Schweigepflicht

guten morgen,

im forum für beruf und finanzen läuft grad eine diskusion über schweigepflicht.

da dort grad auf die te eingeprügelt wird fang ich hier nochmal eine allgemeine diskusion an

holt ihr euch befunde telefonisch ab?

erzählt ihr bereits in der anmeldung der arztpraxis was ihr habt und was ihr von dem arzt wollt?

für alle die bereits einen krankenhausaufenthalt hinter sich haben

wo wurden die befunde mitgeteilt in einem seperaten raum oder im 4-bettzimmer

wenn ihr zuhörer hattet habt ihr euch gewehrt ,habt ihr auf privatsphäre bestanden?

unterscheidet ihr zwischen nichtigen diagnosen (harmlosen erkrankungen)und weitreichenden befunden?

worauf ich hinas will

achtet ihr drauf das eure persönlichkeitsrechte gewahrt werden

zu mir

ich hol mir emine befunde immer persönlich ab
in einem geschlossenen briefumschlag

darauf besteh ich
genauso besteh ich auf eine arztgespräch der mir die befunde erläutert

meine mutter ist schon oft im krankenhaus gewesen und jedesmal bin ich am diskutieren das ihre privatsphäre und ihre persönlichkeitsrechte nicht verletzt werden
(sie kann es in diesen situationen nicht allein)

ich bin selbst krankenschwester und achte drauf das nichts an fremde oren kommt
ich geb keine telefonische auskunft(nicht mal ob der pat gut geschlafen hat)
übergaben finden immer direkt am patienten bett statt und zwar so das die bettnachbarn nichts mitbekommen

ich weiß thorie und praxis

aber ich frag mich warum patienten das mit sich machen lassen

Hallo,

ich habe den Thread auch gelesen. Ich kann die TE auf einer Art verstehen und ihren Frust nachvollziehen, auf der anderen Seite finde ich die Maßnahmen übertrieben, die sie ergreifen will. Ein Gespräch mit dem Arzt und der Arzthelferin sollten genügen. Und da sie ja den Arzt gewechselt hat, braucht sie sich keine Gedanken mehr machen, ob dies nochmal passieren kann.

Zu deinen Fragen:
Befunde hole ich auch nur persönlich ab, meistens in Verbindung mit einem Termin, falls noch Fragen oder so sind.
Termine mache ich nur mit der Aussage, ob es etwas akutes ist oder ich auch einen späteren Termin haben kann.

Im Krankenhaus selbst wurden mir Diagnosen im vier Augengespräch mitgeteilt. Lediglich bei den Visiten nach OPs oder ähnlichem wurde dann ähnliches gesagt wie : "Sieht gut aus." " Sie machen sich." "Bald können Sie dann nach Hause."

Auf Krankheitsgrund wurde nie "öffentlich" eingegangen.

Teilweise versteh ich nicht, wie man sich über Privatsphäre, Schweigepflich ect so aufregen kann, wenn man dann sieht, wie offen manch einer mit seinen Daten im Nezt umgeht. Da schreit dann auch keiner nach Privatsphäre.

Es gibt genug Leute, die alles von sich preisgeben (so auch die TE, die erst im Laufe der Diskussion ihr Profil minimiert hat)

Lg seinspaetzle

Hallo,

vorweg: auf die TE wird aus meiner Sicht nur eingeprügelt, weil sie sich in den Mittelpunkt rückt, das es schlimmer nicht geht. Sie hat es voll auf eine Person abgesehen, wahrscheinlich weil sie sie nicht leiden kann. ICh halte nichts von Rachegelüsten und ihren falschen verbalen Anzüglichkeiten.

Sie hat keine Beweise Punkt.

Nun zu deinen Fragen:

Ja, ich lasse mir meine Befunde telefonisch durchgeben unser Arzt hat Passwörter vergeben, die man am Telefon ansagen muss und die Sprechstundenhilfe keine Namen nennen muss. ich hätte keine Lust öfter als einmal im Monat meine Blutwerte vor Ort zu erfragen.

Bei uns ist der Sprechstundenbereich geöffnet, also könnte jeder hören, wenn man genau zuhört. ICh werde aber nciht gefragt, was ich für Probleme habe. Aber es werden nach Telefonnummern gefragt und es wird gefragt ob ich Überweisungen brauche und ja ich sage auch in einem normalen Ton; das ich da und da hin müsste. Es stört mich nciht, wenn der Opa neben mir hört, das ich zum Frauenarzt muss.

Ich lag schon im KH und zwar im Zweibettzimmer und wenn Visite ist, spricht der Arzt natürlich ormal vor dem anderen Patienten. Wie lange soll das denn dauern, wenn nach einander alle raus müssen. Und erst recht bei einem Vierbettzimmer.
Ich denke bei schlimmen Diagnosen machen sie sowas im privaten Rahmen.
Meine Oma bekam ihre Krebsdiagnose im Büro des Arztes.

Gruß

(so auch die TE, die erst im Laufe der Diskussion ihr Profil minimiert hat)

Über die man aber eine Menge ergooglen kann! #schwitz

ja das ist richtig mit der informationsschwemme

aber findest du nicht das es ein unterschied ist ob ich es selbst preisgebe oder jemand den ich gar nicht perönlich kenne?

zum ursprungsthread selbst mag ich gar nichts sagen
die te hat sicher keine geeignete kommunikation gefunden
dennoch ist sie im recht

als schülerin hab ich selbst erlebt wie patienten ihre tumordiagnose im 4-bettzimmer an den kopf geknallt wurden

heute noch erlebe ich wie ärzte frei von der elber weg angehörigen am telefon die diagnosen und therapien erklären

freut mich das du nur gute erfahrung gemacht hast

Guten Morgen Mansojo#liebdrueck!

So viele Fragen...

"holt ihr euch befunde telefonisch ab?"

Würd ich gern, aber leider weigern sich die meisten die Befunde telefonisch zu übermitteln. Ich verstehe auch absolut wieso sie das tun. Nur wäre es für mich wesentlich einfacher einen Befund telefonisch zu erfahren, als in der halben Weltgeschichte herumzureisen. Aber was solls...

"erzählt ihr bereits in der anmeldung der arztpraxis was ihr habt und was ihr von dem arzt wollt?"

Nur wenn der Arzthelfer fragt und auch nur andeutungsweise. Beispiel: "Ich habe Schmerzen" oder "ich habe ein Problem". Was sollen die bei der Anmeldung auch mit genaueren Infos anfangen?

"wo wurden die befunde mitgeteilt in einem seperaten raum oder im 4-bettzimmer
wenn ihr zuhörer hattet habt ihr euch gewehrt ,habt ihr auf privatsphäre bestanden?"

Im 2-Bett-Zimmer. Ich habe keine Ahnung, ob die Bettnachbarin zugehört hat (oder überhaupt zugegen war). Darauf achte ich mich nicht, es ist mir tatsächlich egal.

Ich unterscheide da auch nicht bezüglich "wichtiger" oder "nichtiger" Diagnosen. Es ist mir schlichtweg egal, ob völlig Fremde, Bekannte oder das halbe Dorf mitbekommen, welche Diagnosen mir gestellt werden. Ich weiss, das klingt seltsam, aber ich empfinde wirklich dieses Gefühl von Gleichgültigkeit. Als wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können, hätte ich mir sogar gewünscht, irgendjemand anderes hätte diese Kunde verbreitet. Ich hatte wirklich Mühe, es selbst zu sagen.

Aber das soll nicht heissen, dass ich das Prinzip der Schweigepflicht nicht verstehe. Bezüglich anderer Menschen nehme ich das sehr ernst...selbst die kleinsten Verstösse finde ich da unsäglich. Eine Verwandte von mir suchte mal Hilfe bei einer Therapeutin, die ihr dann sagte, sie könne sie als Patientin nicht annehmen, da sie bereits Familienmitglied X wegen Krankheit Y behandelt. Das fand ich unglaublich und habe darauf bestanden, dass sie es meldet.

Ich denke, dass die Diskussion in Finanzen und Beruf so intensiv geführt wird, liegt unter anderem auch daran, dass wohl einige der Diskussionsteilnehmer erst gar nicht glauben, dass die Geschichte tatsächlich so stattgefunden hat.

Sollte es wirklich der Fall sein, dass ein Angestellter der Praxis oder gar der Arzt selbst wirklich die Diagnose an Dritte weitergab, ist das tatsächlich nicht zu entschuldigen. Ganz egal welche Diagnose es war.

Würde es aber mich selbst betreffen...wäre es mir vollkommen egal.

Grüsse

serdes

Hallo,

ich habe die andere Diskussion auch verfolgt, aber.....:

ich selber bin gelernte Bankerin und ich stelle mir grade die ganzen User vor, die jetzt so auf die TE einprügeln, wenn deren Bankberater allen Anderen die Kontostände verraten würden???? Oder deren Schulden weiterverbreiten würden? Ob sie dann immer noch darauf bestehen, dass es doch nur "halb so schlimm" ist, wenn eine Arzthelferin mal etwas ausplaudert? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und DAS ist nicht fair. Es gibt un einmal Berufe, da muss sich der Kunde/Patient auf die Schweigepflicht verlassen können.

LG

hallo,

ich finde es sollte einen weg geben

wenn es für jemanden in ordnung ist okay

aber die kurze frage ob es okay ist die befunde am bett zu äussern halte ich für den mindest anstand

ich hab die unmöglcihsten sachen erlebt

und ich finde es nicht richtig permanent meine rechte durchsetzen zu müssen

gerade solch sensiblen sachen müssten selbstverständlcih sein

lg

genau darum geht es mir

danke

schlichtweg um das prinzip

es ist eine pflicht

und die muss ich als patient nicht extra durchsetzen

liebe grüße

Das Posting in Finanzen&Beruf habe ich nur überflogen...

Zu den Fragen:

holt ihr euch befunde telefonisch ab?
= Ja. Kam aber erst 2x vor wg. Blutuntersuchungsergebnisse. Die Artzhelferinnen oder andere bekommen davon aber nichts mit, da man direkt mit dem Arzt im Behandlungsraum telefoniert oder er ruft zurück, wenn er gerade beschäftigt ist. Wenn was Ernsthaftes vorliegt, dann wird man sowieso in die Praxis zitiert und das nicht am Telefon besprochen.

erzählt ihr bereits in der anmeldung der arztpraxis was ihr habt und was ihr von dem arzt wollt?
= Kommt drauf an. Meistens sage ich aber, dass ich mich mal gerne untersuchen lassen möchte, weil es mir nicht gut geht. Genaueres erläutere ich aber dann nicht. Wenn ich mir eine Überweisung geben lasse und hinter oder neben mir steht jemand, dann stört es mich nicht, wenn derjenige mitbekommt wofür ich die Überweisung brauche.

Die Krankenhausfragen kann ich nicht beantworten, da ich als Kleinkind zuletzt im KH war.

LG

hallo serdes

ja natürlich kann jeder selbst bestimmen was er mit seinen informationen macht

ich bin da wohl etwas anders gestrickt

ich schieb ein zettel übern thresen wenn ich mit akut beschwerden in eine praxis komme
(kein scheiß , ich hatte glück und meine marotte wurde sofort akzeptiert)

ich kenne allerdings auch andere geschichten in denen die arzthelferin patienten runtergeputzt hat

egal

etwas mehr sensibilität wünsch ich mir

dieses abwinken und das argument "ach ist doch nix schlimmes passiert" halte ich falsch

drück dich auch
#liebdrueck

ich glaube der oben genannte thread ist aus dem ruder gelaufen, weil die te irgendwann angefangen hat, trotzig zu reagieren und es nicht nur um allgemeine prinzipien ging sondern um die verhältnismäßigkeit im vorliegenden fall.

zu deinen fragen/ zur allgemeinen these

1. ich denke, dßa ich gerade im krankenhaus in aller regel nicht darauf geachtet wird, die Privatsphäre zu sichern. ich habe keine großen Erfahrungen, war nur ein mal im 2- bett zimmer nach der geburt und weiß über den kaiserschnitt meiner Zimmergenossin alles.

2. mein hausarzt ruft oft abends an um laborwerte mitzuteilen o.ä.
meine kinderärztin ruft auch schon mal samstag abend an um sich zu erkundigen, wie der Krankheitsverlauf meiner kinder ist:)

3. ich finde es eine Unverschämtheit, wenn arzthelferinnen mich am telefon fragen, worum es geht (hatte erst vor kurzem den fall, daß ein sehr guter freund sich aufgerafft hatte einen psychiater zu konsultieren und dort anrief. die arzthelferin wollte ihm keinen termin geben, bis er ihr detailliert geschildert hatte um was es geht. dann woltle sie noch von ihm wissen ,ob er käme, um Medikamente zu bekommen oder eine therapie/ psychotherapie zu machen. echt unglaublich)

4. im oben genannten fall wäre mir wichtig, eine entschuldigung zu bekommen und nochmal mit arzt und arzthelferin zu sprechen.
da in diesem konkreten fall kein dirketer schaden entstanden ist, würde mir dies als "warnung" an die arztpraxis genügen. eine anzeige ist sicehr rechtlich in orndung, finde ich aber in diesem fall nicht der sache angemessen, da es weder das problem der TE löst, noch die genugtung verschaffen würde, die sie sich erwartetet- auf der andern seite jedoch probleme mit sich bringen wird, die dann akut werden ,wen ndei te den vorfall längst zu den akten gelegt hat.

in diesem sinne: selsbtverständlich muß ich mich auf diskretion beim arzt, bei meiner bank, bei meinem therapeuten, beim finanzamt, oder anwalt verlassen können.
wenn es allgemeien grundlage wird, daß in diesen sensiblen bereichen mit meinen daten so umgegangen wird, wie in dem von dir beschriebenen fall dargestellt- na dann "gute nacht"
aber ob ich jedes mal ,wenn es eine Verfehlung gab, gleich anzeige erstatten muß, ist eine andere frage.

Ich habe den Thread auch gelesen und bin immer wieder erstaunt, wie User hier auf übelstem Urbia-Niveau angegriffen werden.

Zu deinen Fragen:

Es kommt bei mir tatsächlich auf die Arztpraxis und darauf an, worum es überhaupt geht!

Befunde telefonisch gibt es ja eh nur, wenn man direkt mit dem Arzt spricht. Ich habe sogar schon erlebt, dass die Helferinnen nichts sagen, auch wenn man direkt dort ist und wartet (bezogen auf einen Schwangerschaftstest "das wird der Doktor dann mit Ihnen besprechen"). Und letztlich ist es auch richtig so. Woher und wie sollen die wissen, ob der Befund (bleiben wir beim Schwangerschaftsbeispiel, weil es zum anderen Thread passt) für den Patienten etwas positives oder etwas negatives bedeutet?
Sowas gehört hinter geschlossenen Türen besprochen.

Ich habe es aber auch schon umgekehrt erlebt - habe gefragt (am Thresen vorn), es ging um einen Bluttest und es wurde mir gesagt, dass alles super ist - im anschließenden Arztgespräch hat sich aber Gegenteiliges herausgestellt.
Aus dieser Erfahrung heraus, bespreche ich solche Dinge nur noch mit dem behandelnden Arzt.

Mir ging es bisher gar nicht so sehr um Persönlichkeitsrechte, sondern viel mehr darum, dass mir anständig erklärt wird, was ist und ich nicht einfach nur irgendeinen Zettel bekomme, auf dem etwas steht, womit ich nicht viel anfangen kann.

Der Thread der anderen TE gibt mir allerdings zu denken!

LG
sniksnak

Natürlich ist es ein Unterschied, ob ich selber was preisgebe oder ob es andere erzählen.
Die TE ist auch vollkommen im Recht, lediglich die Maßnahmen, die sie ergreifen will, finde ich unpassend.

Zu dem kommt der Eindruck rüber, dass es was richtig persönliches ist. So wie sie redet und sich verteidigen versucht.
In meinem Augen wäre das Gespräch unter den Betroffenen ausschlaggebend und ich würde dann sehen, ob ich weitere Schritte einleiten würde.

lg seinspaetzle

Hallo,

genau so ist es. Die denkt es könnte evt. die Helferin gewesen sein, hat keine Beweise und schreibt wie eine Rachsüchtige 14 jährige mit beleidigung der heftigsten art.

So zu deiner Frage

Ja ich lasse mir meine Befunde auch telefonisch geben, gerade beim großen hätte ich nicht lust jedes Mal 90 km für einen Blutwert zu fahren.

Bei unserem KIA und Hausarzt soll man schon sagen worum es etwa geht. So kommst du mit ansteckenden Krankheit nicht ins Wartezimmer soll oder wenn du mit Verdacht auf Blasenentzündung zum Gyn kommst es auch den Helferin zu erzählen damit die gleich eine Urinprobe machen können.

da sind wir einer meinung

ich wollt gern wissen ob es für viele wirklich wurscht ist ob nichtige diagnosen im beisen anderer preisgegeben werden
oder gar an dritte weitergegeben werden

liebe grüße

hallo,

eine andere userin schrieb es gebe bei ihr passwörter die am telefon genannt werden

wäre das nciht ne alternative

das eben kein name + den diagnosen und befunden an dritt ohren gelangt

wie gesagt wenn es jemanden egal ist ob hinz und kunz wissen was bei anderen so abgeht bitte schön

aber sollte nciht die arztpraxis ganz von allein sich an ihre schweigepflicht halten ohne das patienten die halt sensibler sind extra draufhinweisen müssen?

wenn ich akutbeschwerden ahbe lege ich ein zettel auf den tresen(kein witz)
und ia ich weiß ich bin da ein exot

aber ich bestehe drauf das die anderen nicht wissen was ich habe

beim kinderarzt ist das isozimmer vor dem eigentlichen eingang
bei verdacht wird dort geklingelt und die arzthelferin bespricht es mit uns im vorraum des isozimmers ob es notwendig ist oder nciht
(es ist immer eine helferin extra für das isozimmer zuständig

lg

Genau das ist der Punkt: Jeder ist anders gestrickt. Deswegen ist es auch so wichtig, die Schweigepflicht einzuhalten. Nur weil es mir selbst nichts ausmacht, wenn meine Diagnosen die Runde machen, kann ich doch nicht erwarten, dass jeder so tickt.

Die Idee mit dem Zettel finde ich richtig gut. Es zeigt dann auch deutlich deinen Standpunkt.

"ich kenne allerdings auch andere geschichten in denen die arzthelferin patienten runtergeputzt hat"

Da wäre sie bei mir an eine Wand voller Gleichgültigkeit gerannt#freu

Aber da es Menschen gibt, die sich schnell verunsichern oder einschüchtern lassen, ist das Verhalten absolut indiskutabel.

Ja, Menschen machen Fehler...auch im Beruf....aber gewisse Dinge dürfen nicht passieren. Wenn es um mich ginge, würde ich solche Sachen vermutlich unter den Tisch fallen lassen...weil es mich wie gesagt nicht stört. Aber eigentlich ist mein Verhalten nicht richtig. Das weiss ich auch. Es müsste Konsequenzen geben und "unter den Tisch fallen lassen" ist keine Lösung und hilft niemandem. Aber manchmal(oft;-)) kann ich nicht aus meiner Haut.

Grüsse

serdes

da kommts bei mir drauf an worum es geht.
Bei meiner Ärztin sag ich schon an der Anmeldung das ich Termin hab zur Blutkontrolle oder so.....
Aber nie täte ich da sagen ich muss mal zur Frau Doktor rein weil ich nen Pilz hab oder so *g*

Im KKH? bei mir selbst erinnere ich mich nicht mehr......bei meiner Tochter lag ich die ersten Monate eh immer alleine mit ihr in einem Zimmer.
Danach bei den kurzen Aufenthalten lag zwar schonmal wer mit drauf, aber da war es für mich ok wenn wer mithört.....war harmloses "Kram"
Da wo es richtig arg wurde, und mir gesagt wurde die Ärzte wissen nicht ob sie überlebt waren wir eh auf ITS und somit alleine.

Bei den Therapien meiner Tochter sprechen wir auch zwischen Tür und Angel mal kurz was so gemacht wurde und was gespielt wurde.

Hallo Mansojo :-),

viel weniger als die Tatsache, dass die Schweigepflicht verletzt wurde und dies natürlich nicht richtig ist, ist es die Art und Weise, wie die TE dort diskutierte und über welche Maßnahmen sie dort wie sinnierte.

Es besteht keinerlei Zweifel daran, dass die (sofern die Geschichte so passiert ist) Arzthelferin einen Fehler gemacht hat, der zumindest soweit "sanktioniert" werden sollte, sie sich seitens Patient und Chef nochmal Maß zu nehmen und ihr die Ernsthaftigkeit ihrer Arbeit nochmals näher zu bringen!

Nichts desto trotz sollten Maßnahmen nur auch immer der Angemessenheit der Sache angepasst sein und vor allen den Umständen.

Auch da würde ich vermutlich noch einmal unterscheiden zwischen "rausgerutscht" (und ja, das ist auch nicht richtig) und "böswillig getratscht"

Hinter einem steckt der böse Vorsatz, der mindestens jemandem schaden soll und mit Sicherheit meinem Rechtsempfinden nach soweit bestraft gehört, dass Nachhaltigkeit herrscht.

Zum Thema: Ich bestehe auf meine Privatsphäre, ich berede Probleme jedweder Art nicht an der Anmeldung und auch Nachgespräche müssen für mich geschlossen laufen. Bezüglich meiner Tochter halte ich das auch so.

Ich saß mal beim Gynäkologen und meine ehemalige Schulfreundin W. auch..
Türen zum Wartezimmer waren auf und W. hat leise etwas gefragt

Brüllt die Arzthelferin quer durch die Praxis. " Herr Dr. S muss die Frau W. rein kommen. Die braucht nur ein Pilzrezept"

Gut das der Möchtgerninternist meiner Freundin auf dem Klinikgang vor allen Leuten sagte " Sie haben Krebs, damit sie Bescheid wissen" war schon ein starkes Stück

Von mir hätte der einen Tritt bekommen, das er heim nach Timbukto geflogen wäre....nicht für das Ausplaudern, sondern die herzliche Art

Oh mann ich habe ein sonniges Gemüt, kann über mich und andere herzlich lachen.

Ich habe ja auch geschrieben, das das so nicht in Ordnung war.
Ob der Hype darum verhältnismäßig ist, muss wohl jeder für sich selber entscheiden

hallo,

ich würde mit sicherheit auch keine anzeige erstatten

aber ein gespräch und konsequenzen im team darauf würde ich schon bestehen

lg

ja so sehe ich das auch.
das allgemeine Prinzip ist richtig und wichtig. ob man jedoch die berufliche existenz eines menschen gefährdet, weil man eine vermutung hat, steht auf einem anderen blatt (zumal ist wohl so ist, daß die TE hier bei urbia schon lange ihre ss bekannt gegeben hat)

hallo,

genau solche beispiele meinte ich

die gedankenlos dahingebrüllt und hingesagten sätze

ich hätt mich echt zusammen reissen müssen um sachlich und wohlwollend zu reagieren

danke dir

liebe grüße

ja, das ist ein gutes Beispiel, das zeigt, daß eine "eigentlich gute nachricht" (lisa simpson hat jetzt ihre erste Million zusammen/ hat im lotto gewonnen und legt nun alles in schweinebauch-optionen an...) dennoch in keiner weise berechtigt, die schweigepflicht zu brechen