Männersolidarität in der Schwangerschaft

    • (1) 18.06.12 - 19:54

      Hallo ihr Lieben!

      Vielleicht wurde die Frage hier ja schon mal gestellt, aber ich finde nichts zu dem Thema.

      Aus gegebenem Anlass habe ich mit meiner Freundin folgendes Thema besprochen, sie ist evtl schwanger, hätte aber erst nächste Woche NMT.
      Nun sind sie und ihr Mann am Samstag auf ner Fete eingeladen und er "verbietet" ihr, dort Alkohol zu trinken.

      Auch zweifelt er an daß sie es schafft in der Schwangerschaft überhaupt keinen Alkohol zu trinken. #schock

      Sie trinkt wirklich selten Alkohol, ich kenne sie sehr gut.
      Er als Fußballfan kommt dagegen jedes Wochenende nach den Spielen hackenstramm nach Hause.

      Ich hab ihr gesagt sie soll ihm vorschlagen, doch auch die ganze Schwangerschaft über keinen Alkohol zu trinken. Hat er natürlich abgelehnt.

      Nun meine Frage:

      Wäre es denn so schlimm wenn die Männer sich die 40 Wochen rein solidarisch dazu bereit erklären, nichts zu trinken?
      Ich weiß, sie müssen nicht verzichten.

      Aber warum denn nicht auch verzichten?
      Die Frauen haben es sich ja nicht ausgesucht, für das Austragen der Kinder verantwortlich zu sein.

      Ich fände es super wenn alle Männer mit ihrer Frau verzichten, auch wenn es wohl ein Wunschtraum ist.

      Was meint ihr dazu?

      LG und #sorry, falls es die Frage schon öfter gab

      • #sonne

        schlimm ist es nicht wenn die werdenen Väter sich solidarisch zeigen, verlangen würde ich es jedoch nicht.

        Andersrum würde ich mir abrer auch nicht etwas verbieten lassen. Meistens schmeckt Alkohol&Zigarette eh nicht mehr.

        Bei meiner ersten Schwangerschaft hat Alkohol&Zigaretten auch nicht geschmeckt,da wusste ich nochnichtmal das ich schwanger bin.

        >>Die Frauen haben es sich ja nicht ausgesucht, für das Austragen der Kinder verantwortlich zu sein.<<

        Musste ja etwas schmunzeln...Frau wird ja auch nicht dazu gezwungen Kinder zu bekommen,gell

        Lg Sabrina

        Ich fände es auch unschwanger etwas uncool, wenn mein Gatte relativ regelmäßig "hackenstramm" nach Hause käme.

        Ich habe zum Glück einen Mann, der das für sein Ego und für seine Stimmung nicht braucht.
        Wir trinken beide Alkohol, aber "hackenstramm" waren wir schon lange nicht mehr.

        Für mich hätte es keinen Sinn gemacht, wenn er in der Zeit vollkommen auf Alkohol verzichtet hätte. Ein so großes Opfer war der Alkohol-Verzicht wegen Schwangerschaft für mich nämlich auch nicht.

        Ist das ein so großes Thema für dich? Mein Mann kann ja nun auch nichts dafür, dass Frauen die Kinder austragen. Er kam dann eben etwas später zum Zuge und mittlerweile bringt er mindestens genauso viele "Opfer" für unsere Kinder wie ich. Nee, eigentlich hat er es "unbequemer" als ich. Ich wäre mir sehr kleinlich vorgekommen, wenn ich von ihm moralische Unterstützung in Form irgendeines Verzichts verlangt hätte.

        Gruß
        Susanne

        Hallo,

        ich habe weder Alkohol noch Zigaretten vermisst. Da ich auch vor der Schwangerschaft selten Alkohol getrunken und nicht geraucht habe (mein Mann auch nicht), habe ich es auch nicht als "verzichten müssen" empfunden.

        Natürlich wäre es nicht schlimm, wenn Männer solidarisch auf Alkohol und Nikotin verzichten würden/sollten/müssen ;-) - aber ich sehe darin keinen Sinn. Das Männer ihre schwangeren Frauen nicht vollqualmen, sehe ich als Selbstverständlichkeit an.

        Davon abgesehen wäre ich schwer genervt, wenn mein Mann jedes Wochenende "hackenstramm" nach Hause käme.

        VG vom Inselkind

      • Darüber hab ich mir nie Gedanken gemacht. Und nein, mein Mann müsste wegen mir nicht verzichten. Ich bin ja schwanger und nicht er. Und dass ich Schwierigkeiten hätte mal die paar Wochen zu verzichten ist nicht der Fall. Gruß

        Hallo

        Nein es wäre sicher nicht schlimm wenn der werdene Vater auch auf Alkohol und Tabak verzichtet

        Aber sag mal

        Findest du es nicht merkwürdig das er mit dem Finger auf seine Frau zeigt und meint sie würde nicht verzichten können ?

        Projektiert er sein alkoholproblem auf seine Frau
        Oder kennst du sie doch nicht so gut ?

        Ich hatte allerdings zum Ende meiner zweiten Schwangerschaft unglaublichen Appetiet auf ein ganz kaltes Bier

        Lg

      • Guten Morgen,

        ich befinde mich gerade in der "Baby-Bastelphase" und trinke daher eh nur zu seltenen Anlässen ein Glas Sekt, in der Warteschleife lasse ich den Alkohol generell sein, und zwar ohne dass mir mein Mann das verbietet...

        Und wenn es bei uns mal geklappt hat, werde ich meinem Mann garantiert nicht vorschreiben was er zu tun und zu lassen hat, so wie momentan auch ;-) Er muss mich ja dann auch mit den Schwangerschaftshormonen ertragen, vielleicht ist er dann auch mal froh über ne Flasche Bier :-P

        Eine Freundin von mir hatte ihrem Freund, als sie ihm von ihrer Schwangerschaft erzählt hat, eine kleine Packung Kopfschmerztabletten gegeben, ich sag jetzt mal mit 8 Stück drin (die genaue Zahl weiß ich nicht mehr). So viele Vollräusche "durfte" er noch haben bis das Baby da war. Fand ich ganz witzig ;-)

        Also mal ein Gläschen finde ich auch in der SChwangerschaft nicht schlimm. Bedenklich finde ich eher das der Kerl JEDES WOCHENENDE HACKENSTRAMM heim kommt.W enn das nur ist frag ich mich schon ob er jedes Wochenende nicht ohne kann und besaufen sein Hobby ist. wobei ich nichts gegen Alk habe und auch nichts dagegen hab wenn jemand mal blau ist. Aber jedes Wochenende! ehrlich wie wird das dann mit Kind?
        ela

        Hallo,

        Schlimm wäre es nicht wenn auch Männer eine zeitlang dadrauf verzichten würden.
        Da aber mein Mann keinen Alkohl trinkt, wäre ihm das auch nicht schwer gefallen.;-)
        Schlimm wäre es bei ihm mit dem Rauchen gewesen, aber mir war das egal denn sie hat mir sowieso nicht geschmeckt. ;-)

        Natürlich hat sich Frau das nicht ausgesucht, aber es hat auch Frau keinen gezwungen Schwanger zu werden.

        Auch wenn ich mich hier wohl etwas weit aus dem Fenster lehne, aber ich denke, wenn man sich SO mit dem Thema beschäftigt, hat man schon ein Problem mit Alkohol.

        (11) 19.06.12 - 15:45

        Hallo,

        was will sie eigentlich mit so einem Säufer?
        Das wusste sie doch bereits vor der Schwangerschaft.

        freundliche Grüsse Werner

        Hallo!

        Also wenn ich das Gefühl/die Ahnung hätte schwanger zu sein, würde ich von mir aus keinen Alkohol trinken. Das müsste mir wohl niemand verbieten - selbst wenn es sich dann als Trugschluss herausstellen sollte.

        Was die Solidarität betrifft...hm...ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht, aber dennoch finde ich nicht, dass werdende Väter auf die selben Sachen verzichten sollten wie Frauen. Frauen sollte es generell leichter fallen auf gewisse Dinge zu verzichten - einfach allein deshalb, weil sie wissen, WOFÜR sie dieses "Opfer bringen". Die wenigsten Frauen hören auf zu rauchen, weils jemand anderes auch tut (aus Solidarität eben), aber die meisten hören auf, wenn sie wissen, dass sie schwanger sind und ihrem ungeborenen Kind schaden. Das ist also nochmal total was anderes.

        Ich denke es kommt dennoch stark auf den Mann an. Ein werdender Vater, der die Schwangerscahft mit"lebt" und alles mitmacht, wird vielleicht auch in diesem Punkt mit seiner Frau mitziehen. Oft kommt sowas aber bestimmt nicht vor und wie schon erwähnt, würde ich das nicht verlangen.

        Dann müsste man die Sache schon ausweiten und auch bspw. keinen Alkohol trinken, wenn der Partner grad krank ist und Antibiotika nehmen muss oder ähnliches...fänd ich komisch ;-)

        Lg.Nina

        soll der mann sich dann "aus Solidarität " auch 12 bis 40 Kilo anfressen?

      Hi.
      Beim Lesen der Überschrift dachte ich erst an Solidarität unter den Männern, wenn ihre Liebste schwanger ist;-)
      Die ist nämlich manchmal schwer zu ertragen (alleine die Erfahrungsberichte der Bereits-Väter an die Männer, die erst Vater werden **gg**)...
      Ich habe von meinem Mann in der Schwangerschaft nie erwartet, dass er sich einschränkt - die Einschränkungen ergaben sich für mich erst (und damit für ihn) in den letzten Tagen vor Termin bzw in den ersten Wochen/Monaten mit Baby.
      Dann brauchte ich ihn; vorher wars mir sogar lieber, wenn er sich nochmal "austobte" - nicht unbedingt, dass er jedes Wo.-Ende sturzbesoffen nach Hause kam (ging auch garnicht, da er immer mit dem Auto unterwegs ist und zu denen gehört, die dann nichts trinken), aber er ging viel zum Fußball (Spieler, Trainer, Leiter der Fußballabteilung im Verein usw).
      Nein, ich würde meinem Mann das immer "gönnen" - er mußte schon meine Launen aushalten (war eine schwierige Schwangere) und ich denke, Männer brauchen auch mal Zeit für "Männerkram"...
      GlG,

      Locke

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