Jemand bei Feuerwehr/Polizei hier ? "angebliches Übertanken"

    • (1) 07.04.12 - 20:44

      Hallo,

      uns wurde nach über einem Jahr ein Gebührenbescheid der Feuerwehr zugestellt. Darin stand, dass es einen Feuerwehreinsatz gegeben hat und irgendein Stoff (Kraftstoff oder Öl) beseitigt wurde. Alles ohne Kennzeichen des Fahrzeuges - nur mit Ort/Adresse.

      Das Auto stand mindestens schon 6 Stunden dort und war mit den reifen der einen Seite auf dem Bordstein abgestellt. Nach über einem Jahr habe ich wohl kaum mehr Erinnerung an diesen Tag, ausser, dass wir am Folgetag in Urlaub gefahren sind.

      Wir wurden auch nicht benachrichtigt, obwohl angeblich auch die Polizei am Ort war. Halterabfrage wurde erst später gemacht.

      Mal davon abgesehen, dass wir definitiv nicht an diesem Tag oder am Vortag getankt haben - laut Kartenabrechnung zwei Tage vorher- und schon vorher ordentlich gefahren sind- muss denn die Polizei/Feuerwehr nicht zumindest eine Nachricht am Wagen hinterlassen oder sonstwie informieren. Wir hätten ja durchaus auch noch auf einem noch höheren Bordstein parken können oder aus anderen Gründen dann noch mehr Kraftstoff verlieren können....(es handelt sich um einen Citroen Berlingo)

      Angeblich soll es sich um eine 1 qm große Pfütze gehandelt haben. Wieviel müsste denn da auslaufen?

      Was können wir machen- nach über einem Jahr?

      LG Ninna

      • Ich würde am Dienstag einfach mal zur nächsten Polizeidienststelle fahren und nachfragen. Denn eine Halterabfrage muss ja wirklich gemacht werden um zu wissen von wem das Fahrzeug ist.

        Also die müssen definitiv was wissen. Aber ansich sollten die Besitzer per Post noch mal was zugesant bekommen nach dem Vorfall.

        Ich hab bei der Rettung (DRK) gearbeitet und wir haben den Bericht mit Kosten innerhalb eines Monats immer abgeschickt. Ich denke mal das wird bei Feuerwehr und Polizei genauso sein.

        Wenn ihr danach in Urlaub seit wer hat den euren Briefkasten geleert? Denn wenn der übervoll ist wird die post wieder mit genommen...

        • Nee, Briefkasten wird regelmäßig geleert. UND wir stehen im Telefonbuch! War nur ein Kurzurlaub.

          Unsere Feuerwehr hatte angeblich Personalnot und schreibt daher erst jetzt Rechnungen. Die Halterabfrage wurde vor über einem Jahr gemacht. Komisch, dass dies die anwesende Polizei nicht direkt macht...

          • Wie gesagt ich würde wirklich am Dienstag einfach bei der Polizei vorbei die können euch auch weiter helfen.

            Normal ist das eigentlich nicht das nach einem Jahr ne Rechnung kommt.

            Oder ihr ruft nach den Feiertagen mal bei der Feuerwache oder von wo die rechnung kam einfach mal an.

      "Was können wir machen- nach über einem Jahr?"

      Bezahlen oder euch -zunächst- anwaltlich bzgl. eurer Möglichkeiten beraten lassen. Um welchen Betrag geht es denn?

      • Kleiner dreistelliger Betrag.
        Aber mich ärgert da Prinzip- nach über einem Jahr wird eine Rechnung vorgekramt- selbstverständlich kann sich da kein Mensch mehr konkret erinnern- unabhängig davon, dass mir sowas noch nie passiert ist...

        Wenn es Hochsommer gewesen wäre, könnte ein Tank eventuell überlaufen... wenn die Dichtung kaputt wäre- das Auto ist aber ohne Beanstandungen- aber es war im März und da war es kalt!

        • Ich kann deiner Argumentation durchaus folgen...aber jedes weitere Vorgehen könnte euch im Endeffekt teurer kommen, als die umgehende Begleichung der Forderung, die ihr die ja, sofern sie berechtigt ist, eh nicht loswerdet.

          Gegen so was geht man m.E. tunlichst nur mit einer Rechtschutzversicherung im Rücken an....es sei denn, es geht einem ums Prinzip und man hat zu viel Geld.

    Hallo

    Wiederspruch einlegen.

    lg

    Neue Betrugsmasche?

    War es sicher euer Auto?

    LG

    • Hallo Tanni,

      ich glaube nicht, dass die Feuerwehr mit dem Konto der Landeskasse ihr Aufgabengebiet um Betrug erweitert ;-).

      Das es wirklich unser Auto gewesen sein sollte, ist er nach Akteneinsicht zu lesen gewesen. Im Gebührenbescheid kein Wort davon: nur wann, wo und allgemeine Umschreibung der Arbeiten.

      LG N.

Top Diskussionen anzeigen