12jährige soll gezwungen werden, Nachnamen zu ändern / Hilfe vom Jugendamt?

    • (1) 03.04.12 - 23:17

      Hallo!

      Ich weiß so spontan nicht, wohin ich mich wenden soll, werde morgen das Jugendamt anrufen, erhoffe mir aber hier schon mal Ratschläge / ERfahrungen.

      Das Kind, um das es geht, ist 12. Sie wohnt mit ihrer Mutter, deren Lebensgefährten und deren gemeinsamer Tochter zusammen. Der Lebensgefährte ist sehr nett zur 12jährigen und sie mag ihn auch.

      Die Mutter möchte diesen Mann heiraten und verlangt von ihrer Tochter, dass sie den Nachnamen des Mannes annimmt (sie will ein bisschen "heile Welt" spielen). Die 12jährige möchte das nicht (hab mich schon erkundigt, ab dem 5. Lebensjahr ist die Zustimmung des Kindes notwendig).

      Die Mutter droht ihr, sie werde ihr die Hölle heiß machen, wenn sie nicht zustimmt und das Mädchen hat jetzt Angst. (Sie hat es sowieso schon schwer dort, ist ein Kind aus einer früheren Beziehung und sowieso eher "übrig").

      Kann das Jugendamt hier helfen?

      Kann sich das Mädchen irgendwo Unterstützung holen?
      Kann es sich einen Anwalt nehmen?

      Sie hat richtig Angst, möchte den Namen nicht, wird ihn aber annehmen, damit sie keinen Ärger hat zu Hause (ich finde aber, das geht gar nicht!!!)

      DANKE!!!!

      • Hi,

        ist denn der jetzige Nachname der Nachname der Mutter UND hat die Mutter das alleinige Sorgerecht? Das mit der Einbenennung funktioniert sonst nur, wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht hat UND es sich um IHREN Familiennamen handelt.

        Sofern das Kind den Namen des Vaters trägt oder aber die Eltern gemeinsames Sorgerecht haben, muss erst mal diese Hürde überwunden werden und wenn der Vater nicht zustimmt, ist die Chance geringer als null.

        Ansonsten würde ich weniger auf das JA setzen, sondern auf die Hilfe von Oma, Tante, Patentante, Opa, Onkel, Patenonkel, usw., die der MUTTER mal die Ohren langziehen und ein paar kräftige Takte erzählen. Und dem Mädel den Rücken stärken, wenn sie nicht will, dabei zu bleiben.

        Wenn da nix zu machen ist, dann JA. Nur, auch da wird das Mädel einer begleiten und unterstützen müssen.

        LG

        Hallo,

        meine Vorschreiberin hat ja eigentlich alles Wesentliche gesagt.

        An Deiner Stelle würde ich mich da aber besser ganz raushalten.

        Deine Aussage: "(Sie hat es sowieso schon schwer dort, ist ein Kind aus einer früheren Beziehung und sowieso eher "übrig")." zeigt meines Erachtens, daß Du eine gespaltene und falsche Einstellung zu Patchwok-Familien als solches zu haben scheinst. Denn wenn der neue Lebenspartner hier sehr nett zu dem Mädchen ist und sie ihn mag, dfann sehe ich da nicht, warum sie übrig sein sollte. Das scheint ja dann eher Deine Fanatsie zu entspringen. Und wenn Du nicht einmal neutral zu einem heutzutage häufigen Famielenmodell stehen kannst, wie willst Du da die Situation wirklich sachlich betrachten können?

        Ich habe da meine Zweifel.

        LG
        donadine1

        • "zeigt meines Erachtens, daß Du eine gespaltene und falsche Einstellung zu Patchwok-Familien als solches zu haben scheinst"

          QUATSCH!!

          ich stamme selbst aus einer Patchworkfamilie!! (Aus einer sehr gut funktionierenden!)

          "Und wenn Du nicht einmal neutral zu einem heutzutage häufigen Famielenmodell stehen kannst, wie willst Du da die Situation wirklich sachlich betrachten können?"

          DAS kannst du aus den paar Zeilen erkennen, die ich geschrieben habe? Dann brauchst du ja kein Psychologiestudium mehr, sondern kannst direkt als Therapeutin / Beraterin anfangen...

          ABER

          ich glaube, du kannst nicht lesen oder nicht verstehen, was die Frage war, sonst hättest du darauf geantwortet!

          • Hallo!

            Reg Dich ab. Und schreib klar, was Du denkst. Nicht hinterher wieder einen Rückzieher machen...

            Außerdem habe ich Dir geantwortet. Nämlich, daß ich grundsätzlich meiner Vorschreiberin zustimme. Meinst Du ich schreibe Dir den gleichen Kram dann noch mal ab?

            Offensichtlich erregt Dich dieses Thema ja erheblich. Alleine Dein "Angriffston".... #augen

            LG
            donaldine1

      "....Sie wohnt mit ihrer Mutter, deren Lebensgefährten und deren gemeinsamer Tochter zusammen. Der Lebensgefährte ist sehr nett zur 12jährigen und sie mag ihn auch.......

      ....Sie hat es sowieso schon schwer dort, ist ein Kind aus einer früheren Beziehung und sowieso eher "übrig")."

      Was denn nun?

      Wenn die Mutter einen neuen Partner hat und das "geschenkte" Kind und der Lebensgefährte sich mögen dann ist doch die Welt wieder heil....
      da muss die Mutter doch nichts spielen

      Zu den rechtlichen Fakten:
      Zustinmmung des Vaters ist notwendig, wenn das Kind seinen Familiennamen tragt /und oder er auch die elterliche Sorge hat
      fallen beide Punkte weg brauchen nur Mutter und Kind die Zustimmung geben.

      Was glaubst du was passiert , wenn das Kind durch deine Hilfe seinen Wunsch durchsetzt?
      Meinst du Mutter macht dem Kind dann nicht die Hölle heiß???

      Der Ansatz wäre das Gespräch mit den Eltern!!!!

      Karna

      • Der Mann ist nett zu ihr, die Mutter nicht.

        Sie trägt den Namen der Mutter. Der Vater ist sonstwo (nicht auffindbar).

        Die Mutter möchte "heile Welt" spielen, bisher hatte sie eine Beziehung nach der anderen, aus irgendeiner dieser stammt das ältere Kind.

        Mit der Mutter KANN man nicht reden!

        DAnke aber

        • Wenn die Mutter nicht nett zu ihrem Kind ist, dann liegt das Problem nicht die Namensänderung, sondern findet darin ihren Ausdruck.
          Dann solltet ihr vielmehr Wege suchen, wie man dem Kind nachhaltiger helfen kann.
          (Vielleicht ein Gespräch mit dem Stiefvater?)
          Weigert sich das Kind bei der Namensänderung oder bemüht Institutionen wird das sicher nicht zur liebevolleren Behandlung des Kindes durch die Mutter beitragen.

          Gut ist es dennoch wenn die Mutter nach ihrem turbulenten Leben nun wohl "angekommen" ist.

          Stört die Mutter das ältere Kind?
          Wie sieht das Kind das und was will es?

          Karna

    Du widersprichst dir selbst.

    Kläre das mal auf, die Schreiberinnen vor mir haben ja auch schon nachgefragt.

    Und ganz wichtig: Was ändert ein Anwalt an der "Hölle", die das Kind deiner Meinung nach erleben soll, wenn es den Namen NICHT annimmt?

    Ein Gespräch mit allen Beteiligten (du bist nicht beteiligt, oder?) und einem neutralen Begleiter (das bist nicht du) ist angebracht. Damit geklärt werden kann, wer welche Position einnimmt.

    Dem Kind alles Gute

    Das Kind, um das es geht, ist 12. Sie wohnt mit ihrer Mutter, deren Lebensgefährten und deren gemeinsamer Tochter zusammen. Der Lebensgefährte ist sehr nett zur 12jährigen und sie mag ihn auch.

    (Sie hat es sowieso schon schwer dort, ist ein Kind aus einer früheren Beziehung und sowieso eher "übrig").

    Ich verstehe nicht so ganz, warum schon wieder auf diesen 2 Sätze hier so ausführlich eingegangen wird.

    Es gibt eben auch Familien, da mag das Kind zwar den " 2. Vater " und auch wenn er zu diesem Kind nett ist, trotzdem wird das Kind nicht wie das eigene behandelt und steht immer hinten dran.

    Genau so läuft es nämlich bei 2 Familien ab, die ich persönlich kenne.

    Da wird nach außen die heile Welt gespielt und hinter den 4 Wänden läuft es anders.

    • VIELEN DANK!!

      Außer dir hat das hier keiner kapiert....

      Das Kind trägt übrigens den Namen der Mutter

      • Hallo,

        aha.

        Und warum schreibst Du dann nicht gelich genau das, was Du so meinst? #kratz

        Mir erscheint es eher so, als greift Du gerade nach einem Strohhalm, den Dir jemand hingehalten hat: "Es gibt eben auch Familien, da mag das Kind zwar den " 2. Vater " und auch wenn er zu diesem Kind nett ist, trotzdem wird das Kind nicht wie das eigene behandelt und steht immer hinten dran.

        Genau so läuft es nämlich bei 2 Familien ab, die ich persönlich kenne.

        Da wird nach außen die heile Welt gespielt und hinter den 4 Wänden läuft es anders"

        Wenn Du das so gemeint hättest, dann hättest Du es ja gleich geschrieben, oder?

        Ich denke, Du hast Dich einfach verrannt und geht jetzt zur Verteidigung lieber in die Offensive. Klar, die anderen kapieren es alle nicht....

        War nicht vielleicht eher Deine eigene Patchwork Familie damals so Sch... (sorry), daß Du nun überall Unheil witterst? Das wäre traurig für Dich. Aber es wäre nicht gleichzeitig das Schicksal aller anderen.

        LG
        donaldine1

        PS: Woher weißt Du eigentlich, welches Fach ich studiert habe und welches nicht?

        • ... Wenn Du das so gemeint hättest, dann hättest Du es ja gleich geschrieben, oder?....

          Sorry, aber ich hatte ihren Text verstanden bzw. diese 2 Sätze. Es läuft nun mal nicht in allen Patchwork Familien harmonisch ab.

          .... Ich denke, Du hast Dich einfach verrannt und geht jetzt zur Verteidigung lieber in die Offensive. Klar, die anderen kapieren es alle nicht....

          Verrennst Du dich nicht gerade in irgendwas ? Ist es denn sooooo schwierig mal zuzugeben, das man den Text nicht richtig gelesen bzw. verstanden hat ? Da wird lieber die keule rausgeholt und der TE irgendwas unterstellt.

          Aber das ist wirklich typisch Urbia.

Das Kind kann eine Anwältin aufsuchen. Diese wird dann die richtigen Behörden anschreiben.

Was die Mutter da macht ist übergriffig. Was sagt denn der KV dazu?

Gruß

Manavgat

  • Hallo!

    Danke!

    Ich finde das auch übergriffig. Der KV ist nicht da, der ist irgendwo verschollen. Das Kind trägt auch den Namen der Mutter.

    Ich hab gestern schon mit dem Kinderschutzzentrum telefoniert und nächste Woche werde ich beim ASD anrufen. Das Kind hat Angst, wenn es den Namen nicht annimmt, dass es dann noch mehr Ärger zu Hause hat als jetzt schon. Sie würde den Namen annehmen,

    - obwohl sie es nicht will

    - weil sie Angst hat, Ärger zu bekommen.

    DAS kann es ja wohl nicht sein.

    Ich hab jetzt gehört, dass es beim ASD wohl eine Rechtsabteilung gibt, und dass es solche Fälle schon häufiger gab.

    Ich erzähle auf jeden Fall mal, wie es weitergegangen ist.

    DANKE!!

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