Frage..Nach dem Tod...

    • (1) 28.05.12 - 22:52

      Hallo!

      Mein Mann und ich sind nun 5 Jahre ein Paar und haben ein gemeinsames Baby.

      Nun unterhielten wir uns letztens über den Tod, und was denn mit dem kleinen passiert wenn uns beiden etwas zustoßen würde.
      Wir kamen letztendlich zu dem Entschluss, das wir Maxim dann meiner großen Schwester und ihrem Mann "hinterlassen" möchten.
      Beide sind noch nicht so alt wie der Rest unserer Familien, sind Kinderlos, seit 13 Jahren ein Paar und haben eine grosse Wohnung..
      Und ich habe zu keinem Menschen soviel Vertrauen wie zu meiner Schwester, weil ich selbst auch dort aufgewachsen bin. Immerhin sind die beiden auch damit einverstanden, was mich sehr freut.
      Lange Rede, kurzer Sinn..
      Müssen wir das in einem Testament aufsetzen und Notariell beglaubigen lassen oder wie läuft das ab?

      • Schönen Abend;

        genau vor der Frage standen wir als unsere Beiden Zwerge noch Klein waren.

        Die Lösung war schnell gefunden - Patentante von Kind Nr. 2: Kinderlos, verheiratet,finanziell unabhängig, auf unserer Wellenlänge und willig die Beiden an unserer Stelle grossszuziehen.
        Wir haben uns kundig gemacht und danach ein handschriftliches Testament aufgesetzt in dem meine Cousine und ihr Mann als Erziehungsberechtigten für unserer Kinder eingesetzt werden sollten.

        Laut des Notares den wir befragt haben hätte dieses Testament Einfluss auf das Jugendamt das, die Entscheidung über die Unterbringung unserer Kinder nach unserem Tode treffen würde.
        Sollten die von uns ausgewählten Ersatzeltern allen Kriterien entsprechen, würde das Jugendamt unserem Wunsch nachkommen.

        Zum Glück mussten wir diese Regelung nie in Anspruch nehmen

        Liebe Grüsse Callixte

        Vorab zur Definition:

        Kinder gehören nicht zum "persönlichen Eigentum" der Eltern, sie können daher auch nicht vererbt werden.

        Wenn man nur das Sorgerecht regeln will, ist das richtige Instrument dafür die Sorgerechtsverfügung.

        Diese kann man selber schreiben/unterschreiben und die Entscheidung möglichst nachvollziehbar begründen, denn am Ende enscheidet immer das Vormundschaftsgericht über die Sorge.

        Das Vormundschaftsgericht wird sich an dem Wunsch der Eltern orientieren, wenn nicht andere, massive Gründe dagegen sprechen.

        Wir haben beim Jugendamt ein Sorgetestament hinterlegt, durch das der Verbleib unserer Tochter im Falle unseres Todes ganz klar geregelt ist.

        LG
        Claudia

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