Rauchmelder

    • (1) 24.04.12 - 16:09

      Hallo,

      wir möchten für unsere neue Wohnung auch gleich Rauchmelder anschaffen.

      Nun bin ich jedoch ziemlich überrascht, wie viele verschiedene es gibt ... Sind die von Ikea gut? Oder doch eine Marke? Welche? Was "muss" ein vernünftiger Rauchmelder kosten?

      Er sollte mir anzeigen, wenn die Batterie gewechselt werden soll und nicht auf einmal los piepen. UNd funktionieren soll er natürlich auch ...

      Danke und schönen Tag noch ;)

      • Schau mal in Deine Nachrichten rein :)

        Lg Bella

        • Danke, dass du uns dein Wissen vorenthältst. Das muss ja ein richtiges Geheimnis sein!

          • Entschuldigung das ich es nicht ausführlich hier geschrieben habe#augen

            Mein Mann arbeitet bei einem Prüfdienst. Nicht nur für Feuerlöscher sondern auch RM.

            Sprich, es handlet sich nicht um Halbwissen. Sprich.. wo soll nen RM hin?! Warum nicht an bestimmte Stellen.. etc. Was ist wenn... warum wo...

            Und .. klar haben auch die billigen Baumarktteile gut abgeschnitten.. aber unter was für Bedingungen dann?! Und WAS wurde getestet?

            Ich kann sagen.. ich habe nen Täuschungsalarmsicheren in der Küche hängen.. und kann zb braten und co.. ohne das der anfängt zu Jaulen.

            RM in der Hütte zu haben.. gut und schön.. Schritt weiter gedacht.. auch nen FL ( Feuerlöscher) im Haus?`Wenn ja.. was für einer? In der Küche... zb... da kannst nicht jeden nehmen.. sprich wenn sich Fett entzündet... hast die Auswahl.. einen der für Fette gut ist... oder einen mit dem Du Dir ne nette Fettexplosion machst.

            Klar, nen billigen FL bekommt man überallt. Discounter und co.Aber nen brauchbaren.. der minimal mehr kostet.. den man neu füllen kann.. da wird gespart. Lasst Eure billigen mal nach 3-4 Jahren überprüfen.. nicht erschrecken.. wenn da kein Druck mehr drauf ist. Auf deutsch.. im Notfall würde der nichts bringen.Daher sollte man die alle 2 Jahre von innen und aussen prüfen lassen ( kostet nicht viel). Aber bist dann in der Sicherheit, das er im Notfall funktioniert.

            Bella

      wir haben die von ikea. sie sind vds und tüv geprüft und wir sind zufrieden.

      Letztens kam im TV ein Rauchmeldervergleich und zwischen billig und teuer lagen 10 Sekunden bis der Alarm anschlug ;-)

      Hi,
      die Feuerwehr hier hat beim "Rauchmeldertag" verbreitet, dass es gute Rauchmelder ab 20 Euro geben würde. Ikea fällt da nicht drunter.

      Wir haben ein Haus, das insgesamt über 4 Etagen geht. Und wir haben über 200 Euro in Rauchmelder investiert - in ein gekoppeltes System, wo zusätzlich noch eine Zentrale (im Schlafzimmer stehend) anzeigt, auf welcher Etage der Alarm los gegangen ist. "Gekoppelt" heißt halt, dass ALLE losgehen, wenn einer losgeht, und da muss man dann erst mal herausfinden, wo der Alarm ausgelöst wurde. Im Schlafzimmer, weil ich gerade nachts eine Orientierung auf den ersten Blick haben wollen würde. Es wäre auch möglich, an das System einen Gaswarner anzuschließen (da wir kein Gas und keine Heizung im Haus haben überflüssig bei uns), und Wassermelder oder Wärmemelder (evtl. in der Küche sinnvoll) gibts auch.

      Gekoppelt deshalb, weil ich schon einmal auf der gleichen Etage schlafend wie unser Kinderzimmer einen Alarm zwei angelehnte Türen weiter verschlafen habe. Die Kinder (Fehlalarm im Kinderzimmer) wurden auch nicht wach.

      Das gab mir zu denken...Bei Bekannten gab es einen Schwelbrand, der die gesamte Wohnung heftigst verqualmt hat (lange unbewohnbar), sie hatten keine Rauchmelder. Gott sei Dank war niemand zu hause - alles andere will man sich nicht vorstellen.

      Die 200 Euro sind viel Geld - aber für eine Lebensversicherung eben doch ein ziemlich günstiger Preis. Wir haben das System von Minimax. Bisher allerdings ohne Ernstfall zum testen (ist halt wie eine Schadensversicherung - man hat sie und hofft sie nie zu brauchen).

      Mit den ganz billigen Rauchmeldern hatten wir in unserer alten Mietwohnung viele Fehlalarme. Ob das Zufall war oder einfach am Preis lag - keine Ahnung.

      Viele Grüße
      Miau2

    • Fragt mal bei eurem Vermieter nacht! Rauchmelder sind ja nun pflicht geworden und müssen vom Vermitter getragen werden!

      Wir haben letztes Jahr gerade erst neue angebracht bekommen , da diese von der Firma ein standart haben sollten.

      Wir sind mit unseren günstigen Baumarktrauchmeldern ganz zufrieden. Fehlalarm gab es noch nie, beim Speck braten muß ich aufpassen, hab keine Tür in der Küche und der im Wohnzimmer schlägt dann schon mal an ;-)

      LG

      • In der Küche sollte man keinen Rauchmelder installieren, weil die zu oft Fehlalarm geben. Besser in Flur davor oder in einem anderen abgehenden Raum.

        LG, H.H.

        • Danke für den Tipp!

          Wenn Du aufmerksamer gelesen hättest, wüßtest Du allerdings das ich keinen Rauchmelder in der Küche habe :-p

          Hallo H.H.

          In der Küche kann man sehr wohl einen anbringen !! Meiner hängt nun 4 Jahre da.. und es gab keinen einzigen Fehlalarm. Und hier word täglich gekocht !

          Es gibt Täuschungsalarmsichere.. und dieser hängt bei mir gemütlich in der Küche an der Decke

          Bella

          Hi,
          wir haben einen in der Küche.

          Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass unsere Küche relativ groß ist und er nicht direkt über dem herd hängt.

          alternativ haben wir auch über einen Wärmemelder nachgedacht (und es jetzt eben mit einem Rauchmelder probiert).

          Bisher ohne Fehlalarm, und ich koche auch gerne.

          Viele Grüße
          Miau2

    hallo,

    wenn ihr zur miete wohnt, dann sollte eigentlich der vermieter dazu zuständig sein. die rauchmelder sind ja mittlerweile pflicht.
    wir haben in der wohnung auch nur standardmelder (schätze ich jetzt mal), aber es gab noch nie ein fehlalarm und wenn ich in der küche etwas brate, was kurz mal etwas mehr rauch verursacht, dann schlägt der melder im flur (haben keine küchentür) gleich alarm.

    aber nicht nur bei uns, im ganzen haus (4 parteien) gehen die dinger öfter mal los, wenn jemand kocht #rofl
    und wenn die batterie leer ist, dann pieben die melder so komisch, als wenn ein insekt in der ecke sitzt.

    gruß

Ich kann dir nur sagen, daß es kürzlich einen Bericht über die Prüfung von Rauchmeldern gab, bei dem die letztliche Aussage war, daß auch sogar die ganz preiswerten aus de Baumärkten zuverlässig anschlugen.

Ich hatte mir vor einiger Zeit etwas dazu herausgesucht:
##
http://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelder-mindestanforderungen.html
Optische Rauchmelder
Batteriebetriebene Rauchmelder für private Haushalte
9V-Rauchmelder sind die optimale Lösung zum Nachrüsten im Wohn-, Büro- und Objektbereich. Sie sind ohne zusätzliche Kabelverlegung zu installieren. Die lebensrettenden Rauchmelder sind nicht größer als eine Kaffeetasse, unauffällig, leicht zu installieren und überall im Fachhandel erhältlich. In Deutschland erhältliche Rauchmelder für Privathaushalte funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Diese Rauchmelder arbeiten unabhängig vom Stromkreis. Die Notwendigkeit des Batteriewechsels wird ca. 30 Tage, bevor die Batterie entladen ist, durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt.

Mehr Sicherheit für Rauchmelder
Eine Langzeitbatterie (9 V Lithium) mit einer Batterielebensdauer von bis zu 10 Jahren hält in der Regel so lange, bis auch der Rauchmelder ausgetauscht werden sollte. Eine Langzeitbatterie muss dabei bis zu 4x weniger gewechselt werden als eine Standard Alkaline-Batterie. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch die Zeit für den Batteriewechsel – wichtig für Wohnungsbaugesellschaften.
Optischer Rauchmelder (auch photoelektrisch)
Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d. h. in der Messkammer des Gerätes werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.

Damit Sie von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz erwarten können, müssen Sie bei der Installation folgendes beachten:

• Befestigen Sie Rauchmelder immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt;

• an der Decke in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt;

• immer in waagerechter Position (auch bei Dachschrägen);

• nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft;

• nicht in der Dachspitze (wenigstens 30 bis 50 cm darunter);

• nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht.
Spätestens alle 10 Jahre sollten Rauchmelder aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden.

Hinweis:
Batteriebetriebene Rauchmelder können nur ausreichend Schutz liefern, wenn sie mit funktionsfähigen Batterien bestückt sind. Geräte, die der Norm DIN 14604 entsprechen, geben über einen Signalton zu erkennen, wenn ein Batteriewechsel bevorsteht. Sie sollten jedoch regelmäßig (ca. einmal im Monat) mit dem Testknopf die Funktionsfähigkeit des Gerätes überprüfen.
Für mehr Sicherheit verzichten Sie auf billige Alkali-Batterien und entscheiden Sie sich für Lithium-Batterien. Diese halten bis zu 10 Jahre und garantieren dauerhaften Schutz.

Mindestanforderungen
Mindestschutz:
(Gesetzliche Regelung in den entsprechenden Bundesländern)

In neun Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern inzwischen vorgeschrieben. Die jeweilige Gesetzgebung baut auf die Norm DIN 14676 "Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung" auf:

„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut (oder angebracht) und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“
Sie sollten auch in den Bundesländern ohne gesetzliche Vorgabe wenigstens diesem Minimalschutz gerecht werden und jedes Schlaf- und Kinderzimmer, sowie Flure, die als Rettungswege dienen, mit einem Rauchmelder ausstatten. In jedem Fall sollten Sie auf jeder Etage mindestens einen Rauchwarnmelder möglichst zentral gelegen z. B. im Flur anbringen. Achten Sie dabei darauf, dass ein Rauchwarnmelder nur für einen 60 qm großen Raum ausreicht. Bei größeren Räumen verwenden Sie mehrere Rauchwarnmelder. Bei einem Haus sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.

Optimaler Schutz:

Um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, sollten Sie jeden Raum in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus mit einem Rauchwarnmelder ausstatten - ausgenommen Räume, in denen viel Staub, Rauch oder Wasserdampf (Küche, Bad) entsteht. Für diese Anwendungen existieren jedoch spezielle Lösungen, wie z. B. Wärmemelder, Rauchmelder mit Stummschalter oder für Gasaustritt in Küche und Keller Gasmelder. Bei einem Haus oder einer großen Wohnung bieten sich besonders funkvernetzte Rauchmelder an. Bei einem Neubau können auch schon von vornherein kabelvernetzte 230-Volt-Rauchmelder installiert werden.

Achten Sie beim Kauf eines Rauchmelders auf die Qualität des Gerätes.

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind. Beachten Sie: Dieses CE-Zeichen trifft keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen* achten.
(*Ein anderes Prüfinstitut, das die Qualitätsstandards von Rauchmeldern durch wiederkehrende Kontrollen am Markt prüft, gibt es derzeit in Deutschland nicht.)

Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfiehlt das Forum Brandrauchprävention zudem Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.
##

Top Diskussionen anzeigen