Taufpate plötzlich abgelehnt?

    • (1) 24.05.12 - 18:39

      Hallo,
      ich hatte für meine Kleine Maus 2 Wundervolle Taufpaten. Ich habe mit unserem zuständigen Pfarramtamt ( kat) telefoniert, wo man mir am Telefon sagte, dass eine Pate ruhig evangelisch sein könne, solangere der andere katholisch ist.
      Ich habe heute meinen Mann zum Pfarramt geschickt, als er mich eben anrief und mir sagte, dass der evangelische Pate jetzt abgelehnt wurde?????!!!Beide Aussagen kamen von der gleichen Person. Komischerweise ist ein evangelischer Verwandter beim gleichen Pfarramt und der gleichen Kirche!!!! als Patenonkel eingesprungen (vor ca 1/2 Jahr).

      "Ich habe heute meinen Mann zum Pfarramt geschickt, als er mich eben anrief und mir sagte, dass der evangelische Pate jetzt abgelehnt wurde?????!!! Beide Aussagen kamen von der gleichen Person. Komischerweise ist ein evangelischer Verwandter beim gleichen Pfarramt und der gleichen Kirche!!!! als Patenonkel eingesprungen (vor ca 1/2 Jahr)."

      Möglicherweise hängt das vom Pfarrer ab. Das hätte der Mitarbeiter des Pfarramtes dann aber eigentlich wissen und dir sagen müssen. Bei uns ist es übrigens auch so, dass die katholische Kirche nur katholische Paten akzeptiert...von daher finde ich das so ungewöhnlich nicht.

    Hallo jerrymaus,

    <Ich mache das aus Liebe zur Familie; persöhnlich finde ich es sowieso falsch einem Kind den Stempel des Glaubens aufzudrücken und es so zu zwingenan etwas bestimmtes Glauben zu müssen.>

    Dann solltest Du die geplante Taufe nochmals kritisch hinterfragen und die Liebe zur Familie gegen den Glaubensstempel Deiner ''kleinen Maus'' abwägen.

    Das Verhalten des Pfarramtsmitarbeiters liefert Dir doch Argumente, die Liebe zur Familie vielleicht etwas geringer zu gewichten als die erzwungene Kirchenzugehörigkeit der ''kleinen Maus''.

    Viele Grüße

    Ralf

    Unter der Voraussetzung, dass Du eh nicht hinter der Veranstaltung stehst, solltet Ihr die Taufe sein lassen.
    Ich habe überhaupt kein Verhältnis zur Kirche, würde aber auch nicht auf die Idee kommen, sie ohne religiösen Hintergrund als Dienstleister für eine Veranstaltung zu benutzen.

    dann lass es dein kind doch selber später entscheiden, ob und in welcher religion es getauft werden möchte oder eben nicht.

    so wird es mit einer cousine von mir auch gehandhabt.
    sie entscheidet, ob sie konfirmiert (wir sind evang. region) werden möchte und dann getauft oder halt nicht. ich meine, man soll sich doch freiwillig zu gott bekennen oder auch nicht und nicht weil andere das wollen. ein baby/kleinkind hat logischerweise noch keine meinung dazu.

    gruß

    "persöhnlich finde ich es sowieso falsch einem Kind den Stempel des Glaubens aufzudrücken "

    Warum tust du dann genau das?

    Was soll dann der Blödsinn mit der Taufe?

    Eine Taufe bedeutet seinem Kind den Stempel einer Religion aufzudrücken - das ist Sinn und Zweck der ganzen Veranstaltung. Was genau hat das mit Liebe zur Familie zu tun?

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