Die Fischerin und ihr Mann ... Ratschlag.

    • (1) 31.08.12 - 11:45

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      • Hallo,

        ich denke, das sind jetzt mal noch Urlaubsnachwehen, meinst Du nicht?

        Lasst mal ein paar Wochen ins Land streichen und dann redet Ihr nochmal ;-)

        LG

        Hallo,

        wenn mein Mann heute sagen würde, er möchte gerne nach Österreich oder Italien ziehen (diese beiden Länder waren schon mal im Gespräch), dann würde ich mit Freude ja sagen.

        Und das obwohl die Bindung an München und Bayern und meine Familie sehr stark sind.

        Meine Tochter ist sehr anpassungsfähig. Sie musste schon 2x die Schule und ihr persönliches Umfeld wechseln und ist daran gewachsen. Außerdem liebt sie die beiden genannten Länder genauso wie mein Mann und ich.

        Sicher ist es eine weitreichende Entscheidung, in ein fremdes Land zu ziehen, aber wenn Dein Mann da beruflich bessere Chancen hat, sollte man nicht von vorne herein ablehnen.

        Mach Dich doch mal kundig. Die nordischen Länder sind doch, wenn ich mich nicht täusche, gerade bei der Förderung von Kindern recht kompetent und es gibt sicherlich Organisationen, die Deine Fragen dazu beantworten können.

        Egal, wie Ihr Euch entscheidet, ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg dafür!

        GLG #klee

        Hallo,

        ich war diese Jahr auch ganz Toll im Urlaub und ja ich könnte mir vorstellen das ich wenn die Kinder aus dem Haus sind tatsächlich einen Ortswechsel in betracht ziehen könnte. Aber Urlaub ist nicht gleich dort leben.

        Aber: Wenn ich gerade ein Eigenheim bezogen hätte und es für mich und die Kinder sich gut entwickelt würde ich nicht das Land verlassen. Das finde ich recht kurzsichtig von deinem Mann.

        Aus meiner Warte ein klares Nein. Wobei das meine Sicht der Dinge ist

        Gruß
        Corinna

      • Hallo,

        hm, ich find's auch ein bischen schwierig, vorallem weil ja gerade fuer eure Kinder alles so gut laeuft.

        Hinzukommt ja einfach noch, dass es im Urlaub ja wirklich immer besser scheint, als es vielleicht im echten Leben ist.

        Ich bin kurz nach der Geburt meines Sohnes ins Ausland gezogen und fuer mich (bzw. uns) laueft auch nach Jahren alles super und ich bin froh, dass wir damals, trotz Baby, diesen Schritt gewagt haben.

        Bedenken haette ich in deinem Fall wegen der Sprache. Ich wuerde unter keinen Umstaenden irgendwohin ziehen, wo ich die Sprache nicht koennte bzw. nur basics. Das waere ein absolutues no-go fuer mich, denn dadurch wuerde ich mich komplett eingeengt fuehlen und auch sehr unsicher einfach.

        Ich seh das ja auch hier, es gibt so viele, die kaum Englisch koennen und da wird's im Alltag (geschweige denn im Job) sehr schwierig.

        Vielleicht findet ihr einen Kompromiss und dein Mann geht erst mal vor fuer paar Monate und dann sieht man weiter? Du muesstest halt dein Englisch und vorallem Norwegisch auf Vordermann bringen....
        Kinder gewoehnen sich mit Sicherheit schnell an einen Umzug, da haette ich nicht so Bedenken.

        Ich wuensch dir alles Gute....:)

        Liebe Gruesse aus Dublin,
        trickster

        Jedes Land ist (meistens) im Urlaub wunderschön und unkompliziert.

        Das heisst aber noch lange nicht, das es dasselbe ist, oder besser wäre als jetzt.

      • Hi.
        Ich denke, dass eigentliche Problem hast Du bereits erfaßt: Dein Man ist im Job unzufrieden...
        Und ich werde jetzt nicht sagen, dann soll er sich hier etwas anderes suchen, da ich durch meinen Schwager (gleicher Berufszweig inkl. auch grade mit Dr. beschäftigt) weiß, dass die Luft sehr dünn für einen "vernünftigen"Posten in Deutschland ist;-)
        Wie lange braucht er noch?
        Denn es wäre wahrscheinlich besser, erst die Arbeit fertig zu bekommen, um sich dann umzusehen - auch und grade im europäischen Ausland...
        Bis dahin hätte seine Idee Zeit, zu sacken und Ihr könntet dann in Ruhe Eure Möglichkeiten ausloten...
        Denn wie die anderen schon sagten - im Urlaub sieht vieles besser aus als der Alltag es nachher ist...
        Prinzipiell ablehnen würde ICH es aber nicht, da ich aber auch nicht sehr heimatgebunden bin und wenn sich die Möglichkeit ergäbe, dort auf "höherem" Niveau bzw zufrieden zu leben... Warum nicht?
        GlG, Locke

        Habe auch autistische Kinder....dies nur am Rande erwähnt.

        Nun ja, es ist die Idee, der Traum deines Mannes, oder? Dann soll er mal schön selber recherchieren wie das alles ablaufen könnte, welche Angebote es am neuen Ort für autistische Kinder gäbe, wie der Wechsel zu bewerkstelligen wäre.
        Wenn er das alles zusammen getragen hat, dann könntet ihr konkret und ernsthaft darüber reden. Nicht vorher, und nicht du musst für seinen Traum alles recherchieren und organisieren.

        Hallo,

        ich glaube, daß sind auch noch Urlaubsnachwehen bzw. liegt es daran, daß dein Mann unzufrieden im Job ist.

        Ich finde Norwegen auch sehr schön, aber ohne Sprachkenntnisse ist man denke ich aufgeschmissen.

        Als wir im Urlaub waren haben wir den Eindruck gewonnen, daß auch Norweger eine sehr "südländische Mentalität" haben können. Wir haben im Urlaub mit deutschen Auswanderern gesprochen, die Ihren Schritt nicht bereut haben nach fast 10 Jahren. Aber sie warten z.B. heute noch auf den Elektriker, der ganz am Anfang kommen sollte.
        Weil unser Hotel in Oslo überbucht war, wurden wir in ein 5 Sterne Hotel im Zentrum einquartiert. Das sah nicht so aus, wie man 5 Sterne in Deutschland erwarten würde. Das gleiche galt auch für die anderen Hotels, die wir hatten. Man ist da halt einfach etwas "entspannter". Wir waren überrascht, weil wir das so nicht erwartet hätten.
        Die Kinder der Einwanderer, mit denen wir gesprochen hatten, wollten auf keinen Fall zurück nach Deutschland. Die Förderung in den Schulen waren wohl ganz gut, Klassen kleiner usw.

        Wenn ich von außen eure Situation betrachtet, also Haus und Kinder mit Förderbedarf, keine Sprachkenntnisse, dann würde ich ganz klar sagen, machte das nicht.

      Hallo,

      ich würde das Gefühl, das sich nach einem Urlaub einstellt, sacken lassen.

      In einem fremden Land Urlaub machen und leben wollen (ohne die Sprache zu beherrschen) sind zwei unterschiedliche Schuhe, die ich mir persönlich nicht anziehen würde.

      LG
      Karin

      Hallo!

      Norwegen ist ein schönes Land - besonders, wenn man dort Urlaub macht. Aber es ist etwas ganz anderes, dort zu leben und zu arbeiten.

      Zunächst einmal muß Dein Mann norwegisch lernen, in Wort und Schrift! Gerade als Geologe muß er entsprechend korrespondieren können. In Norwegen ist es mittlerweile so, daß die Beschäftigten ihre Mails/Briefe selbst schreiben müssen. Schreiben lassen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Ebenso muß er die Leute auch verstehen können, wenn sie mit ihm am Telefon sprechen wollen. Kommt dann noch der Dialekt dazu und z. T. unverständliche Namen, fängt der Spaß erst so richtig an ;-)

      Bzgl. Deiner Kinder habe ich nicht so große Bedenken. In Norwegen gibt es eine wirklich gute Förderung, auch an den Schulen. Aber (!) wenn Deine Kinder regelmäßige Kontrollen (spezielle Ärzte, etc.) benötigen, dann müßt Ihr in die Nähe einer größeren Stadt ziehen, denn auf dem Lande gibt es kaum etwas. Und natürlich müßt Ihr entsprechende Wartezeiten einberechnen. Mal eben so zum Kinderarzt fahren, kannst Du vergessen.

      Viele Grüße
      Trollmama

      P.s.: Und nicht vergessen, in Deutschland die Zähne in Ordnung bringen zu lassen. In Norwegen müßt Ihr den Zahnarzt komplett selbst bezahlen (nur nicht für die Kinder). Und das ist teuer!

      ich kann eure liebe zu norwegen absolut verstehen. ich lebe nun seit 8 monaten hier und habe den schritt nicht bereut.

      bei mir war es allerdings ein wenig anders, ich habe meinen neuen mann kennengelernt und er lebt schon seit 6 jahren in norge. wir haben ein jahr lang den spagat einer fernbeziehung gemeistert und von anfang an war klar, ich werde mit den kids rübergehen.

      ich kann dir nur empfehlen, bereitet euch gut vor. ich hatte den vorteil, dass mein mann sehr gut integriert war. die kinder gehen seit anfang des jahres in schule und kindergarten und sie wollen auf keinen fall zurück. ich habe vorher einen norwegischkurs besucht und mich mit allem auseinandergesetzt. schon beim ersten besuch in norwegen habe ich mich in das land und die leute verliebt.

      ich würde an deiner stelle nochmal mit deinem mann reden. er sollte sein studium zuende bringen, sich einen job besorgen und natürlich ein haus oder wohnung. natürlich ist ein sprachkurs von vorteil, wobei man die sprache am besten durch learning by doing lernt, aber grundlegendes sollte da sein. was die kinder anbelangt, könntest du dich ja vorher auch genauer informieren. kinder sind hier auf jedenfall höchstes gut. dennoch einfach vorher informieren und eure freunde können euch sicher in vielen bereichen hilfreich zur seite stehen und euch informationen zu allem besorgen.

      ich kann nur sagen ohne job und grundkenntnisse in norwegisch würde ich diesen schritt nicht einfach so ins blaue tätigen. nichts geht über genaues überlegen und gute organisation.

      Ich hab auch ein autistisches Kind und glaub mir das wäre sicherlich nicht der Hit an Veränderungen für die Kinder. Ich weiß nicht wie deine damit umgehen könnten. Mal abgesehen davon, wie stünde es um die Förderungen für Autisten in diesem Land? Was zahlst du dann? Was übernimmt der Staat?
      Da wären mir meine Kinder wichtiger und daran sollte auch dein Mann denken!
      Ela

      Hallo,

      gut, *neu anfangen* muss man immer, wenn man einen Umzug in ferne Gefilde anstrebt, dass darf auch im Inland sein ;-)

      Ich würde diese Idee oder gar den Wunsch deines Mannes nicht unter Urlaubsverliebtheit verbuchen, aber ich würde mich auch nicht hinsetzen und sämtliche, für euch wichten, Punkte allein recherchieren, wenn ihm das wirklich wichtig ist, wird er dies mit dir machen, oder vielleicht auch einiges allein recherchieren (nicht regeln), denn diese Entscheidung müsst ihr natürlich zusammen treffen. Das Haus und alle anderen mittlerweile gut laufenden Dinge geben dir natürlich eine Sicherheit, die du bei einem Umzug nach Schweden nicht hättest. Ich kann das nachvollziehen, wir haben zwar kein Haus, aber eine Mietwohnung, die wir niemals wieder finden würden, deshalb haben wir vor zwei Jahren auch ein Jobangebot abgelehnt, was uns zwar mehr Geld in die Kasse gebracht hätte, aber dreimal soviel Miete für in etwa gleiche Konditionen wollten wir einfach nicht zahlen.
      Dass dein Mann zur Zeit an seiner Doctorarbeit schreibt finde ich prinzipell erstmal nicht als Hinderungsgrund, ein Umzug in der Größe ist doch auch von längerer Planungsdauer, spontan gibt es sowas doch nur bei den PrivatenTV-sendern.

      Ich wünsche euch ganz viel Gutes für die Zunkunft, dass ihr eure Entscheidung gut überlegt, aber doch die passende findet, die euch alle glücklich macht #klee

      LG Anita

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