Verstehe die Welt nicht mehr....

    • (1) 16.07.12 - 10:49

      Wir leben in einem Multi-Kulti-Mehrfamilienhaus und sind selbst eine dt./nigerianische Familie (also bitte nichts mit ausländerfeindlich). Am Wochenende habe ich zufällig einen ca. 8 jährigen Jungen unserer türkischen Nachbarsfamilie dabei beobachtet, wie er mit einem Küchenmesser einen Baum traktierte. Keine Aufsichtsperson, nebenan keiner zu Hause. Als verantwortungsbewusste Mama bin ich runtergestiefelt und habe dem Knaben das Messer abgenommen - ein scharfes Kartoffelschälmesser. Als der Vater später am Nachmittag zu Hause war, habe ich ihm das Messer ausgehändigt. Gegen 21 Uhr abends, ich sitze entspannt auf dem Balkon- ruft mich meine 6-jährige Tochter, die aus ihrem Zimmerfenster sah und entdeckte, dass 3 Kleinkinder (alle ca. 2,5 bis 3,5 Jahre alt, davon 2 von betreffender Familie) mit einem Messer im Sandkasten saßen. Wieder keine Aufsichtsperson, wieder kein Nachbar zu Hause. Ich bin wieder runter und habe dem Kleinen vorsichig das Messer abgenommen (wieder ein scharfes Schälmesser), es ihm noch gezeigt und gesagt 'Schlimmes Aua'... Kurze Zeit später kommt die Mutter um die Ecke, sie war wohl bei anderen Leuten im Hause, auf mich zu. Ich zeige ihr das Messer und erkläre ihr, das dies das 2. Messer an diesem Tag war - und sie sagt nur: Na und? Ich versuche, ihr die Situation zu schildern, aber sie fängt an herumzuschreien und ich bin zurück in meine Wohnung gegangen. Als ich das Fenster meiner Tochter schließen will, steht unten der gesamte Familienclan, ca. 8-10 Erwachsene, und gestikuliert und beschimpft mich. Ich habe mich echt bedroht gefühlt. Gestern Nachmittag stand dann der Vater vor meiner Tür und machte mich an, ich hätte seine Kinder eingeschüchtert und da wäre gar kein Messer gewesen. Und - wenn er unsere Tochter mit einem Messer sehen würde, würde er vorbeigehen, unser Kind sei ihm scheiß egal. Mir ist schon klar, dass seine Frau ihm nicht die Wahrheit gesagt hat...... Meine Tochter hat sich so erschreckt über all diese Schreierei, dass sie nachts Kopfweh und Fieber bekam und nicht mehr aufhören konnte zu weinen. Aber ich begreife das Ganze nicht. Ich nehme Kleinkindern Messer ab und nun bin ich die Böse und fürchte Repressalien dieses Clans....

      Bin ratlos.#gruebel

      • Auch für unsere türkischen Mitbürger ist das Jugendamt verantwortlich und ganz ehrlich, hätt ich Kleinkinder allein mit Messer im Sandkasten gesehen und davor schon den 8 jährigen, hätt ich die längst gemeldet, warscheinlich sogar zeitgleich bei allein mit Messer rumsitzenden Kleinkindern die Polizei gerufen und denen gesagt das Messer in der Familie anscheint Kinderspielzeug sind.

        Das Türken einen nur beschimpfen können ist ja nichts neues! Ich lebe mitten in Berlin und bin damit aufgewachsen, sagt man als Deutscher was, ist man direkt ein Nazi... sie machen es sich sehr einfach!

        Wie gesagt, ich würd das dem Amt melden und wenn ich es nocheinmal sehen würde, würde ich es zudem fotografieren um Beweise zu haben.

        Machen sie dich weiter blöd an, ebendfalls anzeige, leider verstehen die das anders nicht!

        LG

        • "Das Türken einen nur beschimpfen können ist ja nichts neues! Ich lebe mitten in Berlin und bin damit aufgewachsen, sagt man als Deutscher was, ist man direkt ein Nazi... sie machen es sich sehr einfach!"

          Erschreckend, dass es dafür 5 Sternchen gibt, ganz ehrlich!

          • Es sind nun schon 16 Sternchen :P scheinen genug solche Türkenerfahrungen gemacht zu haben

            Mach du erstmal die Erfahrung die ich in meinem Leben seit meiner Kindheit mit Türken gemacht habe, dann reden wir gern weiter, das geht bis dahin das ich von türkischen Aischas was aufs Maul bekommen habe weil ich meine Freundin verteidigte die sie grad abziehen wollten....!

            Ich habe auch türkische Freunde, aber das sind welche, die sich teilweise selbst für ihre Landsleute schämen!

            Weiste, du lebst soviel ich hier mitbekommen habe schön aufm Land, die 3 Türken die da rumrennen, die kannste nicht mit berliner Multikultighettos vergleichen!

            • (5) 16.07.12 - 14:55

              Du hast völlig Recht, dass die Menschen - grundsätzlich - auf dem Land mit denen in der Stadt nicht zu vergleichen sind.

              Dass es mit manchen türkischen Mitbewohnern nicht ganz einfach ist, bestreite ich auch nicht.

              Ich denke aber, dass es hauptsächlich die Formulierung ist, die hier - völlig zurecht - auf Gegenwind stößt und die Gemüter erhitzt. Denn 'die Türken' ist nunmal eine Verallgemeinerung und das ist nicht richtig. Eher noch ein Schlag ins Gesicht für alle anderen türkisch stämmigen Mitbürger, die sich in ihrem Leben noch nie etwas haben zu schulden kommen lassen.

              Persönlich hatte ich noch nie Probleme mit einem Türken/einer Türkin. Unsere 'Gegenübers' sind supernette Leute, die immer abwinken, wenn ich meine Kinder schimpfe, dass sie mit den Rollern nicht tausend Mal vor deren Einfahrt hoch und runter brettern sollen und sagen: "Ach, lassen Sie doch die Kinder! Ist doch schön, dass sie so lebendig sind."

              Und mein Automechaniker ist sowieso der beste der ganzen Welt, der hat am Freitag sogar Überstunden gemacht, damit wir das Auto Samstag wieder hatten. Aber kann auch sein, dass er wegen der Danke-Schoki nicht zum Schreien kam.

              Aber wir leben ja auf dem Land, da wohnen wohl die Ausnahme-Türken. :-p

              • "Du hast völlig Recht, dass die Menschen - grundsätzlich - auf dem Land mit denen in der Stadt nicht zu vergleichen sind."

                Ich weiß nicht, asoziale niveaulose Gestalten gibt es selbst in unserem winzigen Nest....das sind in diesem Fall aber reinrassige Deutsche....
                Du hast aber verstanden, worauf ich hinaus wollte, danke!

                LG

            Nee Du, auf Deine Ghettokindheitserfahrungen lege ich keinen Wert.
            Ich wage aber die These, dass da nicht allein und schon gar nicht alle Türken Ärger gemacht haben. Ich mag auch weder Deiner eigenartigen Logik "Türken können nur..." und dann "habe auch türkische Freunde" folgen noch Deiner Ausdrucksweise und das hat mit meinem jetzigen "schönen" Wohnort so gar nichts zu tun.

        Und jetzt hat sie sogar 16 Sterne...

        Und so ganz Unrecht und aus der Luft gegriffen ist die Aussage auch nicht. Natürlich sind nicht alle ausländischen Mitbürger so, ganz klar, aber so wie sie das schreibt, kommt es eben häufiger vor.

        Siehe auch Scarpies Text. Da wurde sie auch übelst beschimpft von einer türkischen Frau. Und wenn man denn was sagt, wird man gleich als ausländerfeindlich betitelt. So ganz richtig ist das ja auch nicht. Man möchte helfen und wird so angefahren.

        Mentalität hin oder her, aber sowas geht auch gar nicht und hat nicht immer gleich was mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, wenn einem das gerade bei den ausländischen Bürgern auffällt.

        • Ja, schlimm, das so ein Pauschalurteil 16 Sterne bekommt. Wundert mich hier aber nicht wirklich.
          "Häufiger" kommt es auch vor, dass ich mit "Ost-Kennzeichen" unterwegs im Westen als "unfähiger Zoni" beschimpft werde, obwohl ich meinen Führerschein im Westen gemacht habe und wir im Osten als "eingebildete Wessies" bezeichnet wurden....
          Deshalb sind aber weder die Deutschen aus den alten noch die aus den neuen Bundesländern einheitlich dämlich, asozial oder besonders sympathisch.

    "Das Türken einen nur beschimpfen können ist ja nichts neues"

    Ach, deshalb hatte ich gerade so einen Drang ...

    Aber ich will mich ja weiterhin gut integrieren und unterdrücke den Impuls diesmal.

    • Ja sieh mal an, den Drang hast du also! Fein fein.....

      Weiste, ich habe meine Erfahrungen mein ganzes Leben lang gemacht, habe auch türkische Freunde, komischerweise sind das welche, die sich größtenteils für ihre eigenen Landsleute hier schämen weil es hier echt absurde Außmaße annimmt.

      Und das Beispiel der TE bestätigt doch, das man im Rudel schön pöbeln kann... alleine trauen die sich ja nix, da wird erstmal die Familie geholt!

      • Na, was denn nun? Wie kannst du denn mit Türken befreundet sein, wo die doch nichts anderes können als dich zu beschimpfen? Oder wolltest du deine erste Pauschalaussage zurücknehmen?

        Ich kenne das Leben in Berlin und bin von einem Stadtteil weggezogen, weil mich regelmäßig rechte Assis angepöbelt und bedroht haben.

        Würde ich so argumentieren wie du, müsste ich sagen: die Deutschen (in meinem Fall waren es übrigens ausschließlich Männer) können nichts als wehrlose Frauen bedrohen.

        Diese Erfahrung habe ich NUR mit "deutschen Mitbürgern" gemacht.

        Im Gegensatz zu dir, kann ich differenzieren und das nicht erst im Nachhinein mit dem Standardspruch "Ich kenne aber auch nette Deutsche".

        Mal was gegen "die Türken" ablassen und Sternchen kassieren ist kein Kunststück, zeigt es doch nur, dass es eine breite Zustimmung für die latente Ausländer- oder besser: Türkenfeindlichkeit gibt. Diese lässt sich schön, ohne allzuviel Energie aufzuwenden und anonym kund tun.

        Um auf obiges Beispiel zurück zu kommen: würde ich sagen, alle Deutschen sind rechte Säufer und gewaltbereite Schläger, wäre die Empörung groß und das zu Recht.

        Den selben Maßstab sollte man aber auch bei sich selbst anlegen.

        Ich befürchte, es wird deine Meinung nicht im Geringsten ändern, deshalb hatte ich eigentlich vor, mich zu den üblichen Stammtischparolen nich mehr zu äußern, aber es ärgert mich manchmal doch zu sehr. Und vielleicht sind es ausnahmsweise keine Perlen vor die Säue ...

        "Das Türken einen nur beschimpfen können ist ja nichts neues! "

        Du weißt aber schon (abgesehen von der Rechtschreibung), was Du schreibst?
        Deine türkischen Freunde sind dann keine richtigen Türken oder beschimpfen die Dich auch ausschließlich?

oh, ich könnte Dir eine Geschichte erzählen... das waren damals aber Kurden...

Es fing mit einem Streit zwischen gleichaltrigen (6 jährigen Kindern) an und hörte damit auf, dass ein ERwachsener meine Tante bewusstlos würgte .... ihr Sohn (der besagte 6-jährige) stand geschockt daneben, als dann meine Mutter dem Mann auf den Rücken sprang und meine Oma zusätzlich versucht, diesen Typen von meiner Tante zu ziehen. Ich war damals ca. 10 Jahre alt

Sie musste anschließend wegziehen, weil sie zusätzlich von den Familienmitgliedern beschimpft, bespuckt uvm wurde...

Der Schiedsrichter meinte damals, meine Tante müsse doch verstehen, dass die Familienmitglieder so aufgebracht seien, schließlich wären Frauen auf den Mann losgegangen #schock #schock #schock

LG nic

Hallo,

um es mal so zu sagen: Auch mein Bruder hatte mit 5 Jahren so ein Schweizer Messer. War sein ganzer Stolz. Und er hat es auch benutzt, zum Schnitzen, nicht nur zu Hause, sondern auch, wenn wir mit Nachbarkindern unterwegs waren.

Er konnte mit dem Messer umgehen. Die Frage ist, sind diese Kinder imstande, mit dem Messer so umzugehen, ohne sich oder andere zu verletzen.

Wenn nein, hilft es eigentlich nur, Hilfe von außen zu suchen, Jugendamt oder Polizei. Den Kindern das Messer abzunehmen, und sich dann hinterher anhören zu müssen, dass die gar keines hatten, den Schuh würde ich mir nicht anziehen.

GLG

Tja, andere Länder andere Sitten.
Da wir aber in Deutschland leben, würde ich das Jugendamt informieren und evt. über einen Umzug nachdenken. Wüßte nicht, ob das ein gutes Umfeld um Kinder groß zu bekommen.

LG

Kerstin

#winke

Ich komme letztens von der Arbeit, muss dabei durch die Stadt und sehe 4 Kinder (2 im Grundschulalter ca 6-7 und Zwillinge, beide ca 1 Jahr, konnte gerade laufen) in der Fußgängerzone spielen. Ich dachte mir nichts dabei, da standen mehrere Eltern mit dem Kinderwagen, irgendwo werden die wohl zugehören.

Ich gehe dann ca 10-15m weiter um eine Ecke und treffen dort an einem Brunnen eine Freundin... wir quatschen, da kommt ein älteres Pärchen, ob das unsere Kinder seien, die kleine sei gerade auf den Kopf gefallen. Während wir uns unterhalten und ich erkläre, dass es nicht unsere Kinder sind, schreit eine Frau, die mit am Brunnen sind:"Halten Sie das Kind fest, es fällt gleich in den Brunnen!".

Meine Freundin und ich haben uns dann den älteren Jungen geschnappt und gefragt, wo die Mutter sei und er meinte, die sei dort drüben... und ich fragte, wo dort drüben denn sei?

Er brachte uns dann zum ca 30m entfernten H&M. Wir sind mit den Kindern reingestiefelt und haben nun die Mutter gesucht. Wir sind die Etagen hoch und runter, der Kinderwagen der Zwillingen stand am Eingang im EG... wir fanden die Mutter nicht und ich hatte die Schnauze voll... mit der Zeit gerechnet, als ich die Kinder auf dem Heimweg sah war mind. schon eine halbe Std vergangen und die Mutter vermisste ihre Kinder anscheinend nicht.

Wir sind also raus und haben die Polizei gerufen. Ich hatte das kleine Zwillingsmädchen auf dem Arm, die Polizei ließ sich Zeit und 10min später kam die Mutter und der kleine Junge erklärte ihr auf türkisch, dass wir die Polizei gerufen haben. Sie kam laut schimpfend auf mich zu, entriss mir mit so einer Gewalt das Kind, dass es anfing zu schreien, pflanzte ihre Zwillinge in den Kinderwagen und wollte weg.

Meine Freundin und ich haben uns an ihre Fersen geheftet, denn so sollte sie nicht davon kommen, nachdem wir ihre Kinder eine halbe Std. gesittet haben. Sie beschimpfte uns aufs übelste, ihr Mann würde mich und meine Kinder umbringen usw usf. Wir ließen sie ein bisschen vorlaufen, versteckten uns in Hauseingängen und gaben der Polizei telefonisch durch, wo sie gerade lang lief. Die Polizei stellte sie dann und dann hieß es auf einmal: Ja, ich habe nur ganz kurz ein Kleid umgewechselt.... ja, sie sei ja nur GANZ KURZ und für die Kinder bestand gar keine Gefahr und uns gehe es ja nichts an, wenn ihr Kind auf den Kopf oder in den Brunnen fällt und sie sei ja eine ganz arme.

Ende der Geschichte: Die Polizei schrieb für die eigenen Akten einen Bericht, bedankte sich bei uns und drohte der Mutter, bei einem 2. mal würden sie das JA informieren.

So wie ich das wahrgenommen habe, gehe ich davon aus, dass der Junge zu Hause sicher noch den Hintern voll gekriegt hat, denn sie schrie ihn schon auf der Straße die ganze Zeit an und zerrte ihn hinterher...

So ist das... ich war auch die Böse. Ist mir aber lieber die Böse zu sein als morgen in der Zeitung zu lesen, dass 4 Kinder verschwunden sind oder ein Baby im Brunnen ertrank... wenn die Kinder mit uns mitgelaufen sind, dann wären sie auch mit jedem anderen mitgelaufen... und keiner in der Stadt hätte es bemerkt.

  • (18) 16.07.12 - 18:19

    Das ist einer der Gründe, warum heute viele Leute wegsehen und sich nicht mehr einmischen, egal ob es um Leben und Tod geht.

    Ich würde mich auch einmischen, frage mich aber, wenn ich solche Sachen höre, ob ich damit noch richtig liege.

    Die Quintessenz ist, egal was man tut, hinterher ist das Geschrei groß.

    Denn hättet ihr nichts getan, hätte es zum Schluss noch unterlassene Hilfeleistung geheißen.

    • (19) 16.07.12 - 18:47

      Also bei Kindern würde ich mich jederzeit einmischen, bei Erwachsenen weiß ich es nicht. Zumindest die Polizei informieren würde ich auf jeden Fall. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, weil ich in einem Gewalttätigen Haushalt groß geworden bin und viel zu oft gesehen habe, wie alle Welt wegschauen kann, wenn es stressig wird...

      Das hat doch aber nichts mit der Nationalität zu tun. Ich hab auch schon Schläge angedroht bekommen, als ich unseren damaligen Nachbarn davon abgehalten habe, seinen Hund auf offener Straße tot zu schlagen, die andere Nachbarin hat er kommentarlos "umgehauen", weil sie es wagte, eine seiner halb verhungerten Katzen zu füttern...
      Das war kein Ausländer, seine Kinder, die mit 5 Jahren schon die Fäuste geschwungen haben, wenn ihnen was nicht gepaßt hat.

Hola die Waldfee, das sind ja ein paar heftige Geschichten, die ihr erzählt habt...

Vielleicht wird es auf einen Umzug herauslaufen, obwohl das Umfeld insgesamt in Ordnung ist. So verdirbt ein 'Clan' eben allen anderen das Leben. Es ist nur nicht so leicht, weil alle im Haus Eigentümer sind (bzw. nach Abzahlung mal werden...) und wir also verkaufen müssten. Aber die Famile nimmt auch sonst keinerlei Rücksicht auf andere. Ich hatte schon an einen runden Tisch aller Beteiligten gedacht, aber ich habe meine Zweifel - seit gestern noch mehr - dass dies etwas bringen würde.

Aber klar, es war richtig von mir, kleinen Kindern ein Messer abzunehmen (die jüngsten sind ja noch nicht mal vier), da bin ich mit mir im Reinen.

LG

(22) 16.07.12 - 15:13

Ich hätte am nächsten Tag auf jeden Fall beim Jugendamt angerufen, um die Ereignisse zu schildern. Die Mutter vernachlässigt ganz offensichtlich entweder akut ihre Aufsichtspflicht - oder wie sonst kommen so kleine Kinder a) überhaupt an ein scharfes Messer und b) damit aus der Wohnung zum Spielplatz? oder gefährdet ihre Kinder wissend. Es mag ja Mütter geben, die ihren Kindern alles Mögliche und Unmögliche zum 'Spielen' geben, damit sie Ruhe geben.

Hast du dich nur bedroht gefühlt, oder wurdest du ganz eindeutig bedroht? Nur im letzteren Fall würde es etwas bringen, die Polizei hinzu zu ziehen.

ich würde nie versuchen mich bei sowas einzumischen - da gerät man nur zwischen die Räder. Hingehen und mit den Kindern sprechen, ggf Messer wegnehmen, aber nie wirklich mitnehmen, eher auf ner astgabel legen oder so wäre das absoöute maximum der Einmischung für mich.
es ist furchtbar, aber mit etwas Midenken für andere zieht man leider meist den Kürzeren. #schmoll

Hi !

Ich finde es richtig, dass du dem Kind / den Kindern das/die Messer weggenommen hast.

Erschreckend finde ich, dass bei Urbia scheinbar eine gewisse Rechtstendenz besteht.
Wie sollten sonst die mittlerweile 27 Sternchen auf die Aussage

"Das Türken einen nur beschimpfen können ist ja nichts neues!" zustande kommen ?
Ich bin mir sicher, dass es auch eine Menge deutsche Familien gibt, die ständig am beschimpfen und rummotzen sind. Erlebt man ja bei Urbia jeden Tag...

Ich habe diese erfahrung noch niemals gemacht. Obwohl wir in einem Viertel mit sehr hohem Migrantenanteil leben. In der kindergartengruppe meiner tochter beträgt der anteil der Kinder mit Migrationshintergrund über 90 %.

An anderer Stelle hier im forum habe ich schon mal erwähnt, dass ich froh und glücklich bin, dass meine Kinder so viel Vielfalt erleben dürfen. Und, wie ebenfalls schon erwähnt, Probleme gabs noch nie. Weder in der Schule, im Kindergarten oder in der Nachbarschaft.

Mit der hier mir schon öfters vorgeworfenen "Sozialromantik" hat mein Posting übrigens gar nichts zu tun. Eher mit "Wie man in in den Wald hineinruft..."

Liebe Grüße,

vam-pir-ella

  • Hi zurück,

    ich gebe dir Recht. Meine Absicht war auch nicht, eine türkenfeindliche Debatte loszutreten. Seikon hat ja auch gefragt, warum ich nicht einfach 'Nachbarn' geschrieben habe. Das ist eine berechtigte Frage. Jeder von uns hat seine Werte, seinen eigenen Blickwinkel, gebildet aus Erziehung und Erfahrung. Daher versteht sich manches im Zusammenhang besser. Vielleicht hätte ich also fragen soll, was ich anders hätte machen sollen. Ich habe aus meinem 'deutschen' Blickwinkel reagiert - habe ich nun irgendwelche anderen Werte verletzt?
    Ich habe auch einen Ehepartner sowie Freunde, Bekannte und Kollegen unterschiedlicher Nationalitäten und kann es mir gar nicht anders vorstellen.
    Danke und LG

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