Vom Paten enttäuscht - was würdet ihr machen ?

    • (1) 13.09.12 - 21:51

      Hallo

      Ich würde gerne mal wissen, wie ihr in folgender Situation reagieren würdet:

      Meine Tochter hat 2 Patenonkel. Beide wollten ihr nun vergangenes Wochenende zur Einschulung einen Hausaufgabentisch (den von Lidl) schenken. Der eine Patenonkel, er ist mein Bruder, hat den Tisch besorgt und abgemacht war, daß sich beide den Kaufpreis teilen, also für jeden ca. 50,- Euro.

      Nun die Feier war sehr schön, wir waren zur Kirche, es gab die 1. Schulstunde mit Fotos und anschließend war ich mit allen Gästen - ich, Tochter, Oma & Opa, beide Patenonkel mit Partnerin - schön essen und anschließend zum Kaffee & Kuchen zu uns geladen. Nach dem Essen bei uns zuhause haben beide Paten meiner Tochter dann den Tisch geschenkt mit den Worten "Ist von beiden Paten".

      Der eine Pate hat dann knapp nach dem Kaffee & Kuchen die Feier verlassen, er hatte keine Zeit mehr, denn es juckte ihn in den Fingern seine neue PS auszuprobieren mit sämtlichem Zubehör die er sich tags zuvor für 200,- gekauft hat. Ich fand das etwas enttäuschend, aber nun gut.

      Kurz darauf erzählte mein Bruder mir dann in einer ruhigen Minute, daß er den Tisch gekauft hat und der andere Pate sich bis heute nicht mit einem cent beteiligt hat weil er im Moment knapp bei Kasse ist. Ich finde das ganz schön dreist. Er kommt zum mitfeiern, geht schick mit essen und spielt einfach vor, daß er das geschenk mitgekauft hat, obwohl dem ja gar nicht so ist. Mein Bruder wollte dies auch während der Feier nicht klar stellen, um eben keinen Streit hervor zu rufen und um meiner Tochter den Tag nicht zu verderben.

      Ich bin echt enttäuscht. Mal ehrlich, 200,- für PS sind drin, aber Geld hat er nicht um sich an dem Geschenk zu beteiligen ?? Was würdet ihr machen ? Nichts un abwarten ob der Pate nochmal sich dzu äußert ? Ihn drauf ansprechen ? Bin ehrlich ziemlich sauer und da er sich auch absolut nicht kümmert, wr ich echt am überlegen, die Patenschaft aufzulösen. Aber das ist ja auch für meine Tochter enttäuschend. Ich brauch mal eure Meinungen bitte.

      Gruß cassandra

      • Hallo,

        meine Meinung: Das ist das Problem deines Bruders. Er muss sich SEIN Geld holen.
        Sollte das Gespräch zufällig irgendwann mal auf den tisch kommen und der 2. Pate hätte immer noch nicht bezahlt, könnte ich mir einen Kommentar allerdings nicht verkneifen.

        vg, m.

        Damit hat du nichts zu tun.
        Das geht nur deinen Bruder etwas an.
        Anstelle deines Bruders hätte ich dir das gar nicht erzählt.
        Vielleicht hat der andere Patenonkel zwischenzeitlich schon gezahlt.

        >>>Mal ehrlich, 200,- für PS sind drin, aber Geld hat er nicht um sich an dem Geschenk zu beteiligen <<<
        Halte doch erst mal den Ball flach, vielleicht hat er das an dem Tag nur vergessen.

        • Nein er hat das nicht vergessen, er hat meinem Bruder ja an dem Tag noch ne sms geschickt, wo drin stand, daß er kein Geld mehr hat für ein Geschenk.

          und nein er hat definitiv noch nicht bezahlt

              • Siehste, dein Bruder hätte es für sich behalten sollen, so gut müsste er dich kennen, dass du da jetzt ne Welle drau macht. Ist der andere Pate noch recht jung? War nicht gut, diese Nummer, aber er ist doch zahlungswillig, denke ich, wenn er wieder Geld hat.

                • Naja er ist Mitte 30 .... und nein er will und kann und möchte nicht zahlen, daß hat er zumindest gesimst ....

                  Klar mach ich ne Welle ... lach ... ich hasse es wenn mich jemand anlügt ....

                  " und nein er will und kann und möchte nicht zahlen, daß hat er zumindest gesimst ...."

                  Gegen wir mal davon aus, dass deine 3.Version über die Zahlungsunwilligkeit des anderen Patenonkels stimmt. Wofür musst du hier dann noch nachfragen, wie du reagieren sollst?

                  Ein Mensch, der einer mir nahe stehenden Person zusichert, ihr 50 € für ein gemeinsames Geschenk zu zahlen, sich dann als edler Schenker darstellt und danach sagt, er wird auf keinen Fall und niemals zahlen, wäre für mich gestorben.

                  Das grenzt ja schon an Betrug (vielleicht nicht juristisch, aber moralisch). Und das ist völlig unabhängig von irgendwelchen Playstations, ob er sich auf eure Kosten satt gegessen hat, die Feier frühzeitig verlassen hat, etc.

                  Und wenn das so stimmt, dass der andere Patenonkel gesagt hat, dass er seinen Anteil nie bezahlen würde, dann würde ich an deiner Stelle dein Kind über das Verhalten dieses Onkels aufklären, damit dein Kind den Kontaktabbruch nachvollziehen kann.

                  Deinem Bruder solltest du anbieten, dass du ihm die ausstehenden 50 € bezahlst.

                  LG,
                  J.

                  • "Deinem Bruder solltest du anbieten, dass du ihm die ausstehenden 50 € bezahlst"

                    Warum?

                    • Weil der andere Patenonkel mutmaßlich ein Freund der TE ist und nicht der Freund des Bruders.

                      Wenn einer meiner Freunde meinen Bruder (oder andere mir nahestehende Personen) um 50 € bescheißt, würde ich mich für diesen Betrug verantwortlich fühlen.

                      Im Fall der TE ist es so, dass es um ein Gemeinschaftsgeschenk für IHR Kind geht, und ihr Bruder sicher nicht vorhatte, ein 100 € Geschenk zu machen.

                      Mir wäre es auf jeden Fall unangenehm, jemanden quasi ein 100 € Geschenk für mein Kind aufzuzwingen, aber das kann jeder sehen wie er will.

                      Meine Einstellung gilt natürlich nur für den Fall, dass sich der andere Patenonkel als "Betrüger" herausstellt und nicht vorhat, jemals seinen Anteil zu bezahlen, so wie es die TE formuliert hat.

                      (Ich kann das zwar nicht ganz glauben, weil ich den Nutzen aus der Sache für den Patenonkel nicht sehe, aber ich kann ja nur darauf antworten, was die TE schreibt.)

                      • Ich halte Version 3 jetzt eher für die übliche Urbia-Argumentation bei zuviel unbequemen Antworten :) aber selbst dann bleiben doch beide Patenonkel mündige Bürger, die das sicher selbst untereinander so abgestimmt haben und jetzt auch die Konsequenzen tragen können.
                        Wenn es allerdings im Vorfeld so gelaufen ist, dass seitens der Eltern des Kindes dieses große Geschenk praktisch "zugeteilt" wurde und somit die beiden in die Situation "gedrängt" wurden, hätte ich an Stelle der TE jetzt wohl auch ein schlechtes Gewissen und das Bedürfnis, den Paten zu entlasten.
                        Ansonsten hab ich keine Ahnung, was ich täte, wenn meine Schwester Freunde von mir abzocken würde....das wird sie aber mit größter Wahrscheinlichkeit auch nicht tun :)

                        LG

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