Warum die Spritpreise noch viel zu niedrig sind

    • Meine Mutter lacht sich über sowas halb kaputt. Das Erdöl ist doch schon seit 30 jahren alle.

      • nein, vor 30 Jahren schaetzte man die Reserven auf etwa 60-80 Jahre... ob man damals die Entwicklung in den grossen Laendern wie China, Brasilien oder Indien vorhergesehen hat, weiss ich nicht. Die Vorkommen, die dann spaeter gefunden wurden, moegen erfreulich sein, aber diese zu Nutzen wird sicher deutlich teurer werden als die bekannten.... insofern, wenn vielleicht nicht wir das Ende erleben werden, so doch sehr wahrscheinlich unsere Enkelkinder...

    Wow.. was für eine Aussage, so fundiert und durchdacht....

    Woher kommt denn diese Weisheit???

    Von den Mineralölkonzernen, die ihre Preise irgendwie rechtfertigen wollen?
    Oder vielleicht doch aus dem Mittlerem Osten?

    Vielleicht nicht nur Shell oder Total Werbeprospekte lesen sondern auch mal etwas

    unabhängigeres ;-)

    >>Trotz dieser unumstößlichen Fakten zweifelt die Allgemeinheit noch immer nicht an der Theorie der fossilien Treibstoffe, denn alle alternativen Erklärungen werden schlicht niedergeschwiegen. Der Autofahrer hört, dass der Ölpreis in die Höhe ginge, weil eine Raffinerie ausgefallen sei! Da Raffinerien Rohöl kaufen, sollte aber wegen geringeren Bedarfs der Preis im Gegenteil eher sinken! Bei der Vermarktung von Erdöl wird ungeniert gelogen, und wenn es um die Herkunft von Öl geht, wird ganz einfach geschwiegen. Wer aber sich die Mühe macht, die Argumente der Abiotiker zu durchdenken, für den verliert das Gerede von der herannahenden "Energiekrise" schon an dieser Stelle seine Wirkung.<<

    >>Wir sehen uns also vor folgender Situation: die führenden Geochemiker der Welt (sprich: Sprachrohre der Ölindustrie) können keinen Fehler im mathematischen Modell von Kenney finden. Dennoch haben sie die unübliche Strategie adoptiert, zu behaupten, Öl könne sich auf mehr als nur eine Art und Weise bilden: Demnach wäre es möglich, Öl sowohl unter den extrem hohen Temperaturen und Drücken des Erdinneren als auch unter den moderaten Bedingungen in Oberflächennähe zu generieren. Man kann es in machen Gesteinen machen. Man kann Öl genauso gut in einer Experimentalanordnung machen, man kann es hier oder dort machen - besser sogar: überall!

    Diese heile Welt wird nur von einem Faktum überschattet: Es gibt keine einzige experimentelle Versuchsanordnung, mittels der Öl aus Plankton, Fischen, Krautköpfen oder Dinosauriern gemacht werden kann! All jene, die mit dem Argument der Kerogene auffahren, können aber keinen Nachweis von deren organischer Herkunft beibringen.

    Aber zurück zu: "man kann Öl überall machen". Jene provokative Äußerung von Kenney et al. wurde keineswegs achtlos in den Tag gesprochen. Dies wird demonstriert in einer Reihe von interpretativen Forschungsarbeiten: eine große Zahl von außerordentlich wichtigen Ölvorkommen findet sich in zerscherten Grundgebirgsstöcken, die im Sinne der TfT keinerlei Potential für Erdölfelder aufweisen:

    Nelson (2001) berichtet, dass "... gegenwärtig von BP AMOCO ausgebeutete und schon für zukünftige Ausbeutung vorgesehene Erdölfelder in zerscherten Grundgebirgskomplexen geschätzte 21 Milliarden Barrel Öl Äquivalent (BBOE) enthalten. Er listet 370 Erdölfelder weltweit. Damit zeigt er auf, dass Zufall wohl kaum im Spiel sein kann. Einige vereinzelte Fälle, in denen Öl in Bereichen auftritt in denen es eigentlich nicht sein sollte, könnten als Zufälle wegerklärt werden - aber Hunderte?
    Kenney und seine Mitarbeiter haben für ihre richtungweisenden Tief-Bohrprogramme im Dnieper-Donetsk Becken einen ukrainischen Staatspreis gewonnen. Dieser Preis war nicht nur eine Anerkennung ihrer bahnbrechenden akademischen Arbeit, sondern belohnte die Forscher auch und vor allem für die enorme wirtschaftliche Bedeutung ihrer Arbeit!

    Es gibt sicherlich einen Grund dafür, dass so wenig Interesse daran besteht, die Art und Weise der Bildung eines derart wichtigen Rohstoffes zu verstehen - noch dazu angesichts der drohenden (besser wohl der angedrohten) Verknappung! Der Grund kann nur sein, dass die Antworten schon bekannt sind. Das Ziel der Verschleierung ist es natürlich, dass die Allgemeinheit diese Antworten nie erfährt. Wieso sonst könnte es sein, dass man seit Jahrzehnten krampfhaft an einer wissenschaftlichen "Theorie" festhält, die in Wahrheit wenig mehr als eine Hypothese ist und welche die vorhandenen faktischen Daten nicht erklären kann? Weshalb sonst wäre es gekommen, dass ein halbes Jahrhundert russischer wissenschaftlicher Arbeit im Westen keinen Eingang in akademische Kreise gefunden hat?<<

    Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html#ixzz1rj8C6RCx

    • Entschuldige, dass ich jetzt nicht alles aus diesem Fachartikel gelesen habe. (Eigentlich war ich auch schon ziemlich voreingenommen, als ich die Quellenangabe gelesen habe)

      Mein Beitrag war natürlich etwas polemisch und vereinfacht. Wobei das natürlich wunderbar in dieses Forum passt.

      Aber Du wirst mir doch hoffentlich zustimmen, dass die Förderung aufwändiger wird? Aus Ölsanden ist es nun mal etwas schwieriger, Treibstoff herzustellen als wenn man nur ein großes Lager anzapfen muss.

      Ebenso die Alternativen. Öl aus anderen Stoffen herzustellen ist nun mal aufwändiger als es im bisherigen Sinne aus der Erde zu fördern.

      • Na klar, meine Antwort war sicherlich auch nicht weniger provokant gedacht als deine ;-)

        Die Förderung bzw. Herstellung ist natürlich aufwendiger als bisher und die ganzen kaputten Bohrinseln etc. helfen dabei auch nicht sonderlich, aber es ist doch ausfällig, dass seit über 200 Jahren prophezeit wird ( regelmäßig mit einer Prognose für die nächsten 30-40 Jahre), dass das Öl in naher Zukunft zu neige geht, oder?

        Das Thema ist sicherlich sehr komplex und ich denke, einige Gegenargumente zu den allgemein bekannten '' Wir müssen die Preise erhöhen weil... '' Von den Ölkonzernen schaden auch nicht.

        • Etwas provozieren schadet ja nicht. Zumindest regt es bei manchen zum Nachdenken an :-)

          Mit den Prognosen bin ich eh vorsichtig. Allerdings kenne ich diese auch kaum. Vor 30 Jahren hatte man auch noch nicht die Möglichkeiten der Erforschung wie heute. Und einiges mehr.

          Ein bekanntes Zitat: "Reservenschätzungen gleichen ein wenig jemandem, der mit verbundenen Augen das Aussehen eines Elefanten beschreiben soll, den er nur an einigen Stellen berührt."

Fährst du Auto?

(14) 11.04.12 - 12:58

Lieber Daddy, manchmal muss man gar nicht alles verstehen...oder aber das zarte Oberstübchen mal ein wenig mehr anstrengen.

Wem nicht einleuchtet das meist die jammern die es nötig haben zu jammern (niedrige Löhne, berufliche Notwendigkeit etc.), dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

  • Dann subventionieren wir das Benzin einfach. Was dafür sorgt, dass wir wieder mehr und sorgenfreier fahren können. Auch die, die es nötig haben zu jammern.

    Die werden dann aber in ein paar Jahren umso mehr jammern. Weil es immer noch keinen Anreiz gibt (bei allen beteiligten Gruppen) über Alternativen der Mobilität nachzudenken.

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