Feiern? Gebt ihr euch da mühe?

    • (1) 27.08.12 - 19:16

      Hallo

      Ich muß das jetzt einmal fragen, wir feiern nicht so oft...bzw richten nicht so oft Feiern aus.
      In der Regel wenn etwas besonderes ist und den Geburstag meines Mannes weil der im August immer so schön nach Grillparty schreit. Aber wenn ich das mache also eine Feier ausrichten dann mit Herzblut.
      Mit Deko, Licht , Musik, ausergewöhnliches Essen, dekorierte Platten, gekühlte Butter in verschiedenen Formen... sowas halt.
      Und ich versuche auch immer das genug da ist.

      Und das was ich jetzt schreibe hört sich warscheinlich unheimlich versnobt an.
      Ich war auf einer Einschulungsfeier, da die am Donnerstag war gab es Mittagessen.
      Es gab Nudel mit Tomatensoße und davon wirklich wenig so das jeder ein Löffel Nudeln und ein kleine Kelle Soße hatte , Wasser, Apfelschorle und am Nachmittag für 19 Gäste und 3 Kinder einen Obstkuchen und lasst mich nicht Lügen 12 Minimuffins.

      Ich weiß einige werden wieder sagen es geht doch ums Kind nicht um die Esserei
      Aber ich denke immer wenn ich einlade dann in aller Konsequenz.

      Auch wenn einige meiner Verwandten einladen, die stöhnen immer schon vorher das sie Geburstag haben und das sie da keine Lust drauf haben und nur Kartoffelsalat und würstchen machen und wer damit nicht zufrieden ist soll wegbleiben.

      Auch das verstehe ich nicht, dabei geht es weder um den Kartoffelsalat oder die Würstchen, wenn kein Lust darauf habe wiso spreche ich dann die Einladungen aus?

      Wie ist das bei euch , hauptsache durch um die Etikette zu wahren oder wollt ihr das dann auch wirklich?

      Zottel

      • Hm, bei mir kommt das auf den Anlass und die Art der 'Einladung' an. Meine eigenen Geburtstage feiere ich in der Regel nicht. Aber ich halte nachmittags immer Kaffee und Kuchen bereit. Zu diesen Geburtstagen spreche ich auch keine Einladungen aus. Ich weiß aber natürlich, dass gute Freunde und Familie trotzdem kommen. Aber - dann eben nur zum Kaffee.

        Demnächst werde ich 35 (#schock) und das wird 'richtig' gefeiert. Von Anfang bis Ende. Das heißt, mit Einladungskarten, Partyservice, Deko und so weiter. Das empfinde ich dann allerdings nicht als Mühe, sondern als Vergnügen.

        • Hallo
          vielen Dank für deine Antwort, so ist das bei meinem Geburstag in der Regel auch ausser ich nulle dann fällt der von meinem Mann flach und meiner wird gefeiert.
          Dann gibt es Kaffe Kuchen und für die die übrig bleiben also Abends noch da sind bestell ich Pizza

          Zottel

      Hi,

      ich bin nicht so der Deko-Mensch.

      Ich brauch z.B. keine Servietten, wo es Küchentuchrolle auch tut.

      Aber man sollte schon drauf achten, das alle satt werden, und eine gewisse Auswahl sollte man auch haben. Also auch was für Vegetarier oder man sollte wenn jemand was nicht mag, oder Allergien hat, Alternativen parat haben.

      Wenn wir feiern sind es daher meist Mitbringpartys. Die einen kümmern sich um Salate, die Anderen um Kuchen, und wer nicht backen oder kochen kann, oder einfach keine Zeit hat, besorgt Getränke oder Knabberkram.

      Auch an Familienfesten haben wir aufgehört groß zu kochen. Da gibt es meistens kalte Lachsplatte oder Raclette. Schließlich gilt es zu feiern und nicht um stundenlangen Vorbereitungsstress.

      Aber um auf Dein Beispiel mit den Nudeln und Soße zurück zu kommen, dass ist schon krass.

      VG lachris

      • Hallo

        Gelegentlich bzw im Sommer feiern wir auch spontan Mitbringpartys...zu feiern ist ja auch immer ein Kostenfaktor. Und da ich meist auch Samstags arbeite fehlt mir da dann auch die Zeit fürs vorbereiten und ich hol dann die Getränke und in stressigen Zeiten gibts von mir dan einen Geldobulus und eine Freundin besorgt dann meinen Part.

        Mir geht es auch gar nicht darum Vorbereitungszeit zu sparen sondern eher um die Einstellung mir ist das alles lästig und deswegen halte ich das so einfach wie möglich.

        Zottel

        so machen wir es auch

        bei ca. 10 Allergikern/Unverträglichkeiten bei ca. 10 Personen ist es am einfachsten. So hat JEDER SICHER etwas zu essen und beim Rest findet sich auch etwas.

        Außerdem kommen wir auf diese Art viel öfter zusammen im Jahr, weil jeder gerne einlädt.
        Davor war es für den Gastgeber Stress pur und keiner hatte mehr wirklich Lust, überhaupt zu feiern.

        So ist es für alle entspannt und wir finden plötzlich viel mehr Gründe, die zusammen gefeiert werden könnten ;-)

    (7) 27.08.12 - 19:35

    Hi,

    ich nutze jede Gelegenheit, gut aufzutischen.

    Auch wenn mein Mann Arbeitskollegen am Abend mitbringe, probiere ich gerne neue Rezepte aus, die meine Kids nicht essen....endlich mal wieder Gelegenheit, was anders zu essen.#ole

    ABER bei einer Einschulung hat das Kind vielleicht das Essen ausgesucht.

    Sicherlich hätte es dann ausreichend etwas gegeben, einen Kindernachtisch und einen leckeren für die Erwachsenen.
    Am NAchmittag eher noch eine leckere Bowle, leckeres Eis.....irgendetwas für alle.
    Aber das schwierige ist dann immer, wenn das Kind sich was wünscht, dann reicht das oftmals auch für die Erwachsenen, sonst wird wieder alles viel zu viel augetischt.

    In Norddeutschland kenne ich die Einschlung richtig als Feier, in Süddeutschland hat es nicht solch einen hohen Stellenwert.....

    Grüße
    Lisa

    • (8) 27.08.12 - 20:03

      Hallo

      Ich koche auch recht gerne und versuche das gerne auch im ausergewöhnlichen...aber das muß ja nicht jeder.

      Hier in NRW ist das auch nicht so der Hype um die Einschulung, dennoch war diese Einladung sehr offiziell

      Text etwa so
      Ich würde mich sehr freuen wenn ihr an meinem Ehrentag teilnehmen würdet und mich in den neuen Lebensabschnitt begleitet. Leider können nicht alle an der eigentlichen Einschulung teilnehmen da die Plätze begrenzt sind, aber nach der Schule werden wir gemeinsam bei uns Feiern ...Adresse....Uhrzeit....
      Weil ich am nächsten Tag wieder zur Schule muß kocht meine Mama ein leckeres Mittagessen und dann gibt es noch Kaffee und Kuchen.

      Und ja du hast recht das Kind hat sich das Essen ausgesucht, hat dann aber nicht davon gegessen weil irgendetwas ekeliges in Soße schwamm und dann ein Stück Fleischwurst bekommen.

      Hätte mein Sohn sich Nudeln mit Tomatensoße gewünscht hätte er die auch bekommen ohne Frage, dennoch hätte ich drum herum noch Antipasti, Knoblauchbugette, Oliven evt noch eine andere Soße angeboten.
      Zottel

      • (9) 28.08.12 - 09:22

        Hi,

        "Hätte mein Sohn sich Nudeln mit Tomatensoße gewünscht hätte er die auch bekommen ohne Frage, dennoch hätte ich drum herum noch Antipasti, Knoblauchbugette, Oliven evt noch eine andere Soße angeboten."

        Siehste - ich hätte das nicht getan, aber bei mir wären trotzdem alle satt geworden. ;-) Vielleicht hat die Mutter auch einfach nicht die Erfahrung, für viele Leute zu kochen und hat sich verschätzt? genauso beim Kuchen - vielleicht wollten eigentlich weniger zum Kaffee trinken noch da sein und sie hat deshalb nur einen Kuchen gemacht (dann hätte man aber wohl noch einen beim Bäcker kaufen können)?

        Gruß
        Kim

        • (10) 28.08.12 - 16:52

          Hallo

          Ich verstehe schon was du sagen willst, ich verstehe auch das Argument das man sich verschätzt.
          Aber in diesem Falle waren es alles geladenen Gäste und selbst wenn von 19 Erwachsenen 10 gesagt hätten wir bleiben nicht zum Kaffee wäre eine Obstkuchen immer noch zu wenig gewesen und ich glaube einfach dafür reicht gesunder Menschenverstand ohne täglich für 20 Menschen zu planen.

          Es war die Entscheidung der Eltern die Gesellschaft hat sich zügig aufgelöst mir war einfach nur wichtig wie andere das Handhaben, ist es ihnen wichtig das die Gäste sich wohlfühlen oder ist es einfach nur eine lästige Pflicht.

          Zottel

      (11) 29.08.12 - 22:56

      Vielleicht liegt die Stärke der Gastgeber ja im Bereich der Kartengestaltung ;-)

      Haben denn alle Personen zugesagt?

      Manchmal ist es auch so, dass nicht alle bescheid geben und dann doch spontan (nicht) kommen. Das kann so manche Planung ins Wanken bringen. Gut, bei Nudeln koche ich dann rasch eben mehr, die habe ich immer zu Hause.

      Kuchen wird schwierig, den müsste ich morgens backen, aber wenn mehr vielleicht-Eingeladene spontan am Nachmittag noch kommen, ist Improvisation gefragt.

      Zusätzliche Sachen wie Baguette, Oliven und co. mache ich nicht. Außer ich weiß, dass jemand das Hauptgericht/Nachspeise nicht essen darf oder mag, aber dann versuche ich eher was zu finden, was ALLE mögen oder essen dürfen.

      Das kann auch gerne was einfaches sein. Das ist nicht nur bei mir so, sondern wir haben uns darauf geeinigt und nicht zu verkünsteln.

      Zumal wir uns das inzwischen sowieso aufteilen auf mehrere Personen.

      Auf manchen Feiern bin ich zwiegespalten: einerseits ist für jeden etwas dabei bei einer riesigen Auswahl, andererseits fühle ich mich auch undankbar, wenn ich zum dritten Mal auf die Oliven oder die Antipasti hingewiesen werde. Das macht mir ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht alles probieren möchte, wo sich der Gastgeber doch sooooo viel Mühe gemacht hat.

      Es kommt auch auf die Feier an. Je mehr Gäste, desto größer die Auswahl, finde ich ok. Da braucht man sowieso mehr, was eh nicht alles in einen Topf geht. Zumal das dann ohnehin die offizielleren (steiferen *hüstel*) Feiern sind.
      Bei einer Hochzeit würde ich nicht auf die Idee kommen Nudeln mit Tomatensoße als einziges Hauptgericht zu servieren. Auf einem Kindergeburtsag oder Einschulung allerdings schon.

      Bei kleineren Feiern reicht auch eine kleinere Auswahl.

      Für die Einschulung werden wir wohl ins Gasthaus gehen, wie bei mir damals. Dann muss ich nur die Gästeanzahl (und Vegetarier) sagen und das Menü durchsprechen. eine Vorspeise, eine Hauptspeise (entweder mit oder ohne Fleisch) eine Nachspeise und die Kalkulation der Menge übernimmt der Wirt #hicks so dass alle satt werden.

Ich möchte, dass meine Gäste sich bei mir wohl fühlen und hinterher sagen "Mann, was hatten wir nen Spass!"

Dafür mache ich alles, was erforderlich ist ;)
Also verschiedenes lecker Essen/Kuchen in auf allerjedensten Fall ausreichender Menge, stimmige Deko, unterschiedliche Getränke und Beschäftigung für die Kids.

Krieg ich das zeitlich nicht gebacken, feiere ich nicht, weil halbe Partys sind doofe Partys, finde ich.
Zuweilen macht aber auch schonmal wer nen Salat oder nen Kuchen, dann geht das schon.

Wenn schon denn schon...

Je nach Anlass lasse ich es schon richtig krachen - als ich noch in Wuppertal wohnte und viel Platz hatte habe ich einige Male Sylvester für unsere besten Freunde ausgerichtet.

Da gab es dann auch die große Tafel, fünf Gänge und die passende Deko. Da machen mir zwei Tage Arbeit auch nichts aus - ich mag es wenn dann alles stimmt.

Ich habe gute Freunde die "das" aber auch einfach nicht 'raushaben - die werfen quasi immer einfach irgendwas auf den Tisch (meistens genug und wenn man Glück hat passt alles zusammen), an Deko gibts dann eine Kerze oder nix. Servietten werden meist vergessen etc.
Aaaber - bei ihnen entschädigt die Stimmung dafür - denn an Spaß fehlt es nicht.

Momentan habe ich leider keinen Platz - da lade ich dann lieber draussen ein wenn es etwas zu feiern gibt.

Aber ja ich denke auch - entweder gern oder gar nicht.

LG, katzz

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