Hilfe und Anteilnahme

    • (1) 23.06.12 - 08:55

      Jeder von uns hilft irgendjemanden und hat schon Hilfe erfahren....

      Aber wie sieht es bei euch aus und was tut ihr ...

      Bei uns Hilfe zu bekommen (im Garten, beim Holz, Kinderbetreuung usw) ist nicht schwer sogar den Einkauf kann man sich heimbringen lassen-
      WENN man das nötige Kleingeld hat.

      Fehlt es am Kleingeld steht man hier ziemlich allein da.

      Bei uns fährt jede Familie SEIN Kind zum Fussball, statt Fahrgemeinschaften zu bilden.
      Im Kindergarten das selbe Spiel.

      Die Nachbarn grüßt man höflich, ein netter Plausch- aber das wars für den Urlaub muss man jemanden für die Blumen draußen organisieren...
      Einkäufe sind nur per Auto möglich, aber da fährt jeder für sich.
      Kinderbetreuung kann man sich entweder leisten oder eben nicht.

      Ich finde es wirklich schade das sich (bei uns ) so wenig Menschen zusammenschließen um sich das Leben leichter zu gestalten.
      Wo man sich gegenseitig nach seinen Möglichkeiten hilft.

      Ich habe das Gefühl jeder macht seins und wenn er was für andere tut, dann gegen entsprechende Entlohnung.

      Dabei nehme ich meinen Freundeskreis und die Familie meines Mannes raus. Da hilft jeder nach seinen Möglichkeiten und Notwendigkeit.
      Da wird bei Krankheit mal ein Besuch abgestattet um zu schauen wie es geht und ein paar Säfte oder ähnliches.
      Im frühjahr beim Verschnitt geholfen, mit dem Verleih von Geräten geholfen usw.

      Wie sieht es bei euch aus und was hättet ihr gern anders?

      Ich freue mich auf eure Antworten

      • hallo,

        wir haben sehr liebe nachbarn udn sind auch selber welche;-)
        als meine nachbarin mit 3 kindern letztens rückenprobleme hatte hab ich für sie eingekauft udn schon öfters auf die kinder auch ohne voranmeldung aufgepasst. dafür hat sie auch schon mal meinen jungen genommen und ich kann jederzeit nachfragen, ob sie es tut. einem älteren nachbarsehepaar bringe ich regelmäßig was vom einkaufen oder aus unserem garten mit. einfacvh, wiel sie sich freuen.

        den jungen meiner alleinerziehenden freundin nehme ich regelmäßig mit zum sporttraining udn sie würde es auch tun.

        fahrgemeinsschaften zum fußballspiel nehmen wir bisher nicht wahr, da ich mein kind lieber selber fahre. da bin ich eigen. die meisten anderen eltern verwenden auch bei 6-7jährigen nur diese autositzkissen und weder will ich mein kind auf so einem transportieren lassen oder andere selber darauf transportieren. wenn die kinder älter sind und autositze zweitrangig, sehe ich das wahrscheinlich anders.

        alles in allem sidn wir hier recht nett im ungang miteinander:-)

        lg

        wen interessiert es ??das muß jeder selbst regeln.

      und dann wundern wir uns das sich jeder selbst der nächste ist,ein Kind neben seiner toten Mutter verdurstet und verhungert u.s.w.
      Bei der Einstellung kannst du nur hoffen niemals auf Hilfe angewiesen sein zu müssen.
      Was machst den wenn du mal alt bist?Ich hoffe du gehst nie in ein Heim oder lässt dich pflegen muss ja jeder selbst schaffen

hm, ich glaube, daß ich sofort von allen nachbarn hilfe bei den von dir genannten dingen bekäme.
und wenn ich sie mal brauche (z.b. letzten herbst, als ich mit bänderzerrung da saß), dann bekomme ich sie auch sofort.

Sich gegenseitig zu unterstützen ist ne tolle sache.
Jedoch ist es auch eine verpflichtung, die ich damit eingehe.

Fahrgemeinschaften, gemeinsames einkaufen, hilfe beim garten bestellen,... das alles ist auf der einen seite entlastung und auf der anderen seite verpflichtung.
es macht mich weniger frei.
ich kann alos nicht einkaufen wann ich will, wo ich will, was ich will.
ich kann nicht spontan entscheiden, ob ich heute zum fußball gehe oder nicht, wenn ich noch 3 andere kinder mitnehmen, ich kann mein wochenende nicht so planen wie ich will, wenn nachbaer xy, der mir geholfen hat am samstag die heken schneidet usw..

das hat alles zwei seiten.
wenn ich die möglichkeit habe, meine sachen alleine zu machen und daher auch die freiheiten, die ich dadurch habe- dann mach ich das.

wenn mich jemand um hilfe bittet, bin ich immer da- ebenso weiß ich, daß ich mich auf viele freunde, auf meien familie und auf meine nachbarn im notfall immer verlassen kann.

blumen werden natürlich gegossen, post wird reingeholt, die kinder mal mit zuum sport genommen und und und.
ich hatte auch schon fahrgemeinschaften und natürlich sind die Kinder einer freundin, die gerade im hausbau ist, öfter mal bei uns, wenn sie auf die baustelle muß.

aber ich bin auch froh, wenn ich keine hilfe annehmen muß und selbst bestimmt leben kann

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