Stromanbieterwechsel! Fühle mich irgendwie verar....!

    • (1) 16.07.12 - 22:27

      Hi,

      nachdem ich nun jahrelang Ärger mit E.on hatte, habe ich mich jetzt dazu entschlossen zu wechseln.

      Habe dann bei verivox nach dem günstigsten Anbieter geschaut und "Grünwelt Strom" gefunden. Die wären für mich wohl der günstigste Anbieter. Habe dort auf der Seite dann meine Postleitzahl und meinen jährlichen Verbrauch angegeben und würde dort jährlich auf einen Betrag von 871,24€ kommen. Bei E.on liegt der jährliche Betrag bei knapp 1100€.

      Hörte sich alles gut an und ich bestellte. Bekam dann auch gleich eine Bestätigung per Mail und heute kam der Brief ins Haus geflattert. Da war dann plözlich nicht mehr von 871,24€ die Rede, sondern von über 1000€ #schock

      Fühle mich jetzt schon ein bißchen veräppelt. Wie kann denn sowas sein?! Da hätte ich ja auch bei E.on bleiben können. Werd da morgen früh mal anrufen und zur Not einen Widerspruch einlegen. #aerger

      Ich hab euch die Seite mal kopiert..vielleicht habe ich ja auch etwas übersehen, aber an den Preisen stehen keine Sternchen, die dann noch auf irgendwas Kleingedrucktes hinweisen.

      https://bestellung.stromio.de/epo/gruenstrom/frontend/start.vm

      • Na ja, oft ist es halt so das sie nur den reinen Preis für den Strom anzeigen.

        Du musst ja aber noch die "Miete" für die Stromleitung bezahlen. Die haben ja keine eigene Stromleitung und müssen deshalb einen gewissen Preis für die "Leitungsmiete" bezahlen. Deswegen ist es am Schluß oft teurer.

        Ich wollte auch wechseln aber mein Vermieter hat auch gemeint das es sich nicht lohnen würde weil man die Leitung extra zahlen muss. Also sind wir auch beim Originalanbieter geblieben.

        LG Verena

        Hi,

        das ist meinen Nachbarn auch passiert. Der örtliche Stromversorger war denen zu teuer und sie wechselten. Die Ersparnis lag auch bei ca. 400 - 500 Euro. Allerdings musste man EINMAL im Jahr einen Abschlag bezahlen. Hm- das wollte ich dann auch...

        Als ich das damals verglichen habe im Internet (weiß nicht mehr auf welcher Seite) kam raus, dass bei MONATLICHEM Abschlagsbetrag die Kosten fast identisch waren mit dem örtlichen Anbieter.

        DENN: Der Nachteil bei dem JÄHRLICHEN Abschlagsbetrag: WENN der Fall eintritt, dass der tolle günstige Anbieter pleite macht, ist der örtliche zwar wohl verpflichtet, dich mit Strom zu versorgen. DAS kostet dich dann wieder ganz normale monatliche Beträge, ABER DAS GELD VON DEM ANDEREN ANBIETER ist dann wohl futsch wenn man Pech hat. Ich glaube, meine Nachbarn hatten "Glück" und haben einen Teil ihres Geldes zurückbekommen.

        Ich hoffe ich habe das jetzt alles richtig auf der Reihe hier #kratz falls nicht, sorry.

        Ich meine übrigens, dann man auch viertel- oder halbjährlich bezahlen konnte. Jährlicher Vorschuss war aber wohl am billigsten.
        Vielleicht ist dir das ja passiert bei der Berechnung?

        LG, Tanni #blume

        Fahr mal mit der Maus auf das 'i' hinter 'Effektiver Jahrespreis'. Da steht, das der Erstjahres-Bonus (25%) nicht auf die Abschlagszahlungen angerechnet wird, sondern erst nach 12 Monaten bei der ersten Jahresabrechnung berücksichtigt wird. Und in den 'Effektiven Jahrespreis' ist der Bonus vermutlich schon eingerechnet. Deswegen auch 'Effektiv'.

        Nach dem ersten Jahr kommt der Bonus eh nicht mehr zum Tragen und Du zahlst > 1000€.

        Grüsse
        BiDi

      • Hallo,

        ich arbeite für einen großen regionalen Grundversorger und lese / höre zum ersten Mal, dass Netznutzungsgebühren separat in Rechnung gestellt werden.
        Das läuft in aller Regel intern.
        Da kommen keine 2 Rechnungen.

        Und man sollte doch Abstand vom allerallergünstigsten halten.
        Das geht meist schief.
        Viele was hier schon geschrieben steht, stimmt.

        Sucht Euch Anbieter ohne Vorauszahlung, ohne Kaution und im besten Fall mit Kundenservice, wo man mal anrufen und nachfragen kann.

        Klar, Anbieter mit gewissen Service-Leistungen sind nicht die günstigsten.
        Doch dafür habt ihr transparenz.

        Gruß
        cp

        Diesen Internetvergleichen/-angeboten glaube ich nicht sehr viel.
        Der günstigste Tarif meines örtlichen Stromanbieters, den ich abschließen kann auf 2 Jahre, ist z.B. überhaupt nicht drin. Er ist auch deutlich unter 1.000 - im Internetvergleich sind nur die Tarife über 1.000 drin. Warum, weiß ich nicht.
        Manchmal lohnt es sich einfach auch, seinen Anbieter zu fragen, was er einen im günstigsten Fall bieten kann.

        Ein Wechsel kann auch sehr viel Aufwand bringen, Vorauszahlungen usw - und letztendlich steht man eben doch nicht besser da.
        LG Moni

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