ich schon Rückschlüsse auf die Eltern.

        Ist das schlichtweg unangebracht?

        • (31) 21.02.12 - 09:18

          Ich persönlich finde es unangebracht, sich über Kinder zu äußern, die diesen Namen tragen.

          Denn ich kenne einige Kevin`s, sogar Chantal`s und Jaquelines, die es in ihren Leben weit gebracht haben.

          ... Bei bestimmten Namen mache ich schon Rückschlüsse auf die Eltern....

          Dann könntest Du auch einige Anna`s, Lisa`s, Laura`s etc. dazu nehmen.
          Davon gibt es auch genug, die neben der Spur laufen.

          Ich denke einfach, das es " Modenamen " waren, egal wo sie wohnen.

          - die Rentner heißen alle Karl, Otto, Hans, Werner etc.

          - in den 80 ern hießen sie alle Steffen, Stephan, Marko, Sandra, Daniela etc.
          - und heute gibt es zu Hunderten : Finn, Nils, Lena, Lara ....

          • (32) 21.02.12 - 13:57

            ***Ich persönlich finde es unangebracht, sich über Kinder zu äußern, die diesen Namen tragen.***

            Stimmt. Die Kinder können dafür nun echt nichts. Aber sie dürfen die Vorurteile ausbaden.

    Mein Kind heißt JAQUELINE!
    Und zwar, weil ich den Namen total gerne mag. Und wir wohnen nicht in einem Plattenbau, sonderm im Eigenheim auf dem Land.

    Mein Mann ist selbstständig und ich gehe auch arbeiten.
    Wir sind nicht asozial und bereichern uns nicht an anderen Menschen!

    Ich würde meiner Tochter den Namen immer wieder geben, weil ich ihn mag#herzlich

Warum habt ihr das "C" weggelassen?

  • Als wir uns für den Namen entschieden haben, haben wir lange über die Schreibweise nachgedacht.

    Und dann haben wir geschaut welche Schreibweise auf Schlüsselanhängern, Tassen, und diesem ganzen Kram öfter zu finden ist.

    Irgendwann stehen die Mädchen ja auf diesen Kitsch. Und da gab es viel öfter die Schreibweise ohne C.

Wie schon geschrieben habe ich ( also ich rede ja nur von mir ) nichts gegen Kevin oder Jaqueline ( mit oder ohne c ).
Es scheint eben so zu sein, dass diese Namen die Vorreiter der unmöglichen Namen sind wie eben z.B. Kenneth Dean, Rihanna, Destiny, Amber usw. Genauso schlimm aber finde ich auch: Walther Titi ( schau mal auf der von mir verlinkten Seite, ja es gibt wirklich Eltern die sowas ihrem Kind antun... )

Ich kenne wie gesagt auch jemanden deren Sohn eben Kevin heißt ( insgesamt kenne ich 4 Kevins ).
2 davon leben wie ihr, Eigenheim, gut in der Schule bzw. in der Lehre.
2 erfüllen das Klischee des Kevinismus ( Geschwister von Kevin der zu dem Klischee gehört, heißen Justin, Angelina, Michelle und ich glaube Timo ) was aber leider nie so ausgesprochen wird. Und das ist auch so ein Punkt:
ANSCHELINA, MISCHELL, TSCHASDIN und KÄWIN finde ich unmöglich.
Hätte Mutti sich nicht besser dran getan den Kindern Namen zu geben die sie selbst erstens aussprechen kann und zweitens eben nicht dem Klischee enstprechen dem sie eben angehören???
Was kann man an Laura oder Emma schon verunstallten?

Oder an Leon ( wenns schon Modenamen sein müssen??? ) oder Mirko?

Wir leben hier mitten in der Vorderpfalz, sprechen starken Dialekt und egal wie ich mich auch bemühe, ich kann Französische Namen oder Englische Namen nie so aussprechen wie sie im Ursprung ausgepsrochen werden.

Emely oder Luca sind auch keine Deutschen Namen, ebensowenig wie Mia oder Sophia.
Aber es ist doch echt einfacher auszusprechen und ich finde auch daran sollte man denken: Wie wird der Name von anderen ausgesprochen?
Wird mein Kind im Alter schon verurteilt wenn er sich vorstellt ( beim Vorstellungsgespräch z.B. auf der Bank ): Guten Tag, Dylan Tyler Jerome Mayer mein Name oder Töchterlein stelllt sich vor um einen Leitunsposten bei der BASF: Tag mein Herr, mein Name ist Tyfanny Shirly Baumann, wir hatten telefonert.

Sorry, finde sowas unmöglich, dann finde ich Kevin oder Jaqueline noch besser, wobei hier in meinem Raum in dem ich lebe kaum einer in der Lage ist das schön und klangvoll auszusprechen: Käwin und Schacklin.

Gruß

J

  • "Wird mein Kind im Alter schon verurteilt wenn er sich vorstellt ( beim Vorstellungsgespräch z.B. auf der Bank ): Guten Tag, Dylan Tyler Jerome Mayer mein Name oder Töchterlein stelllt sich vor um einen Leitunsposten bei der BASF: Tag mein Herr, mein Name ist Tyfanny Shirly Baumann, wir hatten telefonert.

    Sorry, finde sowas unmöglich"

    Wenn sich mein Kind in einer Bank vorstellt, ist der Name total egal. Denn mein Kind hat dann soviel Selbstbewusstsein das es super mit seinem Namen zurecht kommt.

    Und mit seinem Wissen und dem Ehrgeiz wird mein Kind im Vorstellungsgespräch punkten, und nicht mit dem Vornamen!

Ich finde das #herzlich zum Jaqueline posting herrlich ;-)

Übrigens habe ich eine gute Freundin Jaqueline Madeleine- die hat unseren gesamten Jahrgang im Abi sowas von in die Tasche gesteckt.

Trotzdem- der Name ist mit Vorurteilen behaftet.

Hast du dir darüber Gedanken geamcht bevor du ihn vergeben hast?

VLG

  • Was ist an den Name denn so schlimm? Ich finde, ihn auch Ok. Ist jetzt nicht unbedingt "DER" Name für mich aber ich finde ihn total Ok.

    "Trotzdem- der Name ist mit Vorurteilen behaftet.

    Hast du dir darüber Gedanken geamcht bevor du ihn vergeben hast?"

    Wenn mir ein Name gefällt, nehme ich ihn. Wusste jetzt gar nicht, dass der so "vorbelastet" ist.

    LG

    Also mir ist eigentlich egal was andere finden. Ich frage nicht wie andere etwas finden, bevor ich handele. Und das kann ich meinem Kind auch ganz gut vermitteln.
    Meine Tochter ist trotz ihres Namens gut in der Schule ( 2. Klasse ). Sie hat viele Freunde.
    Und ich habe ihr vorgelebt das man nicht allzu eilig Vorurteile haben soll.

    Meine Tochter ist glücklich und beliebt mit ihrem Namen.

    Und ich glaube nicht das es anders wäre wenn sie einen anderen Vornamen hätte.

"Jakkeline, komm wech von de Regale du Arsch!"

Sorry#hicks

Schlimm finde ich, wenn die Eltern dann noch nicht einmal bei der Art des Aussprechens eine klare Linie finden.

Da gab es im Kinderturnen dieses Mädchen. Es hiess: Julie.

So, dann fragten andere Eltern, wie man denn den Namen ausspräche? Was sagt die Mutter, die ich danach echt gefressen hatte: "Ach, das ist doch egal. Ihr könnt es französisch, englisch oder eben deutsch aussprechen, wie ihr wollt. Ich selbst ruf sie mal so und mal so..."

Das fand ich echt verstörend. Was soll denn eine Dreijährige davon halten? Wenn sie mal Julie (bitte jeden Buchstaben aussprechen), Juli (ja, wie der Monat, fand die Mama auch gaaaanz toll), dann wieder Dschüli (Betonung auf dem I, bitte) oder eben Dschuhli gerufen wird? (verzeiht mir, die Lautsprache kann ich nicht, hab es jetzt mal so geschrieben, wie ich mir das denke.)

Das ist wahre Namenskrankheit. Finde ich.

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