Jemand ist mir ins Auto gefahren, was ist jetzt zu tun?

    • (1) 28.04.12 - 22:13

      Hallo,

      beim Ausparken von einem Parkplatz ist mir heute einer ins Auto gefahren (er Parkplatz, rückwärts raus, ich Straße). Wurde dann auch noch pampig - von wegen ich hätte doch gesehen dass er da rausfährt ??? Habe seine Versicherungsdaten und Adresse, ich soll seine Versicherung anrufen - als ob ich sonst nix zu tun hätte? Ich mein wenn er den Schaden verursacht, sollte er sich doch drum kümmern, oder irre ich mich?

      Zeugen hab ich, allerdings hat der Arsch nix unterschrieben oder so. Sollte ich das meiner Versicherung sicherheitshalber melden? Mein Auto ist fahrtüchtig hat aber ne ordentliche Delle, was ist jetzt bezüglich der Reparatur?

      Mein letzter Blechschaden ist Jahrzehnte her - irgendwie können die anderen immer nicht gucken.

      Dankbar für Tipps.

      snowwhite

      • Hi,

        das hatten wir auch mal...
        Mein Mann ist aus einem Parkplatz rückwärts raus und in ein Auto reingefahren....
        Er hat sie nicht gesehen #klatsch

        Wir bekamen beide zu gleichen Teilen die Schuld, da die Fahrerin entgegen der Einbahnstrasse fuhr.

        Warum hast du nicht die Polizei angerufen?

        Melde es deiner Versicherung und die kümmern sich drum ;-)

        Lg Christina

        Du musst dich bei deiner Versicherung melden - die sich den Schaden von seiner Versicherung erstatten lassen. Die Praemie geht dann wahrscheinlich bei Euch beiden hoch.

          • Wo ist die Delle? Wenn's ganz an der Seite ist, dann hast du schon ne Chance dass er 100% bekommt. Wenn's allerdings vorne/Seite ist, dann ist es moeglich dass dir ne Teilschuld zugesprochen wird.

            • Hallo,

              die Schuldfrage ist klar - er aus stehendem Verkehr auf Straße. Wurde von zwei zufällig vorbeikommenden Polizisten bestätigt. ICH WAR NICHT AUF NEM PARKPLATZ, sondern auf der Straße, Typ parkt rückwärts aus.

              Gruß snowwhite

              • Dann ist ja gut - aber ohne deine Versicherung zu kontaktieren wirst du die Kosten nicht erstattet bekommen.

                • Unsinn!

                  Ihre Versicherung hat rein garnichts mit dem Unfall/Schaden zu tun.

                  Die Abwicklung erfolgt nur über die Versicherung des Verursachers.

                  Absoluter blödsinn!

                  Wenn man schon tipps gibt, dann auch bitte bescheid wissen WAS man schreibt!

                  @TE Melde dich bei der gegnerischen versicherung bzw. ruf den Typen an er solle es gefälligst seiner Versicherung melden.

                  Uns ist vor kurzem auch einer reingefahren, allerdings auf einem Parkplatz. Wir haben den Namen des Fahrers und die Telefonnummer bekommen und haben uns dann mit ihm nochmal in Verbindung gesetzt. Er hat uns dann den Namen SEINER Versicherung gegeben und wir haben dann alles über die geklärt. Unsere Vers. hatte damit rein gar nix zu tun und unsere Prämie ist auch mit sicherheit nicht gestiegen!

                  Alles gute! #pro

        (10) 28.04.12 - 22:25

        Warum sollte sie es ihrer Versicherung melden und wieso sollte dann bei ihr die Prämie hoch gehen?

        Sie ist auf der Straße gefahren und dabei ist ihr jemand rein gefahren. So wie ich das lese handelt es sich hier nicht um einen abgegrenzten Parkplatz (so wie z.B. beim Supermarkt), sondern eher um so einzelne Parkbuchten, die von der Straße abgehen.

        In dem Fall hat tatsächlich derjenige, der ausgeparkt ist die alleinige Schuld. Er hätte sich vergewissern müssen, dass der Weg frei ist. Kann er das alleine nicht, dann hätte er theoretisch eine zweite Person benötigt, die ihn von außen in den Verkehr einweist.

        @TE

        Wenn du möglichst wenig Streß und Ärger möchtest, dann nimm dir einen Anwalt. Der kümmert sich darum, dass deine Ansprüche durchgesetzt werden. Und da du nicht der Unfallverursacher bist wird der Anwalt von der gegnerischen Versicherung gezahlt.

        • (11) 28.04.12 - 22:33

          Selbst auf dem Parkplatz macht das keinen Unterschied, solange man sich an die Geschwindigkeit hält, ist man als Angefahrener unschuldig.

      So ein Blödsinn, warum sollte ihre Prämie hoch gehen? Der Unfallverursacher wird sicher die 100% Schuld haben - rückwärtsfahren erfordert besonderes Acht geben!
      Ich habe schon beide Fälle gehabt - ich bin einem beim Ausparken reingefahren - ich 100% Schuld. Mir eine beim Ausparken reingefahren - sie 100% Schuld, da gibt es kein halbe halbe - warum auch?

      (13) 29.04.12 - 09:23

      Würfelst Du bevor Du einen Rat erteilst?

      Und selbst dann ist er nicht verständlich.

      Du solltest Dich erstmal über den Unterschied zwischen Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung informieren.

      (14) 29.04.12 - 16:17

      Quatsch.

Hallo,

hast du keine Polizei gerufen?
Mir wurde zwar mal (von einem Polizisten) gesagt, bis zu einem Schaden von 2000,- tut das nicht Not, aber wenn Unfallverursacher schon rummotzt, hätte ich die auf alle Fälle gerufen (ich würde es eh in jedem Fall tun).
Ich würde den Schadensfall beiden Versicherungen melden.
Und den Unfallverursacher jetzt als Arsch zu betiteln war hoffentlich nur aus Rage heraus, denn jeder Autofahrer ist mal nicht aufmerksam - meist merkt man es nur nicht, weil eben gott sei dank nix passiert. Versicherungen anrufen, Werkstatt aufsuchen, zwecks Kostenvoranschlag und aufhören aufzuregen, es gab keinen Personenschaden....

LG und ein schönes WE
Anita

  • Hallo,
    das ist ja ein guter Tipp mit den 2000 Euro, den dir die Polizei gegeben hat. Allerdings - ich als Laie wüsste nicht wie hoch ein Schaden ist, würde also im Zweifelsfall immer die Polizei rufen.

    LG Petra

    • Hallo Petra,

      eben aus diesem Grund würde ich immer die Polizei rufen, das schaut manchmal harmlos aus, aber man weiß doch als Laie nie, was wirklich kaputt ist. Das kann man als Laie einfach nicht einschätzen, ich bin mal einer mit Schrittgeschwindigkeit drauf gefahren (Vorfahrt-beachten-Straße - die Gute vor mir fährt los, ich schaue, ob ich gleich hinterher düsen kann, fahre also an und in dem Moment bremst sie wieder, weil halt ein Auto kam, das hab ich aber nicht gesehen, weil ich hab ja die Straße runter geschaut, ob frei genug für mich) - ich dachte noch, die Delle kostet ni die Welt, zwei Wochen später ruft mich meine Versicherung an, um nochmal über den Unfallhergang zu reden....die hatten die richtigen Infos, alles klar, übernehmen den Schaden und dann frag ich so, ist er denn arg hoch (ich dacht mir so, paar Hunderter hätt ich ja ablösen können, damit ich ni aufsteige) und dann sagt mir die gute Frau es sind 4500 - ja dann macht ihr mal ;-) Ich voll erschrocken, aber sie meinte dann, sie haben extra nen Gutachter kucken lassen, da hats die Karosserie bissel verzogen, und dann wirds teuer, Stoßstange und dann noch lackieren...geht wohl recht schnell, dass es teurer ist, als man glauben mag....von daher, bei mir nur noch Polizei.

      • Hallo Anita,

        ja eben, man kann das selber gar nicht abschätzen.
        Bei dem kleinen Unfall den mein Mann im Winter hatte, war es auch so. Man hat gar nicht viel gesehen, aber die Stoßstange war halt eingedrückt und da wir solche Sensoren für Einpark- Legastheniker haben, wurde das echt teuer....
        Daher würde ich auch immer die Polizei rufen.

        LG Petra

        (19) 30.04.12 - 14:28

        "von daher, bei mir nur noch Polizei. "

        Dann hättest Du Dir (um bei Deinem Beispiel zu bleiben) aber gleich noch ein zusätzliches Ei ins Nest gelegt. Als Verursacherin kommst Du, wenn die Polizei anrückt, um ein Bußgeld nicht herum. Inclusive Punkte, versteht sich.

        Wenn Du das bei dem ganzen Ärgen noch zusätzlich brauchst, sei es Dir gegönnt.

        Ich brauche es nicht...

        • (20) 02.05.12 - 20:23

          Ja, dessen bin ich mir bewusst, und es stört mich nicht sonderlich, klar, Bußgeld muss man nicht haben, aber mir geht es darum, dass man einfach nicht abschätzen kann, wie hoch der Schaden wirklich ist. Mir wurde *wie schon erwähnt* von einem Polizisten gesagt, dass man bis zu einem Schaden von 2000 Euro keine Polizei brauchst, ICH kenne mich aber nicht aus, wie teuer der Spaß am Ende wird. Stellt sich mir vordergründig die Frage, was ist, wenn es eben nicht, wie gedacht, nur ein kleiner Blechschaden ist, aber dann eben doch weit über die 2000 geht? Wer kommt dann auf?
          Und bei dem Bsp der TE hätte ich die Polizei schon gerufen, weil er der Meinung war *sie hätten mich doch sehen müssen* - bei diesem Unfall gibt es wahrlich keine Schuldfrage, aber der Unfallverursacher sah dies wohl anders.

          • (21) 02.05.12 - 20:51

            Im Endeffekt ist es völlig Wurst, was der Schaden kostet. Dafür hat man die Versicherung. Um einen Unfall ordentlich aufzunehmen braucht man keine Polizei. Jeder Autofahrer sollte ein Formular dafür im Handschuhfach haben. Die Dinger sind vereinheitlicht und international. Niemand muss da seine Schuld eingestehen, es geht nur um den Hergang und eine Skizze. Wenn man dann noch Fotos macht, hat man alles, was die Versicherungen zum Abwicklung brauchen. Mehr macht die Polizei auch nicht, denn entgegen der üblichen Meinung entscheidet NICHT die Polizei wer Schuld hat und wer nicht. Das machen die Versicherungen untereinander aus, im Zweifel streiten sich die Versicherungen dann vor Gericht. Sollen sie das tun.

            Wozu also Polizei ?

            Genau !

            Sie schreibt noch einen Bußgeldbescheid und verteilt die Punkte in Flensburg....

            • (22) 02.05.12 - 22:10

              Das die Polizei nicht über Schuld oder Nichtschuld entscheidet ist mir bewusst. Aber man fühlt sich schon sicherer, wenn es die *Fachleute* aufnehmen, ich hätte immer Bammel, eine Kleinigkeit übersehen zu haben....
              Du magst nicht ganz unrecht haben, aber was, wenn der Unfallgegner keinen Führerschein hat, betrunken war....etc...damit wär ich als Unfallverursacher vollkommen raus aus der Nummer....ach, ich spiel kein Lotto, wahrscheinlich würde ich in dem Moment auf mein Glück hoffen :D

Hallo.

ich habe ihn erst als Arsch wahrgenommen, als er mich als asozial betitelt hat, weil ich nicht stehen geblieben bin... wo er doch vom Parkplatz runter ist. Ich steh dazu - ist ein Arsch, weil er seinen Fehler nicht zugibt, sondern motzt.

Hallo,

sowas ähnliches hatte mein Mann im Winter auch: Im Stadtverkehr fuhr einer vor ihm, seine Heckscheibe war voll mit Schnee. Auf einmal hält der Typ an, knallt den Rückwärtsgang rein und fährt meinem Mann vorn ins Auto. Er wollte wohl in eine Parklücke und hat meinen Mann nicht gesehen, kein wunder wenn die Heckscheibe dicht ist.

Dann wurde er noch frech und fragt, warum mein mann keinen Abstand gehalten hat (er stand....) und hat ihm danach unterstellt, er würde das Auto auf seine kosten komplettüberholen lassen.
Mein Mann hat dann die Polizei gerufen, was dem Typen auch nicht passte - aber das wäre in deinem Fall sicher auch gut gewesen!!
Du solltest dir in einer Fachwerkstatt einen Kostenvoranschlag machen lassen und evtl. sogar einen freien Kfz.-Sachverständigen beauftragen, ein Gutachten zu schreiben. Evtl. kann sogar ein Anwalt nützlich sein.

LG Petra

  • Mein Mann hatte dies schonmal einen Zacken schärfer...er wollte seitlich zur Straße einparken, der hinter ihm hielt an, mein Mann legt Rückwärtsgang ein und will grad einparken, da fährt der hinter ihm wieder los. Trotz Fußgänger-Zeugen, war mein Mann 100% Schuld, weil man als Rückwärtsfahrender immer besonders aufpassen muss. Mein Mann hatte damals auch die Polizei gerufen, aber die meinten auch nur, als Rückwärtsfahrer ist man in dem Fall immer der Dumme.
    In eurem Fall sicher gerechtfertigt, aber in dem meines Mannes, waren wir schon sauer, aber Unfallgegner war ein Doktor, der auch noch mit Nackenschmerzen klagte, da haben wir dann die Füße still gehalten und die Hochstufen in der Versicherung hingenommen....

    LG Anita

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