So viel dann dazu...Bericht Babyklappe

    • (1) 20.03.12 - 22:05

      http://www.mdr.de/fakt/babyklappe108.html

      • (5) 20.03.12 - 23:06

        Inwiefern es "Missbrauch" der Babyklappe sein soll, dass ältere und/oder behinderte Kinder abgegeben werden, erschließt sich mir nicht.

        ich hab den Bericht gesehen

        irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es tatsächlich Betreiber von Babyklappen gibt, die abgegebene Kinder über Wochen oder Monate nicht melden.

        Es wurde gesagt:
        - Betreiber werden nicht kontrolliert
        - quasi jeder könnte eine Klappe betreiben - man benötigt keine Erlaubnis
        - Kinder werden ewig nicht gemeldet
        - vermutlich werden Frauen zur Kindsabgabe teilweise gezwungen

        und so weiter - ich kann das nicht wirklich glauben - ind Dtl wird doch sonst alles geregelt, wieso das denn nicht?

      • Ich finde, es stellt keinen Missbrauch dar, wenn behinderte oder ältere Kinder in die Babyklappe gelegt werden. Was wäre sonst mit ihnen passiert? Hätte man sie tot in der nächsten Mülltonne gefunden?!

        Eine Abschaffung wäre ein Desaster, und zum Glück wird dem ja (bislang) auch nicht zugestimmt.

        Die Statistik mag aussagen, dass die Kindstötungen nicht zurück gegangen sind - aber ich bin überzeugt davon, es würden noch mehr sein, gäbe es die Babyklappe nicht!

        (8) 21.03.12 - 10:08

        Guten Morgen

        Meine Meinung zur Babyklappe, wenn auch nur ein Kind darin abgelegt wird, ob nun neugeboren, behindert, oder schon älter, statt in irgend einem Mülleimer entsorgt zu werden, dann hat sie ihren Zweck erfüllt.
        Ist das jetzt deutsche Gründlichkeit, zu denken nur Neugeborene dürfen darin abgelegt werden, wenn eine Mutter mit ihrem Behinderten Kind völlig überfordert ist und eine Möglichkeit sucht es anonym abzugeben dann ist das doch eine Möglichkeit die Babylappe zu nutzen.
        Das zeigt schon sehr viel Mutterliebe, und ich finde die Klappen sind eine gute Sache.
        Das viele Kinder erst später angemeldet wurden, nun vielleicht wurde gewartet, das die Mütter sich wieder melden?
        Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das sowas bei mehreren Kindern passiert ist.
        Und wenn doch ist es immer noch besser, wie gesagt als das Kind zu entsorgen, dann ist es erst recht nicht mehr geschützt.

        LG

        Meine Adoptivtochter wurde auf eine ganz andere Art und Weise direkt nach iher Geburt "entsorgt" und gerade im letzten Moment in einem schlimmen Zustand gefunden.

        Für mich wäre es immer schöner gewesen, ich hätte ihr erzählen können, sie wäre in einer Babyklappe abgegeben worden.

        LG
        Claudia

        Der Bericht ist ja ganz nett - aber Babyklappen zu verbieten nur weil es keine gesetzliche Regelung gibt find ich fahrlässig.

        Die mir bekannte Babyklappe funktioniert absolut kindgerecht und bis endgültig entschieden ist wie es mit dem Kind weiter geht wird es liebevoll und kompetent betreut.

        Was wäre mit den Kindern passiert, wenn es die Babyklappe nicht gegeben hätte?????

        Wenn man flächendeckend anonym entbinden könnte wäre es noch besser - dann wäre auch für die Mutter gesorgt!!!

        Was genau möchtest Du uns denn damit sagen?

        Ich wundere ein bißchen, das jeder eine Babyklappe betreiben darf? Wir haben in unserem Land doch für alles irgendwelche Regeln und Gesetze, dafür nicht?

        Das Problem mit älteren oder behinderten Kindern verstehe ich überhaupt nicht. Waren Babyklappen ursprünglich nur für gesunde (neugeborene) Kinder gedacht?

Top Diskussionen anzeigen