Haus überschreiben, Dachgeschoss aufstocken und so weiter -Viele Fragen

    • (1) 05.03.12 - 13:51

      Viele Fragen für meine beste Freundin!

      Die Eltern meiner besten Freundin haben ein großes Haus (230 qm Wohnfläche auf 2 Etagen).

      Sie wollen das meine Freundin das Haus bekommt.

      Sie wollen es überschreiben.

      Aber wenn sie es heute überschreiben und die Eltern von ihr müssen in 10 Jahren ins Pflegeheim kann es sein das das Haus verkauft werden muss, denn die Frist geht 12 Jahre.

      Die Eltern sind beide schon über 60.

      Welche Möglichkeiten haben sie noch, damit die Tochter das Haus bekommt, OHNE sofort soviel Steuern zu zahlen?

      Ausserdem- die Eltern bekommen Wohnrecht im Erdgeschoss, 110 qm.
      Sie müssen ins Erdgeschoss und brauchen auch den Platz wegen Pflegematerialien.

      Meine Freundin soll mit der Familie in die 1. Etage.

      Da ist schon eine Wohung.

      Aber es fehlen noch zwei Kinderzimmer.

      Es gibt einen Dachboden, der bislang als Gästezimmer genutzt wurde.
      Leider gehen die Schrägen bis zum Boden. Und Die Räume sind an der Spitze nur 1,70 m hoch.

      Weil die gesamte Isolierung und Dämmung neu gemacht werden muss, hat sie überlegt, das Dach anzuheben und es flacher zu machen damit sie mehr grade Wände und weniger Schräge hat und so mehr Raum zum wohnen hat.

      Sie will jetzt zur Stadt fragen ob das erlaubt ist und dann Architekt wegen Statik.

      Hat damit jemand Erfahrung, braucht sie noch Tipps?

      Und was wird das wohl kosten?

      Sie sagte sie kommen mit 50.000 € hin weil sie soviel wie geht selber machen werden aber das glaube ich nicht.

      Auch wenn sie meinen die Dachziegeln nochmals benutzen zu können.

      Es braucht eine neue Wohnküche, ein ganz neues Bad, ein zweites Klo im Dachgeschoss, dann Mauerwerk, Klinker, Böden und Fenster und auch eine Treppe.
      Und das Holz für den neuen Dachstuhl und so.

      Deswegen suche ich Erfahrungberichte die ich ihr ausdrucken kann.

      • ##
        Weil die gesamte Isolierung und Dämmung neu gemacht werden muss, hat sie überlegt, das Dach anzuheben und es flacher zu machen damit sie mehr grade Wände und weniger Schräge hat und so mehr Raum zum wohnen hat.

        Sie will jetzt zur Stadt fragen ob das erlaubt ist und dann Architekt wegen Statik.

        Hat damit jemand Erfahrung, braucht sie noch Tipps?
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        Das haben wir 2x gemacht.
        Erstmal muß sie sehen, was dort überhaupt genehmigt wird.
        Vllt ist ein Vollgeschoß erlaubt, vllt aber auch nicht, dann muß sie knapp drunter bleiben.
        (Vollgeschoß richtet sich nicht nur nach der Höhe, sondern auch der Fläche zur Höhe).
        Interessant ist auch eine Wertsteigerung des Hauses durch Wohnnutzung im DG, also wenn das Bauamt es als Wohnfläche genehmigen würde.

        Das sind aber alles Sachen, die ihr dann der Architket sagen kann, er kann sich erkundigen, was dort machbar ist, was nicht und wenn ja wie, ob man einen neuen Ringanker legen muß etc.

        Zu den Kosten kann ich dir nichts sagen, man kann es auch nicht vergleichen.
        Außerdem hatten wir keine Architektenkosten und keine für den Statiker und Bauantrag etc.

        "Welche Möglichkeiten haben sie noch, damit die Tochter das Haus bekommt, OHNE sofort soviel Steuern zu zahlen?"

        Die Tochter hat einen Freibetrag von EUR 400.000,-

        400.000 € nur? Das Haus hat verpachtete Länderreien (früher war das ein Bauernhof) und dadurch einen erheblich höheren Wert. Ich weiß das sie mal sagte das das früher (Ende 70er) als es gebaut wurde mit allem auf 1 Mio DM geschätzt wurde. Oder kann sie nur das Haus auf sich umschreiben lassen, nicht aber die Länderreien?
        Sie hat davon nichts nur ne Menge Arbeit und die Versicherungskosten sind schweinehoch.

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