Ärger mit Jobcenter wegen Umzug. (Sorry sehr lang geworden.)

    • (1) 23.04.12 - 14:13

      Hallo,
      ich weiss nicht wo ich damit hin soll,denn mit Finanzen und Beruf hat mein Problem ja eigentlich nur bedingt zutun.

      Hallo,
      ich habe folgendes Problem.Ich wohne ( noch) in Recklinghausen.
      Im Januar habe ich eine Arbeit in Oberhausen angeboten bekommen,daraufhin habe ich mich bei meiner Sachbearbeiterin hier in Recklinghausen erkundigt, wie ich vorgehen muss, zwecks Wohnungssuche, Umzugübernahme usw.
      Habe mir in Oberhausen eine Wonung gesucht.
      Im Februar habe ich den Arbeitsvertrag unterschrieben ( Arbeitsbeginn 2.5.2012)
      Damit bin ich wieder hier in Recklinghausen zum Amt gegangen,habe diesen vorgelegt und eine Notwendigkeitsbescheinigung bekommen, die ich ja in Oberhausen vorlegen musste.DAs gleiche musste ich auch nochmal dort bei meiner Arbeitsvermittlerin vorlegen,die dem Umzug unter gegebenen Umständen auch zustimmte.Auch wurde mir da gesagt,dass ich 3 Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen einholen soll,da ich 1. wegen Arbeit umziehe und alleinerziehend bin, weder einen Führerschein bekomme, noch Leute habe,die mir beim Umzug helfen.Dann sollte ich diese in Recklinghausen abgeben mit einem formlosen Antrag meinerseits für die Kostenübernahme mit Begründung usw.
      Den Mietvertrag, den Arbeitsvertrag und die Notwendigkeitsbescheinigung habe ich dann auch in Oberhausen vorgelegt, die Zustimmung für die Wohnung bekommen sowie eine Bescheinigung, dass auch die Kaution übernommen wird.
      Habe dort auch die kompletten Anträge bekommen ( da ich nur um die 800Euro verdienen werde und noch ergänzend ALG 2 bekommen werde)
      Diese habe ich vollständig ausgefüllt dort abgegeben.
      Habe sogar von 4 Umzugsunternehmen Kostenvoranschläge eingeholt und diese an der Information eingereicht. Diese wurden abgestempelt und sollten an meine Sachbearbeiterin weitergereicht werden,die sich dann bei mir melden würde.
      Ich hörte erstmal einige Wochen nichts.
      letzte Woche Donnerstag bin ich selbst dorthin gegangen, wurde aber nicht an meine Sachbearbeiterin weitergeleitet,sondern an jemand Anderen, die mir dann mitteilte die Zustimmung hätte nicht meine Arbeitsvermittlerein unterschreiben müssen,sondern meine Sachbearbeiterin.
      Ich bin dann ohne Termin bei meiner Sachbearbeiterin ins Zimmer, wurde dort abserviert.
      Sie warf mir vor, ich hätte mich nicht richtig informiert.Ich hätte nachfragen müssen ob die "Richtige" meine Zustimmung unterschrieben hätte.von daher bin ich das alles selbst Schuld.
      Wie ich überhaupt auf die dreiste Idee kommen würde, dass man mir ein Umzugsunternehmen zahlt?
      Ich würde nur einen Umzugswagen bezahlt bekommen und eine Helferpauschale.
      Sie hätte GESTERN (also letzte Woche Mittwoch) erst meinen Antrag auf Kostenübernahme bearbeitet und abgelehnt, darüber bekomme ich dann Post,die müsste sie aber erst noch fertig machen.
      Eine Notwendigkeitsbescheinigung wäre im Computersystem überhaupt nicht verzeichnet und sie könne da weder was machen,noch wolle sie sich da mit jetzt weiter beschäftigen,denn ich hätte ja schliesslich keinen Termin.
      Habe sie gefragt, ob sie mir einen Termin geben können,aber sie meint, dass wäre nicht mehr nötig,da sie ja den Antrag abgelehnt habe.
      Auch diesen Aufhebungsbescheid bekomme ich per post, dabei hätte ich den schon letzte Woche in Oberhausen einreichen müssen, da sonst niemand meinen Neuantrag berbeiten könne.Ich habe bis jetzt weder die Absage noch den Bescheid schriftlich bekommen.
      Da mir ja weit weit vorher schon alles zugesichert wurde,habe ich meinen Sohn schon zum 16.4. in Oberhausen auf der Schule angemeldet.
      Die Wohnung dort habe ich auf eigene Kosten mittlerweile tapeziert.
      Doch ich sitze immernoch in Recklinghausen.
      Die Dame die die Zustimmung unterschrieben hat,kann ich nicht erreichen, meine Sachbearbeiterin bleibt bei ihrer Aussage ich wäre selbst Schuld, ich hätte mich nicht informiert und müsse nun selbst schauen wie ich zurecht komme "O-Ton"
      Mein Sohn ist nun bei meiner Mutter in Oberhausen ( 1,5 Zi. Wohnung,da er ja dort zur Schule gehen muss,meine Mutter ist 70 und hat Krebs, von daher ist dies absolut nicht mehr länger tragbar)
      Ich muss nächste Woche Mittwoch anfangen zu arbeiten und weiss nicht wie!
      Was kann ich noch alles tun.
      Ich habe auch schon bei myhammer und Studentenbörsen nach Umzugshelfern nachgesehen,doch das kann ich nicht mehr alleine bezahlen.
      Was kann ich noch tun.
      Meine Wohnung in Recklinghausen läuft noch bis 1.6.2012 doch die letzte Miete kann mit der Kaution berechnet werden. Ausserdem muss ich hier noch alles streichen usw.

      Heute rief mich dann die Abteilungsleiterin der Arbeitsvermittlerhier aus Recklinghausen an, ich müsste jetzt eine Bescheinigung vom Arbeitgeber einreichen,dass ich auch wirklich in Oberhausen arbeite. ( Die Firma hat aber Büro´s in Essen,Mülheim und Oberhausen)

      Wenn ich nicht direkt in Oberhausen arbeite, dann wäre ein Umzug ja überhaupt nicht notwendig. Egal ob ich hier jemanden für die Kinder habe,da ich das zeitlich dann überhaupt nicht mehr schaffen kann während Schul- und Kitazeit.Meinen Chef kann ich nicht erreichen,versuche ständig anzurufen.
      Bis nächste Woche finde ich auch sicherlich keine Tagesmutter mehr,die meine Kinder dann bis in den späten Abend betreut, noch dazu fehlen mir die finanziellen Mittel um das Bus und Bahngeld aufzubringen um überhaupt zur Arbeit zu kommen.
      Zurücktreten kann ich auch nicht,es würden jede Menge Schulden anfallen für die 3-monatige Kündigungszeit der Wohnung in Oberhausen usw.

      Ich weiß im Moment einfach wirklich nicht mehr weiter.
      Vielen Dank für´s lesen.

      • Bei der Sachbearbeiterin hilft nur Der Abteilungsleiter. Ich diskutier bei den Ämter garnicht mehr mit den einzelnen Personen, wenn die mir blöd kommen und mir Schuld zuschieben wollen verlange ich den Chef.
        Einen Termin verweigern dürfen die eigentlich auch nicht.
        Ich würde auch eine andere Sachbearbeiterin verlagen, wegen persönlicher differenzen.

        Nicht gefallen lassen und mal das Internet bemühen was dir zusteht und was nicht. Es gibt für alles §, die muss man nur finden und nennen können.
        Finde das sollte heutzutage jeder mal machen bevor er was beanragt.

        Wenns bei uns ganz arg kommt, drohen wir mal gerne mit der Presse. Sat 1 hat so einen netten Notruf-button bei Akte. Auch grade im sommer ist die reginaolpresse hier immer hinter einer guten Story her. Wobei wir vor sowas uns immer sehr gut informiert haben und uns extrenm sicher sind (und wir haben beruflich mit ämtern zu tun)

        Und Menschen die arbeiten wollen und dann vom Amt steine in den Weg gelegt bekommen sind immer gerne Thema.

        • Danke für die Schnelle Antwort.
          Wenn ich die Bescheinigung von meinem Chef nicht bekomme,dann werde ich mich wohl an die Presse wenden müssen,was ich eigetnlich gar nicht möchte. Die Vorgesetze hat mich ja von alleine heute kontaktiert, und verlangt nun die Bescheinigung, da sie ja nun überprüfen muss,ob der Umzug überhaupt notwendig ist, da ja da jemand unterschrieben hatte, der das anscheinend nicht überprüft hat und auch überhaupt nicht dazu befugt war.
          Dank dir für die Antwort.

          P.S.: Ich hab mir schon die Finger wund gegooglet und herausgefunden, dass die Kostenübernahme eines Umzugsunternehmens eine "Kann"-Leistung ist.
          Von daher bin ich mit den § auch nicht weitergekommen.

      Hallo

      Kopiere mal dein Problem, und stelle es hier in Forum ein http://www.tacheles-sozialhilfe.de/

      Da sitzen Profis, sogar welche die Bei der ARGE Arbeiten, und die kennen sich aus !

      Viel #klee

      Saludo

    Hallo!
    Ich würde auch mal die Amtsleitung sprechen!
    Wenn du eine Untercshrift zur Kostenübernahme hast, und diese Person sich offensichtlich dazu berechtigt fühlte/kompetent, diese zu geben, kann das ja nicht dein Problem sein!
    Alles Gute!

    julia

    • Hallo,
      nein ich habe keine Unterschrift zur Kostenübernahme sondern,die Zustimmung zum Umzug von der falschen Person bekommen.
      Ich habe auf den Vorwurf ich hätte mich nicht richtig informiert auch gesagt,dass dies ja nicht mein Fehler war,wenn mir jemand etwas unterschreibt,gehe ich nicht noch zu jemand Anderen und frage ob der das überhaupt darf.

      Auch bei der Amtsleitung werde ich nicht mehr weiterkommen, da ja ( meiner Meinung nach) ein anderes Schlupfloch gefunden wurde, damit der Fehler zu ihren Nutzen fällt,denn nun will man auf einmal von meinem Chef eine Bestätigung,dass ich auch in Oberhausen arbeite,denn sonst wäre ein Umzug direkt nach Oberhausen ja gar nicht nötig.

"Wenn ich nicht direkt in Oberhausen arbeite, dann wäre ein Umzug ja überhaupt nicht notwendig."

Die Notwendigkeit eines Umzuges sehe ich offen gestanden auch nicht so recht. Von Recklinghausen aus hättest du doch in Oberhausen arbeiten können...so weit ist das ja nicht.

Wie auch immer...m.E. kannst du nur den ablehnenden Bescheid abwarten und Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen, nötigenfalls mit Anwalt. Oder du wendest dich -wie dir hier ja schon geraten wurde- direkt an den Vorgesetzten der Sachbearbeiterin.

Hast du niemanden, der dir das Geld für den Umzug leihen/vorstrecken könnte? Deine Mutter z.B.?

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