Wasser aus Plastikflschen bedenklich??

    • (1) 11.08.12 - 13:14

      Hallo,

      es wurde ja wohl hin und wieder in den Medien gebracht, dass Wasser u. a. Getränke aus Plaste-Flaschen wegen der in der Plastik enthaltenen Weichmacher gesundheitlich bedenklich wäre. Bisher hatte ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht. Man kann sich ja auch verrückt machen. In einer Runde unter Freunden haben wir mal kürzlich darüber diskutiert. Irgendwie bin ich ins Schwanken gekommen.

      Trinkt Ihr bedenkenlos Wasser etc. aus Plastikflaschen oder bevorzugt Ihr Glasflaschen???

      LG
      martha

          • (5) 12.08.12 - 14:37

            Hallo,

            kann ich Dir nicht sagen.

            Möglicherweise hatte sie vorher schon einen Schaden, den ich nicht bemerkt hatte.

            Es war normale Raumtemperatur, also nicht zu warm und nicht zu kalt.

            Wobei meinen Eltern das bei Bierflaschen schon des öfteren passiert ist. Aber Bier aus Plastikflaschen würden die nicht wollen :-D

            GLG

            • Ich kenne sogar jemand, der sein Augenlicht durch eine explodierte Wasserflasche verloren hat.

              Mir selbst ist mal beim Kochen ein Glasdeckel von einer Pfanne um die Ohren geflogen - SEkunden vorher hatte stand ich noch direkt am Herd mit Baby auf´m Arm und hab im Nachbartopf Sauce gerührt. Seitdem nur noch Metall!

      Ich habe doch keinen Vogel und schleppe Kisten mit Glasflaschen heim #kratz
      Die letzten 20 Jahre habe ich überlebt, also gehe ich davon aus, das bleibt so.
      Man kann auch die Flöhe husten hören....und sich schnell einen Schal umbinden #cool :-D
      LG Moni

      (9) 11.08.12 - 13:53

      Hallo,

      wo gibt es denn noch Glasflaschen? Die Mineralwassersorte, welche ich wegen des hohen Anteils an Calcium ausgewählt habe, wir z.B. meines Wissens nach nicht in Glas vertrieben. Ebenso die wenigsten Softdrinks. Bier wird überwiegend in Glas verkauft, aber ob das zwingend gesünder ist ;-).
      Gibt es denn da einen Unterschied zwischen Einweg und Mehrweg? Wir haben zu mindestens 90% Mehrweg (selten mal unterwegs eine Flasche stilles Wasser für die Kinder in Einweg). Die Mehrwegflaschen sind ja deutlich fester von der Beschaffenheit als die labbrigen Einwegflaschen.

      LG

      • (10) 11.08.12 - 16:18

        Hallo,

        die St. Margariten Quelle mit sehr hohem Calcium Anteil und niedrigen Natrium gibt es in 0,75 ltr. Glasflaschen.

        Die Steinsieker 1 Ltr. ebenfalls mit hohem Calcium und niedrigen Natrium gibt es aus Kunststoff.
        Dieser Kunststoff ist fester wie die Aldi/Lidl usw...Flaschen...ich denke mal, dort sind nicht ganz so viele Weichmacher verarbeitet. Zumindest bilde ich mir das mal ein ;-)

        Lg.Saturnring

        • "Dieser Kunststoff ist fester wie die Aldi/Lidl usw...Flaschen...ich denke mal, dort sind nicht ganz so viele Weichmacher verarbeitet."

          Wenn du dich da mal nicht gewaltig täuschst.
          Die unterschiedliche Festigkeit der Flaschen resultiert einzig und allein aus der Materialstärke und einigen wenigen Parametern des Fertigungsprozesses.
          Das bedeutet, wenn man sich kurz in die Rolle eines Milchmädchens begibt, aus größerer Materialstärke resultiert mehr Kunststoff um den Inhalt, was logisch zu einer größeren Menge von potentiell vorhandenen Giften führt, die ebenso logisch ein größeres Risiko darstellen.

          Ansonsten gibt es noch ungefähr 10 bis 20 andere Parameter während der Fertigung einer Kunststoffflasche und schon vorher bei der Formgestaltung, die dir aus ein und dem gleichen Kunststoff (und der gleichen Menge dieses Kunststoffes pro Flasche) vollkommen unterschiedliche haptische Erlebnisse bescheren werden, was die "gefühlte" Festigkeit der Flasche angeht.
          Mit der Menge von Weichmachern in der Flasche hat das nun ganz sicher nichts zu tun.

          Beste
          l-c

    (12) 11.08.12 - 13:56

    Hi Martha!

    Uns kommt keine Plastikflasche ins Haus. Wir kaufen Saftkonzentrat und trinken ansonsten Leitungswasser oder Getränke in Glasflaschen.

    Bisphenol A ist nachweislich schädlich für Babys und kann zur Unfruchtbarkeit führen.

    "Boote: Wenn man an Plastik riecht, daraus trinkt oder es berührt, können gefährliche Substanzen in unseren Körper eindringen und unseren Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Die Stoffe im Plastik können Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien auslösen."

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/gefahr-fuer-die-gesundheit-plastik-ist-eine-bedrohung-1.15065

    http://www.youtube.com/watch?v=3e825HetfVQ

    http://www.youtube.com/watch?v=3xCp2k1gxRc

    http://www.youtube.com/watch?v=yEBFJeOpE7M

    Ausserdem ist Plastik eine erhebliche Gefahr für unsere Umwelt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen

    Alles Gründe, die gegen Plastik sprechen.

    LG Jazzlee

    • Unser Leistungswasser ist für Babys auch nicht gesund.

      • Uff, im Ernst? Wo hast Du das gelesen? Über eine Verlinkung wäre ich Dir sehr dankbar. Das hiesse ja ich darf

        - keine Milchflaschen mit Leitungswasser anshaken
        - keine Babybreie mit Leitungswasser anrühren
        - niemals selbst gekochte Mahlzeiten fürs Baby mit Leitungswasser zubereiten
        - keine Schnuller/Flaschen/etc. fürs Baby im Leitungswasser auskochen
        - keine Kleidung mit Leitungswasser waschen (Nuckelgefahr!)

        Du hast dafür immer Wasser aus der Flasche benutzt?

        • Hallo,

          bei uns ist z.B. zuviel Nitrat im Wasser, als es für Babys empfohlen wird.

          http://www.aquaspender.de/Grenzwerte.htm

          Am Anfang habe ich daher nur Babywasser genutzt. Inzwischen nehme ich aber schon lange trotzdem Leitungswasser. Inwiefern es jetzt "gesundheitsschädlich" ist, kann ich dir nicht sagen. Ich wollte eben lediglich darauf hinweisen, dass Leitungswasser zwar sehr gut kontrolliert ist, aber die Werte je nach Region doch abweichen und man daher nicht immer davon ausgehen kann, dass es "optimal" ist. Aber ich denke sterben wird niemand davon.;-)

          vg, m.

      Das deutsche Wasser ist eines der gesündesten weltweit und unterliegt ständigen Kontrollen. Schädlich sind alte Leitungen und die Luft, die du atmest, abet nicht Trinkwasser.

    wo lebt ihr? bei uns ist es sehr gut geeignet ...

(19) 11.08.12 - 14:51

Wenn man tief genug gräbt,dann wird man auch immer etwas finden... ;-)

Ich bin mir zu 100% sicher,dass mehr Leute durch Verkehrsunfälle sterben und verletzt werden, als durch Plastikflaschen. Gehst du auch nicht mehr raus?

  • (20) 11.08.12 - 16:09

    hey,

    so tief braucht man bei plastik gar nicht graben. der teufelskreis ist der, dass man dem plastik auch fast nicht mehr entkommt.

    direkt sterben heutzutage noch nicht viele menschen "an plastik" aber es werden zukünftige generationen noch genügend zu tun haben mit unserem unbedachten plastikmüll... die frage ist eben nur, ob einen das kümmert - oder eben nicht.

    lg

    Das ist ein blödes Argument bzw. gar keins.#gruebel

    Soll ich, weil ich ein Risiko nicht vermeiden kann, ein anderes, das ich nicht eingehen muss, akzeptieren?

(22) 11.08.12 - 16:03

Biphenol A kommt in PET-Flaschen gar nicht vor - und ich vermute der Rest Deiner Infos bezieht sich auf Berichte aus dem Jahr 2009 / 2010.

Mittlerweile hat sich da einiges getan - als gesundheitsgefährend werden PET - Flaschen definitiv nicht (mehr) eingestuft.

Wie es bei anderen Plastikflaschen aussieht weiss ich nicht und mit dem resultierenden Plastikmüll hast Du sicher Recht.

Grüsse
BiDi

  • (23) 11.08.12 - 16:20

    "Biphenol A kommt in PET-Flaschen gar nicht vor "

    Das ist nicht ganz richtig. Tatsächlich ist Bis-phenol A eines der Monomere, die bei der Polymerisation von Polyethylen-ter-ephtalat verwendet werden. Insofern kann es nach der Polymerisation theoretisch noch in geringen, bis geringsten Mengen im Polymer vorkommen.
    Da PET-Flaschen aber meist in zweiter Wärme Spritzgeblasen werden, verdampfen diese Spuren in der Regel.
    Das Ausgangsmonomer (BP A) "kommt" aber schon noch "vor", allerdings in die Makromoleküle eingebaut und damit ohne das Risiko, sich in der Flüssigkeit lösen zu können, wenn die Flaschen nicht über längere Zeit bei z.B. hoher Sonneneinstrahlung oder unter Medieneinfluß von zersetzenden Medien wie Säuren gelagert werden.

    Um die Eigenschaften des Enproduktes (PET-Flaschen) zu verbessern, wurden früher noch Reste des Bisphenols im Polymer belassen, quasi als Weichmacher, das ist aber heute nicht mehr der Fall, da man günstigere technische Lösungen, beispielsweise die Copolymerisation mit Naphtalaten, gefunden hat.

    Nur so mal aus technischer Sicht :-)

    Beste
    l-c

    PS: Ich sollte wahrscheinlich nicht erwähnen, dass vielfach bei der Herstellung von PET als zweites Monomer Phosgen verwendet wird? :-D

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