Ertrinken sieht nicht aus wie ertrinken

    • (1) 02.08.12 - 19:57

      Hallo,

      wichtig zu wissen... gerade jetzt in der Urlaubszeit.

      http://www.nordsee24.de/nordsee-urlaub/familienurlaub/ratgeber/anzeichen-des-ertrinkens

      Liebe Grüße und kommt alle gesund wieder! #winke

      • Hallo,

        DANKE für den tollen Link.

        Das wollte ich jetzt loswerden und nicht nur auf das "Sternchen drücken".

        Bei uns im Landkreis ist am Sommeranfang fast ein Mädchen im Freibad ertrunken, eine 16 jährige Schülerin hat die Lage erkannt und sie gerettet! Niemand sonst hat es bemerkt.

        lg
        masinik

        Das erinnert mich an eine Situation im Freibad, die ich letzte Woche erlebt habe.

        Wir waren im/am Nichtschwimmerbecken. Wassertiefe an dieser Stelle: 60cm. Es ist momentan recht voll dort, weil das Babybecken nicht pünktlich zum Saisonstart fertiggestellt wurde. Eine Mutter saß bekleidet am Beckenrand, ihre etwa 2 1/2 - 3 jährige Tochter planschte im Wasser. Plötzlich sah ich eine Bademeisterin rennen und ins Wasser springen und erblickte dann das kleine Mädchen, welches aussah, als würde es tauchen - Kopf am Boden und die Füße an der Wasseroberfläche. #zitter

        Wie gesagt...es war sehr voll und das Mädchen nur wenige Meter von mir entfernt - dennoch hätte ich nicht erkannt, dass das Mädchen sich selbst nicht mehr helfen kann...und es hat wohl auch kein anderer erkannt.

        Der Kleinen ist zum Glück nichts passiert, am nächsten Tag habe ich sie wieder planschend im Wasser gesehen - mit ihrer Mutter!

        Ja, es kapieren die wenigsten. Ich habe vor ein paar Jahren ein kleines Mädchen aus dem Wasser gezerrt. Der Vater (und eine Horde anderer Erwachsener) stand 2 Meter daneben, ich musste etwas länger durch's Wasser pflügen bis ich dort war. Und der Vater hat erst reagiert als ich die Kleine gefragt habe wo denn ihre Eltern sind. Es geht so verdammt schnell.

        • (7) 03.08.12 - 08:22

          hey,

          interessant. ich wüsste dennoch nicht, ob ich es erkennen würde, wenn es neben mir passiert... #zitter

          lg

          • (8) 03.08.12 - 11:45

            Ich weiß es auch nicht, es ist wirklich sehr schwer erkennbar.

            Lieber einmal zu viel einen Taucher aus dem Wasser zerren, als einmal zu wenig. Entschuldigen kann man sich immer.

            • Ja, das wäre natürlich auch super.
              Aber ich persönlich hätte trotzdem Bedenken, daß es mir eben gar nicht erst auffallen würde.
              Ich habe mir das Video mehrmals angesehen, aber ich ich finde das Verhalten nicht wirklich auffällig.
              Vllt sollte man sich einfach sagen, solange sie laut und kreischend rumfuchteln, ist keine Gefahr, nur wer so still ist und eben nicht voran kommt, könnte Hilfe brauchen.
              Dann mag es sein, es ist vllt mal unbegründet, aber das ist ja egal.

              • Klar, bei Erwachsenen ist es sicher schwierig. Als ich aber damals das Mädchen rausgeholt habe war klar das sie nicht hochkommt. Die flog von der Rutsche, ohne Flügel natürlich, und hing unter Wasser, Arme seitlich weggestreckt mit panischem Blick nach oben. Und ihr Tunnelblickvater hat die Augen nicht von der Rutsche gelassen, drüber weggeschaut und nichts mitbekommen.

                Bei Erwachsenen käme ich, glaub ich, auch nicht so schnell auf die Idee sie könnten grad ertrinken.

      Vielen Dank für den Link! #liebdrueck

      Danke für den Hinweis.

      Leider wurde das wichtige Thema in diesem Artikel sehr schlecht präsentiert: viel zu langer Text, viel Herumgerede um den heißen Brei und keine eindeutige Hervorhebung der wirklich wichtigen Punkte. (Vielleicht wurde der Text aus dem amerikanischen übersetzt...)
      Vielleicht kennt ja jemand noch eine bessere überschaubarere Seite.

      LG, H.H.

      (14) 03.08.12 - 10:21

      Das habe ich vor kurzem plastisch erlebt:
      Wir haben einen Pool mit einer breiten Treppe bei uns in der Siedlung. Vor ein paar Tagen war ich mit meiner 3jährigen Tochter am Plantschen. Schliesslich wollten wir raus und ich setzte sie ganz oben auf die Treppe, wo das Wasser nur noch ein paar Zentimeter hoch steht.

      Dann zog ich ihr die Schwimmhilfen ab und drehte mich um, um dies schon mal am Beckenrand zu verstauen.

      Als ich wieder hinschaute, war sie unbemerkt von mir wieder ins Wasser gestiegen und schwebte wie ein Engel mit ausgebreiteten Armen einen halben Meter unter Wasser. Obwohl ich nur drei Schritte entfernt von ihr stand, hatte ich noch nicht einmal bemerkt, dass sie wieder ins Wasser gestiegen war, geschweigen denn, dass sie untergegangen war!

      Vielen Dank für den Link. Ich bin selbst mit 18 fast im Meer ertrunken (obwohl ich immer eine gute Schwimmerin war) und hätte nicht ein aufmerksamer Schwimmnachbar mich rausgeholt, wäre ich wohl heute nicht mehr. Die Kraft, um zu schreien, hat man in der Situation nicht mehr, man kämpft nur noch ums Obenbeiben und um Luft.

      Bei uns im Nachbarort hat die DLRG neulich mal im Schwimmbad einen solchen Fall simuliert. Das "Opfer" hat sogar noch um Hilfe geschrieen. Das Erschreckende: Keinen hat's gekümmert. Alle haben hinterher gesagt, sie dachten, es wäre nur Spaß.

      LG

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