Ebay Frage, rechtlich

    • (1) 15.08.12 - 12:55

      Hallo!

      Ich habe einen Artikel für 1 Euro und 2 Euro Versand bei Ebay ersteigert.

      Den Betrag habe ich sofot überwiesen.

      Jetzt schrieb der Verkäufer, dass er sich vertan hat und das Porto doch 4,10 Euro beträgt und ich solle die 2,10 noch überweisen...

      Meine Frage: Muß ich das machen oder kann ich auf den Versand des Artikels für 3 Euro bestehen? Er meint, NEIN - es müsse jedem klar sein dass 2 Euro Versand zu wenig sind und wir hätten nachfragen müssen. Ich meine er MUSS es nun versenden!

      Klar geht es nur um einen Mini-Betrag und ich könnte mir das Geld auch zurück überweisen lassen.

      Nur wer hat recht von uns beiden? Bzw wer kann drauf bestehen?

      Danke

      • wie es rechtlich aussieht kann ich dir nicht sagen...aber er hat einen Anzeigefehler gemacht in dem er zu niedrigen Versand angegeben hat....demnach müsste er den Artikel auch so versenden bzw. das was mehr ist, muss er aus seiner eigenen Tasche zahlen.

        Dumm gelaufen für ihn.

        Ich habe auch einmal zu niedrigen Versand angegeben und den Rest halt aus eigener Tasche.

        Wenn du damit nicht einverstanden bist, dann hol das Geld zurück und trete vom Kaufvertrag zurück

        Was ist das denn für ein Artikel? Ist es wirklich eindeutig, dass man ihn nicht für 2 Euro versenden kann, oder zumindest für 2,20 € als Maxibrief?

        Ich denke auch, dass die Kostenangabe, die er gemacht hat, bindend ist und würde jetzt im Einzelfall entscheiden, ob ich ihm entgegen komme, oder nicht. Aber er klingt ja ganz schön fordernd und hat nicht etwa entschuldigend und höflich nachgefragt, ob du bereit wärest, mehr zu zahlen, da er sich leider vertan hat....

        Ist der 1-Euro-Artikel überhaupt so viel wert, dass man € 4,10 für den Versand ausgeben würde?

        LG

        Hallo!

        Wenn der Verkäufer nun zuviel Versandkosten berechnet hätte, was wäre Deine Reaktion?

        Würdest Du das von Dir zuviel gezahlte Porto erstattet haben wollen, oder würdest Du Dir sagen, daß genau das bindend ist, was in der Auktion steht, auch wenn Du dabei 'Miese' machst?

        Allerdings: Rein rechtlich gesehen bist Du im Recht - aber moralisch? Mein Glück würde nicht von 2,10 Euro abhängen, wenn man mich bitten sollte, Porto nachzubezahlen. Zumal ich mir ziemlich mies vorkommen würde, wenn ich von dem Verkäufer auch noch verlangen würde, daß er Geld auf eine Auktion drauf legt.

        Aber ich denke, daß letztendlich der Ton entscheidend ist. Wenn der VK mich freundlich bitten würde - kein Problem. Kommt er allerdings frech daher, dann dürfte er mir die Ware ohne jegliche Portoerstattung zusenden.

        Viele Grüße
        Trollmama

      • Hi,

        ich würde sagen, es ist sein Fehler.

        Mir selbst ist es auch schon passiert, dass ich bei einem Buch den Versand zu niedrig angesetzt hatte.

        Das habe ich dann aber selbstverständlich mir selbst angelastet und in dem Fall sogar noch draufgelegt. Blöd, wenn einem sowas passiert, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, das dem Käufer anzulasten.

        VG lachris

        Hallo,

        mir ist das auch schon passiert. Der Verkäufer hat nach der Auktion in unhöflichem Ton mehr Versand verlangt. Ich bestand auf die vereinbarte Portokosten und bekam hinterher eine negative Bewertung.

        urbani

      • ich könnte mir das Geld auch zurück überweisen lassen."

        Meinst Du damit vom Verkäufer in dessen Einverständnis oder gegen dessen Willen?

        rechtlich gesehen musst du das was in dem bindenden Vertrag angegeben ist bezahlen und nicht was dem Verkäufer danach einfällt.

        Es ist ja jeden frei sich VORHER die MAße des zu sendenden Artikels auszumessen und Verpackung/Porto zu berechnen.

        HAb das auch mal selber als VK gehabt und die Differenz ohne was zu sagen selbst getragen, der Käufer war so nett wo er es gesehen hatte und hat angeboten das er die Hälfte von dem "zuwenig" auch tragen würde.

        Wo ich selber rummoser, ist wenn verischerter PAketversand angegeben wird und man die 6,90 für Post zahlt und es dann unversichert als Maxibrief ankommt.

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