Ist es jetzt modern, dass beim Bäcker alles mit der Hand angetatscht wird?

    • (1) 23.07.12 - 19:37

      Nabend zusammen,

      also: mir ist in den vergangenen Monaten mehr und mehr aufgefallen, dass gaaaaanz viele, ich behaupte der überwiegende Teil, aller Bäckereifachverkäuferinnen die Backwaren mit den Fingern einpacken.
      Ich habe das in mehreren Läden bemerkt und es lässt mich grübeln, wie das denn möglich sein kann. Das ist doch hygienisch völliger Mist.

      Ich selbst arbeite nebenbei in einer großen Bäckereikette als Verkäuferin und mir würde nie im Traum einfallen auch nur ein Brötchen mit den Fingern in die Tüte zu werfen. Geschweigedenn vom Brot. Doch auch bei uns tatscht manche Verkäuferin alles mit der Hand an. Mensch, dabei wissen sie und ich doch genau, dass manchmal beispielsweise geraucht und in Eile das Fingerwaschen vergessen wird. Oder man tatscht einen ollen Lappen an...

      Gibts das nur hier im Osten? Oder verbreitet sich das? Kennt ihr das auch? Und wo kann ich mich beschweren? Mich ekelt das richtig an:-[

      Empörte Grüße
      Jana

      • Hier in oberschwaben ist das auch teils oft so.

        ganz schlimm war letztens eine die noch dazu extrem abgegnaubelte fingernägel hatte. also wo wirklich nur noch die halben fingernägel zu sehen waren. und sie hat alles einfach so angefasst. da geh ich nie wieder hin.

        Hab auch schon welche mit handschuhen gesehen, das fand ich besser.

        Lg yvonne

        • Handschuhe sind aber auch nicht erlaubt, weil die ja nicht jedesmal beim Kassieren ausgezogen werden. Das heißt, die packen die Brötchen ein und dann nehmen sie das Geld. Ist eigentlich genauso doof. Ich nehme für Kleinzeugs ne Zange und für Brote ne Plastetüte...

          • (4) 23.07.12 - 19:54

            Hallo!

            Ich sehe da bei Brötchen und Brot kein so großes Problem. Das ist keine Oberfläche, die Bakterien zur Vermehrung lieben, anders halt als die Süßwaren.

            Ich schmeisse jetzt mal das hübsche Wort "Basishygiene" in den Raum.
            Die beinhaltet, dass nach Toilettengang oder Rauchen selbstverständlich! die Hände gewaschen werden und das ein oller Putzschlönz als Keimschleuder gar nicht erst existieren sollte.
            Dafür gibt es ja nun die jährlichen Hygieneschulungen und alle 2 Jahre die Folgebelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz.

            Ich weiß, ich weiß, in der Realität sieht es gerade in Bäckereien anders aus.

            Grüße
            Nicole

            • (5) 23.07.12 - 20:04

              Und wie wischt man den Tresen ab? Die Auslagen? Mit einem Lappen. Oder ist jetzt Küchenrolle dafür vorgesehen?

              • (6) 23.07.12 - 20:08

                Hallo!

                Nein, das habe ich nicht gesagt.

                Aber der Lappen sollte sich gar nicht erst zum "ollen Lappen" entwickeln, also regelmäßig (je nach Einsatzfrequenz mindestens täglich) auswechseln und/oder waschen.

                Das ist ja wie im eigenen Haushalt, da wird auch immer vor zu lang benutzten Handtüchern und Lappen wegen der Verkeimung in der Küche gewarnt.

                Grüße
                Nicole

                • (7) 23.07.12 - 20:11

                  Naja, ich weiß schon. Aber die Realität sieht so anders aus. leider. Ich denke mal bei uns liegt so ein Lappen schon ein paar Tage. Gestern fiel mir ein geschnittenes Brot auf die ERde. Ich hab es in die Ausschusskiste getan und als ich aus der Pause kam, war es verkaufsfertig im Brotregal. So isses. leider.

                  • (8) 23.07.12 - 20:13

                    Hallo,

                    selber in einem Drecksladen arbeiten und sich über Andere beschweren?
                    Ist ja irgendwie merkwürdig.

                    • Und mache ich es genauso? Nein eben nicht.

                      • (10) 23.07.12 - 20:17

                        Sagst du?

                        • (11) 23.07.12 - 20:28

                          blubb

                          1. mit irgendwas muss ich ja mein Geld verdienen

                          2. kannste in der Gastro hingehen wo du willst. Du findest überwiegend solche Zustände.

                          3. Soll ich kündigen, damit sich was ändert? Ich bin Vegetarier und trotzdem essen alle anderen Fleisch...hm. Wenn ich aber mit irgendwas nicht leben kann, muss ich mich so ändern, wie ich es für richtig halte. Die anderen kann ich nicht ändern.

                          • (12) 23.07.12 - 20:42

                            1. dann prangere doch keine Zustände an, wenn du daran ebenso beteiligt bist.
                            Denn wenn du nichts unternimmst, bist du genauso

                            2. ist mir sehr wohl bekannt.

                            3. entweder bist du konsequent oder eine Labertasche, die es genauso macht wie alle anderen, aber gern für sich ein Extrawürstchen beansprucht

                            da kann dein Gehirn blubbern wie es will.....

                            • (13) 24.07.12 - 09:28

                              Deine Logik ist echt bezaubernd. Ich sagte mehrfach, dass ich zwar dort arbeite (n muss) aber es eben genau nicht so mache, wie all die anderen. Aber das ist wohl zu schwer zu verstehen. Verzeih!

                              (14) 25.07.12 - 17:37

                              Das habe ich sehr wohl verstanden, das du in einer Klitsche aushilfst, wo
                              die anderen Mitarbeiter offenbar nicht deinen Standard erfüllen.

                              Wenn du jedoch daneben stehst und nichts unternimmst, bist du an derlei Zuständen ebenso beteiligt.

                              Wenn man aber von Natur aus ein Ducker ist, der seine Kauben nicht auseinander bekommt und nur hintenrum ablästert, wird das nichts.

                              Man ändert nur was, wenn man aktiv wird. Die nörgeligen Leisetreter haben noch nie was verändert!

          (15) 23.07.12 - 19:57

          Klar wenn sie anlassen hats natürlich auch kein sinn

          (16) 24.07.12 - 12:46

          ##
          die packen die Brötchen ein und dann nehmen sie das Geld.
          ##
          "Normalerweise" müssen sie dann aber danach für den nächsten Kunden frische anziehen.

          • (17) 24.07.12 - 21:30

            mit normalen weinweghandschuheh nwürde man damit aber die kunden wegekeln, weil es ewig dauern würde... aber es gibt da ja schon bessere alternativen, die man halt alle halbe stunde wegwirft und ansonst nauf den brötchenkisten liegen lässt, klappt bei unserem bäcker hervorragend... auch zu stoßzeiten schlüpfen die damen mit einer hand in o einen fäustling, packen damit die brütchen ein und tippen mit der anderen hand parallel die kasse, wenn es mehr sind als man sich merken kann...

      (18) 24.07.12 - 09:40

      >>ganz schlimm war letztens eine die noch dazu extrem abgegnaubelte fingernägel hatte. also wo wirklich nur noch die halben fingernägel zu sehen waren. und sie hat alles einfach so angefasst. da geh ich nie wieder hin.<<

      Das solltest Du aber! Gerade Verkäuferinnen mit schönen langen Fingernägeln haben Schwierigkeiten sich an diesem Bereich zu waschen bzw. zu desinfizieren, weil die Seife/Lösung durch die Nägel nicht überall hin kommt. Und wohlmöglich bleiben noch (kleinste) Reste von Dreck, Kuchen o. ä. unter den Nägeln hängen. Bei ganz kurzen (von mir aus auch 'abgenaubelten') Fingernägeln kann das nicht passieren.

Hallo,

das ist mir auch schon aufgefallen. Letzte Woche hatte ich folgendes Erlebnis:

Ich stehe an der Theke, keine Verkäuferin in Sicht...zwei Minuten später kam sie durch eine kleine Tür und entschuldigte sich mit den Worten "Ich wa ma schnell auf Klo!" #zitter
Ich habe sooo sehr gehofft, dass sie sich Handschuhe anzieht oder eine Zange verwendet - hat sie aber nicht! Ich habe die Brötchen dann nicht genommen und ihr den Grund genannt... "Also die Hände gewaschen hab ich mir aber!" #schwitz

Bin dann zum SB Bäcker gegangen und hab mir meine Brötchen selbst in die Tüte gepackt...mit einer Zange!
LG

  • Gerade bei diesen Selbstbefriedigungsbäckern :-p find ich es am schlimmsten. Da ist man doch alleine, wenn man zum Einpacken ne Zange nimmt. Da grabscht doch fast jeder rein. Man fühlt sich ja unbeobachtet.

(22) 23.07.12 - 20:03

"Bin dann zum SB Bäcker gegangen und hab mir meine Brötchen selbst in die Tüte gepackt...mit einer Zange!"

Und hast Du vorher den SB-Bäcker beobachtet. Vielleicht war der vorher auf dem Klo, hat in die Hand gehustet.......

Viel Schlimmer finde ich das noch beim Metzger, wenn sie die Schnittwurst anfassen, das finde, geht gar nicht!

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