Ärger mit GEZ..

    • (1) 05.09.12 - 17:30

      Hallo!

      Ich hab zur Zeit Ärger mit der GEZ. Ich soll Gebühren bezahlen, obwohl ich eigentlich befreit bin.
      Bei der Antragsstellung letztes Jahr ging wohl etwas schief.

      Ich bekomme immer zusammen mit meinem Bafög-Bescheid einen Extra-Bescheid für die GEZ. Den habe ich sofort da hin geschickt, als er ankam. Hab aber vergessen das Antragsformular mitzuschicken. (standen ja auch alle nötigen Infos auf dem Bafög-Nachweis).

      Es kam, wie es kommen muss: ich bekam nen Brief, dass ich den Antrag nachreichen soll. Hab ich auch getan - blöderweise ließ ich aber die gesetzte Frist verstreichen. So bekam ich einige Zeit später wieder einen Brief, dass der Antrag nicht bearbeitet werden könne, weil der Nachweis von Bafög-Bezug fehle.

      Ich hab dann ehrlich gesagt gedacht "Seid ihr blöd???" und mich nicht weiter drum gekümmert. Die hatten ja alles, was sie brauchten. Außerdem hatte ich alle Hände voll mit meinem Studium und meiner Schwangerschaft zu tun.

      Es dauerte dann ein paar Monate und dann trudelte eine Ablehnung meines Befreiungsantrages ein. Ich rief dort an und fragte, was das soll. Und die Frau dort meinte, dass ich Widerspruch einlegen sollte.

      Das wollte ich auch tun... blöderweise kam ich dann wegen vorzeitiger Wehen ins Krankenhaus und das Vorhaben geriet komplett in Vergessenheit.

      So. Und jetzt soll ich ein Jahr Gebühren nachzahlen.

      Ist doch dämlich... Denen liegt doch alles vor. Ich komme mir total veralbert vor.
      Jetzt schicke ich also einen Widerspruch hin und hoffe, dass die ihren gesunden Menschenverstand einschalten und mir die Gebühren erlassen.

      Klar wars blöd von mir die Fristen verstreichen zu lassen. Aber prinzipiell haben die doch alles, was zur GEZ-Befreiung nötig ist.

      Was meint ihr? Hab ich ne Chance, dass ich doch nicht zahlen muss?

      • Seltsam, dass manche Leute erst in die Hufen kommen, wenns ans Geld geht.

        Die GEZ ist ein nerviger Verein.
        Mir ging es im Studium ähnlich, jedes mal den Befreiuungsantrag eingereicht und dann nur noch Ärger.
        Ich hatte nichtmal eine Frist verstreichen lassen, hat alles gepaßt und trotzdem wolten sie ihn nicht akzeptieren, obwohl sich rein gar nichts geändert hatte.
        Manchmal habe och auch gedacht, es ist einfacher, man hätte sich nie anegmeldet.

        Nach ewigem hin und her kamen etliche Fragebögen und dann war das Thema endlich durch, hatte aber Monate gedauert.

        Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, daß du großen Chancen hast, schon wegen der Frist, aber probieren kannst du es ja.

        Normalerweise kann man bei den meisten staatlichen Institutionen bei verpassten Fristen eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen, wenn man aus tatsächlichen Gründen wie einem KH-Aufenthalt gehindert war, eine Frist einzuhalten.

        Lt. VK ist Dein Kind aber auch schon 7 Wochen alt und somit hast Du auch die Frist für die Wiedereinsetzung, die max. 2-4 Wochen nach Wegfall des Hindernisses beträgt, je nach Verwaltungsvorschrift, versäumt.

        Sieht also wirklich schlecht aus.

        Alternativ: Einen Antrag auf Erlass stellen, kann Erfolg haben, wenn Deine finanzielle Situation so schlecht ist, dass die Zahlung der ca. 212 Euro eine finanzielle Härte für Dich darstellen würde.

        LG

      • du solltest dich daran gewöhnen, dass man sich im Leben an gewisse Regeln und Fristen halten muss!

        Tut man das nicht, hat man den Salat!

        Guten Appetit#mampf;-)

        Was kann die GEZ dafür, wenn du nur die Hälfte der notwendigen Unterlagen verschickst und nach der Erinnerung auch noch die Fristen versemmelst? Der Fehler liegt doch eindeutig bei dir. Die GEZ hat nichts falsch gemacht.

        Ich denke nicht, dass die GEZ dir entgegen kommen wird. Versuchen kannst du es ja trotzdem mal.

      • Sorry, da bist du leider selber Schuld und wirst das auch bezahlen müssen. Ich musste auch schon für 6 Monate GEZ-Gebühren bezahlen, weil mein Bafög-Antrag einfach noch nicht bearbeitet war (das lag bei mir am Leistungsnachweis, ich hatte die Leistungen zwar erbracht, aber sie waren von den Dozenten nicht eingetragen und dann gibts auch kein Bafög - ein halbes Jahr lang!). Die GEZ ist da aber eigentlich recht kulant, sie haben mir damals auch einen Aufschub bis Ende Dezember gegeben, half mir nur nichts, weil ich ja keinen Bescheid hatte. Und auch bei Dir waren sie sehr kulant, haben Dich mehrmals angeschrieben und sind Dir auch ansonsten entgegengekommen. Ich glaube nicht, dass du da irgendeine Chance hast, drum herum zu kommen. Ist doch beim Bafög das gleiche: nur vollständige Anträge können bearbeitet werden und für die Vollständigkeit hat der Antragsteller zu sorgen!

        Viele Grüße,
        xandria

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