Arbeitet jemand als Lektor?

    • (1) 15.09.12 - 13:19

      Hallo,

      ich habe eine Frage an alle Lektoren unter uns (oder auch Autoren).

      In den vergangenen Monaten habe ich an einem Jugendbuch geschrieben, die ersten Testleser aus dem Bekanntenkreis (Freude habe ich absichtlich ausgeklammert bzw. nicht gewertet) waren recht angetan und ich bin nun bereit, das Manuskript an einen Verlag zu schicken. Verlage habe ich rausgesucht, zumindest die, in deren Programm mein Manuskript passen würde. Soweit ist alles also gut.

      Wie man ein Exposé erstellt, habe ich mir auch herausgesucht und herausgearbeitet. Steht also nur noch das Anschreiben an - nur wie mache ich das und wie errege ich die Aufmerksamkeit des Lektors?

      Auf viele Veröffentlichungen kann ich nicht zurückblicken - 2 Veröffentlichungen in Anthologien (in Folge von Wettbewerben) und ein Dreivierteljahr Journalismusarbeit auf einer mittlerweile eingestellten lokalen Nachrichtenseite. Dennoch möchte ich das erwähnen, um zu zeigen, dass ich durchaus bereits geschrieben habe.

      Der Lektor fragt sich ja beim Lesen: "Warum sollte ich Frau Phoenix' Manuskript überhaupt lesen?", und irgendwie muss ich mich anpreisen. Ich kann nun aber nicht platt schreiben: "Weil ich gut bin und gelesen werden will." Zu zurückhaltend möchte ich mich auch nicht geben - denn ich bin von meinem Manuskript überzeugt. Ich wage zu behaupten, dass der Lektor seine Zeit nicht mit meiner Leseprobe nicht vergeudet. (Gut, das glauben alle Autoren.)

      Vielleicht kann ja der eine oder andere aus dem Nähkästchen plaudern, was ihn ansprechen würde und wie ich mein Anschreiben verfassen könnte.

      Außerdem weiß ich bei der Biographie nicht, wie ich sie genau verfassen soll. Lebenslauf oder Text? Ich tendiere zu letzterem, sofern nicht explizit um einen Lebenslauf gebeten wird.

      Hach, ich mache es mir in dem Punkt einfach so schwer. Es liegen schon vier Manuskripte in der Schublade, die ich noch nie abgesendet habe, weil ich noch nicht zufrieden war. Aber jetzt bin ich wirklich davon überzeugt, dass es mit der Veröffentlichung klappen kann. Und diese Chance möchte ich nicht vertun - ich möchte nicht die nächste Christine Nöstlinger werden, aber schon als Kind träumte ich davon einmal Schriftstellerin zu sein.

      Über Antworten und Tips freue ich mich sehr - gern auch per PN.

      Danke und viele Grüße,

      Phoenix.

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