Namen für Gewerbe Baby-/Kinderartikel

    • (1) 02.07.12 - 23:09

      Hallo zusammen,

      ich fertige derzeit Schnullerketten etc. selbst und individuell an. Das Ganze würde ich gerne noch ausweiten und ggf. Artikel zukaufen und schließlich verkaufen, wie diverse Holzspielsachen etc.

      Nun suche ich einen passenden Namen für mein "Lädchen", habt ihr Ideen? Es soll jetzt erst mal alles online und über Mundpropaganda ins Laufen kommen und evtl. werd ich mir irgendwann meinen Traum erfüllen und ein richtiges Lädle aufmachen :-)

      Mir hätte ja Villa Kunterbunt sehr gut gefallen, aber der ist ja leider geschützt so viel ich weiß.

      Wie krieg ich raus welcher Name geschützt ist und welcher nicht?

      Danke & viele Grüße

      Miri

      • Huhu

        was geschützt ist, musst du bei dem dmpa erfragen. Der Name muss dich repräsentieren. Du musst damit glücklich sein ;-)

        Gewerbe hast du ja sicher schon, wenn du einkaufen und verkaufen willst. Nur denk an Verpackungsverordnung und vorallem bei dir sehr wichtig: die CE-Kennzeichnung.

        Ich hab alles aus dem Sortiment geschmissen, was jetzt gekennzeichnet werden muss. Schnullerketten gehören natürluich auch gekennzeichnet. Hast du alles befolgt, darfst du deine Warn- und Sicherheitshinweise in 20 Amtssprachen fest an deinen Ketten befestigen. Und genau DAS hat mich von den Gutachten abgehalten #cool

        LG

        (3) 03.07.12 - 00:09

        Moin,

        Villa Kunterbunt ist doch irgendwie durchgekaut.

        DU willst ein "Lädchen" aufmachen? Dann überlege dir selber einen Namen. Es hat schon einen Sinn, warum manche "Ideen" geschützt sind.

        Alles gut für dich und deine Schnullerketten (was immer das auch ist #gruebel)

        salat

        (4) 03.07.12 - 07:37

        Über manche Naivität kann man nur müde lächeln...:-)

      (6) 03.07.12 - 09:20

      Ganz davon abgesehen, dass das Schnullerkettending total ausgelutscht ist, solltest Du dir das ganze mal gut überlegen, da Du anscheinend noch nicht mal in der Lage bist, dir deinen Shopnamen selber zu überlegen. Ich verstehe gar nicht, wieso bei Urbia diese Frage so oft gestellt wird. Mein Gott, Du willst Shopinhaber sein, ich gehe bei Dir mal von einem Onlineshop aus, sprich, Du musst am Anfang aufjeden Fall

      - deinen Shop gut aufbauen ( lass das vom Fachmann machen und Du brauchst 2 Jahre um das Geld wieder reinzuholen)

      - kreative Werbung erstellen ( auch hier, lass den Fachmann ran und Du brauchst, mit dem oben genannten, schon 3 Jahre um Geld wieder reinzuholen)

      Von dem, was danach kommt, sollte es Käufer geben, brauchen wir gar nicht zu reden.

      Ausserdem solltest Du dir mal Gedanken machen, was Du denn wirklich mit anbieten möchtest, erst dann würde ich versuchen den passenden Namen zu finden.

      Und zum Schluß noch:

      Wenn ich einen Laden eröffnen würde, dann wäre ich Feuer und Flamme und würde bei Bedarf 24 Std. am Tag überlegen, wie mein "Baby" denn heißen soll. Es ist doch DEINS, da will ich das doch selber überlegen. Sollte Dir die Meinung anderer so wichtig sein, dann hättest Du dich selber hinsetzen müssen, die Namen überlegen sollen, prüfen ob geschützt oder nicht und dann hier mal Fragen, aber andere bitten, dir Namensvorschläge zu senden #contra Es gibt im übrigen Menschen, die verdienen genau damit ihr Geld!

      • Hi,

        ich persönlich würde das als Werbung in eigener Sache sehen - sprich, dass nun möglichst viele User sie anschreiben und bei ihr über PN eine Schnullerkette bestellen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Niemand der seine eigenen Träume verwirklichen will lässt da jemand anderen reinmischen ;-)

        Liebe Grüße
        Ina #winke

    (8) 03.07.12 - 09:34

    Hallo,

    sei mir nicht böse, aber virales und Word to Mouth Marketing sind moderne Märchen unserer Zeit und funktionieren, wenn überhaupt nur mit seltenen, echten Innovationen. Ich denke nicht, dass du mit Schnullerketten weit kommst.

    Wenn ich dir einen Tipp geben darf, bleib zunächst auf der privaten Ebene und verkauf deine Sachen über Dawande u.ä.

    Du kannst dir das Ausmaß des Aufwandes, alles kennzeichnen und für den Markt registrieren zu lassen kaum vorstellen. Alles mit Kosten verbunden natürlich.

    Sollte das gut laufen, such dir einen starken Partner (ein Unternehmen meine ich), dass dich mit allem untestützt und dich in bestehende Vertriebsaktivitäten aufnimmt.

    Möchtest du es alleine schaffen, such dir Hilfe und erstelle einen Businessplan.
    Wenn du diese Fragen alle sinnvoll und schlüssig beantworten kannst, dann bist du soweit:

    http://www.netzwerk-nordbayern.de/fileadmin/templates/pdf/businessplan-handbuch.pdf

    Dann zum Namen: Es war gerade wieder ein Artikel über Mafrag Gotta im Spiegel http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/von-beruf-namenserfinder-produktnamen-ausdenken-als-job-a-841683.html

    Der Mann verdient nicht umsonst viel Geld mit Nameskreationen und braucht bis zu 6 Wochen dafür. Wenn du dich wirklich dafür interessiertst, kann ich dir ans Herz legen, in sein Buch 'Brand News' zu schauen.

    Hier findes du raus, wie Namen geschützt werden können:

    http://www.dpma.de/marke/faq/index.html

    Gratis gibt es meinen kleinen Leitfaden zur Kreation eines Namens (Ich habe beruflich damit zu tun)

    1. Nutze ein Wort, dass du erstmalig mit Bedeutung aufladen kannst
    2. Nutze ein Wort, dass seine Bedeutung sowohl über die Laut, als auch über die Bedeutungsebend kommuniziert

    3. Nutze ein Wort, dass 1 und 2 erfüllt und trotzdem nicht zu offensichtlich ist, nicht zu platt erscheint und Geheimnisse offen lässt
    4. Nutze ein Wort, mit dem du spielen kannst. Denk dir zu jeden Wort 2,3 Claims aus schau wie es in diesem Kontext wirkt

    So, dass war viel.

    Viel Glück!

    • (9) 03.07.12 - 09:39

      Hallo!

      "Wenn ich dir einen Tipp geben darf, bleib zunächst auf der privaten Ebene und verkauf deine Sachen über Dawande u.ä."

      Auch über Dawanda etc. darf sie ihre Sachen nicht "einfach so" verkaufen, sonder muss ein Gewerbe mit allen Konsequenzen anmelden (leider).

      Grüße

      • (10) 03.07.12 - 09:53

        Hallo,

        ja das klar vorrausgesetzt. Nur wird man dort leichter von potentiellen Käufern gefunden, als wenn man einen eigenen Onlineshop erstellt und hofft, dass Käufer dort über Suchmaschinen o.ä. landen.

        War etwas missverständlich ausgedrückt.

        #winke

        (11) 03.07.12 - 10:46

        ...und auch hier müssen Schnullerketten die CE Kennzeichnung tragen....

        • Richtig, sehr gut!

          In unserer Agentur wird auch so ziemlich alles designt und produziert, was sich die Kunden wünschen.

          Besonders bei Spielzeug oder solchem Babybedarf sind die EU-Richtlinien äusserst streng.

          Es geht nicht nur um die Schadstoffe, sondern auch um die technische Verarbeitung (lösen sich Kleinteile? Scharfe Kanten, etc?) und auch um die Schweiß-/Speichel-/Farbechtheit und was weiß der Geier noch alles.

          Und jedes Produkt muss neben dem CE Logo u.U. noch andere Kennzeichnungen tragen, z.B. "Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet" (bzw. das Logo mit dem durchgestrichenen Kinderkopf).

          Glaube mir, wir haben damals ein Lot Schwimmenten eigens für einen Kunden designt und produzieren lassen. Unser Fernost-Lieferant hatte zwar alle ordentlichen nötigen Zertifikate - trotzdem mussten wir nochmals für ca. 1500 € dies alles vom TÜV gegentesten und gegenbestätigen lassen.
          Es ging sogar um die Quietschlautstärke, die in D und Teilen der EU nicht über 80 db gehen darf...

          Ich will die TE hier nicht verunsichern, aber Schnullerketten, Babyspielzeug und Co sind ein äusserst heißes Pflaster und ich an ihrer Stelle würde mich mal mit dem TÜV bzw. Institut Hohenstein/Bureau Veritas/SGS oder Intertek in verbindung setzen und dieses Vorhaben besprechen.

          LG

    DAS war viel. (Ohne Doppel s ;-) )

    • Wenn Du Dich schon selbst korrigierst, dann sieh Dir bitte auch diesen Satz aus Deiner ersten Antwort nochmals genauer an. Danke.

      ++ Sollte das gut laufen, such dir einen starken Partner (ein Unternehmen meine ich), dass dich mit allem untestützt und dich in bestehende Vertriebsaktivitäten aufnimmt. ++

      Nicht böse sein.
      Gruß, liebelain

      • Jaja, ich hab gemerkt ich hätte nicht damit anfangen sollen.

        Ich schreibe gerade gleichzeitig an einer Präsi rum.

        Vllt wäre eine Autocorrect Funktion was für Urbia.

        ++ Sollte das gut laufen, such dir einen starken Partner (ein Unternehmen meine ich), der dich mit allem untestützt und dich in bestehende Vertriebsaktivitäten aufnimmt. ++

        #winke

Virales Marketing funktioniert mindestens genauso gut wie klassische Werbung- es ist einfach eine Qualitätsfrage.

  • Virales Marketing im Sinne der TE, nämlich eine Seite ins Leben rufen, in 2,3 Foren bewerben und davon ausgehen, dass potentielle Kunden sind fröhlich und zu Tausenden den Link weiterschicken funktioniert nicht.

    Schon gar nicht auf einem Markt, der so überlaufen ist, wie der Babymarkt.

    Und ich denke nicht, dass jemand mit einer Geschäftsidee Marke 'Ich mache ein paar nette Sachen und verkaufe sie online' ein großen Budget für hochwertige Kampagnen eingeplant hat oder?

    #winke

(19) 03.07.12 - 14:50

Hallo,

ich kann Dir hier mehrere Tipps geben:

1) zu den selber gebastelten Schnullerketten habe ich schon weiter oben etwas gepostet, sei vorsichtig! Wenn Du solche Artikel vertreibst, müssen diese hieb- und stichfest vom TÜV freigegeben werden.
In unserer Agentur wird jedes Produkt - egal ob T-Shirt, Messetasche, Werbetrinkflasche oder Badeente - vom TÜV nochmals auf Schadstoffe geprüft.
Natürlich wählen wir vorab schon zertifizierte Produzenten in Fernost, die mit den EU-Richtlinien vertraut sind und dies auch regelmässig über vom TÜV gegenchecken lassen.
Trotzdem verlangen viele Kunden einen expliziten Test, auf welchem ihr Produkt akkurat auf Herz und Nieren geprüft wird.
Solche Tests belaufen sich schnell - je nach Artikel auf 500 - 2500 € und müssen im Schnitt alle 12 Monate aktualisiert werden (wenn es ein "Dauerartikel" sein soll).

Dies ist wichtig für Deine eigene Absicherung.

Überlege mal, einem Baby passiert irgendetwas mit einer Deiner Nulliketten, es verschluckt sich, verletzt sich, ist kurz vorm Ersticken wegen einem losen Kleinteil oder es kommt zur richtigen Katastrophe (die ich nicht aussprechen will)....dann bist DU verantwortlich.
DU alleine. #gruebel#schock#zitter

2) Wenn Du Ware zukaufen möchtest, dann mach Dich erst mal etwas schlau im Bezug auf:

- was biete ICH an, was andere NICHT anbieten/nicht im Sortiment haben
(--> wenn ich einen Laden aufmache, dann brauche ich den Kunden nicht zum X-ten Mal z.B. Haba-Spielzeug anbieten, wenn sie das schon in drei anderen Läden in der Gegend kriegen)
- schau Dich auf Messen (auch Kinder-/Babymessen z.B. in Holland (sind sehr gut!) nach ausgefallenen und hier noch etwas unbekannten Herstellern/Artikeln um, die Du bei Dir super vertreiben kannst und die in Dein Konzept passen! U.U. kannst Du vielleicht sogar mit der Firma ein Exklusivrecht für Deutschland oder zumindest Dein Bundesland oder Deine Stadt herausholen. Fragen lohnt sich.
- auch hier beim Zukauf immer auf gültige Prüfzertifikate achten und diese als Kopie anfragen.
- es gibt wirklich schöne Artikel (mit Schnullerketten alleine wirst Du nicht reich ;-) ) wie z.B. Kindermöbel, Kindergeschirr, Filzschuhe, Taschen, Holzschmuck, Interieur, Lampen, Teppiche, Deko, Koffer, Bettwäsche, Schmusedecken, und und und.
Du musst nur etwas suchen, stöbern, Messen besuchen - da kann man was draus machen.

Nur als Vergleich:
Ich kenne z.B. einen schönen Kindermodeladen, mit der Inhaberin habe ich mich schon öfters angeregt und interessiert unterhalten. Sie hält sich fern von den "gängigen" Marken wie Esprit, Mexx, kanz, Liegelind - auch Desigual und Vingino hat sie nicht im Sortiment, weil es das schon in anderen Geschäften im Umkreis gibt und es in ihren Augen keinen Sinn macht, auf den überfüllten Zug mit aufzuspringen.
Dafür sind die Leute bei ihr in jeder Saison erneut neugierig, was sie denn nun wieder Besonderes hat - sie kauft neue, unverbrauchte und z.T. noch in Deutschland unbekannte Marken aus Italien, Frankreich, Holland, sogar aus Brasilien. Sie krallt sich auch nicht an Dauerverträge, sondern entscheidet jede Saison neu und frei, was sie dieses Mal aufnimmt, und was nicht. Und sie hat wirklich immer mal wieder was Ausgefallenes und Besonderes im Laden.
Und ich bin auch jedes Mal aufs Neue gespannt, was es denn diesmal Schönes bei ihr gibt.
Erst neulich hatte sie ganz süße Filzkugel-Ketten und Halstücher für Kinder im Programm.

3) Name

Hier könnte ich Vorschläge machen, aber ehrlich gesagt, solltest Du das selber hinbekommen. Wie schon eine Userin schrieb, es ist ja DEIN baby und Du solltest auch 1000% dahinter stehen.
Schreib Dir Vorschläge auf, mische auch mal Worte, Silben, etc, spiele mal mit anderen Sprachen, und erfinde vielleicht auch mal "Phantasienamen".
Das wirkt häufig origineller und kreativer als ein bereits abgelutschter Name.

Liebe Grüße und viel Glück

flamingo.

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