Brauche Beratung beim Thema Spiegelreflexkamera

    • (1) 27.05.12 - 12:43

      Hallo erstmal

      Mein Mann und ich haben beschlossen uns eine Spiegelreflexkamera zuzulegen, allerdings ist das Neuland für uns.

      Anforderungen:
      - Sie sollte bewegende Bilder schnell und scharf einfangen

      - Gut in der Hand liegen

      - Mit dem Anfangsobjektiv nicht über 600€ liegen

      Aktuell haben wir eine 4 Jahre alte Digitalkamera..versuche ich unseren rennenden Hund zu fotografieren habe ich wenn ich Glück habe nur noch den Hintern auf dem Foto und der ist dann auch noch verschwommen :-)

      Im Media Markt wurden uns die Nikon D3100 und die Canon EOS 1100 empfohlen.
      Von einem Fotografen wurden uns die Canon EOS 550 und die Canon EOS 600 empfohlen.

      Und nächste Woche ist die Nikon D5100 im Angebot allerdings mit 2. Objektiv für 749€ im Angebot.

      Kann mir jemand von euch weiterhelfen und mir eine empfehlen?! :-)

      Gruß armemaus

      • Wir haben seid 2 Jahren die Canon Eos 550D. Sie ist super und ich würde immer wieder Canon kaufen. Für uns war es zu Anfang auch alles neuland aber man fuchst sich da schnell rein.

        Die neue Eos 600D is nicht wirklich anders als die 550, außer das der Display ausklappbar und schwenkbar ist, muss jeder selber wissen ob man das wirklich braucht.

        LG

        Das sind heutzutage Gründe für eine DSLR?

        Eine DSLR wird den Hintern eures Hundes auch nicht besser einfangen - denn wenn erstens nur noch der hintere Teil des zu fotografierenden Objekts drauf ist, ist der Fotograf schlichtweg zu langsam und wenn das Bild auch noch verschwommen ist, hat er auch nicht die richtigen Einstellungen im Griff.

        Anstatt blind eine DSLR zu kaufen und dann ernüchternd feststellen, dass auch da die Bilder nicht plötzlich sauber und scharf sind und eine tolle Komposition haben, würde ich mir ein Magazin kaufen und mich etwas weiterbilden, was die verschiedenen Einstellungen sind, was sie bewirken u.a.

        Eine vier-jährige Digitalkamera sollte im manuellen Modus euch eigentlich bis zu einem gewissen Grad selber diese Einstellungen vornehmen lassen. Dann würde ich schlicht und ergreifend damit experimentieren, bis ihr ein Gefühl dafür habt.

        Du machst nicht den Eindruck, als würdet ihr speziell etwas fotografieren wollen, das über den Hund im Garten hinaus geht - also eher Erinnerungsfotos oder im Urlaub - deshalb würde ich bedenken, dass eine DSLR auch um einiges schwerer und grösser ist, als eine Digitalkamera, eben nicht ganz so gemütlich in der Hand liegt und auch einen höheren Wert hat - Diebstahl?

        Dazu kommt, dass das mitgelieferte Objektiv in den meisten Fällen zwar durchaus in Ordnung, aber auch nicht wahnsinnig genial ist und das Objektiv beeinflusst das Resultat auch massgebend. Deshalb muss man sich dann überlegen, ob man nicht doch ein Zweites kaufen sollte.

        Ich habe mehrere semi-professionelle und richtig professionelle Fotografen in meinem Umfeld - u.a. auch weil ich mit diesen zusammen arbeite und die verlassen sich nicht nur auf ihre DSLR, sondern machen richtig gute Fotos auch mit stinknormalen Digitalkameras oder sogar alten, russischen Lomokameras.

        Nicht die Kamera macht gute Bilder, es kommt immer noch darauf an, wer sie bedient.

        (http://cdn.iwastesomuchtime.com/February-16-2012-17-16-34-Selection012.jpg - und bitte nicht zu ernst nehmen.)

        • Das mit dem Hund war nur ein Beispiel.

          Ich weiß, dass durch eine neue Kamera die Bilder nicht von alleine besser werden..und doch ich möchte sehr wohl noch mehr fotografieren außer unseren Hund.

          Aber trotzdem danke für deine Antwort, auch wenn sie mich nicht wirklich weiter bringt...

          • Ich habe spezifisch gesagt: Erinnerungs- und Urlaubsphotos, nehme ich an?
            Wenn ihr zum Beispiel leidenschaftliche Bergsteiger wäret und das dokumentieren wollt - neben dem Hund - die Photos für Ausstellungen oder Archivierung braucht, dann hätte man wahrscheinlich noch etwas tiefer greifen können und bessere Empfehlungen aussprechen.

            Für einen Menschen, der offen für ehrliche Denkanstösse ist, wäre der Beitrag hilfreich gewesen - tut mir Leid, dass er es für dich scheinbar nicht ist. Ich hätte dir nämlich noch etwas empfohlen, dass die Qualität einer DSLR hat, aber nicht ganz so massiv ist, aber... wer nicht will, der hat schon.

            Wenn also nur um's Geld ausgeben für eine neue DSLR ist:

            Weder mit Canon, noch mit Nikon kannst du etwas falsch machen, beide hervorragende Marken. Die meisten bleiben dann einfach bei einer, weil die Objektive austauschbar sind, aber das wird bei Amateur-Fotografen nicht der Fall sein. Aber auch Sony würde ich empfehlen! Sowie Panasonic.

            Das Problem ist ja: ihr bräuchtet die nicht und habt keine Anforderungen. JEDE Kamera kann erfüllen, was ihr wollt - respektive versucht zu erreichen, deshalb ist die Auswahl auch so schwierig, ihr habt kein Kriterium, weil ihr diese nicht kennt.

            Mein Rat deshalb: schau dich in den Fachzeitschriften um - das geht auch online mit "Beste Spiegelreflexkamera 2012" auf Google und vergleiche die Tests und die Preise. Oftmals haben die auch Reviews dabei oder - wenn du ein paar in der engeren Auswahl hast - nach Reviews mit dem konkreten Namen.

              • Ja, aber DIESE Antwort bringt uns doch viel weiter! ;-)

                Ich würde dir in dem Fall von einer DSLR abraten - relativ "neu" auf dem Markt - wobei... sagen wir eher: überholt, sind sogenannte CSC "Compact System Camera" oder auch "Mirorrless Interchangeable-Lens Camera".

                Der Spiegelsensor - der wichtig ist für die Bildqualität - entspricht etwa denen einer DSLR, hat aber je nach Modell keinen Spiegelreflexsucher.

                Das heisst, du siehst, was du fotografieren willst auf einem Display. Modelle wie die Sony NEX-5n haben einen sogenannten "Electronic Viewfinder": http://www.photocitizen.com/wp-content/uploads/2010/11/olympus-vf-2-electronic-viewfinder-4.jpg
                Den steckt man oben - meistens anstelle des Blitzes - auf die Kamera und kann sich so wieder eines Suchers bedienen. Im professionellen Segment wird das - je nach Schwerpunkt der Fotografie - kritisiert.

                Da ich eher Porträt-, Moment- und Makroaufnahmen mache (Ich bin keine professionelle Fotografin, ich fotografiere aber für einen professionellen Zweck, falls das Sinn macht.), kommt mir ein schwenkbares Display sehr gelegen! Der Nachtteil an einem Display ist, dass bei du bei sehr starker Sonnenbeleuchtung wenig siehst.
                Das ist mir bis jetzt einmal passiert - auf dem Gipfel eines Berges, wo die Sonne so stark war, die Wolken und der Schnee so weiss, dass alles reflektiert hat und man sogar mit Sonnenbrille noch geblendet war!

                Ansonsten haben diese Kameras - deren Markt international schon etwas grösser ist als in Deutschland und gerade bei amateur bis semi-professionellen Fotografen auf Anklang stösst (oder bei den Professionellen als Ergänzung verwendet wird) nach Modell eine sehr gute Qualität, durchaus im Bereich der Einsteigermodelle der DSLRs.

                Der Vorteil ist natürlich, dass sie viel kleiner und leichter sind und deswegen schneller in eine Tasche gepackt. Du kannst eine Reihe von Objektiven verwendet und mit dem passenden Aufsatz sogar Objektive anderer Marken. (Da die Systemkameras noch relativ frisch sind, sind die speziellen Objektive noch teurer und noch nicht so viele verschiedene erhältlich. Das ist aber nur interessant, wenn du viele verschiedene verwendest, ich gehe davon aus, dass es in Zukunft mehr und günstigere gibt!) Es gibt Zubehör, wie Blitz und EVF.
                Sie sind nicht ganz so stark manuell einstellbar wie die absoluten Profi-DSLRs, aber sicherlich mehr als deine Digitalkamera. Für Aufnahmen wie deine geplanten, mit verwaschenem Hintergrund ist das absolut kein Problem, benutze ich selber oft für Makroaufnahmen - und ganz ehrlich... selbst mein altes iPhone 3GS mit dem richtigen App kann das. :-D
                Von der Bildqualität sind sie wirklich super! Ich liebe meine und würde sie nicht mehr hergeben, vor allem ist die Farbwiedergabe absolut echt!

                Ich muss noch etwas arbeiten, deshalb kann ich dir nicht mehr schreiben, aber wenn du spezifische Fragen hast, versuche ich, sie dir zu beantworten. Ansonsten, empfehlenswerte Systemkameras wären:

                die E-mount Reihe von Sony, Micro Four Third von Olympus und Panasonic, Nikon-1 mount von Nikon und X-mount von Fujifilm.
                Ich glaube, Sony hat eine neue herausgebracht (Sony NEX-F3?) und die Sony NEX-5n hat in der Masse sehr viel Anklang gefunden!

          Hallo,

          ich habe die Canon EOS 600 und wuerde nicht mehr hergeben.

          Inzwischen habe ich zusaetzlich zum Kit Objektiv noch 3 weitere und ja, es ist eine ganz schoene Schlepperei.

          Ich wuerde euch (fuer eure Zwecke) auch eine CSC empfehlen.

          Mein Mann hat sich diese hier gekauft

          http://www.amazon.de/Fujifilm-X10-Digitalkamera-Megapixel-optischer/dp/B005JRGWNS/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1338237483&sr=8-3

          und sie macht absolut BRILLIANTE Bilder ohne viel Aufwand

          http://www.flickr.com/groups/1773207@N23/

          LG

          Biene

    http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=339424

    Meines Erachtens ist es gerade im Einstiegsbereich eher Geschmackssache, ob man auf Nikon, Canon oder eine weitere Marke geht. Ich fotografiere schon seit analogen Tagen mit Nikon und habe daher auch schon einiges ans Zubehör, für mich käme also ein Systemwechsel niemals infrage. (Und befreundete Fotografen tendieren auch eher zu Nikon, allerdings in anderen Preisklassen, als den von dir genannten Einsteigerkameras).

    Welche Kamera gefällt dir den rein haptisch am besten?

    Aber wichtiger ist es, sich zunächst einmal wirklich mit dem Thema Fotografie auseinander zu setzen und dann zu entscheiden. Das von dir geschilderte Problem hängt vermutlich mit der Auslöseverzögerung zusammen oder einem langsamen Autofocus und der wird dir ggf. auch mit einem günstigen Objekitv bei einer DSLR Probleme bereiten.
    Allerdings gibt es wirklich tolle Kompaktkameras oder Bridgekameras, mit denen manuel ebenfalls Blende und Verschlusszeit bestimmen kannst und die auch im RAW-Format arbeiten. Vielleicht wären auch das Alternativen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ihr qualitativ dort sogar mehr fürs Geld bekommt. Es kommt nämlich bei einer DSLR weniger auf den Body, als auf das Objektiv an. Allerdings kann ich zu den aktuellen Angebot hier nichts sagen. Eine weitere interessante Alternative sind die sog. Systemkameras wie beispielsweise die Nikon 1 USW. Nicht billiger, aber qualitativ echte Alternativen. Aufgrund ihrer kompakten bauweise würde ich sie heute auch in Erwägung ziehen.

    Aber wie gesagt - erst einmal intensiv mit dem Thema Fotografie befassen.

    • Stimme ich 100%ig zu - ich bin auch auf eine CSC umgestiegen, weil durch das viele Reisen für Dokumentationen diese einfach eine leichtere und kleinere - aber qualitativ hochwertigere Alternative zu meiner Spiegelreflex waren.

      Aber eben - wenn man mehr Ahnung vom Kameras hätte, könnte man mehr Kriterien angeben, die dann bessere Empfehlungen als Resultat haben.

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