Patenschaft für Kind in einem Entwicklungsland

    • (1) 28.05.12 - 11:50

      Hallo,

      hat jemand eine solche Patenschaft übernommen und wenn ja, wo?

      Wie funktioniert das, welcher Anbieter ist seriös, wo man sich auch wirklich vergewissern kann, dass das Geld auch ankommt?

      LG und danke

      • Hallo,
        nachdem ich mich mit dem Thema Hilfe in Armen Ländern mehrere Jahre eingehend beschäftigt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, heimische Projekte direkt in meiner Umgebung zu unterstützen.

        Es gibt auch hier genug Dinge die auf Spenden angewiesen sind.
        DKMS, Kinderhospiz, Tafel usw.

        Gruß
        Demy

        Ich bin seit Jahren Pate bei PLAN international und unterstütze mein Patenkind Diana aus Kenia (inzwischen ist sie 14).

        Schau doch mal auf der Internetseite von Plan, da bekommst du alle wichtigen Informationen:

        www.plan-deutschland.de

        wenn du aus Östereich kommst:

        www.plan-oestereich.at

        Hallo,

        ich habe so eine Patenschaft für einen Jungen in Afrika. Das sit schon die zweite Patenschaft. Davor hatte ich ein Mädchen als Patenkind, ebenfall in Afrika.

        Ich habe das auch bei Plan International.

        Wichtig ist, daß Du selber ein gutes Gefühl bei der Sache hast. Bei Plan habe ich persönlich das. Was mir auch sehr gut gefällt, man kann direkt mit dem Patenkind in Briefkontakt treten. Ich freue mich immer, wenn wieder ein Brief ankommt.

        Klar, man kann überall was Gutes tun. Aber wenn man es tut und sein Geld dafür ausgibt, dann sollte man das in jedem Fall auch bei einer Sache tun, wo man selber hinterstehen u/o Spaß daran haben kann. Und da hat für mich ganz klat den Ausschlag gegeben, daß ich auch Kontakt zu eine Patenkind haben kann.

        Für mich ist jetzt, wohl anders als wie für eine meiner Vorschreiberinnen, nicht wichtig, etwas Gutes konkret in einem bestimmten Land zu tun/tun zu müssen. Hilfe kann und sollte meines Eachtens global gesehen werden. Wo kämen wir auch sonst hin. Dann würde jeder ausschließlich im eigenen Land helfen. Das würde wiederum dazu führen, das in den ärmeren Ländern wieder kaum jemand für Hilfe da ist. Das wäre aus meiner Sicht ein komplett verkehrter Ansatz.

        In erster Linie ist doch wichtig, DAß man hilft / etwas tut , nicht wo man es macht.

        LG
        donaldine1

        • PS:

          Bei Plan ist das recht unkompliziert. Entweder man läßt den Betrag vom Konto abbuchen oder überweist es selber (ich mache es per DA).
          Und gelichzeitig mit der Patwenshcatsübernahme bekommst Du einige Unterlagen/Informationen über das Patenkind.
          Wenn man mag, kann man auch selber etwas mitbestimmen, wo das Patenkind herkommen sollte, ob es ein Junge oder ein Mädchen sein soll und wie alt es in etwas sein sollte.
          Ich habe mich damals dafür entschieden, daß es in dem jeweiligem Land auch Englisch als Amtssprache geben sollte (was mir den Briefkontakt doch erleichtert). Außerdem fand ich es schön, wenn das Patenkind etwa im Alter meiner Kinder wäre. Geworden ist es dann ein heute knapp 5-jähriger Junge aus Malawi.

          LG
          donaldine1

      http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Entwicklungspolitik/kinder.html

      Zu der Isolation in der Gemeinschaft findet man auch viele Infos im Netz.

      Was viele auch gerne vergessen: Was wird aus dem Kind, wenn es dir in 3 oder 5 Jahren zu teuer wird?

      lg

    Hallo grauntoene,

    ich selbst habe mich jetzt seit einiger Zeit mit dem Thema Patenschaft für Kinder in Afrika informiert und bin dabei auf World Vision gekommen. Die sind mehrmal schon für ihre Transparenz ausgezeichnet worden und das ist mir persönlich sehr wichtig. Wohin gehen die Spenden und kommt das Geld auch bei meinem Patenkind an. Auf http://www.patenschaft-afrika.com findest du dazu einige Informationen. Viele Stars wie Laith Al-Deen ode Sky Du Mont haben dort bereits eine Patenschaft gemacht. Und World Vision bietet auch die Möglichkeit, bei einem StarterHelfer Programm mitzumachen. Damit hilfst du den ganz kleinen Kindern zu überleben. Was vielen nicht wissen: Viele Kinder erreichen in Afrika das 5 Lebensjahr nicht :-(

    Liebe Grüße

    Lisa

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