geblitzt-Fahrerermittlung-Aussage verweigern-hat jemand Erfahrungen damit?

    • (1) 20.09.12 - 19:42

      Hallo,

      ich hoffe mir kann jemand helfen.

      Mein Mann ist auf der Autobahn (Baustelle) geblitzt worden, das Auto ist auf mich gemeldet.

      Nun kam Post zu mir, ich sollte den Fahrer bekannt geben.
      Bei Ehegatten, Verlobten und Verwandten darf man die Aussage verweigern.
      (im Internet hab ich berechnet, das es sich wohl um 70€ und einen Punkt handelt)

      Das Gesicht ist auch kaum erkennbar, da das Navi genau davor hängt..

      Weiß jemand, wie es weitergeht, wenn ich die Aussage verweigere oder sage, ich weiß nicht, wer gefahren ist?

      Dabei steht ja, das es dann sein kann, das ich ein Fahrtenbuch führen müsste.. Aber wie oft passiert das tatsächlich?

      Ich hoffe auf echte Antworten, die mir weiterhelfen und nicht auf solche, die mich belehren, wir sollten zu unserer Schuld stehen..

      #danke

      • Wegen einem Punkt und popligen 70 euro würde ich das Spiel nicht spielen.

        Allerdings solltest du sicher sein, dass kein Fahrverbot droht.

        Gruß

        Manavgat

        Hallo,

        "Ich hoffe auf echte Antworten, die mir weiterhelfen und nicht auf solche, die mich belehren, wir sollten zu unserer Schuld stehen.."

        Du meinst jetzt echt, dass Du Antworten bekommst, wie Du Dich aus der Sache rausreden kannst?

        Ich hoffe Du bekommst keine.

        Ich weiß, dass wolltest Du nicht hören.

        Gruß
        Barzo

          • aha.

            Aussage a) "Mein Mann ist auf der Autobahn (Baustelle) geblitzt worden, das Auto ist auf mich gemeldet"

            Aussage b) Weiß jemand, wie es weitergeht, wenn ich die Aussage verweigere oder sage, ich weiß nicht, wer gefahren ist?

            Sie weiß, wer gefahren ist.

            Es kommen genug Menschen auf der Autobahn um, die Geschwindigkeitsbegrenzung kommt nicht von ungefähr.

            Sie hat im Übrigen auch die Möglichkeit bei Schuldeinsehen das Knöllchen ohne Widerspruch zu bezahlen

              • mal anderstrum : was ist denn daran rechtens, zu behaupten, nicht zu wissen wer gefahren ist wenn man weiß wer es war?

                • Sie will nicht behaupten, es nicht zu wissen, sie will nur die Aussage verweigern.

                  (9) 20.09.12 - 20:31

                  Die Frage ist was Du unter "rechtens" verstehst?

                  Müsste es um rechtens zu sein ausdrücklich erlaubt sein die Unwahrheit gegenüber der Bußeldstelle zu behaupten?

                  Oder reicht hierfür, dass es nicht verboten ist?

                  • Unter "rechtens" verstehe ich "rechtens".

                    Und "Aussage verweigern" ist nicht "die Unwahrheit sagen", sondern "gar nix sagen" #kratz

                    Lies noch mal das Ausgangsposting!

                    Die Frage ging doch gar nicht an dich.

                    Das Aussage verweigern "rechtens" ist, dürfte wohl unstreitig sein.

                    Zur Bußgeldbehörde zu sagen "ich weiß nicht wer es war" wäre aber unstreitig die Unwahrheit sagen.

                    Die Frage ist aber, ob das "nicht rechtens" wäre oder nicht?

                    • "Die Frage ging doch gar nicht an dich."

                      Ja, sorry, hab mich verguckt ;-)

                      Unwahrheit sagen ist natürlich nicht rechtens. Allerdings muss sie das ja gar nicht, wenn sie sich auf ihr Aussageverweigerungsrecht beruft. Ob das in diesem Fall sinnvoll ist ...

                      • Die Frage war schon ernst gemeint.

                        Ist hier die Unwahrheit sagen "nicht rechtens"?

                        Was wird hier unter "rechtens" verstanden?

                        Sollte in Fragen wo es eindeutig um Gesetze und rechtliche Vorschriften geht "rechtens" nicht streng daran orientiert sein?

                        Mir scheint viele meinen hier mit "rechtens" rein moralische Erwägungen.

              (16) 21.09.12 - 09:03

              Sie will doch gar nicht falsch aussagen, sondern überlegt, vom Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch zu machen.

              Gruß,

              W

        (17) 20.09.12 - 23:01

        Warum solte sie die Strafe für etwas auf sich nehmen,dassie nicht getan hat ? #kratz

        (18) 21.09.12 - 12:46

        "Sie weiß, wer gefahren ist."

        Die Aussage kann sie trotzdem verweigern. Sie muss nicht sagen, wer gefahren ist...selbst wenn sie es weiß. Dafür ist das Zeugnisverweigerungsrecht gedacht.

        (19) 22.09.12 - 15:39

        Aber nicht bei Punkten. Die kann sie nicht für andere übernehmen - und ob MÄnnlein oder Weiblein gibt das Photo ja vielleicht sogar her.

        Dass sie einfach die Punkte von ihrem Mann (bzw. einem x-beliebigen Fahrer, dass es ihr Mann ist weiß ja noch niemand) übernimmt ist nicht zugelassen.

        Wenn es um eine Ordnungswidrigkeit geht - also Parkknolle, oder eben weniger schnell zu schnell o.ä., dann ist das so wie du sagst - wenn der, auf den das Auto zugelassen ist zahlt ist die Sache erledigt und man muss nicht angeben, wer gefahren ist (hatten wir auch schon mal - unser Auto war schon immer auf mich zugelassen ;-)) - aber eben nicht bei Punkten und/oder Fahrverbot.

        Viele Grüße
        Miau2

Hallo

Ich werde meinen Mann jetzt gleich anrufen(arbeitet auf dem Ordnungsamt und kennt sich damit aus).Soll ich den letzten Satz von dir einfach weglassen???#augen

lg Sandra

Ist nicht wahr#augen

Hallo,

ich würde es nicht machen. Zahlt die 70€ und dein Mann bekommt einen Punkt...fertig. Man sollte schon dazu stehen, find' ich.
Ich vermute auch, dass du bei Verweigerung am Ende den Punkt kassierst oder noch mehr zahlen musst.
Ich wurde auch geblitzt...ganz böse kurz vor einem 70 Schild mit 74km/h. Abzgl. der drei km/h Toleranz lag ich dann bei 21km/h zu viel und somit genau einen km/h über der Grenze zum Bußgeld. Ja, da habe ich Widerspruch eingelegt, weil ich anfangs nicht wusste, wo genau sie mich geblitzt haben (fahre eigentlich nicht schnell) und ob die mich nicht doch veräppeln wollen (hier ist bekannt, wie leer die Kassen im gesamten Kreisgebiet sind). Habe dann aber alles detailliert zugeschickt bekommen und musste dann wohl oder übel hinnehmen, dass ich schon 10m vor dem Schild bei 74 war - mich hat das Ganze erstmal 90€+ einen Punkt gekostet, dazu dann aber noch ein Aufbauseminar für Fahranfänger...nochmal400€ dazu.

Ach so...Probezeit verlängert sich dadurch automatisch auf vier Jahre.

Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort - und schuld bin ich selber. Das muss ich jetzt halt ausbaden und ich bin der Meinung, dass dein Mann das auch kann.

  • "dass ich schon 10m vor dem Schild"

    Das ist echt blöd gelaufen. Ich bin so ähnlich kurz vorm Ende der Probezeit durch die berüchtigste rote Ampel in der Stadt durch und habe auch ordentlich geblecht, Verlängerung inklusive. na ja, selber schuld.

    Meine Schwiegermutter behauptet, man dürfe nicht geblitzt werden bis 200 m nach dem Schild (sprich man müsste 70 km/h 200 m tief im Ort dulden) Mein Führerschein ist frischer ;-)

    LG

    Das kann er, aber warum sollte er das tun, wnn er aus der Sache auch anders rauskommt ? ;-)

Wenn du die Aussage verweigerst können die sich schon denken dass in deinen eigenen Reihen gesucht werden muss. Auch wenn das Foto unscharf ist, wird ermittelt wer auf dem Foto zu sehen ist.
Hab es selbst erlebt dass in unserer Nachbarschaft "ermittelt" wurde. Die gehen rum und fragen wer die Person auf dem Foto kennt.

Zahlt und gut is. Könnte euch eine Menge weiteren Ärger ersparen #cool

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