Kevinismus oder Emilismus, was ist für Euch schlimmer? Seite: 3

        • Hallo,

          hä? Das ist echt nicht möglich...sollte das Mädchen einen Bruder bekommen, heißt der dann August, Gustl und Auguste (Ohgüst) gleichzeitig oder was?
          #klatsch
          Armes Mädchen, wie kann der Mutter der Name "egal" sein? Die Aussprache ist doch genauso wichtig...#kratz

          Liebe Grüße!

          hi,

          sowas is ja echt grausam....
          ist ja so wie beim Kleinen Üffes (Yves) #rofl

          aber generell finde ich Namen gut, die unterschiedlich ausgesprochen werden können.
          Meine Kleine heißt Kyra (wird Kira ausgesprochen)
          man könnte es aber auch Küra oder Keira aussprechen (wobei ich Küra fürchterlich finde)
          je nachdem, was ihr später gefällt

          wer weiß, vielleicht ist in 15 Jahren ja auch der Name Ute total in #rofl
          (ist ihr 2. Name von der Oma)

          lg
          Sunny

          • Kyra, Küra gesprochen, war zu meiner Zeit in Skandinavien ein gängiger, und recht schöner Mädchenname. Kira gab es auch. Und Thyra. Türa gesprochen. Ich mag die skandinavischen Namen ohnehin, aber das liegt an meiner Prägung.

            Die Namen meiner Kinder sind skandinavisch, Deutsche verbinden diese aber immer mit zwei hier bekannten Bandnamen. #augen Da nutzt auch alles erklären nicht (Wurzeln wenigstens im Namen behalten und erkennen etc.).

            (54) 21.02.12 - 09:47

            "aber generell finde ich Namen gut, die unterschiedlich ausgesprochen werden können"

            Genau das finde ich sehr schlimm.

            Die zwei Hauptkriterien bei der Namensfindung waren bei uns:

            - wenn man den Namen liest, muss man ihn zweifelsfrei richtig aussprechen können
            - wenn man den Namen hört, muss man ihn zweifelsfrei richtig schreiben können.

            Alles andere ist eine Qual für's Kind, das seinen Namen das ganze Leben lang buchstabieren oder die Aussprache berichtigen muss.

            • (55) 21.02.12 - 22:10

              Das ist teilweise aber recht schwierig, ich habe in den letzten Tagen mehrfach die Erfahrung gemacht, dass ich meinen recht alten und eigentlich eindeutigen Namen buchstabieren muss.
              Ich heiße Katharina.

              Da wird gefragt mit K oder mit C? Mit th? Und mit a oder doch mit e?
              Da finde ich merkt man wie schwierig sowas mit dem richtig schreiben sein kann.

              • (56) 21.02.12 - 22:22

                Die Namenswahl ist in der Tat schwieriger als viele meinen.

                Katharina ist wirklich ein sehr schöner Name. Da kann ich Deine Eltern für ihre Wahl nur beglückwünschen.

                Zumindest spricht man ihn intuitiv richtig aus, auch wenn es verschiedene Schreibweisen gibt.

        (57) 21.02.12 - 21:45

        Im Kindergarten wird ein kleiner Junge nach seinem Namen gefragt. Antwort: "Ich heiße Püschelbär." Große Verwunderung unter den Kindergärtnerinnen. Als die Mutter ihn abholt, wird sie nach dem Namen ihres Sohnes gefragt. Antwort: "Er heißt Pierre-Gilbert".

    Beide meine Kinder haben sehr schoene, aber seltene altmodische Namen. Jaqueline oder Chantal mag vielleicht in Frankreich funktionieren, aber Kevin ist ja sogar im englischsprachigen Raum recht prollig.

    (59) 21.02.12 - 08:54

    Hallo,
    am schlimmsten finde ich dieses Schubladendenken, mit dem ein Mensch auf Grund seines Namens in eine bestimmte Schicht gedrängt wird.
    Du redest hier von Extremen...also leite ich mal davon ab, dass Jaqueline, Kevin und Chantal in die unterste Schublade gehören. Carl, Otto und Hubertus sind klassische Namen , vermitteln den Eindruck eines gediegenen und gebildeten Elternhauses...praktisch die oberste Schublade. Da Du selbst wahrscheinlich zur Mittelschicht gehörst, werden Dir andere Namen gefallen.
    Da es hier nicht darum geht, ob einem der Namen vom Klang her gefällt oder zum Kind passt, sondern einzig und allein nach Vorurteilen gesucht wird, finde ich dieses Denken ziemlich kleinkariert....eben typisch Mittelschicht ( uups, jetzt bin ja selbst ins Klischeedenken verfallen :-) )

    L.G.
    zwillima

    (60) 21.02.12 - 08:56

    Ich habe ein Problem mit Doppelnamen (also verbal ein Name) die nichtmal die Eltern verwenden (und das ist zu gefühlten 99% der Fall). Warum gibt man einen Doppelnamen wenn man sein Kind gar nicht so anspricht?

    • Meine Tochter hat auch einen "Doppelnamen", natürlich ohne Bindestrich. Kein Mensch benutzt ihn und kaum jemand weiß es, aber ich freue mich trotzdem, dass meine Kleine als Zweitnamen den Namen meiner geliebten Oma trägt.

      • "Natürlich ohne Bindestrich"?

        Meinst Du zwei getrennte Vornamen? Dann ist es ja auch kein Doppelname.

        Bei den Doppelnamen (mit Bindstrich) verstehe ich häufig nicht den Grund.

        Wenn man nichtmal als Elternteil es schafft sein Kind beim Namen zu nennen, dann hätte man doch besser den Weg gewählt einen weiteren Vornamen (Zweitnamen) zu vergeben statt einen langen (Doppel)Namen.

        Ich persönlich kenne nur ganz wenige Beispiele in denen Doppelnamen auch verwendet werden. Wer zu bequem ist den Namen seines Kindes auch tatsächlich zu verwenden, sollte sich m.E. einen Namen aussuchen den er auch benutzt.

        Solltest Du eine Form von Doppelnamen meinen die ich nicht kenne (also kein Bindestrich aber auch nicht zwei getrennte Vornamen) wäre eine Aufklärung nett.

        • Erst denken, dann schreiben #hicks - Natürlich meine ich keinen Doppelnamen, sondern einfach nur zwei Vornamen. Ich hatte das in meinem jugendlichen Leichtsinn alles in einen Topf geworfen.

          #sorry

          • In Fällen wie Deinen finde ich den Grund für weitere Vornamen ausgesprochen sinnvoll.

            Mein Grund für einen weiteren Vornamen war reiner Pragmatismus. Zu 90% war der Grund, falls der Vorname ihm nicht gefällt hat er die Möglichkeit "zu wechseln".

      Hallo,

      meine mittlere Tochter heißt Stella und ihren 2. Vornamen hat sie, weil meine geliebte Oma so hieß, Elisabeth.

      Meine Kleine heißt Amy Isabelle, wird aber immer nur Isi genannt. Isabelle ist die französische Form von Elisabeth und das Amy bedeutet geliebte.

      Bei meiner großen Tochter hat leider der Vater auf die Namensgebung beharrt und deshalb heißt sie Jacqueline. Sie ist zufrieden, ich eher nicht, da das das einzige Mal war, wo er Interesse an ihr hatte.;-)

      LG

Bei uns in der Familie ist es Tradition, dass Mädchen als 2. Vornamen den Namen der Mutter bekommen, Jungs den des Vaters. Das ist schon seit wer weiß wie vielen Generationen so und ich finde es schön!

Ich habe auch diesen 2. "stummen" Vornamen und fand das nie verwerflich, blöd oder in irgendeiner Art und Weise störend. Und da mein Rufname und mein 2. Vorname nicht durch einen Bindestrich verbunden sind, wissen nur einige wenige auserwählte von ihm...

Ich muss dazu sagen, dass sowas meine Großmutter, als auch meine Mutter und selbst ich, sehr schöne, klassische Namen haben, die man überall dranhängen kann.

  • Ansich ist es eine sehr schöne Idee, als Zweitnamen den der Mutter/des Vaters zu nehmen.
    Wie ist es aber, wenn man 2, 3 Töchter oder Söhne hat? Haben dann alle denselben Zweitnamen?

    • Mein Vater z.B. hat einen jüngeren Bruder, der hat gar keinen 2. Vornamen. Und ansonsten hatten alle maximal 2 Kinder. Davon war mein Vater der einzige der ein gleichgeschlechtiges Geschwisterteil hatte.

      Und manch einer hat auch noch den Rufnamen vom Großvater oder der Großmutter bekommen.

      LG

Also ich habe insgesamt 3 Vornamen. Mir hat man die Namen der Paten mit verpasst, weil man "das eben so macht".

Wo da mein Vorteil liegt, habe ich bis heute nicht verstanden. Ich werde ganz sicher nie meinen Rufnamen ändern. Zumal die Namen meiner Patentanten nicht wirklich schön sind. Ich sehe es eher als Nachteil an, wenn ich zum Beispiel Formulare ausfüllen muss, in denen der komplette Name verlangt wird.

  • Mein Vater ist bisher der Einzige der 3 Vornamen hat. Und wie oft in seinem Leben er die alle mit aufschreiben musste, tja... das kann er an einer Hand abzählen...

    Wer sagt denn, dass ich möchte dass unsere Kinder einen anderen Rufnamen annehmen können wenn sie das wollen? Klar könnten sie es, genau wie ich, aber mein Rufname gefällt mir, deswegen käme mir ein Wechsel nicht in den Sinn.
    Trotzdem kann ich doch auch meinen 2. Vornamen mögen, oder? Und dadurch sind mir auch noch nie Nachteile entstanden... #kratz

    • Das hab ich gar nicht auf dich bezogen. Die Begründung, dass die Kinder sich später dann selber den Rufnamen aussuchen können, liest man hier halt häufiger.

      Und klar kannst du deine beiden Namen mögen. Das ist nur meine persönliche Meinung. Die musst du doch nicht teilen ;-).

      Ich musste schon mehrfach den kompletten Namen angeben und fand das eher lästig. Aber sonst im Alltag sind die zusätzlichen Namen irrelevant.

Hi...

musste grad so lachen...denn diese Tradition gibt es bei meinen Kunden (arbeite im SGB II-Bereich) auch sehr oft.

Da heißt dann aber das Kind zB Maurice Günther. Oder Justin Helmut.

DAS finde ich total schlimm: ausländische Namen mit altmodischen Deutschen paaren. Aaaargh.

Also nichts gegen deine Tradition, finde ich sogar SEHR schön. Ich werde, sollte ich je eine Tochter haben, ihr auch als Zweitnamen den meiner Uroma geben---Lina. Finde diesen Namen nicht den tollsten der Welt und er ist auch sehr häufig, aber ich denke eben so gerne an sie. Meine Oma heißt mit Margarete Emma Marie, und "Emma Marie" an sich finde ich eben aus dem Grund wunderschön, weil ich meine Oma abgöttisch liebe.

Aber der erste Name muss dann auch zu dem des lieben Vorfahren passen ;-)

LG
Yanis

Gegen mehrere Vornamen gibt es auch rein gar nichts negativ einzuwenden (soweit die Anzahl überschaubar bleibt).

Auch gegen Doppelnamen (die ja nur ein Name sind) und tatsächliche Verwendung finden nicht.

(75) 21.02.12 - 08:57

Hallo,

schlimm finde ich es eigentlich noch mehr, wenn die Kinder hier in Sachsen so gerufen werden...Du machst Dir kein Bild...mir tun die Kinder echt leid #schmoll

LG

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