Organspende bei Kindern

Hallo zusammen,

mich interessiert mal, wie ihr zum Thema Organspende vom eigenen Kind steht.

Ich war am Samstag mit meinen Mädels unterwegs und wir kamen auf das Thema.

Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, aber seit Samstag geht mir das Thema nicht aus dem Kopf.

Es gab mehrere Meinung, ich habe mich ehrlich gesagt etwas zurück gehalten.

Die Organe vom eigenen Kind spenden- schwierig. Ich bin mir inzwischen aber ziemlich sicher, dass ich die Organge im schlimmsten Fall frei geben würde. Es ist doch schon schlimm sein Kind ziehen zu lassen, aber wenn man ein anderes Kind retten kann? Ich würde mir als Mutter und Vater doch auch wünschen, dass jemand die Organge frei gibt um mein Kind zu retten, wenn es denn nötig ist.

Es gab 2 Mädels, die ganz klar sagen, dass sie niemals die Organe von Kind freigeben würde, 1 Freundin würde alles frei geben, außer das Herz.

Wie schaut es bei Euch aus?

Ich weiß, es ist ein schwieriges Thema, aber vielleicht antwortet ihr ja trotzdem

Gruß

Ehrlich gesagt weiß ich das nicht.

Heute, würde ich sagen: Nein. Und weißt du was? Ich könnte es dir nichtmals erklären.

Wie das allerdings aussehen würde, stünde ich vor der Entscheidung: Keine Ahnung.

Hallo,

das ist ein unangenehmes Thema, wer will sich schon mit dem Tod des eigenen Kindes auseinandersetzen?

Ich bin selber Organspender und würde mit einiger Sicherheit auch die Organe meiner Kinder freigeben. Dabei habe ich auch immer im Hinterkopf, dass auch wir mal auf eine Spene angewiesen sein könnten.

LG
Kyrilla

Hallo,

also zum jetzigen Zeitpunkt würde ich sie freigeben. Eben aus den Gründen, dass man vlt. selbst mal in so eine Situation kommt und ein fremdes Organ benötigt.

Ich weiß aber nicht, wie ich im Ernstfall dann wirklich entscheiden würde #gruebel

Gruß

Karen

Hallo!

Ich habe mit meinem Mann über das Thema Organspende und medizinische Massnahmen, sowie die Beisetzung gesprochen.

Wir haben uns gegenseitig erläutert was wer möchte.

Und wir haben uns auch in Bezug auf unsere Kinder entschieden.

Ich glaube es ist einfacher wenn man sich mit diesen schwierigen Themen schon auseinandergesetzt hat und eine Entscheidung trifft, man ist dann nicht ganz so kopflos und kann vielleicht besser agieren. So hoffe ich es jedenfalls.

Ich bin für Organspenden, aber nur in einem bestimmten Maße. Keine Haut, keine Augenbestandteile und keine medizinischen Versuche.

arielle

Hallo,
da ich Herzkranke Kinder habe bin ich ganz klar für Organspende.Wie gesagt wenn es einen selbst betrifft möchte man auch das einem geholfen wird.Aber so lange man selber oder die Kinder gesund sind schiebt man das weit von sich.
Durch die Erkrankung meiner Kinder und Kinder die bei uns im Verein auf ein Spenderherz warten erlebe ich leider jeden Tag.
Es ist ein ganz schlimmer und langer Weg überhaupt ein Organ zu bekommen,weil es viel zu wenige gibt.Wir hatten ein Jungen der hat über 1 Jahr in der Klinik gelegen und auf ein Herz gewartet.Es war jeden Tag ein Kampf für den kleinen und die Eltern.Auch für die Ärzte ist es sehr belastend nichts tuen zu können.
Ich kann verstehen das es ein sehr schwieriges Thema ist,aber man darf nie vergessen das es einen selber treffen kann und dann möchte man auch Hilfe

Hallo!

Ich bin absolut für die Organspende, habe selber auch einen Ausweis.

Und ich muss Dir zustimmen, man sollte immer daran denken, dass man vielleicht selber mal darauf angewiesen ist!
Wir warten momentan auf einen Stammzellenspender - und selbstverständlich bin ich auch dafür registriert! Ich möchte, dass uns jetzt geholfen wird und bin ebenso bereit anderen zu helfen, wenn ich kann.

Dir und Deinen Kindern wünsche ich von ganzem Herzen nur das Beste!
Herzliche Grüße,
blackorchid

Danke und ich glaube Menschen die selber in so einer Situation sind verstehen einfach.
Auch euch alles liebe und das große Glück für eine neue Chance#winke

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Ehrliche Antwort ?

Es gibt weder meine Organe, noch die meines Kindes Punkt

Na ja,dann sollte man vielleicht so hart wie es klingt dir im Notfall auch keins geben.
Ja hört sich brutal an,aber wer selbst nicht bereit ist zu helfen der braucht dann auch nicht auf Hilfe andere zurück greifen.Punkt.

dann hoffe ich mal, dass Du niemals ein Organ benötigen wirst

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#sonne

wirklich ein schwieriges Thema#gruebel

Ich würde die Organe unserer Kinder freigeben...wenn ein anderes Kind dadurch gerettet werden kann.

Lg Sabrina

Ich habe mich auch vor einiger Zeit mit dem Thema auseinandergesetzt und lehne Organspende ab.

Es gibt auch Argumente dagegen:
http://www.initiative-kao.de/
http://www.aerzteblatt.de/blog/42935/

Ich rate jedem dazu, sich über den Ablauf der Organentnahme zu informieren und Argumente von beiden Seiten abzuwägen. Wichtig ist auch, dass lebenserhaltende Maßnahmen in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden dürfen (Patientenverfügung). Denn verpflanzt werden lebende Organe...

Hallo,

da ich selbst kein Organspender bin, mein Mann auch nicht, würde ich natürlich auch keine Organe meiner Tochter spenden.

Das kann sie selbst entscheiden, wenn sie 18 ist.

Wobei zwei meiner Neffen, die jetzt so alt sind, bereits Organspenden abgelehnt haben.

GLG

Ohne wenn und aber: Ich werde meine eigenen Organe alle freigeben, mein Mann seine ebenfalls. Die unserer Kinder würden wir - gemäß unserer Überzeugung - ebenfalls komplett freigeben.

Für uns wäre es ein sehr großer Trost, wenn anderen Kindern damit geholfen werden könnte. Außerdem mal ganz hart ausgedrückt: was sollen wir mit den toten Organen unserer Kinder? In eine Vitrine stellen? #schock
Entweder wird der Körper von Würmern gefressen (sorry), oder verbrannt. Da kommt es auf die Unversehrtheit der Körper nun auch nicht mehr an.

Ganz klares NEIN zur Organspende!
Es gibt weder die Organe meiner Kinder noch meine !

ehrlic gesagt war ich IMMER für Organspende....aber als ich den Satz:

"Durch unsere Zustimmung waren unsere Kinder in ihrem Sterbeprozess, in dem sie unserer besonderen Liebe bedurften, ungeschützt alleingelassen..."

in dem oben angegebenen Link gelesen hab mußte ich schon schlucken#gruebel

Ich weiß nicht, ob ich die Organe meines Kindes freigeben würde. Meine ja aber die des Kindes...glaub nicht.

Hm wir sind auch die ganze zeit am überlegen wie wir das handhaben würden und kommen zu keiner Entscheidung.

Ich bin ehrlich das man dazu verpflichtet wird (man muss ja jetzt klar Nein dazu sagen) finde ich schrecklich deswegen sage ich ganz klar für mich Nein. Ich möchte nicht das meine Organe gespendet werden.

Bei meinem Kind (meins kommt ja erst) weiß nicht irgendwie denke ich kanns mir vorstellen... Aber gerade beim Herz bin ich seeehr am grübeln... das Herz meines Kindes in einem anderem Kind weiterschlagen lassen? Aber mein Kind beerdigen müssen? Sehr sehr komisch aussicht. Und ehrlich gesagt könnte ich glaube dann nicht aufhören zu trauern das herz schlägt ja weiter... Für mich sehr sehr schwer.

Mein Mann ist da ähnlich vom denken her. Einerseits denken wir unser Kind kann helfen auch nach seinem Tod aber andereseits das Herz des eigenen Kindes Schlägt weiter? Krausame vorstellung für uns.

Also ausschließen möchte ich es nicht nur beim Herzen da bin ich irgendwie dagegen...

Habe ich das richtig verstanden! DU willst nicht deine Organe spenden, aber die deines Kindes ( ausser das Herz) würdest du wahrscheinich spenden!?

Darf ich dich fragen ,warum das so ist? Es geht mir einfach darum, das die meisten Menschenja eher ihre eigenen spenden und die ihrer Kinder nicht. Darum würde mich interessieren, warum das bei dir gerade umgekehrt ist!

lg

Ja, ich würde es tun!

Es werden so viele Menschen verbrannt nach ihrem Tod. Da kann man auch die Organe spenden. Oder wenn nicht verbrannt, laben sich die Krabbeltierchen am menschlichen Körper, wenn der Sarg verrotet.

Irgendjemand hat mal gesagt: "Der Körper ist nur die sterbliche Hülle für die unsterbliche Seele." Ich bin zwar durch und durch Atheistin, aber da ist was dran.

Hallo,

ich sag es mal so. Kranke Kinder kommen nicht selten in ein Hospiz um würdevoll zu sterben, bzw. die Angehörigen können bis zum letzten Atemzug dabei sein.

"Gesunde" sterbende Kinder sollen nartkotosiert (warum eigentlich, wenn man doch tot ist) ohne familiären Beistand solange am Leben gehalten werden bis sie ausgeweidet sind.

Es ist eben nicht so sicher, ab wann ein Mensch wirklich tot ist. Der "Hirntod" ist auch unter Ärzten umstritten.

Genauso, wie nicht abschließend geklärt ist, ab wann ein Mensch lebt... (relevant z.B. für die Frage nach legaler Abtreibung).

Wenn der Sterbeprozess abgeschlossen wäre, wären die Organe unbrauchbar. Daher entnimmt man bei Hirntod; die Narkose dient der Erhaltung der Organe, um den gesamten Organismus so stabil wie nur möglich zu halten. Und: es handelt sich um ein menschliches Wesen, das da auf dem OP-Tisch liegt. Die Narkose ist auch eine Frage der Ethik.

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Ich denke, wer selbst gern im Falle des Falles eine Organ gespendet haben möchte, sollte selbst bereit sein, Organspender zu werden. Wenn ich tot bin, brauche ich nichts mehr von meinem Körper, und ob in der Urne ein paar Gramm mehr oder weniger beerdigt werden...

Deshalb eindeutig JA. Bei uns würde jeder zum Organspender werden.
LG
Birgit

Ja, würde ich! Ohne wenn und aber.

Nachdem ich mir jetzt auch mal die Links durchgelesen habe werde ich einer Organspende nicht zustimmen.

Hallo,

definitiv ja.
Ich habe durch die Krankheit unserer Tochter so viele schwer kranke und sterbende Kinder gesehen.

JEDER, der ein krankes Kind hat, das eine Organspende dringend benötigt ist unendlich dankbar, wenn es diese auch bekommt.

Ich bin sicher, dass jeder der hier schreibt :" DEFINITIV NEIN", ein Organ für sein Kind annehmen würde wenn es ohne nicht überleben würde......
Deswegen sollte jeder, der sich hier dagegen ausspricht, die Sache mal von der anderen Seite beleuchten.

Zum Glück gibt es solche Menschen, die die Kraft haben, eine solche Entscheidung zu treffen.

Gruß
Barzo

Dem kann ich nur zustimmen.

Ich sehe das genauso wie Du.

So siehts aus , wer noch nie mit schweren Krankheiten konfrontiert war, kann leicht groß tönen - da könnte ich...... :-[
Ich hab schon leider soviele schwerkranke Kinder gesehen, es war für mich nie eine Frage.
Und ab dem 16. Geburtstag haben meine beiden Kinder selbst entschieden, dass sie den Organspenderausweis ausfüllen - und sich typisieren lassen.
Blutspender sind wir alle sowieso.

Sorry, wenn ich tot bin, kann ich nichts mitnehmen, aber vielleicht noch helfen.
Und so sah ich es bei meinen Kindern auch, so schwer es auch wäre.
LG Moni

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Hallo,

mein Mann und ich sind Organspender und haben auch in einigen gesprächen die Organspende bei Kindern gehabt und würden die Organe unserer Kinder frei geben wenn es jemals dazu kommen sollte.

Gruß

Hallo....

mein Mann und ich hatten dieses Thema vor kurzem und JA wir würden die Organe von unserem Kind(ern) zur Spende frei geben.
Ebenso sollen unsere Organe gespendet werden.

Auch das Herz soll/kann/darf gespendet werden, denn wenn es in einem anderen Menschen weiterschlagen kann und diesem zu einem (besseren) Leben verhilft, dann war der Tod nicht ganz umsonst.

Diesen Wunsch wissen mittlerweile auch unsere engsten Verwandten und ich hoffe dass er befolgt wird, wenn wir diese Entscheidung mal nicht fällen können.

LG
Steffi

Hallo,

ein sehr sensibles Thema und es ist wichtig, sich intensiv damit auseinander zu setzen, bevor man evtl. in diese Notsituation kommt! Ich persönlich hatte jahrelang einen Ausweis im Portemonaie, der Organspende ohne Ausnahme erlaubte. Nachdem ich mich jedoch intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, trage ich zwar immer noch einen Organspendeausweis bei mir, jedoch verbietet dieser die Organentnahme! Meine Sicht auf das Leben und den Tod hat sich in den letzten Jahren sehr verändert! Ich bete zwar zu Gott, dass es unser Schicksal gut mit uns meint, jedoch sollten wir in diese Situation geraten, dann werden wir weder spenden, noch bei Bedarf auf der Spenderwarteliste landen! Meine Mutter ist nierentransplantiert, ich kann nicht sagen, dass ihr Leben vorher schlechter war! Die vielen Medikamente, die sie jetzt einnehmen muss, die vielen Nebenwirkungen, die vielen Sepsen, die sie wegen der Immunsuppressiva schon hatte, die Isolation in der Winterzeit, aus Angst, sich mit irgendeinem Infekt anzustecken, weil ja alles letztendlich tödlich verlaufen kann, das macht ihr Leben definitiv nicht lebenswerter als vorher mit der Dialyse. Andererseits, wer vom Glauben her nicht der Meinung ist, dass das Leben nach dem Tod nicht zu Ende ist, sondern fest davon überzeugt ist, dass dieses eine Leben das einzige ist, das man hat, dann kann ich schon verstehen, dass man mit aller Gewalt daran festhalten will! Aber letztendlich werden alle 7Milliarden Menschen, die es zur Zeit auf der Erde gibt, in ein paar Jahren nicht mehr sein! Warum also unbedingt an etwas festhalten, wenn es doch für einen Menschen bestimmt ist? Folgender link beschreibt dann auch sehr ausführlich meine Beweggründe, warum ich vom Befürworten der Organspende zur Ablehnung kam, vor allem die Tatsachen, dass nach Einführung der Organspende der Todeszeitpunkt plötzlich vorverlegt wurde und dass die"Toten" vor der Organentnahme narkotisiert werden, haben mich dann doch sehr stutzig gemacht! Zusätzlich wird man keine Zeit haben, sich zu verabschieden, was wiederum nachträglich sehr traumatisierend für die Hinterbliebenen sein kann, vor allem wenn es um das eigene Kind geht! Nicht wenige Eltern, die sich schnell dafür entschließen mussten, kommen anschließend mit dieser Entscheidung nicht klar und verzweifeln schier! Letztendlich muss jeder, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, seinen Weg finden.

http://www.j-lorber.de/tod/sterben/organspende.htm

LG

Hallo!

Ich habe mir schon öfter darüber Gedanken gemacht, mich mit dem Thema auseinander gesetzt, wobei ich mehr in Richtung Organspende tendiere.

Btw.: Jedem soll das Recht belassen sein, selbst zu entscheiden, ob er seine Organe (oder die des Kindes) spenden will. Doch sollte sich jemand dagegen entscheiden, so müßte er automatisch das Recht verlieren, selbst Organe zu bekommen. Ebenso das Kind.

Viele Grüße
Trollmama

Hallo

Mit deinem Argument, dass man selbst als Mutter auch froh wäre wenn das eigene Kind eine Spende braucht:
Ja, ich würde zustimmen, alleine schon weil ich wüsste, ich rette anderen damit das Leben.
Wenn es für mein Kind definitiv KEINE Rettung mehr gibt, dann reicht es, wenn ich um mein Kind trauere. Andere Eltern könnte somit großes Leid erspart bleiben!

Wenn ich mal nicht mehr lebe, würde ich auch spenden!
Warum?
Weil ich es nicht mehr merke, weil ich es nicht mehr brauche und auch nicht mitnehmen kann. Aber andere, die DESWEGEN nicht weiterleben könnten bekommen so nochmal eine Chance!

Ja, wie gesagt, ich würde ( natürlich schweren Herzens ) zustimmen!

Gruß