Ich halte meinem Mann den Rücken frei ...

Hallo,

diesen Ausspruch "Ich halte meinem Mann den Rücken" frei, damit er seinem Vollzeitjob nachgehen kann, hört man immer wieder. Und ich frage mich dann immer wieder:

- Wie sieht das aus, dieses "Rücken freihalten"?
- Wie schaffen es Männer/Väter, deren Frauen auch arbeiten gehen - vielleicht sogar auch Vollzeit -, trotzdem ihren Vollzeitjob auszuüben? Wer hält diesen Männern den Rücken frei?

Gruß,

B.

Und wird das wieder so ein Thread, bei dem Hausfrauen über berufstätige Frauen herziehen und umgekehrt?

Hallo,

ein Angeberspruch finde ich.#augen
Damit wollen Männer und auch die Frauen ausdrücken, dass der Mann "einen anspruchsvollen, sehr arbeitsintensiven, anstrengenden und "gut bezahlten") Job haben.
und nun wirklich für die alltäglichen banalen Dinge#schrei#baby#putz#koch usw. keine Zeit mehr finden.

Gruß

Anne#herzlich

Das stimmt!

ich habe da noch nie drüber nachgedacht, aber es ist tatsächlich ein Spruch von Arztgattinnen oder Managerehefrauen etc.

Von Frauen von Bauarbeitern oder Sachbearbeitern hört man das selten.

Hm, keine Ahnung, was damit gemeint ist!

Vielleicht ist damit gemeint, dass er sich voll und ganz auf die Karriere konzentrieren kann, sie daheim alles putzt, wäscht, seine Hemden bügelt, damit er, wenn er heimkommt, sich nur noch an den Tisch setzen muss zum Essen? Und danach sich ausruhen???? Jedem das seine, aber für mich wäre das auch nicht die Erfüllung meines Lebens! Aber wem es gefällt, für die ist es ja schön!

Ich halte meinem Mann also "nicht den Rücken frei"! Aber ehrlich gesagt, denke ich da auch an mich, ich möchte unabhängig bleiben! Wer garantiert einen auch, dass eine Ehe ewig hält? Niemand! Selbst die beste Ehe kann auseinander gehen! Und dann stehen leider die Frauen immer am dümmsten da, die immer alles für ihren Mann getan haben und nicht auf sich und ihr Arbeitsleben geschaut haben! Nach Jahren ohne Job hat man es dann sehr schwer, wo eingestellt zu werden! Mir tun diese Frauen dann schon sehr leid, denn die Männer, für die sie jahrelang alles getan haben und ihnen den "Rücken frei gehalten haben", denen ist es doch dann egal, was aus der Frau wird, wenn sie eine Neue haben!

So definiere ich diese Wort!

Liebe Grüße

Hallo,

genau so einen Fall habe ich gerade im Kolleginnenkreis. Der Mann verdient sehr, sehr gut und hat sich in all den Jahren um nichts gekümmert. Wirklich nur um seine Karriere. Das auch noch in einer anderen Stadt. Er war nur unregelmäßig mal an den Wochenenden zu Hause. Meine Kollegin ist auch die ganzen Jahre arbeiten gegangen und hat sich zusätzlich komplett um alles was die Kinder anging gekümmert. Sie war auch diejenige, die immer zu Hause bleiben musste, wenn die Kinder krank waren. Da der Mann sehr gut verdient hat, konnte sie verkürzt arbeiten. Ich glaube, es waren 20 h in der Woche.

Das ging so lange gut, bis der Mann eine Kollegin kennen und lieben lernte. Er hat sich von meiner Kollegin getrennt.

Jetzt steht sie da und muss wieder Vollzeit arbeiten. Was eigentlich nicht so schlimm ist. Das Schlimme an der Sache, was sie so ärgert ist, dass sie die ganzen Jahre nur so wenig in die Rentenkasse eingezahlt hat, dadurch das sie immer nur ein paar Stunden gearbeitet und sich dann um die gemeinsamen Kinder gekümmert hat, während er das Geld scheffelte. Ganz übel in dem Fall ist noch, dass die beiden nie geheiratet haben. Die Hochzeit sollte irgendwann mal stattfinden, wenn der Mann Zeit dafür gehabt hätte.

Dumm gelaufen, kann ich da nur sagen. Mir tut sie leid.
LG, Cinderella

Hallo Cinderella!

Danke, dass du verstehst, was ich meine! In meinem Umfeld bringt man mir wegen dieser Meinung nicht viel Verständnis entgegen!

Wenigstens aber war die Kollegin so schlau, und ist nicht jahrelang "nur" daheim geblieben! Sie ist ja wenigstens in ihrem Job geblieben und nicht, wie so viele, nach Jahren total "weg vom Fenster"!
Klar, bei ca. 20 STd geht wenig in die Rentenkasse ein (ist bei mir z.Z. auch so), aber wenigstens kann sie jetzt in ihrem Job mehr arbeiten und muss nicht irgend etwas absolut Unterbezahltes machen!

Nur, viele bleiben jahrelang ganz zu Hause! Wenn denen dann das passiert, was leider deiner Kollegin passiert ist (und mir, dir und allen anderen ebenso passieren kann), dann bekommen die nach jahrelanger Abwesenheit in ihrem Beruf keine Stelle mehr!

Ich bin ein Jahr daheim geblieben, eigentlich auch schon zu lange, da sich in jedem Beruf innerhalb eines Jahres schon so viel ändern kann! Arbeite z.Z. auch nur Teilzeit, aber ich verliere wenigstens nicht "den FAden" und kann, im Falle des Falles in meinem Beruf wieder Vollzeit arbeiten!

Aber genau das wollen leider viele nicht verstehen! Ich hoffe, deine Kollegin bekommt alles gut auf die Reihe und kann wieder glücklich werden kann! Ich wünsche ihr alles Gute!

LG Kittycat

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Hi.

Ich denke, dass mit "ich halte ihm den Rücken frei" gemeint ist, dass er sich nicht um die Betreuung des Kindes im allgemeinem aber auch im Krankheitsfall kümmern muss.

Mein Partner und ich arbeiten beide Vollzeit. Und in unserem Fall hält uns der Kiga dafür den Rücken frei.

Wird das Kind allerdins krank, muss mein Partner ebenso oft zuhause bleiben wie ich. Ich seh es garnicht ein, dass ich ständig diejenige bin, die daheim bleiben "muss".

Manchmal hält uns die Oma aber auch im Krankheitsfall den Rücken frei. Dann können wir beide gehen ;-)

LG,
Enelya

Hallo,

Mutti hält Haus und Kinder in Ordnung und der Herr hat Zeit für Karriere und Hobbys.

Dumm ist dann bloss, wenn Mutti auch noch arbeiten gehen muss und Haus und Kinder von ihr zusätzlich gestemmt werden müssen.

GLG

Hallo,

Wie lustig. Vermutlich haben wir gerade den gleichen Beitrag gelesen ;-)

Ich überlege da auch immer, was das nun eigentlich bedeuten soll. Ehrlich gesagt kenne ich keinen Man, dem man - in welcher Form auch immer - den Rücken frei halten müsste, damit er "Karriere" machen kann.

Männer gehen doch ganz anders ans Leben heran. Wenn die Frau nicht zu Hause wäre oder gar nicht vorhanden, würden sie die Dienstleistung eben kaufen. Haushaltshilfe, Kinderfrau, Wäscheservice. Oder Abstriche in der Haushaltsführung machen.

Ich glaube ebenfalls, es ist eine Schutzbehauptung mancher Frauen, weil sie das Gefühl haben, sich rechtfertigen zu müssen, wenn sie das klassische Rollenmodell leben.

Ähnlich ist der aufwertend klingende Begriff "Familienmanagerin".

Frau braucht's fürs Ego.

Aber vielleicht erlangen wir hier ja noch ausführliche Aufklärung dazu ;-)

Liebe Grüße

Litha

ich habe natürlich nicht die interpretationshoheit fürs "rücken frei halten" aber ich kann dir vielleicht kurz erzählen, was es für mich bedeutet

Mein Mann und ich hatten beide bevor wir Kinder bekamen Jobs in denen wir recht flexibel sein mußten.
Am abend zu erfahren, daß ich die nächsten 24 oder 48 stunden nicht zur verfüng stehe (oder noch länger) war nicht ungewöhnlich, am abend einen termin am nächsten tag 800km weiter auszumachen ganz normal für meinen mann

es war uns beiden klar, daß wir mit Kindern nicht mehr beide diese flexibilität haben werden.

wir haben uns also für ein modell entschieden, in dem ich in den meistne fällen diejenige bin, die "den rücken" frei hält.
also in den zeiten, in denen mein mann auswärts ist, muß er sich hier um nichts kümmern.
ich muß dann also termine absagen oder verschieben, kann nicht so spontan sein (und habe daher auch einen andenre job) und bin immer ansprachpartnerin falls mit den kindern etwas ist (krank, muüssen früher aus dem kiga abgeholt werden, babysitter springt in letzter minute ab...)
meine termine, die ich also anbiten kann, sind begrenzt

umgehekrt hält mein mann dann in der zeit, in der er zu hause ist mir "den rücken frei"- ich kann dann also dsa hany ausmachen, kann mich voll auf die arbeit konzentrieren ohne bedenken zu haben, daß ich gleich auf plan b oder c zurückgreifen muß

ich merke den unterschied deutlich, ob mein mann zu hause (arbeitet) und ich also beruhigt und voll und ganz bei der sache sein kann oder ob ich immer im hinterkopf habe (oh, kindergarten macht gleich zu, ich habe noch eine fahrt von 45 minuten vor mir, hoffentlich ist kein stau, hoffentlich bin ich jetzt hier pünktlich, jetzt muß ich gleich unterbrechen, früher aus dem termin mich verabschieden....)

ich fühle mich erheblich freier, wenn ich weiß, daß mein mann die kidner holt, daß sie gut betreut sind, daß da jemand anders ist, der sich in der zeit, in der ich arbeite um alles kümmern kann, statt noch schnell auf dem weg zum kindergarten einzukaufen, den autofritzen anzurufen und dann wieder kurz vor knapp zu kommen

Ich finde, du hast das sehr schön erklärt.:-)

"Den Rücken freihalten" heisst im Grunde ja nichts anderes als "Arbeitsteilung".

Wenn man es bildlich erklärt, wird es sogar noch einleuchtender:

Zwei Soldaten werden im Krieg von der Einheit getrennt, finden sich zu zweit in irgendeinem Graben wieder und werden von beiden Seiten beschossen. Der eine schiesst also nach vorne und der andere wehrt Angriffe von hinten ab. Hält ihm den Rücken frei.

Redewendungen leicht gemacht:-)

Naja, vielleicht etwas blutrünstig, aber was solls...

Grüsse

serdes

dachte ich mir doch, daß das aus so einem zusammenhang kommt- war nur zu faul nachzusehen:)

aber seit ich jedes zusammentreffen mehrer leute, die mich nicht gut kennen mit den worten beginne:
"ich werde mein handy anlassen, weil ich für immer erreichbar sein muß, falls etwas mit einem meiner beiden kinder ist"
weiß ich, wie schön und angenehm es sein kann, einfach das blöde ding in einem wichtigem gespräch ausschalten zu können ohne sich ständig sorgen machen zu müssen.

oder am abend ganz entspannt sagen zu können: "du, morgen wirds übrigens später bei mir, ich hab noch..."
ohn mich ans telefon klemmen zu müssen und notfall plan c anzurufen und zu versuchen, ds Iiiiirgendwie hinzubekommen..

und ic hglaube, da mein mann ebenfalls beide seiten kennt, geht es ihm ähnlich, wenn er sich in der zeit, die "ihm gehört" voll und ganz auf seine sachen konzentrieren kann

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wenn ich mich nicht um Kinder und Haushalt kümmern würde, dann müsste es mein Mann tun. So einfach ist das.

Wer hält wem den Rücken frei, wenn beide berufstätig sind?#kratz

dann muss einer Abstriche machen, oder man bekommt einfach keine Kinder ;-)
Dann hat man das Problem ja nicht...

wir haben uns das übrigens gründlich überlegt wie wir das managen, bzw. wer für welche Dinge zuständig sein wird. Wir nennen das Arbeitsteilung.

Nichts desto trotz gehe ich meinem Beruf nach - wenn auch nicht in dem Umfang wie es vor de Geburt unseres Sohnes der Fall war.

Viele Grüße
Flammerie

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Hallo,

das kann meiner Einschätzung nach alles und auch nichts bedeuten. Meine Mutter hat das auch immer gesagt und meinte damit Haus und Kinder versorgen. Die Familienbuchhaltung blieb jedoch an meinem Vater hängen. Andere meinen damit, dass sie wirklich nur die Alltagssorgen fern halten (Papa wird nicht angerufen, nur weil sich Junior in der Schule gekloppt hat, oder die Toilette zuhause schlecht abläuft) und wieder andere machen das Full-Service-Programm am besten morgen noch mit raus gelegtem Hemd und abends mit den Puschen.

Insofern ist das ganze sehr weit auslegbar.

Ich mag den Ausdruck übrigens genau deshalb nicht, weil er eben nichts konkretes aussagt.

Ich finde es schade, wenn Frauen meinen das sagen zu müssen, damit sie ihr Aufgabengebiet in der heimischen Rollenverteilung legitimieren können. Ist doch keine Schande gerne Haushalt und Kinder zu "machen" warum also hinter leeren Floskeln verstecken?

Ich muss da immer an die Vorwerk-Werbung denken: "Ich manage ein kleines Familienunternehmen." - Da könnte ich brechen, denn durch diese pseudo-pro-Hausfrau Werbung wird den Frauen doch nur wieder suggeriert, dass es nicht okay ist Hausfrau und Mutter zu sein, sondern dass man irgendwas managen muss um gesellschaftsfähig zu sein...

In diesem Sinne...

VG,

Kitty

Man braucht keinem Mann den Rücken freihalten! Verstehe nicht wie einige den Haushalt und Job nicht schaffen und deshalb auf den eigenen Job verzichten. Wenn man sich gemeinsam arangiert, ist es schnell gemacht und erledigt, stesst uns z.Bsp. überhaupt nicht.

Das stimmt schon, es kommt aber immer darauf an welchem Job die beteiligten Personen nachgehen.

natürlich ist es einfach wenn beide um 17 Uhr daheim sind, sich die Aufgaben aufzuteilen. Das kann man aber eben nicht auf andere Familien zu 100 % übertragen.

Und bei manch einem bleiben eben die alltäglichen Dinge (einkaufen, Kinder abholen, sauber machen etc pp.) an einem der beiden Partner hängen, da der andere eben einen höheren zeitlichen Aufwand bzgl. seines Jobs hat.

Und dann zu sagen: na dann muss er/sie eben weniger arbeiten ist (insbesondere bei selbstständigen) mitunter einfach nicht umsetzbar. Aber das ist wieder ein anderes Thema, über das sich trefflich diskutieren lässt.

Liebe Grüße
Flammerie (selbstständig mit Kind, Haushalt und selbstständigem Mann)

#augen

Das ist aber schön für Euch!!!!

Mein Mann ist heute morgen um 5 Uhr im Stall gewesen. Derzeit ist er auf dem Feld bei der Kartoffelernte, ich vermute das er so gegen 22 Uhr hier sein wird. Der Stall macht sich auch nicht von alleine. Ausserhalb der Ernte beginnt er um 6:30 Uhr mit der Arbeit. Um 18-19 Uhr ist er fertig. 6 Tage die Woche, sehr oft auch 7 Tage die Woche.... Wochenende heißt hier ein Sonntagvormittag Familienzeit, je nach Jahreszeit evtl. sogar bis 16-17 Uhr. Da ist nichts mit gemeinsam was machen.
Sein Job ist, sofern er dann schon im Haus ist, die Kinder mit mir zusammen ins Bett zu bringen. Er nimmt auch den Müll mit, wenn er eh grad auf dem Weg ist. Und das wars.
Ich gehe nur noch Teilzeit arbeiten und habe schon das Gefühl viel zu tun zu haben und irgendwie nie fertig zu werden....

Hallo B.,

Ich finde den Ausdruck, aus den von kitty genannten Gründen schwachsinning, obwohl wir genau das "altmodische" Modell der Alleinverdiener-und-Hausfrau-Ehe leben.

Das angesprochene 'Rückenfreihalten' sieht bei uns konkret so aus, dass sich natürlich mein Eheweib um die alltäglichen Termine, schulischen Aspekte und sonstigen Wehwehchen kümmert, während ich die Kohle ranschaffe. Dazu nimmt Sie noch ehrenamtlich ein bisschen was wahr, was unser soziales Gewissen beruhigt #cool. Aufgaben in Haus und Garten werden entsprechend aufgeteilt.

Was das berufliche Fortkommen angeht, wäre dieses Modell nicht zwingend notwendig gewesen, es ergab sich einfach aus den vorhandenen oder nicht vorhandenen Arbeitsmöglichkeiten und unserem eigenen Anspruch an die Kinderbetreuung.

Viele Grüße

Ralf

ich sage diesen Spruch zwar nicht, aber bei uns ist es ähnlich.

Mein Mann ist 12 Stunden am Tag ausser Haus, manchmal auch länger, und ab und zu auch mit Übernachtung.
Er hat hier Zuhause rein gar nichts zu machen unter der Woche, ausser mit der Lütten sich ne Stunde zu beschäftigen.
Ich mache also Alles: Müll rausstellen, Haus sauber halten, Wäsche, Bügeln, Einkaufen, Kind betreuen, Auto in die Werkstatt bringen wenn nötig, Getränke ranschleppen, Leergut wegbringen und natürlich alles "Geschäftliche"....mache also alle Bankgeschäfte, kümmere mich um Versicherungskram, mache Termine die nötig sind etc.

Das einzige was er macht ist am WE den Garten, oder wenn mal was zu reparieren ist oder so.

Dir ist aber schon klar, dass Dein Mann Dir auch den Rücken freihält? Nämlich indem er die Kohle ranschafft!

Ihr - als die Frauen - die ihren Männern den Rücken freihalten, hört Euch oft so an, als ob Ihr diejenigen in der Beziehung seid, die den größten Teil wuppen.

hab ich nie behauptet!

Natürlich schafft er das Geld ran, damit es UNS gut geht.
Und ich mache halt den Rest, auch damit es UNS gut geht.

Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen.
Und ich würde niemals von meinem Mann verlangen das er hier Zuhause nen Finger krümmt wenn er bereits den ganzen Tag arbeiten war - was aber viele Frauen tun so wie man das oftmals liest......
Da beschweren sich Mütter die mit ihrem einen Baby / kleinem Kind Zuhause sind, das ihr Mann nicht mit im Haushalt hilft - obwohl die Frau die meiste Zeit Zuhause ist, und der Mann das Geld verdient

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Juhu....

also ich kann nicht sagen was "man" damit meint, ich kann nur sagen was ICH damit meine.

Ich mache den Haushalt, den Papierkram und co., so das mein Mann sich auf seinen ( ja in der Tat recht gut bezahlten) Job konzentrieren kann.

Wie andere MÄnner das schaffen? Wahrscheinlich genauso wie mein Mann es geschafft hat als er alleinerziehend mit Teenager und Haus war.

Man SCHAFFT so ziemlich alles ( ich war auch schon alleinerziehend, weiß also wovon ich rede), aber.....es gibt Menschen wie uns die sich nicht einreden ständig alles schaffen zu müssen.

Ich liebe es mich nur noch auf den Haushalt und co. konzentrieren zu können, mein Mann liebt seinen Job wirklich sehr.

Die Kinder sind UNSERE und auch wenn ich tatsächlich mehr Zeit mit ihnen verbringe, bringt mein Mann sich da so gut ein wie er eben kann ( zeitlich gesehen). Von daher rede ich da nicht davon wie andere "Väter" das schaffen.

Weißt du, niemand MUSS einem den Rücken frei halten, aber es ist so ein unglaublich gutes Gefühl WENN es jemand tut.

lg

Andrea

Hallo Andrea,

nicht böse gemeint, aber was habt ihr denn immer alles für Termine und Papierkram für euren Mann oder Familie zu erledigen? Wir arbeiten beide voll, obwohl mein Mann meist noch länger als ich, aber so viel an Papierkram und co. fällt bei uns niemals an, dass ich dadurch keinen Job schaffen könnte.

LG

Huhu,

nein soooo viel ist das sicher nicht.

Aber da ist es wieder...du könntest einen Job "schaffen", jo...das könnte ich auch, möchte ich aber zur Zeit nicht. *lach*

Mein Mann könnte den Papierkram etc. auch noch neben seinem Beruf "schaffen", so lange ich mich zu Hause wohl fühle, möchte er das aber auch nicht.

Wie ich schon sagte, man kann fast alles schaffen....aber wir sind z.B. verdammt froh das wir das gar nicht müssen.

Zur Zeit muß ich sagen das doch sehr vieles anliegt, aber das liegt natürlich in der Hauptsache an der Baustelle ( wir haben mein Elternhaus übernommen, aber es wird noch kernsaniert und groß umgebaut, damit es für uns 4 genau passt) und den ganzen Begleiterscheinungen *lach*...das geht wieder vorbei.

Mein Mann müßte zumindest den ganzen Mittwoch ( sein freier Tag, er muß jeden Samstag arbeiten) dafür hergeben wenn er da alles noch machen wollte, so hat er Zeit für die Sachen die wir gemeinsam machen wollen/müssen und auch mal für sich.
Er ist jetzt in den Wintermonaten von 9 bis ca. 20:30 Uhr aus dem Haus, da drumherum lassen sich nur wenige Termine gestalten.

Wie gesagt, mir ist vollkommen bewußt ( wir waren beide schon alleinerziehende Vollverdiener) dass das alles geschafft werden KANN, aber wozu...wenns auch mit Arbeitsteilung funktioniert?

liebe Grüße

Andrea

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hallo,

also ich habe die letzten jahre nicht vollzeit studiert. vielleicht immer so halbtags bis 3/4 verglichen mit nem job. und das hat meinem mann nat. den rücken frei gehalten. ich habe mich größtenteils um die kinderbetreuung gekümmert und den haushalt zu einem großen teil gemacht. er konnte dadurch zuerst seine ausbildung machen, die sehr sehr zeitaufwendig war und dann im job durchstarten. hätte ich vollzeit gearbeitet oder studiert wäre das so nie möglich gewesen. und wenn, dann nur mit gravierenden abstrichen am kind, haushalt, an allem.

und ja, ich frag mich auch manchmal was das werden soll, wenn ich vollzeit arbeite. ich kenne ehrlich gesagt keine familie ind er beide vollzeit arbeiten, die rundum entspannt und zufrieden sind. da hetzt immer irgendeiner irgendwo hin. deshalb werden wir bei einem zweiten kidn wohl auch überlegen müssen, wie wir das ganze reißén.

lg

Meiner Meinung nach haben Frauen die so denken kein richtiges eigenes Leben. Ihr Leben besteht daraus dem Mann wenn ER Zeit hat zur Verfügung zu stehen. Sie stellen eigene Bedürfnisse hinten an.
Kümmern sich um Haushalt und Kindererziehung.

Und merken leider oft zu spät das sie nur ein billiges Putzteufelchen sind, das gelegentlich mal gev.... wird...

Während der "vielbeschäftigte" Ehemann schon lange Zeit sein Betthäschen nebenbei laufen hat.

Es ist mir unbegreiflich wie eine Frau in der heutigen Zeit noch so eine Einstellung haben kann. Ich selbst kenne einige Damen die ihren Männern den "Rücken frei halten"... und von allen die Männer fanden andere Frauen weit aus interessanter als ihre eigenen die ja nichts nennenswertes leisten...

Diese Männer sind froh so ein Weibchen Zuhause zu haben. Doch aufregend finden sie das nicht. Für Aufregung und Abwechslung gibts ja schließlich genug andere Frauen die keine Mütterchen am Herd sind...

LG Mona

P.S. ich rede hier nicht von normalen Hausfrauen die sobald die Kinder älter sind wieder arbeiten gehen.
Ich rede bewusst von denen die eigene Karriere aufgeben um dem Mann "den Rückenfreizuhalten"

Du bedienst hier aber auch einige Klischees.

Aber am erstaunlichsten finde ich jetzt diesen Nachtrag.

Von welcher Karriere sprichst Du, bei der man mal eben für ein paar Jahre zum Kinderkriegen aussteigen kannst?

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Bei uns wäre es wohl so, wenn zB. einer von uns eine zeit- und arbeitsintensive Weiterbildung neben dem Vollzeitjob machen würde. Dann würde der andere schauen, dass Hausarbeit und Dinge, die organisiert werden müssen (vom Kaminfegerbesuch bis zum Reifenwechsel am Auto) eben derjenige übernimmt, der/die "den Rücken freihält". Vielleicht müsste man eher sagen "Kopf und Hände freihalten".

Wobei bei uns keine Kinder betreut werden müssen.
LG Irene

Hallo,

also ich bin da eher egoistisch, auch wenn das viele nicht nachvollziehen können. Derzeit bin ich in Elternzeit, aber warum soll nur ICH mich einschränken? Ich kann mehr verdienen als mein Partner. Nicht falsch verstehen, aber ich finde es nicht fair, dass viele (nicht alle) Frauen Hausfrau und Mama+Job und Haushalt unter einen Hut bringen müssen, aber die Männer müssen sich nicht einschränken.

Ich denke halt, dass die meisten Frauen denken das SIE Haushalt, Job und Kinder irgendwie Managen müssen, auch wenn sie besser verdienen könnten als der Partner.

lG germany

Rücken frei halten heißt für mich, dass sich der Partner ganz flexibel auf jedwede Änderung der Arbeitsbedingung einlassen kann. Ich würde das auch ab einer bestimmten Postition nicht klein reden.

Unser Alltag mit zwei Vollzeitstellen läuft ziemlich rund. Wenn aber bei einem von uns eine Dienstreise ansteht, bedeutet das einen ziemlichen Organisationsaufwand, da der andere an diesen Tagen komplett die Kinderbetreuung auf seiner Liste hat.

Wir merken beide, dass wir durch den Organistationsaufwand weniger flexibel als andere Kollegen sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass das in manchen Firmen ein Aufstiegshindernis ist.

Liebe Grüße
Nina

Hallo,

ich denek, sowas ist einfach zu vielschichtig, um da eine eindeutige Aussage zu gut, schlecht, sinnvoll oder nicht zu stellen.

Und dann geht es sicht nicht nur um das reine Arbeiten. Wenn ein Partner für eine Vollzeitjob ein paar "Mickerkröten" nach Hause schleppt, dann dürfte das "Rücken frei halten" wohl kaum erstrebenswert sein.

Schleppt der Partner ordentlich was ran, dan hat es eher seine Reize.

"Geld regiert die Welt". Und das teils auch in Partnerschaften.

LG
kettka

Ich halte meinen Mann den Rücken frei damit wir Zeit für die Familie haben.

Wenn ich auch voll Arbeiten würde müsten wir den Haushalt,die arbeit an und in den Häusern,die Tiere und die Gartenarbeiten nach der Arbeit erledigen, genauso wie die Arzttermine der Großeltern(5 Personen)nach der Arbeit stattfinden müßten. Dann würden unsere Kinder total hinten anstehen. nein das wollten wir nie!

VG 280869

Hinter einem erfolgreichen Mann steht immer eine starke Frau.

So kenn ich den Spruch.

Was er bedeutet? Ganz einfach: eine Frau die keinen Stress macht wegen irgendwelcher Kleinigkeiten, eine Frau, die selbstbewußt genug ist, ihren Alltag zu meistern- auch OHNE Mann.

Eine Frau, die ein Ohr hat, für ihn.

Und das muss keine Hausfrau sein... ;-)

sparrow

.... und hinter einer erfolgreichen Frau - wie ist das da?

LG, Cinderella

Nun.... es ist doch relativ egal, wer "vorne" steht und wer "hinten" steht.

Der Spruch will doch vorallem aussagen, dass erfolgreiche Menschen einen starken Background haben und das ist oftmals der Partner.

Muss natürlich nicht, ist aber häufig so.

Grüsse

serdes

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"- Wie sieht das aus, dieses "Rücken freihalten"?"

da gibts unterschiedliche methoden... bei uns ist es so, dass mein mann schlafen kann wenn die kinder nachts rumzicken oder krank sind, dass er nicht heimkommen muss, weil unterricht ausfällt, weil die kita urlaub hat oder weil ein bus nicht fährt. es sei denn es liegt für ihn eh auf dem weg, aber er muss sich dem nicht anpassen, all diese unvorhersehbaren dinge mache ich, schlimmstenfalls muss er auf dem heimweg mal einkaufen, wenn mich das spuckekranke kind den dritten tag vom einkaufen abhält, das kommt aber seltenst vor...

"- Wie schaffen es Männer/Väter, deren Frauen auch arbeiten gehen - vielleicht sogar auch Vollzeit -, trotzdem ihren Vollzeitjob auszuüben? Wer hält diesen Männern den Rücken frei?" meist auch die frau,. oder oma tnate sonstwer, der die kinder kutschiert. zumindest in meinem bekanntenkreis... außerdem geht viel gehalt für zuätzliche betreuung und benzin drauf, um die kinder in irgendwelche betreuungen zu fahren. ob das immer schlecht ist will ich gar nicht erörtern, aber meins wärs nicht.

würden wir beide arbeiten, wäre es auf jeden fall weniger entspannt hier... und die familien die ich kenne, wo beide arbeiten, da macht papa auch mehr zu hause, omas sind fest eingeplant, mindestens in ferien und krankheit. das famileingehalt ist größer, der garten kleiner und die kinder mehr stunden des tages fremdbetreut oder gar allein. ich weigere mich aber arbeiten zu gehen um meinen kindern hort und ganztages krippe zu finanzieren. da mache ich es lieber selber. muss aber ja jeder selber wissen.

war es das was du wissen wolltest?

lg gussy