UMFRAGE: esst ihr bei gästen aus höflichkeit auf?

    • (1) 26.04.12 - 09:54

      hallo

      hatte gestern mit einer freundin ein gespräch. darin ging es um "aufessen bei gästen aus höflichkeit"

      mal angenommen, ihr seid bei freunden/bekannten eingeladen. die gastgeber haben sich total mühe gegeben und gekocht.

      man sieht, dass es viel mühe gekostet hat und nicht nur "was aus der dose" war.

      aber dieses essen mögt ihr nicht....

      nicht aus überzeugung (vegetarier, veganer) oder wegen allergien. das ist was anderes.

      sondern einfach, weil es euch schlicht weg nicht schmeckt.

      esst ihr aus höfflichkeit auf?
      oder sagt ihr nach ein paar gabeln "mag ich nicht" und lasst das essen stehen.

      bin gespannt auf eure meinungen.....

      • Hallo!

        Ich würde aufessen.

        Lg Marion

        Ich bin nicht so krütsch, hab das auch noch nicht erlebt, dass es tatsächlich etwas Ungenießbares gab.

        Wenn es denn mal so wäre, würde ich mich durch Sichtung aller anderen Teller erstmal vergewissern ob es nur mir nicht schmeckt oder ob es allen so geht. Ggf. würde ich dann sagen, dass es nicht ganz mein Geschmack ist.

        Ich könnte mir das allerdings eigentlich nur bei einem wirklich mißratenen Essen vorstellen und dann wird es der Gastgeber ggf. selber merken...

        FG H. #klee

        • Normalerweise esse ich auf auch wenn es nicht so gut schmeckt. Aber wenn es mir gleich wieder hochkommt, dann zwinge ich mich nicht dazu. Was bring es denn aufzuessen um hinter alles wieder auszuspucken?

          Mein Bestes Bsp dafür KUTTELN! Ich habe es probiert und es war nur widerlich. Also habe ich versucht nicht zu kauen und es einfach nur zu schlucken. Nach ein paar Löffeln ist mir richtig schlecht geworden. Deswegen habe ich auch nicht aufgegessen.

          Lg

      Ich würde so viel essen, wie es nur geht und dann behaupten, ich sei satt.

      Liebe Grüße,
      majixx

      es kommt drauf an. wenn ich schon vorher sehe, dass in dem Essen Sachen drin sind, die ich nicht mag, nehm ich nur eine klitzekleine Portion, esse diese dann aber auf.
      Bei einem Buffet nehme ich mir nur die Sachen, von denen ich weiß, dass ich sie mag.

      Ich bin bestimmt kein unhöflicher Mensch, aber ich würde mir nichts reinzwängen, was mir nicht schmeckt und womöglich Brechreiz auslöst, ich bin da sehr empfindlich.

      Ich würde aber NIE sagen: Iih, bäh, lass mal, mag ich nicht.

      Beispielsweise mag ich keine Pilze, ich kann es einfach nicht essen, davon wird mir übel.
      Nun gab es aber ein Gulasch mit Pilzen. Ich hab dann vorsichtshalber nur etwas Soße abgeschöpft. #schein

      LG
      Nina

      • Prinzipiell mache ich das auch so oder ich versuche eben, nur die Sachen zu nehmen, die ich mag, Beilagen oder wasweißich.

        • genau, je nach dem ess ich dann halt zuhause noch ein Brot ;-)

          aber irgendwie findet man ja doch immer irgendwas, was man mag.
          In oben genannten Fall eben Nudeln und Soße.
          Ich kann mich auch wunderbar von Baguette und grünen Gurken ernähren :-p

          Ich bin, gerade was das Essen angeht, sehr pingelig. Alle, die mich kennen, wissen das auch und sind mir nicht böse. Und bei anderen versuch ich es eben runterzuspielen oder zu umgehen.

          Ich denk, es ist auch keiner böse, wenn man dann sagt: du, ich mag generell nicht so gern Fleisch / Pilze / Fisch o.ä., aber die Soße: DIE ist lecker #freu

    Hallo!

    Bei uns essen viele "fremde" Kinder mit - Freunde meiner Kinder. Sicherlich koche ich viel, gut und gesund, aber immer wieder passiert es, dass ein Kind etwas nicht mag. Weil es das Essen von Zuhause auch nicht kennt, weil es keine frischen, sondern nur Dosenpilze mag, weil es keinen geschmolzenen Käse mag... Und wenn das Kind mir sagt "Du, mir schmeckt das leider nicht", habe ich kein Problem damit. Dann gibt es ebes was anderes

    Wenn ich Gäste habe, überlege ich schon genauer, was ich kochen soll und frage vorsichtig nach, was ich auf keinen Fall kochen soll. Und trotz allem gibt es dann bei mir immer 2 oder 3 Gerichte zu Auswahl, damit doch jeder etwas essen kann (und auch dann kann es passieren, dass einer mäkelt)

    Und wenn ich irgendwo zu Besuch bin und etwas überhaupt nicht essen kann, dann sage ich das auch. Mache kein großes Thema daraus, sage der Gastgeberin, dass mir Salat und Brot auch reichen und sie sich bitte meinetwegen keinen Stress machen soll. Ich kann einfach nichts essen, was mir nicht schmeckt. Es kommt mir hoch

    Mittlerweile ist es in unserem Freundeskreis üblich nachzufragen. Wir sind durch unsere Veganer und Vegetarier schon aufgefallen und man akzeptiert das auch inzwischen. Und das finde ich für alle besser, aber vor allem für die Köchin/den Koch

    LG

    • Bei uns ist das auch so.
      Bei eigenen Freunden kennt man die "Macken" und weiß dann schon, was geht und was nicht.
      Bei den ganzen Kindern weiß ich inzwischen auch schon, besser bescheid.

      • Bei den ganzen Kindern ist es so, dass sie sehr oft spontan auftauchen, wenn das Essen schon auf dem Tisch steht. Darum koche ich auch viel, sicher ist sicher ;-)

        • Das kommt bei uns eigentlich nie vor, weil die meisten etwas weiter weg wohnen und wenn sie eben da sind, dann auch zum Essen, aber eben nicht so plötzlich.

          • Wir wohnen in der Nähe vom Schulzentrum und haben schon 4 Kinder dort. Und ab und zu kommen meine Kinder nach Hause zum Mittagessen, wenn sie nachmittags Unterricht haben und bringen meistens jemanden mit, der weiter weg wohnt.

            Ach, egal. Alle werden irgendwie satt

Ich antworte mal aus Gastgebersicht:

Ich möchte nicht, dass ein Gast sich bei mir gezwungen fühlt, aus Höflichkeit etwas zu essen, was ihm nicht schmeckt.
Geschmäcker sind verschieden und ich würde das nicht persönlich nehmen.

Wenn ich als Gast unsicher wäre, würde ich es mit einer kleinen Portion versuchen.

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