Fahrrad kaputt. Schadenersatz wie hoch?

    • (1) 14.06.12 - 17:40

      Hallo, vielleicht kann mir jemand bei einer schwierigen Entscheidung helfen.

      Folgendes ist passiert: Mein Fahrrad ist mir im letzten Jahr gestohlen worden. Daraufhin hat mir meine Mutter ihr Fahrrad gegeben, das wohl mal wirklich teuer war. Das ist allerdings mindestens zehn Jahre her und das Rad stand bei meiner Mutter auch die letzten acht Jahre im Keller. Ich habe es also im letzten Herbst überholen lassen, neue Reifen, neue Lampen, Bremsen nachgucken usw. soweit so gut.

      Jetzt habe ich dieses Fahrrad vor zwei Wochen meinem Nachbarn geliehen und der teilte mir dann abends mit, dass das Fahrrad völlig kaputt sei, weil er damit gegen ein Auto gerauscht ist. Nach dem Zustand seiner Nase zu urteilen glaube ich ihm das sogar. Ich habe das Fahrrad seitdem auch nicht gesehen. Wir hatten dann vereinbart, dass wir uns zusammensetzen und uns hier eine Lösung einfallen lassen, wie ein möglicher Ersatz aussehen könnte. Aus Zeitgründen von meiner Seite aus hat das bis jetzt noch nicht geklappt, aber ich möchte das dieses Wochenende eigentlich klären.

      So, das zur Vorgeschichte. Nun meine Frage: Was meint Ihr, was kann ich als Schadenersatz verlangen. Fakt ist, ich kann mir im Moment kein (gescheites) neues Fahrrad leisten, ich kann aber doch auch kein neues Fahrrad von ihm verlangen, weil das kaputte Fahrrad ja doch schon einige Jahre auf dem Buckel hatte. Eine absolut alte Gurke will ich aber auch nicht.

      Ich weiß absolut nicht, was ich machen soll. Hat jemand von Euch eine Idee für eine gute Lösung, mit der jeder zufrieden ist. Ich will halt auch keinen Streit haben.

      LG

      • Hallo,

        ich kenn das so: ein teurer Gegenstand verliert jedes Jahr 10% an seinem Wert.

        Nun hängt es sicher auch davon ab, wie sehr er gebraucht wurde. Auch ob er noch brauchbar oder zeitgemäß ist.

        Wenn das Fahrrad 10 Jahre alt ist und noch gut in Schuß war- also kaum genutzt, wär es vielleicht 1/5 des Verkaufspreises wert, plus deine Kosten der Überholung.

        Die Idee hätte ich. Oder am Einfachsten: du gehst zu der Reperaturwerkstatt, wo es überholt wurde und fragst den Angestellten, welchen Wert es haben könnte.

        LG Lotta

        Hi

        du könntest über eine verkaufsplattform mal schauen ob es ein gebrauchtes gleicher Qualität in.eurer Umgebung gibt und wenn es dir zu teuer vorkommt zahlt ihr 50/50 oder so

        LG

      Hallo

      Ich gehe davon aus das es ein Markenfahrrad ist.

      Eine Freundin hatte einen Unfall und die Versicherung hat die Reparatur bezahlt. Es war auch alt.
      Er soll es seiner Versicherung melden und gut ist es

    Danke erst mal für Eure Antworten. Es war auf jeden Fall ein Markenfahrrad aus dem Fahrradladen, war wohl ziemlich teuer damals (aber wie schon gesagt, ist gut 10 Jahre her).

    Dem Tipp mit der Plattform werde ich heute abend mal nachgehen, vielleicht werde ich da ja fündig.

    Ich werde ihn auch mal auf eine Versicherung ansprechen, aber ich befürchte fast, er hat keine.

    LG

    Als Haftpflichtschaden melden.... Und dann davon ein Neues kaufen.... Gilt ja offiziell als Haftpflichtschaden.... #pro

    • dazu eine frage nebenbei. habt ihr alle eine haftpflicht? viele haben leider immer noch keine.

      pete

      • Jeder vernünftige Mensch hat eine Haftpflichversicherung.

        Wenn man bei allem sparen kann aber dabei nicht. Denn wer keine hat der haftet persönlich für Schäden die er verursacht.
        eine Haftpflichversicherung kann sich wirklich jeder leisten. Wir zahlen jährlich nicht mal 100 Euro und haben sämtliche Sachen mit eingeschlossen.

        LG Mona

Top Diskussionen anzeigen